Fichten als Hecke

Fich­ten als Hecke

Dem Cha­rak­ter einer Hecke iSd § 12 NRG BW steht nicht ent­ge­gen, dass es sich um eine Rei­he von Fich­ten han­delt. Fich­ten sind hoch­stäm­mi­ge Bäu­me im Sin­ne von Art. 15 Abs.1 des badi­schen AGBGB. Der vor­lie­gen­de; vom Land­ge­richt Frei­burg ent­schie­de­ne Fall war nach den Vor­schrif­ten des am 1.01.1960 in Kraft getre­te­nen

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Abstandsrechtliche Privilegierung von Balkonen

Abstands­recht­li­che Pri­vi­le­gie­rung von Bal­ko­nen

Vor die Gebäu­de­au­ßen­wand vor­tre­ten­de Gebäu­de­tei­le sind nur dann als Bal­ko­ne i. S. von § 7b Abs. 1 Satz 1 NBauO 2003 (§ 5 Abs. 3 Nr. 2 NBauO 2012) inner­halb des Grenz­ab­stands zuläs­sig, wenn sie eine gewis­se Grö­ße nicht über­schrei­ten. Ins­be­son­de­re aus dem Sinn und Zweck der Grenz­ab­stands­vor­schrif­ten und der ent­spre­chen­den Pri­vi­le­gie­run­gen folgt, dass Bal­ko­ne

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Baugenehmigung für ein denkmalgeschütztes Klostergelände

Bau­ge­neh­mi­gung für ein denk­mal­ge­schütz­tes Klos­ter­ge­län­de

Eine Bau­ge­neh­mi­gung ver­letzt den Eigen­tü­mer eines Nach­bar­grund­stücks nicht in sei­nen Rech­ten, wenn bei dem Bau­vor­ha­ben grö­ße­re Grenz­ab­stän­de als dies nach der Bau­ord­nung NRW erfor­der­lich ist, ein­ge­hal­ten wer­den. Ist das Haus des Nach­barn höher als das geneh­mig­te Haus, liegt auch kei­ne erdrü­cken­de Wir­kung auf das Nach­bar­ge­bäu­de vor. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Der Schattenwurf eines Gebäudes

Der Schat­ten­wurf eines Gebäu­des

Ist bei einer geplan­ten Errich­tung eines vier­stö­cki­gen Gebäu­des davon aus­zu­ge­hen, dass die zu erwar­ten­de Erhö­hung des Lärm­pe­gels im vor­han­de­nen Ver­kehrs­lärm unter­geht und vom mensch­li­chen Gehör nicht als Pegel­er­hö­hung wahr­zu­neh­men ist, sind kei­ne Nach­bar­rech­te ver­letzt. Dar­über hin­aus exis­tiert kein Recht, von Schat­ten­wurf ver­schont zu blei­ben. Ein dro­hen­der Schat­ten­wurf durch das Nach­bar­ge­bäu­de

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Der Lichthof fürs Untergeschoss des Nachbarn

Der Licht­hof fürs Unter­ge­schoss des Nach­barn

Sind durch ein geneh­mig­tes Bau­vor­ha­ben (Zwei­fa­mi­li­en­wohn­haus mit zwei Stell­plät­zen und einem ummau­er­ten Licht­hof) weder dritt­schüt­zen­de Fest­set­zun­gen der Orts­bau­sat­zung noch bau­ord­nungs­recht­li­che Abstands­flä­chen­be­stim­mun­gen betrof­fen und wirkt es sich nach Lage, Bau­kör­per und Höhe nicht in rück­sichts­lo­ser Wei­se „erdrü­ckend“ oder „ein­mau­ernd“ aus, so sind kei­ne Rech­te eines Besit­zers eines angren­zen­den Wohn­grund­stücks ver­letzt. Mit

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Der Grenzabstand von Straßenbäumen

Der Grenz­ab­stand von Stra­ßen­bäu­men

Anlie­ger einer Stra­ße haben kei­nen Anspruch auf Ent­fer­nung von Stra­ßen­bäu­men unter Beru­fung auf einen zu gerin­gen Abstand zu ihrem Grund­stück, da Stra­ßen­bäu­me nach dem Nie­der­säch­si­schen Nach­bar­rechts­ge­setz kei­nen Grenz­ab­stand ein­hal­ten müs­sen. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in dem Stra­ßen­an­lie­ger der Goe­the­stra­ße in Seel­ze auf Besei­ti­gung

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