Gewinn­ermitt­lung des Regie­be­triebs – bei Betei­li­gung der Trä­ger­kör­per­schaft an einer Mitunternehmerschaft

Wer­den ein­zel­ne dau­er­de­fi­zi­tä­re Tätig­keits­fel­der einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft, an der eine Trä­ger­kör­per­schaft als Mit­un­ter­neh­me­rin betei­ligt ist, sowohl im Rah­men der Ein­künf­teer­mitt­lung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft als auch für Zwe­cke der Kör­per­schaft­steu­er als eigen­stän­di­ge Betrie­be gewerb­li­cher Art (Regie­be­trie­be) behan­delt, kann zur Ermitt­lung des Gewinns i.S. des § 20 Abs. 1 Nr. 10 Buchst. b EStG

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Gewinn­ermitt­lung – und der Übernahmegewinn

Der nach § 4 Abs. 1 Satz 1 oder § 5 EStG ermit­tel­te Gewinn i.S. des § 34a Abs. 2 EStG ist der Unter­schieds­be­trag zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des Wirt­schafts­jahrs und dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des vor­an­ge­gan­ge­nen Wirt­schafts­jahrs, ver­mehrt um den Wert der Ent­nah­men und ver­min­dert um den Wert der Ein­la­gen. Danach anset­zen­de außerbilanzielle

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Offe­ne Laden­kas­se – und die Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Eine Auf­be­wah­rung von Tages­­su­m­­men-Bele­­gen mit Ein­zel­auf­zeich­nung der Erlö­se und Sum­men­bil­dung kann, sofern im Betrieb kei­ne wei­te­ren Ursprungs­auf­zeich­nun­gen ange­fal­len sind, in Fäl­len der Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung und Ver­wen­dung einer offe­nen Laden­kas­se bei Anle­gung des im Eil­ver­fah­ren gebo­te­nen sum­ma­ri­schen Prü­fungs­maß­stabs den for­mel­len Anfor­de­run­gen an die Auf­zeich­nun­gen genü­gen. Die Recht­spre­chung, wonach Ein­zel­auf­zeich­nun­gen der Erlö­se in

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Gewinn­ermitt­lung bei der Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Einnahmen-Überschussrechnung

Eine GbR kann ihren Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermit­teln. § 4 Abs. 3 Satz 1 EStG erlaubt Steu­er­pflich­ti­gen, die nicht auf Grund gesetz­li­cher Vor­schrif­ten ver­pflich­tet sind, Bücher zu füh­ren und regel­mä­ßig Abschlüs­se zu machen, und die auch kei­ne Bücher füh­ren und kei­ne Abschlüs­se machen, als Gewinn den Über­schuss der Betriebs­ein­nah­men über die

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Ans­parab­schrei­bung – und ihre unter­blie­be­ne Auflösung

Ist die Auf­lö­sung einer Ans­parab­schrei­bung feh­ler­haft unter­blie­ben, recht­fer­tigt dies nicht eine Ände­rung des Ein­kom­men­steu­er­be­scheids auf der Grund­la­ge des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO. Nach dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs vom 22.03.2016 ist die blo­ße Nicht­an­schaf­fung eines Wirt­schafts­guts in Bezug auf § 7g Abs. 4 Satz 2 EStG a.F. nicht als rechts­er­heb­li­che Tat­sa­che anzusehen.

