Ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner und die Ungleich­be­hand­lung bei der Grund­er­werbs­steu­er

In der Besteue­rung einer Grund­stücks­über­tra­gung unter ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­nern aus dem Novem­ber 2009 sieht das Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richt einen Gleich­heits­ver­stoß gegen­über der Steu­er­be­frei­ung unter Ehe­gat­ten. Aus die­sem Grund holt nun das Finanz­ge­richt im Rah­men einer Rich­ter­vor­la­ge eine Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts dar­über ein, ob § 3 Nr. 4 GrErwStG in der bis zum Inkraft­tre­ten des

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Grund­stücks­kauf zwi­schen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten aus Sicht der Grund­er­werbs­steu­er

Eine fort­ge­setz­te Grund­stücks­nut­zung für sakra­le Zwe­cke befreit nicht beim Ver­kauf eines Kir­chen­grund­stücks durch eine Reli­gi­ons­ge­mein­schaft an eine ande­re kon­fes­si­ons­ver­schie­de­ne Reli­gi­ons­ge­mein­schaft von der Steu­er gemäß § 4 GrEStG. Nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs hat das Finanz­ge­richt in die­sem Fall zu Unrecht ange­nom­men, dass der Erwerb des Grund­stücks durch die Klä­ge­rin (eine Reli­gi­ons­ge­mein­schaft ortho­do­xer

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