Beiträge zum Stichwort ‘ grobe Fahrl ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die zu geringe Tiefgaragenhöhe

28. November 2018 | Zivilrecht

Einem Mietwagenkunden ist keine grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen, wenn der zugewiesene Rückgabeort eine immer geringer werdende Höhe aufweist und dadurch am Wagen ein Schaden entsteht. Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Autovermieters abgewiesen, der von dem Mieter eines Fahrzeugs den anteiligen Schadensersatz … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der bereits zurückgenommene Einspruch…

7. September 2017 | Einkommensteuer (Betrieb)

Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steuerbescheide aufzuheben oder zu ändern, soweit Tatsachen oder Beweismittel nachträglich bekannt werden, die zu einer niedrigeren Steuer führen und den Steuerpflichtigen kein grobes Verschulden daran trifft, dass die Tatsachen oder Beweismittel erst nachträglich bekannt werden. Als grobes Verschulden hat der Steuerpflichtige … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die “blind” unterzeichnete Beratungsdokumentation

29. August 2017 | Kapitalanlage- und Bankrecht

Ob grob fahrlässige Unkenntnis i.S.d. § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB vorliegt, wenn ein Kapitalanleger eine Risikohinweise enthaltende Beratungsdokumentation “blind” unterzeichnet, muss der Tatrichter aufgrund einer umfassenden tatrichterlichen Würdigung der konkreten Umstände des Einzelfalls feststellen. Die Annahme des Verjährungseintritts infolge grob fahrlässiger Unkenntnis einzelner Anlagerisiken im Sinne des § … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Grobes Verschulden – einer Steuerfachangestellten

24. April 2017 | Einkommensteuer (privat)

Für die Beurteilung des groben Verschuldens i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO kommt es auf die persönlichen Umstände, Fähigkeiten und Kenntnisse des Steuerpflichtigen und die besonderen Umstände des Einzelfalles an, so dass das Verhalten des weniger gewandten Steuerpflichtigen anders beurteilt wird als das des gewandten und erfahrenen. … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Fehlerhafte Anlabeberatung – und die grob fahrlässige Unkenntnis des Anlegers

13. April 2016 | Kapitalanlage- und Bankrecht

Grob fahrlässige Unkenntnis im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB, für deren Annahme die Anlageberater die Darlegungs- und Beweislast trägt, liegt vor, wenn dem Gläubiger die Kenntnis deshalb fehlt, weil er ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt und das nicht beachtet hat, was im gegebenen Fall jedem hätte … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Verjährungsbeginn – und die Frage der Kenntnis

21. Juli 2015 | Zivilrecht

Der Begriff der Kenntnis im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB ist von einer absoluten Gewissheit abzugrenzen. Wenn eine Person eine inhaltlich zutreffende Information aus einer verlässlichen Quelle erhält, hat sie Kenntnis hiervon. Die Überprüfung der Information, sowie die hierfür erforderliche Zeit bleiben außer Betracht, da sie … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Arzthaftung – grobes Fehlverhalten und Beweislastumkehr

10. April 2015 | Zivilrecht

Bei der Einstufung eines ärztlichen Fehlverhaltens als grob handelt es sich um eine juristische Wertung, die dem Tatrichter obliegt. Diese wertende Entscheidung muss aber in vollem Umfang durch die vom ärztlichen Sachverständigen mitgeteilten Fakten getragen werden und sich auf die medizinische Bewertung des Behandlungsgeschehens durch den Sachverständigen stützen können. Grundsätzlich … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Unfallverhütungsvorschriften – und der grob fahrlässig herbeigeführte Arbeitsunfall

18. Dezember 2014 | Allgemeines

Nach § 104 Abs. 1 Satz 1 SGB VII sind Unternehmer den Versicherten, die für ihre Unternehmen tätig sind oder zu ihren Unternehmen in einer sonstigen die Versicherung begründenden Beziehung stehen, zum Ersatz des Personenschadens, den ein Versicherungsfall verursacht hat, nur verpflichtet, wenn sie den Versicherungsfall vorsätzlich oder auf einem … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der grob fahrlässige Unfall mit dem Mietwagen

27. August 2014 | Zivilrecht

Ist der in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines gewerblichen Kfz-Vermieters vorgesehene Haftungsvorbehalt für Fälle grober Fahrlässigkeit wegen Verstoßes gegen § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB unwirksam, findet die Regelung des § 81 Abs. 2 VVG entsprechende Anwendung. InhaltsübersichtDer Haftungsvorbehalt in den AGB des AutovermietersHaftungsfreistellung analog zur … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Ein Hauptmann, der zu schnell fährt

