Liqui­da­ti­ons­lo­se Voll­be­en­di­gung einer GmbH & Co. KG – und die Titel­um­schrei­bung auf den ehe­ma­li­gen Kom­man­di­tis­ten

Durch das Aus­schei­den der ver­mö­gens­lo­sen Kom­ple­men­tä­rin aus der GmbH & Co. KG geht das Gesell­schafts­ver­mö­gen im Weg der Gesamt­rechts­nach­fol­ge durch Anwach­sung kraft Geset­zes auf den Kom­man­di­tis­ten als den ein­zi­gen ver­blie­be­nen "Gesell­schaf­ter" über. Daher kann für Schuld­ti­tel gegen die GmbH & Co. KG eine neue Voll­stre­ckungs­klau­sel gegen den Kom­man­di­tis­ten als Rechts­nach­fol­ger erteilt wer­den.

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Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des Kom­man­di­tis­ten – gegen den Fremd­ge­schäfts­füh­rer der Kom­ple­men­tär-GmbH

Ein Kom­man­di­tist einer GmbH & Co. KG kann nicht Ansprü­che der Kom­man­dit­ge­sell­schaft gegen den Fremd­ge­schäfts­füh­rer der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH gel­tend machen. Die Kom­man­di­tis­ten kön­nen kei­nen Anspruch der KG auf Zah­lung von Scha­dens­er­satz gemäß § 43 GmbHG ana­log für die Gesell­schaft im eige­nen Namen gel­tend machen. Dafür fehlt ihnen die Pro­zess­füh­rungs­be­fug­nis. Die­se ist eine

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Die Ein­heits-GmbH & Co. KG – und ihre gewerb­li­che Prä­gung

Der gewerb­li­chen Prä­gung einer "Ein­heits-GmbH & Co. KG" steht nicht ent­ge­gen, dass der im Grund­satz allein geschäfts­füh­rungs­be­fug­ten Kom­ple­men­tä­rin im Gesell­schafts­ver­trag der KG die Geschäfts­füh­rungs­be­fug­nis betref­fend die Aus­übung der Gesell­schaf­ter­rech­te aus oder an den von der KG gehal­te­nen Geschäfts­an­tei­len an der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH ent­zo­gen und die­se auf die Kom­man­di­tis­ten über­tra­gen wird. Nach §

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Betei­lig­ten­fä­hig­keit einer GmbH & Co. KG – trotz Insol­venz der Kom­ple­men­tär-GmbH

Die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen eines Gesell­schaf­ters (hier: der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH) führt eben­so nicht zu einer Unter­bre­chung des Ver­fah­rens der Gesell­schaft . Zu einer Unter­bre­chung ana­log § 239 ZPO ist es im hier ent­schie­de­nen Fall dar­über hin­aus auch nicht gekom­men, weil die GmbH & Co. KG noch zwei Gesell­schaf­ter hat

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Umsatz­steu­er­schul­den, Insol­venz­an­fech­tung – und die Geschäfts­füh­rer­haf­tung

Durch die zumin­dest grob fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zung der Nich­t­ent­rich­tung fäl­li­ger Umsatz­steu­ern in Höhe der Haf­tungs­quo­te haben die Geschäfts­füh­rer (hier: der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH einer GmbH & Co. KG) eine Ursa­che für den Ein­tritt des Steu­er­scha­dens gesetzt, der nicht ent­fällt, weil die geleis­te­ten Zah­lun­gen tat­säch­lich ange­foch­ten wor­den sind bzw. weil zumin­dest hin­sicht­lich der unter­blie­be­nen Zah­lun­gen

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Ver­lust­zu­rech­nung bei der GmbH & Co. KG – Nieß­brauch­vor­be­halt und die Mit­un­ter­neh­merstel­lung

Für die Zurech­nung der Ver­lus­te im Rah­men der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der gewerb­li­chen Ein­künf­te einer ori­gi­när gewerb­lich täti­gen oder einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft ist erfor­der­lich, dass der Ver­lust­tra­gen­de als Mit­un­ter­neh­mer anzu­se­hen ist. Die Mit­un­ter­neh­merstel­lung der Kom­man­di­tis­ten ergibt sich dar­aus, dass sie Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve ent­fal­ten kön­nen und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko tra­gen. Die Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve

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Nieß­brauchs­vor­be­halt – und die Ver­lust­zu­rech­nung bei der GmbH & Co. KG

