Formulare - und das generische Maskulin

For­mu­la­re – und das gene­ri­sche Mas­ku­lin

Eine Kun­din hat kei­nen Anspruch auf weib­li­che Per­so­nen­be­zeich­nun­gen in Vor­dru­cken und For­mu­la­ren. Dies muss­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof auf die Kla­ge einer Spar­kas­sen­kun­din ent­schei­den. Die Spar­kas­se ver­wen­det im Geschäfts­ver­kehr For­mu­la­re und Vor­dru­cke, die neben gram­ma­tisch männ­li­chen Per­so­nen­be­zeich­nun­gen wie etwa "Kon­to­in­ha­ber" kei­ne aus­drück­lich gram­ma­tisch weib­li­che Form ent­hal­ten. In per­sön­li­chen Gesprä­chen und in

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Geschlechterquote am Gymnasium

Geschlech­ter­quo­te am Gym­na­si­um

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat in einem schul­recht­lichen Eilver­fahren entschie­den, dass eine Geschlech­ter­quote kein zuläs­siges Kriteri­um für die Auf­nahme in ein grund­ständi­ges bilin­gua­les Gymna­sium sein kann. Der Antrag­stel­ler, ein Jun­ge, begehr­te die Auf­nahme in ein sol­ches Gymna­sium. Da es mehr Bewer­ber als freie Plät­ze gab, muss­te ein Aus­wahl­ver­fahren auf der Grund­lage

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Unmittelbare Benachteiligung transsexueller Stellenbewerber

Unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung trans­se­xu­el­ler Stel­len­be­wer­ber

Für einen Ent­schä­di­gungs­an­spruch nach § 15 Abs. 2 AGG muss eine Stel­len­be­wer­be­rin nicht "behaup­ten", für den Arbeit­ge­ber sei ihre Trans­se­xua­li­tät offen­sicht­lich gewe­sen oder von die­sem ange­nom­men wor­den. Die Stel­len­be­wer­be­rin muss nach § 22 AGG viel­mehr nur Indi­zi­en vor­tra­gen und im Bestrei­tens­fall bewei­sen, die mit über­wie­gen­der Wahr­schein­lich­keit dar­auf schlie­ßen las­sen, sie sei

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Gleichheit für Frauen ist Fortschritt für alle

Gleich­heit für Frau­en ist Fort­schritt für alle

Tra­di­tio­nell wird am 8. März der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag began­gen. In die­sem Jahr haben die Ver­ein­ten Natio­nen den Tag unter das Mot­to "Gleich­be­rech­ti­gung für Frau­en ist Fort­schritt für alle." gestellt. Das die­se The­se zutrifft, begrün­det der UN-Gene­ral­­se­kre­­tär Ban Ki-moon in sei­ner Pres­se­er­klä­rung u.a. mit einem höhe­ren Wirt­schafts­wachs­tum in Län­dern mit grö­ße­rer

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Unisex-Tarife im Versicherungswesen

Uni­sex-Tari­fe im Ver­si­che­rungs­we­sen

Die Berück­sich­ti­gung des Geschlechts von Ver­si­cher­ten als Risi­ko­fak­tor in Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen ist nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on eine unzu­läs­si­ge Dis­kri­mi­nie­rung. Die Regel geschlechts­neu­tra­ler Prä­mi­en und Leis­tun­gen ist spä­tes­tens ab dem 21. Dezem­ber 2012 anzu­wen­den. Die Richt­li­nie 2004/​113/​EG1 unter­sagt jede Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund des Geschlechts beim Zugang zu und bei

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Kein Mann als Gleichstellungsbeauftragter

Kein Mann als Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ter

Eine Gemein­de darf bei der Beset­zung der Stel­le der kom­mu­na­len Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten die Bewer­ber­aus­wahl auf Frau­en beschrän­ken, wenn ein Schwer­punkt der Tätig­kei­ten in Pro­­jekt- und Bera­tungs­an­ge­bo­ten liegt, deren Erfolg bei Beset­zung der Stel­le mit einem Mann gefähr­det wäre. Ein sol­cher Fall liegt vor, wenn sich die Ange­bo­te an Frau­en in Pro­blem­la­gen

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