Zweit­woh­nungsteu­ern in Oberst­dorf und Sont­ho­fen – und die Grund­stücks­be­wer­tung von 1964

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Ver­fas­sungs­be­schwer­den statt­ge­ge­ben, die sich gegen die Erhe­bung von Zweit­woh­nungsteu­ern in den baye­ri­schen Gemein­den Oberst­dorf und Sont­ho­fen wen­den. In bei­den Gemein­den wer­den zur Berech­nung der Zweit­woh­nungsteu­er die Wer­te der Ein­heits­be­wer­tung von Grund­stü­cken basie­rend auf den Wert­ver­hält­nis­sen von 1964 her­an­ge­zo­gen und die­se ent­spre­chend dem Ver­brau­cher­preis­in­dex hoch­ge­rech­net. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

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Die VBL und der Gleich­heits­grund­satz

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die eine Ver­let­zung des Gleich­heits­grund­sat­zes durch die Ver­sor­gungs­an­stalt des Bun­des und der Län­der (VBL) rüg­te. Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de muss sich nach § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG mit dem zugrun­de lie­gen­den ein­fa­chen Recht sowie mit der ver­fas­sungs­recht­li­chen Beur­tei­lung des Sach­ver­halts

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Der arbeits­recht­li­che Gleich­be­hand­lungs­grund­satz – und die tarif­li­chen Bestim­mun­gen

Der arbeits­recht­li­che Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ist als Grund­prin­zip des deut­schen Arbeits­rechts gewohn­heits­recht­lich aner­kannt . Er ist zugleich Anspruchs­grund­la­ge und Schran­ke der Rechts­aus­übung. Der arbeits­recht­li­che Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ist ein Gebot der Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit, das ver­langt, Glei­ches gleich und Unglei­ches ent­spre­chend sei­ner Eigen­art ungleich zu behan­deln. Er ver­bie­tet nicht nur die will­kür­li­che Schlech­ter­stel­lung ein­zel­ner Arbeit­neh­mer inner­halb

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Will­kür­li­che Gerichts­ent­schei­dun­gen

Die Aus­le­gung des Geset­zes und sei­ne Anwen­dung auf den ein­zel­nen Fall sind Sache der dafür zustän­di­gen Gerich­te und daher der Nach­prü­fung durch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt grund­sätz­lich ent­zo­gen; ein ver­fas­sungs­ge­richt­li­ches Ein­grei­fen gegen­über den Ent­schei­dun­gen der Fach­ge­rich­te kommt nur in sel­te­nen Aus­nah­me­fäl­len unter dem Gesichts­punkt der Ver­let­zung des Gleich­heits­sat­zes (Art. 3 Abs. 1 GG) in

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Hun­de­steu­er für eine Bor­de­ay­dog­ge

Eine erhöh­te Hun­de­steu­er für bestimm­te Ras­sen (hier: Bor­deaux­dog­ge), die ledig­lich auf poli­zei­recht­li­che Rege­lun­gen ande­rer Bun­des­län­der und nicht auf nach­voll­zieh­ba­re kon­kre­te Tat­sa­chen­fest­stel­lun­gen gestützt ist, ver­stößt gegen Art. 3 Abs. 1 GG. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Schles­wig-Hol­stein ent­schie­de­nen Fall beträgt nach § 4 der Hun­de­steu­er­sat­zung der Gemein­de die Hun­de­steu­er für einen nor­ma­len

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All­ge­mei­ner Gleich­heits­satz – und gesetz­li­che Dif­fe­ren­zie­run­gen

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gebie­tet der all­ge­mei­ne Gleich­heits­satz (Art. 3 Abs. 1 GG) dem Gesetz­ge­ber, wesent­lich Glei­ches gleich und wesent­lich Unglei­ches ungleich zu behan­deln . Er gilt für unglei­che Belas­tun­gen wie auch für unglei­che Begüns­ti­gun­gen . us dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz erge­ben sich je nach Rege­lungs­ge­gen­stand und Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­ma­len unter­schied­li­che Gren­zen für

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Ist die Zins­schran­ke ver­fas­sungs­wid­rig?

