Einziehung eines Geschäftsanteils - und das nicht vorhandene Gesellschaftsvermögen

Ein­zie­hung eines Geschäfts­an­teils – und das nicht vor­han­de­ne Gesell­schafts­ver­mö­gen

Steht im Zeit­punkt der Beschluss­fas­sung über die Ein­zie­hung eines Geschäfts­an­teils fest, dass das freie Ver­mö­gen der Gesell­schaft zur Bezah­lung des Ein­zie­hungs­ent­gel­tes nicht aus­reicht, ist der Ein­zie­hungs­be­schluss auch dann nich­tig, wenn die Gesell­schaft über stil­le Reser­ven ver­fügt, deren Auf­lö­sung ihr die Bezah­lung des Ein­zie­hungs­ent­gel­tes ermög­li­chen wür­de . Nach der Recht­spre­chung des

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Verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen als Arbeitslohn

Ver­bil­lig­te Über­las­sung von GmbH-Antei­len als Arbeits­lohn

Der ver­bil­lig­te Erwerb einer GmbH-Betei­­li­gung durch einen lei­ten­den Arbeit­neh­mer des Arbeit­ge­bers kann auch dann zu Arbeits­lohn füh­ren, wenn nicht der Arbeit­ge­ber selbst, son­dern ein Gesell­schaf­ter des Arbeit­ge­bers die Betei­li­gung ver­äu­ßert. Ver­äu­ßert der Arbeit­ge­ber oder eine die­sem nahe­ste­hen­de Per­son eine Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft an einen Arbeit­neh­mer und umge­kehrt, han­del­te es

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Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen - und die fortbestehende Geschäftsführerstellung des Vermögensübergebers

Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die fort­be­stehen­de Geschäfts­füh­rer­stel­lung des Ver­mö­gens­über­ge­bers

Ver­sor­gungs­ren­ten sind nur dann als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. c EStG 2013 (jetzt: § 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) abzieh­bar, wenn der Über­ge­ber nach der Über­tra­gung der Antei­le an einer GmbH nicht mehr Geschäfts­füh­rer der Gesell­schaft ist. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind nach § 10

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Unternehmensbewertung bei einer Grundbesitzgesellschaft

Unter­neh­mens­be­wer­tung bei einer Grund­be­sitz­ge­sell­schaft

Der Wert der Geschäfts­an­tei­le einer GmbH, die kei­nen Geschäfts­be­trieb hat und deren allei­ni­ger Zweck dar­in besteht, das in ihrem Eigen­tum ste­hen­de Grund­stück zu ver­wal­ten, ist wirt­schaft­lich dem Wert des Grund­stücks gleich gestellt . Dar­auf, ob ein Umge­hungs­ge­schäft vor­liegt, kommt es für die­se Bewer­tungs­fra­ge nicht ent­schei­dend an. Dass der Wert der

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Verbilligte Überlassung von GmbH-Anteilen - als Arbeitslohn

Ver­bil­lig­te Über­las­sung von GmbH-Antei­len – als Arbeits­lohn

Der ver­bil­lig­te Erwerb einer GmbH-Betei­­li­gung durch eine vom Geschäfts­füh­rer des Arbeit­ge­bers beherrsch­te GmbH kann auch dann zu Arbeits­lohn füh­ren, wenn nicht der Arbeit­ge­ber selbst, son­dern ein Gesell­schaf­ter des Arbeit­ge­bers die Betei­li­gung ver­äu­ßert. Die mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Anfor­de­run­gen an den Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang zwi­schen Vor­teil und Dienst­ver­hält­nis und an des­sen tat­säch­li­che Fest­stel­lung sind bei Dritt­zu­wen­dun­gen

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GmbH-Anteile als notwendiges Betriebsvermögen eines Einzelunternehmers

GmbH-Antei­le als not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen eines Ein­zel­un­ter­neh­mers

Unter­hält eine Kapi­tal­ge­sell­schaft neben ihren geschäft­li­chen Bezie­hun­gen zum Ein­zel­un­ter­neh­men einen erheb­li­chen eige­nen Geschäfts­be­trieb, kann regel­mä­ßig nicht ange­nom­men wer­den, dass der Ein­zel­un­ter­neh­mer die Ein­fluss­mög­lich­keit auf die Geschäfts­füh­rung der Kapi­tal­ge­sell­schaft im wirt­schaft­li­chen Inter­es­se des Ein­zel­un­ter­neh­mens aus­übt; sei­ne Betei­li­gung an der Kapi­tal­ge­sell­schaft gehört dann in der Regel nicht zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen. Zum not­wen­di­gen

