Das Grundstück der GbR, der Tod eines Gesellschafters - und die Zwangsversteigerung

Das Grund­stück der GbR, der Tod eines Gesell­schaf­ters – und die Zwangs­ver­stei­ge­rung

Bei der Voll­stre­ckung in das Grund­stück einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts gel­ten die (noch) im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen (bis­he­ri­gen) Gesell­schaf­ter grund­sätz­lich auch dann in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 1148 Satz 1, § 1192 Abs. 1 BGB als Gesell­schaf­ter der Schuld­ne­rin, wenn die­se durch den Tod eines ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ters auf­ge­löst wor­den ist . Ist

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Betriebsaufspaltung - und die Vermietung durch den Erbbauberechtigten

Betriebs­auf­spal­tung – und die Ver­mie­tung durch den Erb­bau­be­rech­tig­ten

Bestellt der Eigen­tü­mer an einem unbe­bau­ten Grund­stück ein Erb­bau­recht und errich­tet der Erb­bau­be­rech­tig­te ein Gebäu­de, das er an ein Betriebs­un­ter­neh­men ver­mie­tet, fehlt zwi­schen dem Eigen­tü­mer und dem Betriebs­un­ter­neh­men die für die Annah­me einer Betriebs­auf­spal­tung erfor­der­li­che sach­li­che Ver­flech­tung. Eine Betriebs­auf­spal­tung liegt vor, wenn einem Betriebs­un­ter­neh­men wesent­li­che Grund­la­gen für sei­nen Betrieb von

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Darlehenskündigung gegenüber einem Miterben - mittels eines Mehrheitsbeschlusses

Dar­le­hens­kün­di­gung gegen­über einem Mit­er­ben – mit­tels eines Mehr­heits­be­schlus­ses

Stellt sich die Kün­di­gung eines Dar­le­hens gegen­über einem Mit­er­ben als Maß­nah­me der ord­nungs­ge­mä­ßen Ver­wal­tung dar, bedarf es dafür nicht der Ein­stim­mig­keits­vor­aus­set­zung des § 2040 BGB. Sie kann viel­mehr nach den §§ 2038 Abs. 2, 745 BGB mit Stim­men­mehr­heit der Erben­ge­mein­schaft beschlos­sen wer­den. Zur Gel­tend­ma­chung eines der Erben­ge­mein­schaft zuste­hen­den Anspruchs ist

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Der grundbuchliche Verzicht auf die Überbaurente

Der grund­buch­li­che Ver­zicht auf die Über­bau­ren­te

Die Ein­tra­gung eines Ver­merks über den Ver­zicht des ren­ten­be­rech­tig­ten Grund­stücks­ei­gen­tü­mers auf die Über­bau­ren­te in das für das über­bau­te Grund­stück ange­leg­te Grund­buch­blatt ist unzu­läs­sig. In Recht­spre­chung und Lite­ra­tur ist umstrit­ten, ob die Ein­tra­gung eines Ver­merks in das für das über­bau­te Grund­stück ange­leg­te Grund­buch­blatt dar­über, dass in dem für das Nach­bar­grund­stück des

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Die Grundstücks-GbR und das Vorkaufsrecht der Gemeinde

Die Grund­stücks-GbR und das Vor­kaufs­recht der Gemein­de

§ 24 Bau­GB gibt der Gemein­de in bestimm­ten Fäl­len bei Grund­stücks­über­tra­gun­gen ein gesetz­li­ches Vor­kaufs­recht. Die­ses Vor­kaufs­recht ist gemäß § 26 Abs. 1 Bau­GB jedoch aus­ge­schlos­sen, wenn der Eigen­tü­mer das Grund­stück an sei­nen Ehe­gat­ten oder an eine Per­son ver­kauft, die mit ihm in gera­der Linie ver­wandt oder ver­schwä­gert oder in der Sei­ten­li­nie

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Die Sparkasse und der Erbschein