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Gewinn­ermitt­lungs­wahl­recht – und der erneu­te Wechsel

Maß­geb­lich für die Aus­übung des Gewinn­ermitt­lungs­wahl­rechts ist die tat­säch­li­che Hand­ha­bung der Gewinn­ermitt­lung. Als Beweis­an­zei­chen dafür, dass ein Ein­zel­un­ter­neh­mer die fer­tig­ge­stell­te Gewinn­ermitt­lung als end­gül­tig ansieht, kann u.a. die Tat­sa­che gewer­tet wer­den, dass er sie ‑z.B. durch die Über­sen­dung an das Finan­z­­amt- in den Rechts­ver­kehr begibt. Nach wirk­sam aus­ge­üb­ter Wahl ist ein

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Berich­ti­gung eines feh­ler­haf­ten Bilan­z­an­sat­zes bei Wech­sel der Gewinnermittlungsart

Der Grund­satz der Gesamt­ge­winn­gleich­heit gebie­tet, dass eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, die gemäß § 4 Abs. 1 UmwStG an einen unzu­tref­fen­den Bilan­z­an­satz in einer steu­er­li­chen Schluss­bi­lanz der über­tra­gen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft gemäß § 3 Satz 1 UmwStG gebun­den ist, die­sen Bilan­zie­rungs­feh­ler beim Wech­sel der Gewinn­ermitt­lungs­art gewinn­neu­tral kor­ri­gie­ren kann, wenn er sich bis­lang steu­er­lich nicht aus­ge­wirkt hat. Nach § 1 Abs. 2 UmwStG

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Wert­auf­ho­lungs­rück­la­ge – und der Über­gang zur Tonnagebesteuerung

Bei der Ermitt­lung des nach § 5a Abs. 4 EStG fest­zu­stel­len­den Unter­schieds­be­trags beim Über­gang zur Besteue­rung nach der Ton­na­ge ist der in eine Wert­auf­ho­lungs­rück­la­ge ein­ge­stell­te Betrag nicht zu berück­sich­ti­gen. Nach § 5a Abs. 4 Satz 1 EStG ist zum Schluss des Wirt­schafts­jah­res, das der erst­ma­li­gen Anwen­dung der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge nach §

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Lau­fen­der Gewinn oder Betriebsaufgabegewinn?

Gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG hat der Unter­neh­mer in sei­nen Bilan­zen das Betriebs­ver­mö­gen anzu­set­zen, das nach den han­dels­recht­li­chen Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung (GoB) aus­zu­wei­sen ist. Die „han­dels­recht­li­chen“ GoB erge­ben sich u. a. aus den Bestim­mun­gen des Ers­ten Abschnitts des Drit­ten Buchs „Vor­schrif­ten für alle Kauf­leu­te“ der §§ 238 ff. HGB. Nach

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Hin­zu­rech­nung von Son­der­ver­gü­tun­gen bei der Ton­nage­be­steue­rung eines Handelsschiffs

§ 5a Abs. 3 Satz 2 EStG erfasst nicht Ver­gü­tun­gen i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG. Sie sind auch im Vor­jahr der Antrag­stel­lung auf Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge dem pau­schal ermit­tel­ten Gewinn hin­zu­zu­rech­nen. Nach § 5a Abs. 3 EStG n.F. ist der Antrag auf Anwen­dung der Gewinn­ermitt­lung nach § 5a Abs.

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Das Ein­la­ge­kon­to bei einem Regiebetrieb

Bei einem als Regie­be­trieb geführ­ten Betrieb gewerb­li­cher Art führt ein nach han­dels­recht­li­chen Grund­sät­zen ermit­tel­ter Jah­res­ver­lust auch dann unmit­tel­bar zu einem ent­spre­chen­den Zugang im Ein­la­ge­kon­to, wenn der Betrieb sei­nen Gewinn durch Ver­mö­gens­ver­gleich ermit­telt und soweit der Ver­lust auf sog. Buch­ver­lus­ten (z.B. Abschrei­bun­gen) beruht. Unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­ge Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten haben die nicht in das

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Rück­la­gen­bil­dung nach § 6b oder § 6c EStG und das Gewinnermittlungswahlrechts