Ob die auf einen mit einem Nieß­brauch belas­te­ten Gesell­schafts­an­teil ent­fal­len­den Ver­lus­te dem Gesell­schaf­ter oder dem Nieß­brau­cher zuzu­rech­nen sind, rich­tet sich grund­sätz­lich danach, wer die Ver­lus­te nach den ver­trag­li­chen Abre­den wirt­schaft­lich zu tra­gen hat. Die Ver­lus­te wer­den in der Regel immer dann dem Nieß­brau­cher zuge­rech­net, wenn in dem Ver­trag über die

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Das selbst­ge­nutz­te Ein­fa­mi­li­en­haus – und sei­ne Ein­brin­gung in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft

Auch ein durch die Gesell­schaf­ter genutz­tes Ein­fa­mi­li­en­haus ist mit der Ein­brin­gung in das Gesamt­hands­ver­mö­gen einer GmbH & Co. KG (§ 718 Abs. 1 BGB i.V.m. § 105 Abs. 3, § 161 Abs. 2 HGB) über­tra­gen wor­den. Das Grund­stück und das auf ihm befind­li­che Gebäu­de sind dem­zu­fol­ge ent­spre­chend dem Voll­stän­dig­keits­ge­bot (§ 246 Abs. 1 HGB)

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Geschlos­se­ner Immo­bi­li­en­fonds – und das Wie­der­auf­le­ben der Kom­man­di­tis­ten­haf­tung

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge der Auf­klä­rungs­pflicht über das Wie­der­auf­le­ben der Kom­man­di­tis­ten­haf­tung nach § 172 Abs. 4 HGB in einem Anla­ge­pro­spekt zu befas­sen, der die Betei­li­gung an einem geschlos­sen Immo­bi­li­en­fonds zum Gegen­stand hat : Ein Anla­ge­be­ra­ter ist in Bezug auf das Anla­ge­ob­jekt ver­pflich­tet, den Kun­den recht­zei­tig, rich­tig und

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Geschlos­se­ner Immo­bi­li­en­fonds – und die Auf­klä­rung über die feh­len­de Fun­gi­bi­li­tät

Ein Anla­ge­be­ra­ter ist grund­sätz­lich gehal­ten, den Anla­ge­in­ter­es­sen­ten, dem er zur Ein­ge­hung einer Betei­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds rät, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die Ver­äu­ße­rung eines sol­chen Anteils in Erman­ge­lung eines ent­spre­chen­den Markts nur ein­ge­schränkt mög­lich ist. Die prak­tisch feh­len­de Aus­sicht, eine KG-Betei­­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds zu ange­mes­se­nen Bedin­gun­gen ver­kau­fen zu

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Umsatz­steu­er­recht­li­che Organ­schaft – die GmbH & Co. KG als Organ­ge­sell­schaft

Eine GmbH & Co. KG kann im Rah­men einer umsatz­steu­er­recht­li­chen Organ­schaft Organ­ge­sell­schaft sein. § 2 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 UStG kann in einer mit Art. 4 Abs. 4 Unter­abs. 2 der Richt­li­nie 77/​388/​EWG zu ver­ein­ba­ren­den Wei­se richt­li­ni­en­kon­form dahin­ge­hend aus­ge­legt wer­den, dass der Begriff "juris­ti­sche Per­son" auch eine GmbH & Co. KG umfasst. Besteht eine Organ­schaft, sind die

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Antei­li­ge Til­gung – und die Geschäfts­füh­rer­haf­tung in der GmbH & Co. KG

Mit der Anwen­dung des haf­tungs­recht­li­chen Grund­sat­zes der antei­li­gen Til­gung auf die GmbH einer GmbH & Co. KG hat­te sich aktu­ell der Bun­des­fi­nanz­hof zu befas­sen: Nach § 69 Abs. 1 AO haf­ten die in den §§ 34 und 35 AO bezeich­ne­ten Per­so­nen, soweit Ansprü­che aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis infol­ge vor­sätz­li­cher oder grob fahr­läs­si­ger Ver­let­zung

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Gewer­be­steu­er­be­frei­ung in der Betriebs­auf­spal­tung – die GmbH & Co. KG als Besitz­ge­sell­schaft

Die tätig­keits­be­zo­ge­ne und rechts­form­neu­tra­le Befrei­ung der Betriebs­ka­pi­tal­ge­sell­schaft von der Gewer­be­steu­er nach § 3 Nr.20 Buchst. b GewStG erstreckt sich bei einer Betriebs­auf­spal­tung auch auf die Ver­­­mie­­tungs- oder Ver­pach­tungs­tä­tig­keit der Besitz­per­so­nen­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer GmbH & Co. KG. Dies gilt nach dem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch in dem Fall, dass die Betriebs-GmbH die

