Völkerrecht - und die Auslegung des Grundgesetzes

Völ­ker­recht – und die Aus­le­gung des Grund­ge­set­zes

Das Grund­ge­setz ist völ­ker­rechts­freund­lich aus­zu­le­gen. Völ­ker­ver­trag­li­che Bin­dun­gen haben inner­staat­lich nicht den Rang von Ver­fas­sungs­recht1.Gleich­wohl besit­zen sie ver­fas­sungs­recht­li­che Bedeu­tung als Aus­le­gungs­hil­fe für die Bestim­mung des Inhalts und der Reich­wei­te der Grund­rech­te und rechts­staat­li­chen Grund­sät­ze des Grund­ge­set­zes2. Ihre Her­an­zie­hung ist Aus­druck der Völ­ker­rechts­freund­lich­keit des Grund­ge­set­zes, das einer Ein­bin­dung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land in

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Streikrecht verbeamteter Lehrer

Streik­recht ver­be­am­te­ter Leh­rer

Für Beam­te besteht nach wie vor ein gene­rel­les Streik­ver­bot. Mit die­ser Begrün­dung hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len die dis­zi­pli­nar­recht­li­che Ahn­dung ver­be­am­te­ter Leh­rer, die an einem Streik teil­ge­nom­men haben, für rech­tens erklärt. Die im Schul­dienst des Lan­des Nie­der­sach­sen täti­gen Klä­ger sind Mit­glie­der der Gewerk­schaft Erzie­hung und Wis­sen­schaft

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Die Einrichtung einer privaten Grundschule

Die Ein­rich­tung einer pri­va­ten Grund­schu­le

Der Ver­ein Freie Schu­le Bre­men e.V. darf kei­ne pri­va­te Grund­schu­le ein­rich­ten. So die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts der Frei­en Han­se­stadt Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall des Ver­eins Freie Schu­le Bre­men e.V., dem die zustän­di­ge Bil­dungs­be­hör­de kei­ne Geneh­mi­gung erteilt hat, eine pri­va­te Grund­schu­le ein­zu­rich­ten. Der Ver­ein steht auf dem Stand­punkt, dass

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Entscheidungserheblicher Prozessstoff und das rechtliche Gehör

Ent­schei­dungs­er­heb­li­cher Pro­zess­stoff und das recht­li­che Gehör

Wird einer Par­tei ein Schrift­satz­recht zur Stel­lung­nah­me zu einem erst in der münd­li­chen Ver­hand­lung erteil­ten Hin­weis vom Gericht ein­ge­räumt und wird in einem dar­auf­hin ein­ge­gan­ge­nen Schrift­satz neu­er ent­schei­dungs­er­heb­li­cher Pro­zess­stoff ein­ge­führt, so muss das Gericht die münd­li­che Ver­hand­lung wie­der­eröff­nen oder in das schrift­li­che Ver­fah­ren über­ge­hen, um dem Geg­ner recht­li­ches Gehör zu

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Transsexuellengesetz verfassungswidrig?

Trans­se­xu­el­len­ge­setz ver­fas­sungs­wid­rig?

Unter Berück­sich­ti­gung der jüngs­ten 1 ist es nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he nicht zuläs­sig, Ver­fah­ren zur Fest­stel­lung der Ände­rung der Geschlechts­zu­ge­hö­rig­keit (§ 8 TSG) bis zu einer gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung aus­zu­set­zen. Das Ver­fah­ren darf nicht aus­ge­setzt wer­den, da der hier­für erfor­der­li­che wich­ti­ge Grund (§ 21 Absatz 1 FamFG) fehlt – so das Ober­lan­des­ge­richt

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