Die Ermitt­lung des Über­schus­ses der Ein­nah­men über die Wer­bungs­kos­ten ist grund­sätz­lich kei­ne Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung i.S. von § 4 Abs. 3 EStG. Hat ein Klä­ger sein Gewinn­ermitt­lungs­wahl­recht zuguns­ten der Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung aus­ge­übt, so ist sein (Hilfs-) Antrag auf eine „Rück­la­ge nach § 6b EStG in Höhe des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns“ dahin aus­zu­le­gen, dass er eine Neu­tra­li­sie­rung des

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Berück­sich­ti­gung von Ver­lus­ten aus bri­ti­scher Unternehmensbeteiligung

Nur wenn auf Grund eines vor­ge­fer­tig­ten Kon­zepts die Mög­lich­keit gebo­ten wer­den soll, gezielt zeit­wei­lig Ver­lus­te zu nut­zen, schei­det nach § 15 b EStG die steu­er­li­chen Berück­sich­ti­gung von Ver­lus­ten aus einer Betei­li­gung an einem vom Steu­er­pflich­ti­gen selbst gegrün­de­ten bri­ti­schen Unter­neh­men aus. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Finanz­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klägers,

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Bean­stan­dung der Buch­füh­rung wegen Chi-Test

Um die Buch­füh­rung zu bean­stan­den, rei­chen Auf­fäl­lig­kei­ten beim „Chi-Test“ allein nicht aus. Tre­ten bei einer Buch­füh­rung kei­ne wei­te­ren Män­gel auf als Auf­fäl­lig­kei­ten beim soge­nann­ten Chi-Test, liegt nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz kein Grund zur Bean­stan­dung vor, der zur Schät­zung eines höhe­ren Umsat­zes und Gewinns berech­tigt. Im Streit­fall fand im Friseursalon

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Ver­pflich­tung zu Rück­stel­lun­gen bei Versicherungsnachbetreuungen

Ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter hat für die Ver­pflich­tung zur Nach­be­treu­ung von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen eine Rück­stel­lung zu bil­den. So hat der Bun­des­fi­nanz­hof in meh­re­ren Urtei­len vom 19. Juli 2011 ent­schie­den. In dem Streit­fall X R 26/​10 hat­te der Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter in sei­ner Gewinn­ermitt­lung für das Jahr 2004 erst­mals eine Rück­stel­lung für Bestands­pfle­ge pas­si­viert. Das Finanz­amt lehnte

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Ver­wer­fen einer for­mell ord­nungs­ge­mä­ßen Buchführung

Ergibt die Wür­di­gung des Sach­ver­halts, dass die for­mell ord­nungs­mä­ßi­ge Buch­füh­rung mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit ganz oder teil­wei­se sach­lich unrich­tig ist, so kann das Ergeb­nis die­ser Buch­füh­rung ganz oder teil­wei­se ver­wor­fen wer­den. Zwar sind der Besteue­rung grund­sätz­lich die Buch­füh­rung und die Auf­zeich­nun­gen eines Steu­er­pflich­ti­gen, die den Vor­schrif­ten der §§ 140

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E‑Bilanz erst ab 2012

Die Pflicht zur Abga­be der elek­tro­ni­schen Bilanz („E‑Bilanz“) und der elek­tro­ni­schen Gewinn- und Ver­lust­rech­nung soll um ein Jahr ver­scho­ben wer­den. Über eine ent­spre­chen­de Ver­ord­nung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen „zur Fest­le­gung eines spä­te­ren Anwen­dungs­zeit­punk­tes der Ver­pflich­tun­gen nach § 5 b des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes“ wird der Bun­des­rat vor­aus­sicht­lich am 17. Dezem­ber 2010 ent­schei­den. Die

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Buch­füh­rungs­pflicht wegen Auslandsumsätzen

Gewerb­li­che Unter­neh­mer, deren Umsät­ze ein­schließ­lich der steu­er­frei­en Umsät­ze die Gren­ze von 500 000 Euro im Kalen­der­jahr über­stei­gen sind gemäß § 141 AO selbst dann zur Buch­füh­rung und zur Erstel­lung von Jah­res­ab­schlüs­sen ver­pflich­tet, wenn sie nach den sons­ti­gen gesetz­li­chen Rege­lung nicht der Buch­füh­rungs­pflicht unter­lie­gen wür­den. Die­se für die Buch­füh­rungs­pflicht maß­geb­li­che Umsatzgrenze