13. Juni 2013 | Verwaltungsrecht

Die Bundeswehr kann nur dann für den Fahrzeugschaden aufgrund eines Unfalls Schadensersatz verlangen, wenn der Unfall grob fahrlässig verursacht worden ist. Das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit beim Überholvorgang um 20 km/h rechtfertigt für sich genommen noch nicht die Annahme einer groben Fahrlässigkeit. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Koblenz in dem … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe ElsterFormular und die brobe Fahrlässigkeit beim Ausfüllen der Steuererklärung

7. Juni 2013 | Einkommensteuer (privat)

Allein der Umstand, dass die mit ElsterFormular abgegebene elektronische Einkommensteuererklärung keinen vollständigen Ausdruck der Steuererklärungsformulare liefert, lässt eine ansonsten gegebene grobe Fahrlässigkeit nicht entfallen. Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steuerbescheide aufzuheben oder zu ändern, soweit Tatsachen oder Beweismittel bekannt werden, die zu einer niedrigeren Steuer führen, … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe ElsterFormular und die beigefügten Erläuterungen

6. Juni 2013 | Einkommensteuer (privat)

Der Steuerpflichtige handelt auch dann regelmäßig grob fahrlässig i.S. des § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO, wenn er die dem elektronischen ElsterFormular beigefügten Erläuterungen zur Einkommensteuererklärung unbeachtet lässt. Dies gilt allerdings nur, soweit solche Erläuterungen für einen steuerlichen Laien ausreichend verständlich, klar und eindeutig sind. Nach § 173 Abs. … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die Explosion von 17 t Milchpulver

23. Mai 2013 | Arbeitsrecht

Ein Handwerker, der wie ein Arbeitnehmer in einem Betrieb eingegliedert ist, haftet bei einem grob fahrlässig verursachten Schaden wie ein Arbeitnehmer. Mit dieser Begründung hat das Hessische Landesarbeitsgericht einen Handwerker zu einem Schadensersatz von 17.000 Euro verurteilt, weil er grob fahrlässig durch seine Schweißarbeiten eine explosionsartige Entzündung von Milchpulver verursacht … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Trunkenheitsfahrt und Arbeitnehmerhaftung

12. März 2013 | Arbeitsrecht

Verursacht ein Arbeitnehmer im betrunkenen Zustand einen Verkehrsunfall, so haftet er nach den Grundsätzen der Arbeitnehmerhaftung für den grob fahrlässig verursachten Schaden. Im Falle einer absoluten Fahruntüchtigkeit (ab 1,1 Promille) nimmt die herrschende Meinung an, dass im Wege eines Anscheinsbeweises davon auszugehen ist, dass der Unfall infolge der Alkoholisierung herbeigeführt … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Haftungsobergrenze für den grob fahrlässig handelnden Arbeitnehmer

12. März 2013 | Arbeitsrecht

Im Falle einer groben Fahrlässigkeit und einem deutlichen Missverhältnis zwischen Arbeitsentgelt und Schadensrisiko kann zugunsten des Arbeitnehmers keine starre Haftungsobergrenze von drei Bruttomonatsverdiensten angenommen werden. Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung Nach den vom Großen Senat des Bundesarbeitsgerichts entwickelten Grundsätzen hat ein Arbeitnehmer vorsätzlich verursachte Schäden in vollem Umfange zu tragen, bei leichtester … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der offen liegengelassene Autoschlüssel

3. September 2012 | Zivilrecht

Bei Wegnahme oder Beschädigung eines Fahrzeuges hat derjenige mit einer erheblichen Kürzung der Versicherungsleistungen zu rechnen, der die erforderliche Sorgfalt in hohem Maße außer Acht lässt, indem er seinen Autoschlüssel an der Arbeitsstelle unbeaufsichtigt lässt und naheliegende Möglichkeiten nicht nutzt, den Schlüssel sorgfältig aufzubewahren und dem Zugriff Dritter zu entziehen. … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Sperrzeit des Arbeitslosengeldes wegen eines Verkehrsverstoß

16. August 2012 | Sozialrecht

Verliert ein Berufskraftfahrer seinen Arbeitsplatz, weil aufgrund eines Rotlichtverstoßes seine Fahrerlaubnis entzogen wird und er deshalb nicht mehr beschäftigt werden kann, hat er seine Arbeitslosigkeit grundsätzlich grob fahrlässig herbeigeführt und das kann zum Eintritt einer Sperrzeit führen. So das Landessozialgericht Baden-Württemberg in dem hier vorliegenden Fall eines gekündigten Berufskraftfahrers, dessen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Hochklettern auf der Wasserrutsche