Die Spar­kas­se und der Erb­schein

Die dem Mus­ter von Nr. 5 Abs. 1 AGB-Spar­­kas­­sen nach­ge­bil­de­te Klau­sel einer Spar­kas­se „Nach dem Tode des Kun­den kann die Spar­kas­se zur Klä­rung der rechts­ge­schäft­li­chen Berech­ti­gung die Vor­le­gung eines Erb­scheins, eines Tes­ta­ments­voll­stre­ckerzeug­nis­ses oder ähn­li­cher gericht­li­cher Zeug­nis­se ver­lan­gen; fremd­spra­chi­ge Urkun­den sind auf Ver­lan­gen der Spar­kas­se mit deut­scher Über­set­zung vor­zu­le­gen. Die Spar­kas­se kann auf

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Das GbR-Grundstück in der Teilungsversteigerung

Das GbR-Grund­stück in der Tei­lungs­ver­stei­ge­rung

Gegen­stand eines Tei­lungs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­rens kann auch das Grund­stück einer GbR sein. Die Aner­ken­nung der Rechts­fä­hig­keit der GbR ändert dar­an nichts. Den Antrag kann der ein­zel­ne Gesell­schaf­ter stel­len, ohne zuvor sei­nen Anspruch auf Ver­stei­ge­rung des Gesell­schafts­grund­stücks gegen die übri­gen Gesell­schaf­ter oder die GbR gericht­lich durch­set­zen zu müs­sen. Die GbR selbst und die

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Alleinvertretungsbefugnis für eine GbR -  und ihr Nachweis in Grundbuchsachen

Allein­ver­tre­tungs­be­fug­nis für eine GbR – und ihr Nach­weis in Grund­buch­sa­chen

Wird eine GbR bei Ver­kauf von Woh­nungs­ei­gen­tum durch einen allein­ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Gesell­schaf­ter ver­tre­ten, muss die­ser sei­ne Ver­tre­tungs­be­fug­nis in der Form des § 29 GBO nach­wei­sen. Die Vor­la­ge des Gesell­schafts­ver­trags und eines die­sen abän­dern­den Beschlus­ses, aus dem die Allein­ver­tre­tungs­be­fug­nis her­vor­geht, sind nicht aus­rei­chend. Grund­sätz­lich steht die Füh­rung der Geschäf­te den Gesell­schaf­tern gemein­schaft­lich

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Das Wohnungsbesetzungsrecht als Grunddienstbarkeit

Das Woh­nungs­be­set­zungs­recht als Grund­dienst­bar­keit

Eine als Woh­nungs­be­set­zungs­recht ein­ge­tra­ge­ne beschränk­te per­sön­li­che Dienst­bar­keit ist als ding­li­ches Recht auch dann wirk­sam, wenn mit ihr auf den Eigen­tü­mer des belas­te­ten Grund­stücks Druck zum Abschluss eines bestimm­ten Ver­trags aus­ge­übt wird . Die Aus­übung des Unter­las­sungs­an­spruchs aus einer Dienst­bar­keit stellt sich jedoch als eine mit dem Gebot von Treu und

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Gesellschafterwechsel in der Grundstücks-GbR und das Grundbuch

Gesell­schaf­ter­wech­sel in der Grund­stücks-GbR und das Grund­buch

§ 899 a BGB gilt auch für die Bewil­li­gungs­be­rech­ti­gung der im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter einer GbR zur Ein­tra­gung eines Gesell­schaf­ter­wech­sels. Ob die Ver­mu­tungs­wir­kung des § 899 a BGB auch für die Bewil­li­gungs­be­rech­ti­gung der im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter einer GbR zur Ein­tra­gung eines Gesell­schaf­ter­wech­sels im Grund­buch­blatt des betrof­fe­nen Grund­stücks gilt, ist höchst­rich­ter­lich noch

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Steuerrechtliche Haftung des Eigentümers für grundstücksgleiche Rechte

