Die Abfindung des GmbH-Gesellschafters - und der Entzug wegen grober Pflichtverletzungen

Die Abfin­dung des GmbH-Gesell­schaf­ters – und der Ent­zug wegen gro­ber Pflicht­ver­let­zun­gen

Eine Bestim­mung in der Sat­zung einer GmbH, nach der im Fall einer (gro­ben) Ver­let­zung der Inter­es­sen der Gesell­schaft oder der Pflich­ten des Gesell­schaf­ters kei­ne Abfin­dung zu leis­ten ist, ist sit­ten­wid­rig und nicht grund­sätz­lich als Ver­trags­stra­fe zuläs­sig. Ein Beschluss, mit dem eine Fest­stel­lung getrof­fen wur­de, ist mit der Nich­tig­keits­fest­stel­lungs­kla­ge ent­spre­chend §

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Die Zahlung der Stammeinlagen - und ihr Nachweis in der Insolvenz der GmbH

Die Zah­lung der Stamm­ein­la­gen – und ihr Nach­weis in der Insol­venz der GmbH

Die Gesell­schaf­ter einer GmbH sind dar­­­le­gungs- und beweis­be­las­tet dafür, dass die Ein­la­gen voll­stän­dig erbracht wur­den. Das gilt im Grund­satz auch bei einem län­ge­ren Zeit­ab­stand seit der behaup­te­ten Zah­lung und einem spä­te­ren Erwerb der Geschäfts­an­tei­le durch die nun­meh­ri­gen Gesell­schaf­ter . Dabei ist es dem Tatrich­ter nicht ver­wehrt, den dem Infe­ren­ten oblie­gen­den

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Beschlussanfechtungsklage der GmbH-Gesellschafterin - Klagefrist und Gerichtskostenvorschuss

Beschluss­an­fech­tungs­kla­ge der GmbH-Gesell­schaf­te­rin – Kla­ge­frist und Gerichts­kos­ten­vor­schuss

Für eine von der Gesell­schaf­te­rin erho­be­ne Beschluss­an­fech­tungs­kla­ge gegen Beschlüs­se der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung muss zur Wah­rung der ent­spre­chend anzu­wen­den­den Anfech­tungs­frist von einem Monat aus § 246 AktG der Gerichts­kos­ten­vor­schuss unver­züg­lich ein­ge­zahlt wer­den, damit die Kla­ge "dem­nächst" zuge­stellt wird. Die­se Vor­ga­be wird ver­fehlt, wenn die Gesell­schaf­te­rin den Vor­schuss erst sechs Wochen nach Absen­dung

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Drittelbeteiligung, der nicht gebildete Aufsichtsrat - und ein Verstoß gegen Publizitätspflichten

Drit­tel­be­tei­li­gung, der nicht gebil­de­te Auf­sichts­rat – und ein Ver­stoß gegen Publi­zi­täts­pflich­ten

Ver­stößt eine Kapi­tal­ge­sell­schaft gegen ihre Pflicht, einen Auf­sichts­rat zu bil­den, darf gegen sie nicht des­we­gen ein Ord­nungs­geld ver­hängt wer­den, weil sie auf­grund des feh­len­den Auf­sichts­rats­be­richts ihre Pflicht zur Ver­öf­fent­li­chung des Jah­res­ab­schlus­ses ver­letzt habe. Das Bestimmt­heits­ge­bot ver­langt, den Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­tat­be­stand nur auf Jah­res­ab­schluss­un­ter­la­gen zu erstre­cken, die nach­träg­lich noch erstellt wer­den kön­nen; bei

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Wirtschaftliche Neugründung in der Liquidation der Gesellschaft

Wirt­schaft­li­che Neu­grün­dung in der Liqui­da­ti­on der Gesell­schaft

Die Grund­sät­ze der wirt­schaft­li­chen Neu­grün­dung fin­den auch in der Liqui­da­ti­on der Gesell­schaft Anwen­dung . Die mit der wirt­schaft­li­chen Neu­grün­dung ver­bun­de­nen Pro­ble­me eines wirk­sa­men Gläu­bi­ger­schut­zes bestehen sowohl bei der "Wie­der­be­le­bung" eines durch das Ein­schla­fen­las­sen des Geschäfts­be­triebs zur lee­ren Hül­se gewor­de­nen Man­tels durch Aus­stat­tung mit einem (neu­en) Unter­neh­men als auch im Zusam­men­hang

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GmbH-Beurkundungen und der Notar in Basel

GmbH-Beur­kun­dun­gen und der Notar in Basel

Das Regis­ter­ge­richt darf eine zum Han­dels­re­gis­ter ein­ge­reich­te Gesell­schafter­lis­te nicht schon des­halb zurück­wei­sen, weil sie von einem Notar mit Sitz in Basel/​Schweiz ein­ge­reicht wor­den ist. Eine nach dem GmbHG erfor­der­li­che Beur­kun­dung kann auch nach dem Inkraft­tre­ten des Geset­zes zur Moder­ni­sie­rung des GmbH­Rechts und zur Bekämp­fung von Miss­bräu­chen (MoMiG) durch einen aus­län­di­schen

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