9. Juli 2012 | Zivilrecht

Kommt es durch die Missachtung von grundlegenden und jedermann einleuchtenden Regeln bei der Benutzung einer Wasserrutsche zu einem Badeunfall, so haftet man für die dadurch erlittenen Schäden eines anderen Badegastes. So die Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz in dem hier vorliegenden Fall eines Besuchers eines Freizeitbades, der im Auslaufbereich von unten … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Schlägerei mit geübtem Kampfsportler und die Folgen

4. April 2012 | Sozialrecht

Nach dem Opferentschädigungsgesetz sind Leistungen ausgeschlossen, wenn die Person, die sich verletzt hat, sich leichtfertig selbst gefährdet und grob fahrlässig gehandelt hat. Eine Schlägerei bildet das Musterbeispiel einer gefährlichen Situation, deren Ausgang nicht vorhersehbar ist, so dass auch mit schweren Verletzungen gerechnet werden muss. So hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Staplerunfall in Afghanistan

13. Dezember 2011 | Beamtenrecht

Die Bundesrepublik Deutschland kann von einem Berufssoldaten Schadensersatz verlangen, wenn er während eines Einsatzes in Afghanistan dadurch einen Unfall verursacht, dass er mit einem Stapler unzureichend gesicherte Ladung transportiert hat und diese herabgefallen ist. In einem vom Verwaltungsgericht Koblenz entschiedenen Fall hatte der Kläger, ein Hauptfeldwebel, innerhalb des Feldlagers in … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Gestohlener Dienstschlüssel: Lehrerin trägt Kosten der Schließanlage?

2. November 2011 | Beamtenrecht, Verwaltungsrecht

Nur wenn ein Beamter, dessen Dienstschlüssel gestohlen wurde, vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat, ist er für einen erforderlich werdenden Austausch der Schließanlage des Gebäudes ersatzpflichtig. Das Verwaltungsgericht Trier hatte über einen Fall zu entscheiden, in dem eine Lehrerin im Januar 2008 einen Schlüssel, mit dem sämtliche Klassenräume im Schulgebäude … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Feuerwehreinsatz in Schulküche zahlt der Lehrer

6. Oktober 2011 | Beamtenrecht, Verwaltungsrecht

Der Lehrer hat die Kosten eines Feuerwehreinsatzes zu tragen, wenn der Einsatz durch einen Brand notwendig wurde, der in einer Schule während des Arbeitslehreunterrichts bei der Zubereitung von Pommes Frites ausgebrochen ist und der Lehrer für diesen Einsatz verantwortlich ist. In einem vom Verwaltungsgericht Neustadt entschiedenen Fall wollte der Kläger, … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Die verbrannten Kartoffelröllchen – oder: Fett auf dem Küchenherd…

14. Juni 2011 | Versicherungsrecht

Ist ein Brandschaden grob fahrlässig verursacht, wenn beim Erhitzen von Fett auf einem Künchenherd ein Brand ausbricht? Der Bundesgerichtshof verneint dies und geht eher von einem Augenblicksversagen des unglücklichen Kochs aus. Der Bundesgerichtshof sah dabei zwei Umstände, die zugunsten des Kochs sprachen: Der Koch hatte beim zwischenzeitlichen Fernseh-Zappen die Zeit … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Elster-Fehler

1. Februar 2011 | Einkommensteuer (privat)

Wird ein Fehler in einer Steuererklärung erst nach Bestandskraft des hierauf ergangenen Steuerbescheides entdeckt, so ist eine Änderung zugunsten des Steuerpflichtigen nur möglich, wenn der Fehler nicht auf einem groben Verschulden des Steuerpflichtigen beruht. Wird die Steuererklärung im elektronischen Elster-Verfahren abgegeben und unterläuft dem Steuerpflichtigen dabei ein Fehler, wird dieser … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einfache Briefe und grobe Fahrlässigkeit

10. Januar 2011 | Sozialrecht

Die Übersendung von Veränderungsmitteilungen mit einem an die Behörde adressierten einfachem Brief ist grundsätzlich nicht grob fahrlässig. In einem vom Landessozialgericht Rheinland-Pfalz entschiedenen Fall hatte die beklagte Behörde die Bewilligung von Berufsausbildungsbeihilfe rückwirkend aufgehoben, da durch den Rückumzug in den Haushalt der Eltern kein Anspruch mehr darauf bestand. Eine rückwirkende … 



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