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält die sog. Zins­schran­ke auf­grund eines Ver­sto­ßes gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz für ver­fas­sungs­wid­rig. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat daher beschlos­sen, gemäß Art. 100 Abs. 1 S. 1 GG eine Ent­schei­dung des BVerfG dar­über ein­zu­ho­len, ob § 4h EStG 2002 i.d.F. des "Bür­ger­ent­las­tungs­ge­set­zes Kran­ken­ver­si­che­rung" i.V.m. § 8 Abs. 1 und § 8a KStG 2002

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Soli­da­ri­täts­zu­schlag – und der Steu­er­ermä­ßi­gungs­be­trag für gewerb­li­che Ein­künf­te

Der Grund­satz der steu­er­li­chen Las­ten­gleich­heit des Art. 3 Abs. 1 GG gebie­tet es nach Ansicht des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg nicht, dass der Steu­er­ermä­ßi­gungs­be­trag des § 35 EStG für Zwe­cke der Fest­set­zung des Soli­da­ri­täts­zu­schlags nach der Sum­me aller posi­ti­ven Ein­künf­te ermit­telt wird. § 35 EStG in der Fas­sung ab 2008 ist nach Ansicht des

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Die Beför­de­rungs­kos­ten zur Wal­dorf­schu­le

Bei Schü­lern der frei­en Wal­dorf­schu­le wer­den die Beför­de­rungs­kos­ten nur inso­weit über­nom­men, als sie bei der Fahrt zur jeweils nächst­ge­le­ge­nen Schu­le ent­ste­hen wür­den, und zwar unab­hän­gig von der Schul­art. Dar­in liegt kein Ver­stoß gegen das Gleich­heits­ge­bot oder das Will­kür­ver­bot. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Ham­burgs Bet­ten­steu­er

Bei der Ham­bur­ger Kul­­tur- und Tou­ris­mus­ta­xe han­delt es sich um eine ört­li­che Auf­wand­steu­er, für die Ham­burg eine eige­ne Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz hat. Sie unter­schei­det sich in wesent­li­chen Punk­ten von der Umsatz­steu­er und belas­tet die Beher­ber­gungs­be­trie­be nicht wirt­schaft­lich. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Ham­burg in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len, die sog. "Bet­ten­steu­er"

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Die Grün­dung berufs­stän­di­scher Ver­sor­gungs­wer­ke in Ber­lin

Der in § 35 Abs. 3 Berl­KaG gere­gel­te künf­ti­ge Aus­schluss einer berufs­stän­di­schen Ver­sor­gung und das damit ver­bun­de­ne Ver­bot eines Bei­tritts zu einem ande­ren Ver­sor­gungs­werk ver­sto­ßen nicht gegen das Grund­recht auf Gleich­heit nach Art. 10 Abs. 1 der Ver­fas­sung von Ber­lin. So hat der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof des Lan­des Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Kos­ten­freie Kin­der­be­treu­ung in den ers­ten 5 Stun­den

Die Rege­lung über die Befrei­ung der Eltern von Kos­ten­bei­trä­gen für den Zeit­raum der ers­ten fünf Betreu­ungs­stun­den in einer Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung ver­stößt nicht gegen den sich aus Art. 3 Abs. 1 GG erge­ben­den Grund­satz der Abga­ben­ge­rech­tig­keit und das sog. Äqui­va­lenz­prin­zip. Mit die­ser Begrün­dung hat der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren die Gebüh­ren­re­ge­lun­gen

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Son­der­ur­laub wegen Kinds­ge­burt

Eine Son­der­ur­laubs­ver­ord­nung, nach der Son­der­ur­laub nur bei Nie­der­kunft der Ehe­frau oder Lebens­part­ne­rin nach dem Lebens­part­ner­schafts­ge­setz gewährt wird, ver­letzt weder das Gebot des Ehe- und Fami­li­en­schut­zes des Art. 6 Abs. 1 GG noch den Gleich­heits­satz. Aller­dings kann bei einer nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft die Nie­der­kunft der Lebens­ge­fähr­tin als einen ande­ren wich­ti­gen per­sön­li­chen Grund im Sin­ne

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Poli­ti­sche Jugend­ver­bän­de und die För­de­rung in Nie­der­sach­sen

