Beweiswürdigung in Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen

Beweis­wür­di­gung in Aus­sa­ge-gegen-Aus­sa­ge-Kon­stel­la­tio­nen

Die Beweis­wür­di­gung ist Auf­ga­be des Tat­ge­richts. Ihm obliegt es, das Ergeb­nis der Haupt­ver­hand­lung fest­zu­stel­len und zu wür­di­gen. Die revi­si­ons­ge­richt­li­che Prü­fung ist dar­auf beschränkt, ob dem Tat­ge­richt dabei Rechts­feh­ler unter­lau­fen sind. Das ist der Fall, wenn die Beweis­wür­di­gung wider­sprüch­lich, unklar oder lücken­haft ist oder gegen die Denk­ge­set­ze oder gesi­cher­te Erfah­rungs­sät­ze ver­stößt.

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Angaben der Geschädigten - gegenüber weiteren Zeugen

Anga­ben der Geschä­dig­ten – gegen­über wei­te­ren Zeu­gen

Soweit Anga­ben der Geschä­dig­ten gegen­über wei­te­ren Zeu­gen, im Ermitt­lungs­ver­fah­ren und in der Haupt­ver­hand­lung fest­ge­stellt sind, hat die Straf­kam­mer erkannt, dass ihre Anga­ben zu den ein­zel­nen Ver­let­zungs­hand­lun­gen unge­nau sind und hin­sicht­lich der Anzahl der Schlä­ge vari­ie­ren. Die Beweis­wür­di­gung erweist sich in die­sem Zusam­men­hang auch des­halb als lücken­haft, weil die Straf­kam­mer die

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Die Opferzeugin - und die Beurteilung der Glaubhaftigkeit ihrer Aussage

Die Opfer­zeu­gin – und die Beur­tei­lung der Glaub­haf­tig­keit ihrer Aus­sa­ge

Die Beur­tei­lung der Glaub­haf­tig­keit von Zeu­gen­aus­sa­gen ist grund­sätz­lich Auf­ga­be des Tat­ge­richts. Dabei ist regel­mä­ßig davon aus­zu­ge­hen, dass Berufs­rich­ter über die­je­ni­ge Sach­kun­de bei der Anwen­dung aus­sa­ge­psy­cho­lo­gi­scher Glaub­wür­dig­keits­kri­te­ri­en ver­fü­gen, die für die Beur­tei­lung von Aus­sa­gen auch bei schwie­ri­ger Beweis­la­ge erfor­der­lich ist. Dies gilt bei jugend­li­chen Zeu­gen erst recht, wenn die Berufs­rich­ter Mit­glie­der

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Zeugenbeweis - und die Frage der Glaubwürdigkeit

Zeu­gen­be­weis – und die Fra­ge der Glaub­wür­dig­keit

Bei der Bewer­tung des Gerichts, ob es auf­grund einer Beweis­auf­nah­me durch Zeu­gen­ver­neh­mung von der Rich­tig­keit einer Tat­sa­che über­zeugt ist, kommt es nicht dar­auf an, ob der Zeu­ge an sich, son­dern ob die Aus­sa­ge glaub­wür­dig ist. Die Bewer­tung ist auf­grund der sog. Null­hy­po­the­se vor­zu­neh­men. Bei der Ana­ly­se der Glaub­haf­tig­keit einer spe­zi­fi­schen

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Wenn das Gericht nicht will - der Beweisantrag zur Glaubwürdigkeit einer Zeugin

Wenn das Gericht nicht will – der Beweis­an­trag zur Glaub­wür­dig­keit einer Zeu­gin

Zwar ist es dem Tat­ge­richt grund­sätz­lich nicht ver­wehrt, Indiz- oder Hilfs­tat­sa­chen als für die Ent­schei­dung bedeu­tungs­los zu betrach­ten, wenn es aus die­sen eine mög­li­che Schluss­fol­ge­rung, die der Antrag­stel­ler erstrebt, nicht zie­hen will. Hier­zu hat es die unter Beweis gestell­te Tat­sa­che so, als sei sie erwie­sen, in das auf­grund der bis­he­ri­gen

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Die Glaubwürdigkeit des Zeugen - und der abgelehnte Beweisantrag

Die Glaub­wür­dig­keit des Zeu­gen – und der abge­lehn­te Beweis­an­trag

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs muss der Beschluss, mit dem ein Beweis­an­trag wegen Bedeu­tungs­lo­sig­keit der behaup­te­ten Tat­sa­che abge­lehnt wird, die Erwä­gun­gen anfüh­ren, aus denen der Tatrich­ter ihr aus recht­li­chen oder tat­säch­li­chen Grün­den kei­ne Bedeu­tung für den Schuld- oder Rechts­fol­gen­aus­spruch bei­misst. Erfor­der­lich sind hier­zu regel­mä­ßig eine Wür­di­gung der bis dahin

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