Mehr­jäh­ri­ge Freiberuflervergütung

Die Annah­me außer­or­dent­li­cher Ein­künf­te i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG (Ein­künf­te für meh­re­re Jah­re) setzt vor­aus, dass die Ver­gü­tung für mehr­jäh­ri­ge Tätig­kei­ten eine Pro­gres­si­ons­wir­kung typi­scher­wei­se erwar­ten lässt. Dies ist jeden­falls dann der Fall, wenn eine Ver­gü­tung für eine mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit –hier eines Frei­be­ruf­lers– auf­grund einer vor­aus­ge­gan­ge­nen recht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung zusammengeballt

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Ans­parab­schrei­bung und der Investitionszeitpunkt

Die Anspar­rück­la­ge setzt nicht vor­aus, dass der vor­aus­sicht­li­che Inves­ti­ti­ons­zeit­punkt in der Buch­füh­rung oder den Auf­zeich­nun­gen für die Gewinn­ermitt­lung aus­ge­wie­sen wird. Die gegen­tei­li­ge Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung (BMF-Schrei­­ben vom 25. Febru­ar 2004) hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt gekippt.

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Ver­lus­te aus­län­di­scher Betriebsstätten

Erzielt ein Inlän­der aus einer aus­län­di­schen Betriebs­stät­te Ver­lus­te, dann kann er die­se nega­ti­ven Ein­künf­te im Inland mit steu­er­pflich­ti­gen posi­ti­ven Ein­künf­ten nicht oder nur unter ein­ge­schränk­ten Vor­aus­set­zun­gen aus­glei­chen: Ent­we­der sind die betref­fen­den nega­ti­ven Ein­künf­te eben­so wie posi­ti­ve aus­län­di­sche Ein­künf­te auf­grund von Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men im Inland steu­er­frei oder aber sie sind den Abzugsbeschränkungen

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For­mu­lar EÜR 2006

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat das For­mu­lar für 2006 für die Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung sowie eine Aus­füll­an­lei­tung ver­öf­fent­licht. Die­ses For­mu­lar ist von allen Selb­stän­di­gen und Gewer­be­trei­ben­den zu ver­wen­den, die nicht bilan­zie­ren, son­dern ihren Gewinn durch eine soge­nann­te Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln.

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Baum­schu­len

Das Bun­de­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat sein vier Jah­re altes Rund­schrei­ben zur Bewer­tung von mehr­jäh­ri­gen Baum­schul­kul­tu­ren fort­ge­schrie­ben und nun auch Rege­lung für die Wirt­schafts­jah­re 2006/​2007 und 2007/​2008 auf­ge­nom­men. Baum­schu­len haben mit die­sem Rund­schrei­ben die Mög­lich­keit einer ver­ein­fach­ten Gewinnermittlung.

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Vor­steu­er als Herstellkosten

Wird Vor­steu­er nicht als Betriebs­aus­ga­be, son­dern irr­tüm­lich bei den Her­stell­kos­ten erfaßt, ist dies nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs in den Fol­ge­jah­ren nicht mehr kor­ri­gier­bar. Weder gebe es eine „Son­der­ab­schrei­bung“ für zu Unrecht als Her­stel­lungs­kos­ten erfass­te Vor­steu­er, noch sei hier­für eine Teil­wert­ab­schrei­bung oder eine Bilanz­be­rich­ti­gung mög­lich. Dane­ben besteht insoweit

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Anwen­dung neu­er BFH-Entscheidungen

In einem finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren ergan­ge­ne und rechts­kräf­tig gewor­de­ne Ent­schei­dun­gen bin­den zunächst nur die am Rechts­streit Betei­lig­ten und ihre Rechts­nach­fol­ger. Erst durch eine Ver­öf­fent­li­chung des Urteil oder Beschlus­ses des Bun­des­fi­nanz­hofs im Bun­des­steu­er­blatt Teil II wer­den die Finanz­äm­ter ange­wie­sen, die­se Ent­schei­dun­gen auch in ver­gleich­ba­ren Fäl­len anzu­wen­den. Die obers­ten Finanz­be­hör­den des Bun­des und