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Die Min­der­heits­be­tei­li­gung an der Kom­ple­men­tär-GmbH – das das not­wen­di­ge Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Die Min­der­heits­be­tei­li­gung des Kom­man­di­tis­ten an der geschäfts­füh­rungs­be­fug­ten Kom­­ple­­men­­tär-GmbH von weni­ger als 10 % ist nicht dem Son­der­be­triebs­ver­mö­gen II zuzu­ord­nen, wenn ‑aus­ge­hend vom gesetz­lich nor­mier­ten Regel­­fall- in den Ange­le­gen­hei­ten der Gesell­schaft die Abstim­mung nach der Mehr­heit der abge­ge­be­nen Stim­men erfolgt. Dies gilt auch, wenn die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH außer­ge­wöhn­lich hoch am Gewinn der KG

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Adres­sie­rung der Prü­fungs­an­ord­nung bei einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Ver­jäh­rungs­hem­mung

Nach § 169 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 181 Abs. 1 Satz 1 AO beträgt die Fest­stel­lungs­frist vier Jah­re. Der Ablauf der Fest­stel­lungs­frist ist jedoch bis zur Unan­fecht­bar­keit der auf­grund einer Außen­prü­fung zu erlas­sen­den Beschei­de gehemmt (§ 171 Abs. 4 Satz 1 i.V.m. § 181 Abs. 1 Satz 1 AO). Die Ver­jäh­rungs­hem­mung ist nach

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Pflicht­prü­fung einer Publi­kums-GmbH & Co. KG – und die Infor­ma­ti­on der Kom­man­di­tis­ten

In einer Publi­kums­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer GmbH & Co. KG folgt aus einer nach § 316 Abs. 1 HGB oder auf­grund des Gesell­schafts­ver­trags bestehen­den Prü­fungs­pflicht nicht die Ver­pflich­tung, den Prü­fungs­be­richt den Kom­man­di­tis­ten mit der Ein­la­dung zu der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung, die über die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses zu beschlie­ßen hat, zu über­sen­den. Dies gilt

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Aus­schluss der Kom­ple­men­tär-GmbH aus der GmbH & Co. KG – und die wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen

Wird ein mit der Geschäfts­füh­rung beauf­trag­ter, am Gesell­schafts­ver­mö­gen aber nicht betei­lig­ter Gesell­schaf­ter einer Per­­so­­nen- oder Per­so­nen­han­dels­ge­sell­schaft (hier: eine Kom­­ple­­men­­tär-GmbH) aus der Gesell­schaft aus­ge­schlos­sen, rich­tet sich das der Bewer­tung nach §§ 3 ff. ZPO zugrun­de zu legen­de wirt­schaft­li­che Inter­es­se die­ses Gesell­schaf­ters an der Nich­tig­erklä­rung des Aus­schlie­ßungs­be­schlus­ses der Gesell­schaft nach dem Wert der

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Buch­wert­über­tra­gung bei einer Ein­mann-GmbH & Co. KG

Wird ein Wirt­schafts­gut durch den an einer KG zu 100 % betei­lig­ten Kom­man­di­tis­ten (Situa­ti­on der sog. Ein­­mann-GmbH & Co. KG) aus des­sen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen unent­gelt­lich in das Gesamt­hands­ver­mö­gen der­sel­ben KG über­tra­gen, so ist für die Über­tra­gung nicht des­halb rück­wir­kend der Teil­wert anzu­set­zen, weil die KG ‑bei unver­än­der­ten Betei­­li­gungs­­­ver­­häl­t­­nis­­sen- das Wirt­schafts­gut inner­halb der Sperr­frist

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Der Schutz des Min­der­heits­ge­sell­schaf­ters im Insol­venz­plan­ver­fah­ren

Macht ein Gesell­schaf­ter der Schuld­ne­rin glaub­haft, durch den Insol­venz­plan wesent­lich schlech­ter gestellt zu wer­den als ohne ihn, ist sei­ne sofor­ti­ge Beschwer­de zuläs­sig, auch wenn er im Rah­men der Plan­be­stä­ti­gung kei­nen Antrag auf Min­der­hei­ten­schutz gestellt hat. Auf der Grund­la­ge der bis zum 29.02.2012 maß­geb­li­chen Fas­sung des § 253 InsO ging der

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Der Geschäfts­füh­rer-Dienst­ver­trag in der Kom­ple­men­tär-GmbH – und § 181 BGB