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Der unwirksam geschlossene Treuhandvertrag - und der erworbene GmbH-Anteil

Der unwirk­sam geschlos­se­ne Treu­hand­ver­trag – und der erwor­be­ne GmbH-Anteil

Bei einem nicht form­wirk­sam abge­schlos­se­nen Treu­hand­ver­trag über einen vom Treu­hän­der im Inter­es­se des Treu­ge­bers erwor­be­nen Gesell­schafts­an­teil an einer GmbH (Erwerbs­treu­hand) kön­nen die Geschäfts­füh­rung ohne Auf­trag zur Anwen­dung kom­men. In die­sem Fall kann ein Anspruch des Treu­ge­bers auf Her­aus­ga­be des Gesell­schafts­an­teils aus § 681 Satz 2, § 667 BGB bestehen .

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Veräußerung einbringungsgeborener Anteile vor Ablauf der Sperrfrist

Ver­äu­ße­rung ein­brin­gungs­ge­bo­re­ner Antei­le vor Ablauf der Sperr­frist

Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung ein­brin­gungs­ge­bo­re­ner Antei­le unter­la­gen gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 2002 i.V.m. § 16 EStG, § 8 Abs. 1 KStG 2002 grund­sätz­lich der Besteue­rung. Zwar blei­ben nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG 2002 bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens u.a. Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an einer Kör­per­schaft oder

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Verpfändung eines GmbH-Anteils zur Darlehnssicherung in einer Dreieckskonstellation - und die Besteuerung der Vergütung

Ver­pfän­dung eines GmbH-Anteils zur Dar­lehns­si­che­rung in einer Drei­ecks­kon­stel­la­ti­on – und die Besteue­rung der Ver­gü­tung

Ver­pfän­det ein an einem Dar­le­hens­ver­hält­nis nicht betei­lig­ter Drit­ter einen GmbH-Anteil zur Siche­rung des Dar­le­hens, so kann die Ver­gü­tung, die der Drit­te dafür erhält, ent­we­der zu Ein­künf­ten aus wie­der­keh­ren­den Bezü­gen i.S. des § 22 Nr. 1 Satz 1, 1. Halb­satz EStG oder zu Ein­künf­ten aus Leis­tun­gen i.S. des § 22 Nr. 3 EStG

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Der gemeine Wert einer Minderheitsbeteiligung

Der gemei­ne Wert einer Min­der­heits­be­tei­li­gung

Kann der gemei­ne Wert einer Min­der­heits­be­tei­li­gung aus den vor­her­ge­hen­den zeit­na­hen Ver­käu­fen der gesam­ten Betei­li­gun­gen aller Gesell­schaf­ter abge­lei­tet wer­den? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof zu befas­sen: In dem hier vom BFH ent­schie­de­nen Fall war der Anstoß zum Ver­kauf der GmbH-Antei­­le von einem Gesell­schaf­ter mit einem Geschäfts­an­teil von 10

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Identifizierung von einbringungsgeborenen Anteilen nach einem Aktiensplit

Iden­ti­fi­zie­rung von ein­brin­gungs­ge­bo­re­nen Antei­len nach einem Akti­en­split

Auch nach Split der Akti­en und ihrer Ver­wah­rung im Giro­sam­mel­de­pot ist ent­schei­dend, ob die ver­äu­ßer­ten Akti­en auf­grund objek­ti­ver Umstän­de, wie z.B. den Ver­trags­un­ter­la­gen, bestimm­bar sind. Im Fal­le von ver­äu­ßer­ten Akti­en ergibt sich dies aus dem Hin­weis auf die Akti­en­num­mer, im Fal­le von GmbH-Antei­­len durch den Hin­weis auf die über­ge­hen­den GmbH-Antei­­le

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Wirtschaftliches Eigentum an GmbH-Anteilen - die Ablösung eines NIeßbrauchsrechts

Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum an GmbH-Antei­len – die Ablö­sung eines NIeß­brauchs­rechts

Abwei­chend von der zivil­recht­li­chen Eigen­tü­merstel­lung an Wirt­schafts­gü­tern sind Wirt­schafts­gü­ter dem­je­ni­gen zuzu­rech­nen, der die tat­säch­li­che Herr­schaft über ein Wirt­schafts­gut in der Wei­se aus­übt, dass er den Eigen­tü­mer im Regel­fall für die gewöhn­li­che Nut­zungs­dau­er von der Ein­wir­kung auf das Wirt­schafts­gut wirt­schaft­lich aus­schlie­ßen kann (§ 39 Abs. 2 Nr. 1 AO). Das wirt­schaft­li­che Eigen­tum an

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