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Neue Steu­er­ge­set­ze

Das „Gesetz zur steu­er­li­chen För­de­rung von Wachs­tum und Beschäf­ti­gung“ und das „Gesetz zur Ein­däm­mung miss­bräuch­li­cher Steu­er­ge­stal­tun­gen“ sind am Frei­tag im Bun­des­ge­setz­blatt ver­öf­fent­licht wor­den und kön­nen nun­mehr in Kraft tre­ten. Im Ein­zel­nen sind hier­in fol­gen­de Rege­lun­gen enthalten:

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PKW-Abschrei­bung und pri­va­te Arbeitnehmer-Nutzung

Im Fall der Über­las­sung eines betrieb­li­chen PKW an einen Arbeit­neh­mer zu des­sen pri­va­ter Nut­zung rich­tet sich die im Rah­men des § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG (Wert des Sach­be­zugs) zu ermit­teln­de AfA nicht not­wen­dig nach den Ansät­zen, die der Arbeit­ge­ber bei sei­ner Gewinn­ermitt­lung gel­tend gemacht hat. Viel­mehr ist im Regel­fall von einer

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Dienst­wa­gen­be­steue­rung

In dem jetzt von der Bun­des­re­gie­rung auf den Weg gebrach­ten Ent­wurf eines “Geset­zes zur Ein­däm­mung miss­bräuch­li­cher Steu­er­ge­stal­tun­gen” fin­det sich unter ande­rem auch eine Ände­rung der Besteue­rung von Pri­vat­fahr­ten mit Geschäfts­fahr­zeu­gen. Was hat es mit die­ser geplan­ten Ände­rung auf sich?

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Wei­te­re Steueränderungen

In dem jetzt von der Bun­des­re­gie­rung auf den Weg gebrach­ten Ent­wurf eines „Geset­zes zur Ein­däm­mung miss­bräuch­li­cher Steu­er­ge­stal­tun­gen“ fin­det sich wie­der eine Rei­he von Ände­run­gen im Steu­er­recht, die alle noch zum Jah­res­wech­sel in Kraft tre­ten sollen:

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Bilan­zie­ren­de Freiberufler

Frei­be­ruf­lich Täti­ge kön­nen ihre steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te durch eine Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung (§ 4 Abs. 3 EStG) ermit­teln, wäh­rend Gewer­be­trei­ben­de bilan­zie­ren (§ 4 Abs. 1 EStG) müs­sen. Nun kann ein Frei­be­ruf­ler aller­dings statt einer Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung eben­falls eine Bilanz auf­stel­len. Will er dies, so hat er nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs aller­dings eini­ge Vor­aus­set­zun­gen zu erfüllen:

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Mit­un­ter­neh­mer wegen Gütengemeinschaft

Land­wirts­e­he­gat­ten, die im Güter­stand der Güter­ge­mein­schaft leben, bewirt­schaf­ten ihren Hof nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs als Mit­un­ter­neh­mer. Sie haben im Fall der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 1 EStG selbst dann eine Gesell­schafts­bi­lanz vor­zu­le­gen, wenn es sich um einen Fall von gerin­ger Bedeu­tung i.S. des § 180 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AO 1977 handelt.

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Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen bei Geschäftsführern

Ent­spricht der Auf­wand, den eine GmbH für die Alters­ver­sor­gung ihres Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rers tätigt, des­sen quo­ta­ler Betei­li­gung an der GmbH, so erfolgt bei der Ein­kom­men­steu­er des Geschäfts­füh­rers kei­ne Kür­zung des Vor­weg­ab­zugs für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen. Sagt die GmbH ihren bei­den zu glei­chen Tei­len betei­lig­ten Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rern die glei­che Alters­ver­sor­gung zu, so steht nach einem Urteil

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Bundesfinanzhof (BFH)

Nach­ho­lung des Betriebskostenabzugs

Wird der Gewinn nicht mit­tels einer Bilanz, son­dern durch eine Ein­­nah­­me-Über­­­schuss-Rech­­nung (§ 4 Abs. 3 EStG) ermit­telt, so kön­nen Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für ein zum Umlauf­ver­mö­gen gehö­ren­des Grund­stück, die im Jahr der Zah­lung nicht gel­tend gemacht wor­den sind und infol­ge der Bestands­kraft der ent­spre­chen­den Ver­an­la­gung auch in die­sem Jahr nicht mehr geltend

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