Steu­er­recht­li­che Haf­tung des Eigen­tü­mers für grund­stücks­glei­che Rech­te

Die Haf­tung des an einem Unter­neh­men wesent­lich betei­lig­ten Eigen­tü­mers von Gegen­stän­den, die er die­sem Unter­neh­men über­lässt, erstreckt sich auch auf ein über­las­se­nes Erb­bau­recht, das dem Unter­neh­men als Betriebs­grund­la­ge dient. Die Haf­tung nach § 74 AO wird nicht dadurch aus­ge­schlos­sen, dass der dem Unter­neh­men über­las­se­ne Gegen­stand nicht im Eigen­tum des Haf­ten­den,

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Auseinandersetzung einer Grundstücks-GbR durch die Bildung von Wohnungseigentum

Aus­ein­an­der­set­zung einer Grund­stücks-GbR durch die Bil­dung von Woh­nungs­ei­gen­tum

Wird eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, die Eigen­tü­me­rin eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses und Ver­mie­te­rin der Woh­nun­gen die­ses Anwe­sens ist, unter Bil­dung von Woh­nungs­ei­gen­tum und Ein­tra­gung der ein­zel­nen Gesell­schaf­ter als Eigen­tü­mer der jeweils zuge­wie­se­nen Woh­nun­gen aus­ein­an­der­ge­setzt, tritt der neue Eigen­tü­mer in die sich wäh­rend der Dau­er sei­nes Eigen­tums aus dem Miet­ver­hält­nis erge­ben­den Rech­te und

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Zwangssicherungshypothek für eine GbR

Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek für eine GbR

Die Ver­tre­tungs­ver­hält­nis­se einer GbR kön­nen auch bei der spä­te­ren Löschung einer von ihr erwirk­ten Zwangs­si­che­rungs­hy­po­thek mit der voll­streck­ba­ren Aus­fer­ti­gung des Urteils nach­ge­wie­sen wer­den, auf Grund des­sen die Ein­tra­gung der Hypo­thek erfolg­te. Die Mög­lich­keit, die Ver­tre­tungs­ver­hält­nis­se einer GbR mit dem zu voll­stre­cken­den Urteil nach­zu­wei­sen, hat der Bun­des­ge­richts­hof für die Ein­tra­gung einer

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Treugeberhaftung bei einer Immobilienfonds-GbR

Treu­ge­ber­haf­tung bei einer Immo­bi­li­en­fonds-GbR

Die Ver­ein­ba­rung eines Treu­hand­ver­hält­nis­ses, das dar­auf beschränkt ist, die gesell­schafts­recht­li­chen Rech­te des „Treu­ge­bers“ gegen­über dem Grund­buch­amt durch einen Treu­hän­der hal­ten zu las­sen, steht der Außen­haf­tung des „Treu­ge­bers“ ana­log § 128 HGB nicht ent­ge­gen, wenn die Aus­le­gung des Gesell­schafts­ver­trags und des Treu­hand­ver­trags ergibt, dass nicht der „Grund­buch­treu­hän­der“, son­dern der „Treu­ge­ber“ Gesell­schaf­ter

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Die GbR und das Grundbuch

Die GbR und das Grund­buch

Erwirbt eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR) Grund­stücks­ei­gen­tum oder Woh­nungs­ei­gen­tum, reicht es für die Ein­tra­gung des Eigen­tums­wech­sels in das Grund­buch aus, wenn die GbR und ihre Gesell­schaf­ter in der nota­ri­el­len Auf­las­sungs­ver­hand­lung benannt sind und die für die GbR Han­deln­den erklä­ren, dass sie deren allei­ni­ge Gesell­schaf­ter sind; wei­te­rer Nach­wei­se der Exis­tenz, der