Eine Richt­li­nie, nach der nur Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen und Jugend­ver­bän­de geför­dert wer­den, die einer der im Nie­der­säch­si­schen Land­tag ver­tre­te­nen demo­kra­ti­schen Par­tei­en nahe ste­hen, ver­letzt den Grund­satz der Chan­cen­gleich­heit und das Neu­tra­li­täts­ge­bot des Staa­tes bei der För­de­rung poli­ti­scher Bil­dungs­ar­beit und ver­stößt damit gegen den Gleich­heits­satz (Art. 3 GG). Die hier­auf grün­den­den Zuwen­dun­gen sind daher

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Die Gebühr zur Räu­mung einer Urne aus der Urnen­wand

Sieht eine Fried­hofs­ge­büh­ren­sat­zung für die zukünf­ti­ge Räu­mung einer Grab­stel­le nach Ablauf der Nut­zungs­zeit unab­hän­gig von der Art der Grab­stel­le stets die glei­che Gebühr vor, obwohl sich die Leis­tun­gen, wel­che die Kom­mu­ne bei einer Räu­mung erbrin­gen müs­se, deut­lich von­ein­an­der unter­schei­den, ver­letzt die­se Gebüh­ren­re­ge­lung den Gleich­heits­grund­satz und ist nich­tig. Mit die­ser Begrün­dung

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Alters­teil­zeit und vor­zei­ti­ge Dienst­un­fä­hig­keit

Die Risi­ko­ver­tei­lung für den Fall, dass es bei der Abwick­lung der Alters­teil­zeit zu einer Stö­rung kommt, ist in der Alters­teil­zeit­ver­ord­nung gere­gelt. Danach erhält ein Beam­ter, dem Alters­teil­zeit bewil­ligt wor­den ist und der vor Ein­tritt in die Frei­stel­lungs­pha­se wegen Dienst­un­fä­hig­keit in den Ruhe­stand tritt, eine Aus­gleichs­zah­lung. Die­se ist für Krank­heits­zei­ten jedoch

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Sport­un­ter­richt – getrennt nach Mäd­chen und Jun­gen

Ein in Über­ein­stim­mung mit dem Ber­li­ner Rah­men­lehr­plan für die Sekun­dar­stu­fe I nach Geschlech­tern getrenn­ter Unter­richt ist zuläs­sig, sofern dies päd­ago­gisch sinn­voll ist und einer ziel­ge­rich­te­ten För­de­rung dient. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in dem die Eltern zwei­er Mäd­chen errei­chen woll­ten, dass die Schu­le ihrer Töch­ter ver­pflich­tet wird,

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Die Rück­for­de­rung bereits gezahl­ter Abga­ben

Hat ein Beher­ber­gungs­be­trieb, nach­dem eine Sat­zung zur Erhe­bung einer Kul­­tur- und Tou­ris­mus­för­der­ab­ga­be für unwirk­sam erklärt wor­den ist, gegen die Her­an­zie­hung zu die­ser Abga­be kei­nen Wider­spruch ein­ge­legt, besteht kein Anspruch auf die Rück­zah­lung der geleis­te­ten Abga­ben. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Beher­ber­gungs­be­triebs, der von

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Mitt­le­re Rei­fe im ver­kürz­ten gym­na­sia­len Bil­dungs­gang G 8

Wäh­rend Schü­ler des her­kömm­li­chen gym­na­sia­len Bil­dungs­gan­ges (G 9) am Ende der gym­na­sia­len Mit­tel­stu­fe eine Gleich­stel­lung mit dem Real­schul­ab­schluss errei­chen, erfolgt für G 8 – Schü­ler am Ende der gym­na­sia­len Mit­tel­stu­fe ledig­lich eine Gleich­stel­lung mit dem Haupt­schul­ab­schluss. Eine Gleich­stel­lung mit dem Real­schul­ab­schluss kann bei G8 – Schü­lern dage­gen erst nach einem Jahr

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Berück­sich­ti­gung der Stu­di­en­zei­ten beim Alters­geld