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Noch­mals: Bilan­zie­rung von Rückkaufverpflichtungen

Kfz-Hän­d­­ler haben nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter in ihren Bilan­zen Ver­bind­lich­kei­ten aus­zu­wei­sen für die von ihnen über­nom­me­ne Ver­pflich­tung, ver­kauf­te Fahr­zeu­ge zu einem ver­bind­lich fest­ge­leg­ten Preis zurück­zu­kau­fen. Ver­kau­fen Kfz-Hän­d­­ler Neu­wa­gen an Auto­ver­mie­tun­gen, ver­pflich­ten sie sich häu­fig, die Fahr­zeu­ge nach Ablauf einer bestimm­ten Ver­trags­lauf­zeit auf Ver­lan­gen des Käu­fers zu einem bereits

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Abschrei­bung für den Erwerb von Gesellschaftsanteilen

Bei der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 3 EStG sind die Anschaf­fungs­kos­ten eines Gesell­schaf­ters für den Erwerb sei­ner mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung in einer steu­er­li­chen Ergän­zungs­rech­nung nach Maß­ga­be der Grund­sät­ze über die Auf­stel­lung von Ergän­zungs­bi­lan­zen zu erfas­sen, wenn sie in der Über­schuss­rech­nung der Gesamt­hand nicht berück­sich­tigt wer­den kön­nen. Ein ent­gelt­li­cher Erwerb einer mit­un­ter­neh­me­ri­schen Beteiligung,

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Rück­kauf­ver­pflich­tung bei Leasingfahrzeugen

Die Finanz­ver­wal­tung geht wie­der ein­mal auf Kon­fron­ta­ti­ons­kurs zum Bun­des­fi­nanz­hof. Dies­mal trifft der Nicht­an­wen­dungs­er­lass ein zwei Jah­re altes Urteil des BFH , dass sich mit den Rück­kauf­ver­pflich­tun­gen (und den hier­für ein­zu­bu­chen­den Ver­bind­lich­kei­ten) befasst, die ein Kfz-Hän­d­­ler im Rah­men eines Lea­sing­ge­schäfts gegen­über der Lea­sing­ge­sell­schaft ein­geht. Wor­um geht es? Seit einem Urteil des

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Woh­nungs­ver­mie­tung auf dem Bauernhof

Umla­gen und Neben­en­t­gel­te, die ein Land­wirt (mit Gewinn­ermitt­lung nach Durch­schnitts­sät­zen) als Ver­mie­ter einer zum land­wirt­schaft­li­chen Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren­den Woh­nung zusätz­lich zur Grund­mie­te ver­ein­nahmt, sind in die Berech­nung des Durch­schnitts­satz­ge­winns ein­zu­be­zie­hen. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 14. Mai 2009 – IV R 47/​07

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Aus­ein­an­der­set­zung einer Partnerschaftsgesellschaft

Auch bei einer Part­ner­schafts­ge­sell­schaft kön­nen die Part­ner durch ein­stim­mi­gen Beschluss anstel­le der Liqui­da­ti­on nach §§ 145 ff. HGB eine ande­re Art der Aus­ein­an­der­set­zung wäh­len. Die­se kann in einer Natur­al­tei­lung bestehen. Nach Been­di­gung der Liqui­da­ti­on fin­det der inter­ne Aus­gleich der Part­ner bzw. Gesell­schaf­ter zwi­schen die­sen statt. Zur Gel­tend­ma­chung eines Aus­gleichs­an­spruchs genügt

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Nach­träg­li­che Opti­on zur Einnahmen-Überschussrechnung