Ver­ein­bart der Geschäfts­füh­rer der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH, der einen Anstel­lungs­ver­trag mit der Kom­man­dit­ge­sell­schaft abge­schlos­sen hat und nur im Ver­hält­nis zur GmbH von den Beschrän­kun­gen nach § 181 BGB befreit ist, mit sich selbst eine Gehalts­er­hö­hung ohne vor­he­ri­ges Ein­ver­ständ­nis der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung der GmbH, ist die Ver­trags­än­de­rung nach § 181 BGB schwe­bend unwirk­sam. Wird

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Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen gegen den Kom­ple­men­tär-Geschäfts­füh­rer

Will eine GmbH u. CoKG Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen den Geschäfts­füh­rer der Kom­p­­le­­me­­tär-GmbH gel­tend machen, ist ein Beschluss nach § 46 Nr. 8 GmbHG nicht erfor­der­lich, auch nicht ein Beschluss der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH. Das gilt auch dann, wenn die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH selbst einen Anspruch aus abge­tre­te­nem Recht der GmbH u. Co. KG gel­tend macht. Die

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Pro­zess­be­trug – die gesetz­wid­ri­ge Tätig­keit zum Nut­zen der Gesell­schaft

Eine gesetz­wid­ri­ge Tätig­keit begrün­det auch dann eine Scha­dens­er­satz­pflicht des Geschäfts­füh­rers, wenn der Geset­zes­ver­stoß sub­jek­tiv ex ante zum Nut­zen der Gesell­schaft erfolg­te, ihr aber hier­aus ein Scha­den erwächst. Es kann dabei dahin­ge­stellt blei­ben, ob der Sorg­falts­maß­stab des § 43 Abs. 1 GmbHG oder, sofern die GmbH & Co. KG per­so­na­lis­tisch struk­tu­riert und durch

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Betei­li­gung an einer Kom­ple­men­tär-GmbH als not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen

Die Zuord­nung der Betei­li­gung an einer Kom­­ple­­men­­tär-GmbH zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen eines Betriebs­­auf­­spal­­tungs-Besit­z­un­­­ter­­neh­­mens wird nicht schon dadurch aus­ge­schlos­sen, dass die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH weder zum Besitz­un­ter­neh­men noch zur Betriebs-Kapi­­tal­ge­­sel­l­­schaft unmit­tel­ba­re Geschäfts­be­zie­hun­gen unter­hält. In der­ar­ti­gen Fäl­len setzt eine Zuord­nung zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen vor­aus, dass die Kom­­ple­­men­­tär-GmbH ent­schei­den­den Ein­fluss auf den Geschäfts­be­trieb der Gesell­schaft (GmbH

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Buch­wert­ein­brin­gung und Sperr­frist­ver­let­zung bei der Ein­mann-GmbH & Co. KG

Wird ein Wirt­schafts­gut durch den an einer KG zu 100 % betei­lig­ten Kom­man­di­tis­ten ein­ge­bracht (Situa­ti­on der sog. Ein­­mann-GmbH & Co. KG), so wird die Buch­wert­fort­füh­rung nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 EStG 1997 n.F./2002 nicht dadurch rück­wir­kend auf­ge­ho­ben, dass die KG –bei unver­än­der­ten Betei­li­gungs­ver­hält­nis­sen– das Wirt­schafts­gut inner­halb der Sperr­frist des § 6 Abs. 5 Satz

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Geschäfts­füh­rer­haf­tung in der der GmbH & Co. KG

Jeden­falls dann, wenn die allei­ni­ge oder wesent­li­che Auf­ga­be einer Kom­­ple­­men­­tär-GmbH in der Füh­rung der Geschäf­te einer Kom­man­dit­ge­sell­schaft besteht, erstreckt sich der Schutz­be­reich der durch die Bestel­lung begrün­de­ten organ­schaft­li­chen Son­der­rechts­be­zie­hung zwi­schen der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH und ihrem Geschäfts­füh­rer im Hin­blick auf sei­ne Haf­tung aus § 43 Abs. 2 GmbHG im Fal­le einer sorg­falts­wid­ri­gen Geschäfts­füh­rung

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Aus­kunfts­pflich­ten in der Publi­kums­ge­sell­schaft

Ein Anle­ger, der unmit­tel­bar an einer Publi­kums­ge­sell­schaft (hier: in der Form einer GmbH & Co. KG) betei­ligt ist, hat gegen die Gesell­schaft und die geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin einen Anspruch dar­auf, dass ihm neben den Namen und den Anschrif­ten der (ande­ren) unmit­tel­bar betei­lig­ten Anle­ger auch die Namen und die Anschrif­ten der mit­tel­bar über

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