Aus­bil­dungs­zei­ten außer­halb eines Beam­ten­ver­hält­nis­ses sind bei der Ermitt­lung der alters­geld­fä­hi­gen Dienst­zeit nicht zu berück­sich­ti­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Sig­ma­rin­gen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Kla­ge abge­wie­sen, mit der die Klä­ge­rin vom beklag­ten Land begehr­te, dass bei ihrem Anspruch auf Alters­geld auch die Zeit ihres Jura­stu­di­ums als alters­geld­fä­hi­ge

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Kampf­hun­de in einer Hun­de­steu­er­sat­zung

Im Sin­ne des Art. 105 Abs. 2a GG und des § 9 Abs. 4 KAG ist die Hun­de­steu­er eine "ört­li­che" Auf­wand­steu­er – auch unter Berück­sich­ti­gung der heu­ti­gen Lebens­ge­wohn­hei­ten. Es liegt kein Vertsoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG vor, wenn in einer Hun­de­steu­er­sat­zung fest­ge­legt ist, dass für Hun­de der Ras­sen Bor­deaux­dog­ge und Mastiff eine

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Mit 60 in die frei­wil­li­gen Feu­er­wehr

Die ham­bur­gi­sche Rege­lung in § 13 Feu­erwG und §§ 10, 11 VOF­Feu­erw, nach der Ange­hö­ri­ge einer Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, die das 60. Lebens­jahr voll­endet haben, kei­nen akti­ven Feu­er­wehr­dienst mehr leis­ten dür­fen, ist nach Ansicht des Ham­bur­gi­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts mit höher­ran­gi­gem Recht ver­ein­bar. In dem jetzt vom Ham­bur­gi­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Eil­ver­fah­ren ist der

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Nie­der­schlags­was­ser­ge­büh­ren und die Ermä­ßi­gung

Sieht die Gebüh­ren­sat­zung einer Gemein­de für Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, die einen Anschluss­bei­trag geleis­tet haben, eine Redu­zie­rung der Nie­der­schlags­was­ser­ge­büh­ren vor, so ist eine Ände­rung der Gebüh­ren­sat­zung, die den Weg­fall die­ser Gebüh­ren­er­mä­ßi­gung vor­sieht, recht­mä­ßig, wenn die vor län­ge­rer Zeit von den Anlie­gern erbrach­ten finan­zi­el­len Bei­trä­ge durch den Zeit­ab­lauf nahe­zu voll­stän­dig aus­ge­gli­chen sind. So die

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Rau­cher­schutz in Ham­burgs Spei­se­gast­stät­ten

§ 2 Abs. 4 des des Ham­bur­gi­schen Geset­zes zum Schutz vor den Gefah­ren des Pas­siv­rau­chens in der Öffent­lich­keit ver­stößt nach einer jetzt ver­kün­de­ten Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts gegen die in Art. 12 Abs. 1 GG garan­tier­te Berufs­aus­übungs­frei­heit in Ver­bin­dung mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz aus Art. 3 Abs. 1 GG. Bis zu einer gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung gilt auf

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Errich­tung einer neu­en Gesamt­schu­le in Nie­der­sach­sen

Die Außer­voll­zug­set­zung der Vor­schrif­ten der nie­der­säch­si­schen Schul­or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­ord­nung, nach denen neu zu errich­ten­de Inte­grier­te Gesamt­schu­len min­des­tens fünf­zü­gig sein müs­sen und der Schul­trä­ger sei­nen schul­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Ent­schei­dun­gen eine Pro­gno­se der Schü­ler­zah­len für min­des­tens zehn Jah­re zugrun­de zu legen hat, ist jetzt vor dem Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ohne Erfolg geblie­ben. Das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg

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Markt­stand war zu klein und Auf­bau­zei­ten zu kurz

Die schrift­li­che Abmah­nung einer Markt­stands­be­trei­be­rin wegen Über­schrei­tens der geneh­mig­ten Stand­flä­che und Befah­rens der Markt­flä­che wäh­rend der Markt­zei­ten ist rech­tens und ver­stößt nicht gegen den Gleich­heits­grund­satz, wenn die zugrun­de­lie­gen­de Sat­zung die Mög­lich­keit der Aus­nah­me­er­tei­lung vor­sieht. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Trier ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Markt­stands­be­trei­be­rin auf dem Trie­rer Vieh­markt­platz gegen

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