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Die GbR im Grundbuchrecht

Die GbR im Grund­buch­recht

Im Anwen­dungs­be­reich des § 20 GBO müs­sen dem Grund­buch Exis­tenz und Iden­ti­tät einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts sowie die Ver­tre­tungs­be­rech­ti­gung der für die Gesell­schaft han­deln­den Per­so­nen in der Form des § 29 GBO nach­ge­wie­sen wer­den . Nach­träg­li­che Ver­si­che­run­gen der Betei­lig­ten dar­über, dass die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts erst aus Anlass des Kauf­ver­tra­ges

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Gesellschafterwechsel bei der Grundstücks-GbR und das Grundbuch

Gesell­schaf­ter­wech­sel bei der Grund­stücks-GbR und das Grund­buch

Bei der Ver­fol­gung des Rechts aus der Hypo­thek gilt zuguns­ten des Gläu­bi­gers der­je­ni­ge, wel­cher im Grund­buch als Eigen­tü­mer ein­ge­tra­gen ist, als der Eigen­tü­mer, § 1148 Satz 1 BGB. Dies gilt auch für den Gläu­bi­ger einer § 1192 Abs. 1 BGB. Die­se Eigen­tü­mer­fik­ti­on des § 1148 Satz 1 BGB ist auf die ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter

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Zwangsvollstreckung in ein Grundstück in GbR-Eigentum

Zwangs­voll­stre­ckung in ein Grund­stück in GbR-Eigen­tum

Die Zwangs­ver­wal­tung des Grund­stücks einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts darf nur ange­ord­net wer­den, wenn deren Gesell­schaf­ter sämt­lich aus dem Titel her­vor­ge­hen und mit den im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­tern über­ein­stim­men. Hin­sicht­lich der Gesell­schaf­ter gilt § 1148 Satz 1 BGB ent­spre­chend. Ver­än­de­run­gen im Gesell­schaf­ter­be­stand sind durch eine Rechts­nach­fol­ge­klau­sel ana­log § 727 ZPO nach­zu­wei­sen. Der

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Wirtschaftliches Eigentum per Vermächtnisanspruch

Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum per Ver­mächt­nis­an­spruch

Der per Ver­mächt­nis begrün­de­te – aber nicht erfüll­te – Anspruch auf Über­tra­gung eines Grund­stücks kann nach Ansicht des Finanz­ge­richts Müns­ters aus­rei­chen, um beim Begüns­tig­ten wirt­schaft­li­ches Eigen­tum anzu­neh­men. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Rechts­streit betrie­ben zunächst der Vater und die Groß­mutter des Klä­gers in der Rechts­form einer GbR einen Ein­zel­han­del.

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Die Grundstücks-GbR und der Rechtsschutz gegen dden Bebauungsplan

Die Grund­stücks-GbR und der Rechts­schutz gegen dden Bebau­ungs­plan

Mit der Nor­men­kon­troll­an­trags­be­fug­nis von Gesell­schaf­tern einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, wenn als Eigen­tü­mer des plan­be­trof­fe­nen Grund­stücks im Grund­buch die nament­lich benann­ten Gesell­schaf­ter mit dem Zusatz „in BGB-Gesel­l­­schaft“ oder „in Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts“ ein­ge­tra­gen waren, hat­te sich jetzt das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg zu befas­sen. Hin­ter­grund war eine Kla­ge gegen einen Bebau­ungs­plan,

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Oberlandesgericht München

Das Han­dels­re­gis­ter

Solan­ge Sie am Wirt­schafts­le­ben teil­neh­men, wer­den Sie immer wie­der Kon­takt mit dem Han­dels­re­gis­ter erhal­ten. Sei es, weil Sie selbst als Kauf­mann dort ein­ge­tra­gen sind bzw. ein­ge­tra­gen wer­den müs­sen, sei es, weil Sie Infor­ma­tio­nen über einen Geschäfts­part­ner (oder einen säu­mi­gen Schuld­ner) benö­ti­gen. Das Han­dels­re­gis­ter gibt Aus­kunft über alle rechts­er­heb­li­chen Tat­sa­chen, die

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