Die Ehegatten-Grundbesitz-GbR - und die ausländische güterrechtliche Entscheidung

Die Ehe­gat­ten-Grund­be­sitz-GbR – und die aus­län­di­sche güter­recht­li­che Ent­schei­dung

Ist eine zwei­glied­ri­ge Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, deren Gesell­schaf­ter mit­ein­an­der ver­hei­ra­tet sind, Eigen­tü­me­rin eines in Deutsch­land bele­ge­nen Grund­stücks und über­trägt ein aus­län­di­sches Gericht in einer güter­recht­li­chen Ent­schei­dung einem Ehe­gat­ten den Gesell­schafts­an­teil des ande­ren, steht § 24 Abs. 1 ZPO der inter­na­tio­na­len Zustän­dig­keit und damit der Aner­ken­nung die­ser Ent­schei­dung in einem grund­buch­recht­li­chen Berich­ti­gungs­ver­fah­ren

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Erbengemeinschaft - und die Grundbuchvermutung des § 891 BGB

Erben­ge­mein­schaft – und die Grund­buch­ver­mu­tung des § 891 BGB

Nach § 891 Abs. 1 BGB wird zuguns­ten des­je­ni­gen, für den im Grund­buch ein Recht ein­ge­tra­gen ist, ver­mu­tet, dass ihm das Recht zusteht. Ist das Recht nach § 47 Abs. 1 GBO für meh­re­re Berech­tig­te gemein­schaft­lich unter Bezeich­nung des für die Gemein­schaft maß­ge­ben­den Rechts­ver­hält­nis­ses ein­ge­tra­gen wie hier durch den Zusatz "in Erben­ge­mein­schaft"

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Der störende Nachbar - und der Unterlassungsanspruch gegen dessen Ehefrau

Ein­tra­gung einer auf dem Trans­se­xu­el­len­ge­setz beru­hen­den Namens­än­de­rung in das Grund­buch

Wie ist eine Namens­än­de­rung nach dem Trans­se­xu­el­len­ge­setz (TSG) in das Grund­buch ein­zu­tra­gen? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Grund­stücks­ei­gen­tü­me­rin war mit ihren dama­li­gen männ­li­chen Vor­na­men im Grund­buch als Eigen­tü­mer eines Teil­ei­gen­tums­rechts ein­ge­tra­gen. Sie hat bei dem Grund­buch­amt Namens­be­rich­ti­gung bean­tragt. Hier­zu hat sie den Beschluss eines

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Auflassungsvormerkung zugunsten einer nichtexistenten Person - und die mittelbare Falschbeurkundung

Auf­las­sungs­vor­mer­kung zuguns­ten einer nicht­exis­ten­ten Per­son – und die mit­tel­ba­re Falsch­be­ur­kun­dung

Die Ver­an­las­sung des gut­gläu­bi­gen Notars, beim Grund­buch­amt eine Auf­las­sungs­vor­mer­kung zuguns­ten einer nicht exis­ten­ten Per­son im Grund­buch zu erwir­ken, erfüllt nicht den Tat­be­stand der mit­tel­ba­ren Falsch­be­ur­kun­dung (§ 271 Abs. 1 StGB). Zwar han­delt es sich bei dem Grund­buch um ein öffent­li­ches Buch im Sin­ne des § 271 Abs. 1 StGB; dies ergibt sich

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Die Grunddienstbarkeit - und ihre Auslegung

Die Grund­dienst­bar­keit – und ihre Aus­le­gung

Bei der Aus­le­gung des Inhalts des Grund­buchs ist vor­ran­gig auf den Wort­laut und den Sinn abzu­stel­len, wie er sich für einen unbe­fan­ge­nen Betrach­ter als nächst­lie­gen­de Bedeu­tung des Ein­ge­tra­ge­nen ergibt. Außer­halb die­ser Urkun­den lie­gen­de Umstän­de dür­fen nur inso­weit mit her­an­ge­zo­gen wer­den, als sie nach den beson­de­ren Ver­hält­nis­sen des Ein­zel­fal­les für jeder­mann

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Der Zeichenfehler im Grundbuch - und der Fortführungsnachweis

Der Zei­chen­feh­ler im Grund­buch – und der Fort­füh­rungs­nach­weis

Die Berich­ti­gung eines Zei­chen­feh­lers (also einer gra­phisch fal­schen Dar­stel­lung des rich­ti­gen Ver­mes­sungs­zah­len­werks in der Flur­kar­te des Lie­gen­schafts­ka­tas­ters) durch die Ver­mes­sungs­be­hör­de hat das Grund­buch­amt stets als Berich­ti­gung tat­säch­li­cher Art zu behan­deln; es darf den Voll­zug eines Fort­füh­rungs­nach­wei­ses der Ver­mes­sungs­be­hör­de nicht des­halb ableh­nen, weil ein auf den Grenz­ver­lauf bezo­ge­ner Zei­chen­feh­ler berich­tigt wird1.

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