Unter Auf­ga­be sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung hat es der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr zuge­las­sen, dass ein Gewer­be­trei­ben­der auch noch nach Ablauf des Gewinn­ermitt­lungs­zeit­raums die Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung als Metho­de zur Gewinn­ermitt­lung anstel­le der Bilan­zie­rung aus­wählt. Unter­neh­mer, die nicht nach den Vor­schrif­ten des Han­dels­rechts buch­füh­rungs­pflich­tig sind und deren Betrie­be auch bestimm­te steu­er­li­che Grenz­wer­te (z.B. in Bezug

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Jubi­lä­ums­rück­stel­lun­gen

Die bis ein­schließ­lich 1998 bestehen­den steu­er­ge­setz­li­chen Rege­lun­gen zu den Jubi­lä­ums­rück­stel­lun­gen nach dem EStG (§ 52 Abs. 6 Satz 1 und Satz 2 EStG) waren nach einem aktu­el­len Beschluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß. Bis zum Inkraft­tre­ten des Steu­er­re­form­ge­set­zes vom 25. Juli 1988 beur­teil­te sich die Fra­ge, ob und in wel­cher Wei­se der Arbeit­ge­ber Zuwen­dun­gen für

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Schreibmaschine

Bilanz­rechts­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz tritt in Kraft

Das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Bilanz­rechts (Bil­MoG) ist ges­tern im Bun­des­ge­setz­blatt ver­kün­det wor­den und tritt damit heu­te in Kraft. Das Gesetz das Bilanz­recht des Han­dels­ge­setz­bu­ches für den Wett­be­werb mit inter­na­tio­na­len Rech­nungs­le­gungs­stan­dards in Stel­lung brin­gen. Das bis­he­ri­ge HGB-Bilan­z­­recht wird dabei im Kern bei­be­hal­ten. Der han­dels­recht­li­che Jah­res­ab­schluss bleibt auch zukünf­tig die Grund­la­ge der Gewinn­aus­schüt­tung und der steu­er­li­chen Gewinn­ermitt­lung. Gleich­wohl gibt es

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Aus­lauf­mo­dell Ansparabschreibung

Kaum ein „Steu­er­spar­mo­dell“ war belieb­ter als die Ans­parab­schrei­bung. doch mit Wir­kung ab 2007 hat der Gesetz­ge­ber die Mög­lich­kei­ten, die Ans­parab­schrei­bung in Anspruch zu neh­men, stark ein­ge­schränkt. Die gesetz­li­che Neu­re­ge­lung des § 7g EStG sieht vor, dass nur noch „klei­ne und mitt­le­re“ Betrie­be einen Inves­ti­ti­ons­ab­zugs­be­trag in Anspruch neh­men kön­nen. Betrie­be, die

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Nach­träg­li­che Berück­sich­ti­gung von Gewerbesteuerzahlungen

Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steu­er­be­schei­de auf­zu­he­ben oder zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt wer­den, die zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er füh­ren und den Steu­er­pflich­ti­gen kein gro­bes Ver­schul­den dar­an trifft, dass die Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel erst nach­träg­lich bekannt wer­den. Eine sol­che Tat­sa­che kann, wie ein Urteil des

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Bundesfinanzhof

Ans­parab­schrei­bung zur Erwei­te­rung der Zahnarztpraxis

Mit den nähe­ren Vor­aus­set­zun­gen, unter denen ein Zahn­arzt für die Erwei­te­rung sei­ner Pra­xis eine Ans­parab­schrei­bung bil­den kann, hat­te sich jetzt das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in einem dort anhän­gi­gen Rechts­streit zu befas­sen. Nach § 7 g Abs. 3–5 EStG kön­nen Steu­er­pflich­ti­ge, die den Gewinn durch Bilan­zie­rung ermit­teln, für die künf­ti­ge Anschaf­fung oder Herstellung

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Kür­zung des Vor­weg­ab­zugs bei GmbH-Geschäfts­füh­rer mit zuge­sag­ter Altersversorgung

