Gläubigeranfechtung - und die zuvor erteilte Restschuldbefreiung

Gläu­bi­ger­an­fech­tung – und die zuvor erteil­te Rest­schuld­be­frei­ung

Eine dem Schuld­ner erteil­te Rest­schuld­be­frei­ung steht der Gläu­bi­ger­an­fech­tung auch dann nicht ent­ge­gen, wenn der Gläu­bi­ger die Anfech­tungs­kla­ge, die Rechts­hand­lun­gen vor der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens betrifft, erst nach der Auf­he­bung des Insol­venz­ver­fah­rens erhebt . Wie sich aus § 18 Abs. 1 AnfG ergibt, schei­det eine Anfech­tungs­kla­ge nicht wegen des nach der ange­foch­te­nen

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Gläubigeranfechtung - und die erfolglose Zwangsvollstreckung

Gläu­bi­ger­an­fech­tung – und die erfolg­lo­se Zwangs­voll­stre­ckung

Nach § 2 AnfG ist ein Gläu­bi­ger, der einen voll­streck­ba­ren Schuld­ti­tel erlangt hat und des­sen For­de­rung fäl­lig ist, dann zur Anfech­tung berech­tigt, wenn die Zwangs­voll­stre­ckung in das Ver­mö­gen des Schuld­ners nicht zu einer voll­stän­di­gen Befrie­di­gung des Gläu­bi­gers geführt hat oder wenn anzu­neh­men ist, dass sie nicht dazu füh­ren wür­de. Die mut­maß­li­che

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Gläubigeranfechtung - und die zwischenzeitliche Weiterveräußerung

Gläu­bi­ger­an­fech­tung – und die zwi­schen­zeit­li­che Wei­ter­ver­äu­ße­rung

Wur­den die Gegen­stän­de, in wel­che der Gläu­bi­ger im Rah­men einer Gläu­bi­ger­an­fech­tung voll­stre­cken will, zwi­schen­zeit­lich ver­äu­ßert, kann der Gläu­bi­ger nur noch Wert­er­satz ver­lan­gen, nicht mehr Dul­dung der Zwangs­voll­stre­ckung. Soweit sich dies erst im Rah­men des Anfech­tungs­pro­zes­ses her­aus­stel­len, mit dem der Gläu­bi­ger die Ver­ur­tei­lung des Emp­fän­gers zur Dul­dung der Zwangs­voll­stre­ckung in den

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Die teilentgeltliche Leistung des Vollstreckungsschuldners - und ihre Anfechtung

Die teil­ent­gelt­li­che Leis­tung des Voll­stre­ckungs­schuld­ners – und ihre Anfech­tung

Der Anfech­tungs­gläu­bi­ger hat gegen den Emp­fän­ger einer teils ent­gelt­li­chen, teils unent­gelt­li­chen Leis­tung des Schuld­ners einen Anspruch auf Dul­dung der Zwangs­voll­stre­ckung in den zuge­wand­ten Gegen­stand. Der gut­gläu­bi­ge Emp­fän­ger einer teils ent­gelt­li­chen, teils unent­gelt­li­chen Leis­tung, der eine Gegen­leis­tung erbracht hat, kann bevor­zug­te Befrie­di­gung sei­nes Anspruchs auf Rück­ge­währ der Gegen­leis­tung aus dem Ver­wer­tungs­er­lös

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Insolvenzantrag eines Gläubigers - und dessen zuvor abgewiesene Anfechtungsklage

Insol­venz­an­trag eines Gläu­bi­gers – und des­sen zuvor abge­wie­se­ne Anfech­tungs­kla­ge

Wird die Anfech­tungs­kla­ge eines Gläu­bi­gers gegen den Erwer­ber eines Grund­stücks des Schuld­ners in einem Vor­pro­zess rechts­kräf­tig abge­wie­sen, kann ihm ein Rechts­schutz­in­ter­es­se für einen unter Vor­la­ge des voll­streck­ba­ren Titels gegen den Schuld­ner gerich­te­ten Insol­venz­an­trag nicht ver­sagt wer­den, weil das kla­ge­ab­wei­sen­de Urteil weder für das Insol­venz­ver­fah­ren noch für eine in sei­nem Rah­men

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Keine Gläubigeranfechtung ohne Titel

Kei­ne Gläu­bi­ger­an­fech­tung ohne Titel

Will ein Gläu­bi­ger auf Ver­mö­gen zugrei­fen, wel­ches vom in Anspruch genom­me­nen Schuld­ner auf sei­ne Ehe­frau über­tra­gen wur­de, muss er zunächst einen voll­streck­ba­ren Schuld­ti­tel gegen den Schuld­ner erwir­ken. Zuvor ist eine gegen die Ehe­frau ange­streng­te Anfech­tungs­kla­ge unzu­läs­sig. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall nimmt eine dem Thys­­sen­Krupp-Kon­­zern ange­hö­ri­ge Gesell­schaft

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