Das   jahrzehntelang geduldete  Wegerecht

Das jahr­zehn­te­lang gedul­de­te Wegerecht

Im Ver­hält­nis ein­zel­ner Grund­stücks­nach­barn kann ein Wege­recht nicht auf­grund Gewohn­heits­rechts durch eine – sei es auch jahr­zehn­te­lan­ge – Übung ent­ste­hen. Außer­halb des Grund­buchs kann ein Wege­recht nur auf­grund schuld­recht­li­cher Ver­ein­ba­rung oder als Not­weg­recht unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 917 BGB bestehen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­ten die

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Rückbau eines privaten Bahnübergangs

Rück­bau eines pri­va­ten Bahnübergangs

Wenn ein land­wirt­schaft­li­ches Grund­stück sei­ne recht­lich gesi­cher­te Anbin­dung an das öffent­li­che Stra­­ßen- und Wege­netz dadurch ver­liert, dass ein ersatz­lo­ser Rück­bau eines Pri­vat­weg­bahn­über­gangs geplant wird, han­delt es sich im Rah­men der fach­pla­ne­ri­schen Abwä­gung nach § 18 Satz 2 AEG zuguns­ten des betrof­fe­nen Grund­stücks­ei­gen­tü­mers um einen regel­mä­ßig nicht zu über­win­den­den pri­va­ten Belang. So

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