Nach § 10 Abs. 3 EStG kann für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen einen Vor­weg­ab­zug gel­tend gemacht wer­den. Die­ser Vor­weg­ab­zug ist um 16 % der Sum­me der Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu kür­zen, wenn für die Zukunfts­si­che­rung des Steu­er­pflich­ti­gen Leis­tun­gen im Sin­ne des § 3 Nr. 62 EStG erbracht wur­den oder der Steu­er­pflich­ti­ge zum Per­so­nen­kreis des §

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Steu­er­li­che Gewinn­ermitt­lung und der amt­li­che Vordruck

Ein Unter­neh­mer, der sei­nen Gewinn nicht durch Bilan­zie­rung son­dern durch Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung ermit­telt, ist nicht ver­pflich­tet, hier­für den amt­lich vor­ge­schrie­be­nen Vor­druck „Anla­ge EÜR“ zu ver­wen­den. Dies hat das Finanz­ge­richt Müns­ter in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den und hier­bei – soweit ersicht­lich – erst­mals zu der seit dem Jahr 2005 gel­ten­den Neuregelung

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Bilanz­er­leich­te­run­gen für klei­ne Unternehmen

Der Bun­des­tag hat das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Bilanz­rechts (Bil­MoG) ver­ab­schie­det. Durch das Gesetz wer­den klei­ne­re Unter­neh­men von bis­her bestehen­den Bilan­zie­rungs­vor­schrif­ten und Buch­füh­rungs­vor­schrif­ten ent­las­tet sowie das bestehen­de Bilan­zie­rungs­recht in eini­gen Ein­zel­punk­ten an aktu­el­le inter­na­tio­na­len Rech­nungs­le­gungs­stan­dards ange­passt. Erklär­tes Ziel war dabei neben einer Ent­las­tung klei­ner Unter­neh­men, von deut­schen mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men den Druck

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Bundesfinanzhof (BFH)

Schach­tel­be­tei­li­gun­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in zwei heu­te ver­öf­fent­lich­ten Grund­satz­ur­tei­len über Streit­fra­gen zu Schach­tel­be­tei­li­gun­gen nach § 8b des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes ent­schie­den. Nach die­sen Ent­schei­dun­gen konn­ten zum einen vor 2008 Abschrei­bun­gen auf sog. kapi­ta­ler­set­zen­de Dar­le­hen steu­er­min­dernd vor­ge­nom­men wer­den. Ande­rer­seits wer­den vom BFH Hol­­ding-Kapi­­tal­­ge­­sel­l­­schaf­­ten einem Finanz­un­ter­neh­men gleich­ge­stellt, so dass sich Gewin­ne und Ver­lus­te aus den

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Kei­ne Tarif­be­güns­ti­gung des Übernahmegewinns

Bei der Umwand­lung einer GmbH in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft waren even­tu­ell ent­ste­hen­de Umwand­lungs­ge­win­ne nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht als gewerb­li­che Ein­künf­te nach dem inzwi­schen aus­ge­lau­fe­nen § 32c EStG 1996 tarif­be­güns­tigt. Nach § 32c Abs. 1 EStG 1996 ist von der tarif­li­chen Ein­kom­men­steu­er ein Ent­las­tungs­be­trag nach Abs. 4 abzu­zie­hen, wenn in dem

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Rück­gän­gig­ma­chung von Sonderabschreibungen

Die Finanz­ver­wal­tung zieht die Kon­se­quen­zen aus einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs, in dem der BFH ent­schie­den hat, dass Steu­er­pflich­ti­ge, die ein bestehen­des Wahl­recht zur Vor­nah­me einer Son­der­ab­schrei­bung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 4 FördG aus­ge­übt haben, in den Fol­ge­jah­ren steu­er­bi­lanz­recht­lich unbe­scha­det einer han­dels­recht­li­chen Zuschrei­bung nicht auf die ein­mal in

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Bil­dung einer Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung nach Umqua­li­fi­zie­rung der Einnahmen

Erzielt ein Steu­er­pflich­ti­ger Gewinn­ein­künf­te und ermit­telt er sei­nen Gewinn mit­tels Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung, so kann er nicht allein des­halb, weil sei­ne Ein­künf­te im Anschluss an eine Außen­prü­fung nicht mehr als frei­be­ruf­lich, son­dern als gewerb­lich ein­ge­stuft wer­den, durch einen Wech­sel zum Bestands­ver­gleich eine Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung bilden.

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Wahl­recht zur Einnahmen-Überschussrechnung

§ 4 Abs. 3 EStG ermög­licht den Steu­er­pflich­ti­gen, die nicht auf­grund gesetz­li­cher Vor­schrif­ten ver­pflich­tet sind, Bücher zu füh­ren und regel­mä­ßig Abschlüs­se zu machen, und die kei­ne Bücher füh­ren und kei­ne Abschlüs­se machen, als Gewinn den Über­schuss der Betriebs­ein­nah­men über die Betriebs­aus­ga­ben anzu­set­zen. Der Steu­er­pflich­ti­ge muss, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt klar­ge­stellt hat, die

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Bundesfinanzhof (BFH)

Abzugs­fä­hig­keit von Gerichts­kos­ten für Finanzgerichtsverfahren

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te jetzt einen Fall zu ent­schei­den, in dem strei­tig war, ob und wenn ja in wel­cher Höhe der Klä­ger gezahl­te Gerichts­kos­ten für Kla­ge­ver­fah­ren zur Ein­kom­men­steu­er steu­er­lich in dem Ver­an­la­gungs­jahr gel­tend machen kann, in dem er sie gezahlt hat. Grund­sätz­lich tei­len Pro­zess­kos­ten die ein­kom­men­steu­er­recht­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der Auf­wen­dun­gen, die

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Moder­ni­sie­rung des Bilanzrechts

Die Bun­des­re­gie­rung hat am Mitt­woch den Ent­wurf eines Geset­zes zur Moder­ni­sie­rung des Bilanz­rechts (Bil­MoG) beschlos­sen und in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Hier­durch soll das deut­sche HGB-Bilan­z­­recht auf Dau­er bei­be­hal­ten und für den Wett­be­werb mit den inter­na­tio­na­len Rech­nungs­le­gungs­stan­dards gestärkt wer­de. Im Ergeb­nis soll das refor­mier­te HGB-Bilan­z­­recht den Unter­neh­men wei­ter­hin eine voll­wer­ti­ge Alternative

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Steu­er­sou­ve­rä­ni­tät der EU-Mitgliedstaaten

Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten hat jetzt in der Rechts­sa­che „Lidl Bel­gi­um“ ent­schie­den, dass der Aus­schluss der Ver­rech­nung von Ver­lus­ten aus­län­di­scher Betriebs­stät­ten nach den ein­schlä­gi­gen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit den Grund­frei­hei­ten des EG-Ver­­­tra­­ges ver­ein­bar ist. Nach der Ent­schei­dung kann ein deut­sches Unter­neh­men Ver­lus­te sei­ner aus­län­di­schen Betriebs­stät­ten nicht bei der Gewinn­ermitt­lung in Deutschland

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Unter­jäh­ri­ge Auf­lö­sung einer Ansparrücklage

Anspar­rück­la­gen nach § 7g Abs. 3 EStG kön­nen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt noch­mals bestä­tigt hat, nur zum Ende, nicht aber wäh­rend eines Wirt­schafts­jah­res auf­ge­löst wer­den, und zwar unab­hän­gig davon ob die Gewinn­ermitt­lung durch Über­schuss­rech­nung oder durch Bestands­ver­gleich (Bilan­zie­rung) erfolgt. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. Febru­ar 2008 – VIII R 82/​05

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Pen­si­ons­pfer­de­hal­tung

In einem jetzt ver­öf­fent­lich­tem Urteil hat der Bun­des­fi­nanz­hofs ent­schie­den, dass die Ent­gel­te für die Pen­si­ons­pfer­de­hal­tung bei land­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben, die den Gewinn nach Durch­schnitts­sät­zen ermit­teln, in der Regel zu den geson­dert zu erfas­sen­den Erträ­gen gehö­ren, die nicht durch den Grund­be­trag abge­gol­ten wer­den. Häu­fig ermit­teln klei­ne­re land­wirt­schaft­li­che Betrie­be ihren Gewinn gemäß §

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Anspar­rück­la­ge für gleich­ar­ti­ge Wirtschaftsgüter

Die Bil­dung der Anspar­rück­la­ge nach § 7g Abs. 3 EStG setzt nicht vor­aus, dass der vor­aus­sicht­li­che Inves­ti­ti­ons­zeit­punkt in der Buch­füh­rung oder in den Auf­zeich­nun­gen für die Gewinn­ermitt­lung aus­ge­wie­sen wird. Wur­den für die Anschaf­fung von gleich­ar­ti­gen Wirt­schafts­gü­tern Anspar­rück­la­gen nach § 7g Abs. 3 EStG in Anspruch genom­men, ohne dass der Steu­er­pflich­ti­ge die vor­geb­lich geplanten

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Kei­ne Durch­schnitts­sät­ze mehr

Der Wirk­sam­keit einer Mit­tei­lung gemäß § 13a Abs. 1 Satz 2 EStG, dass ab dem fol­gen­den Wirt­schafts­jahr die Gewinn­ermitt­lung des Land­wirts nicht mehr nach Durch­schnitts­sät­zen erfol­gen kann, steht nicht ent­ge­gen, dass sie inner­halb einer Frist von weni­ger als einem Monat vor dem Beginn des fol­gen­den Wirt­schafts­jah­res bekannt gege­ben wird.

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Mehr­ab­füh­run­gen im Organschaftskonzern

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs hat ein Organ­trä­ger, der sei­ne Betei­li­gung an der Organ­ge­sell­schaft ver­äu­ßert, einen bei ihm vor­han­de­nen beson­de­ren pas­si­ven Aus­gleichs­pos­ten erfolgs­neu­tral auf­zu­lö­sen. Mit die­ser Ent­schei­dung ist der BFH der Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung ent­ge­gen­ge­tre­ten, nach der in die­sen Fäl­len der pas­si­ve Aus­gleichs­pos­ten gewinn­er­hö­hend zu erfas­sen ist.

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Mehr­ab­füh­run­gen im Organschaftskonzern

Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs hat ein Organ­trä­ger, der sei­ne Betei­li­gung an der Organ­ge­sell­schaft ver­äu­ßert, einen bei ihm vor­han­de­nen beson­de­ren pas­si­ven Aus­gleichs­pos­ten erfolgs­neu­tral auf­zu­lö­sen. Mit die­ser Ent­schei­dung ist der BFH der Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung ent­ge­gen­ge­tre­ten, nach der in die­sen Fäl­len der pas­si­ve Aus­gleichs­pos­ten gewinn­er­hö­hend zu erfas­sen ist.

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Schat­ten­ge­winn bei der Tonnagebesteuerung

Der wäh­rend der Ton­nage­be­steue­rung gemäß § 5a Abs. 5 Satz 4 EStG nach Maß­ga­be des § 4 Abs. 1 oder § 5 EStG im Wege einer Schat­ten­rech­nung zu ermit­teln­de, der Besteue­rung jedoch nicht zugrun­de zu legen­de Gewinn ist mit dem aus der Zeit vor der Gewinn­ermitt­lung nach § 5a Abs. 1 EStG ent­stan­de­nen und fest­ge­stell­ten nur

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