Schul­ver­wei­ge­rung aus reli­giö­sen grün­den

Leh­nen die Eltern eines schul­pflich­ti­gen Kin­des aus Glau­bens­grün­den den Schul­lehr­plan ab, recht­fer­tigt das kei­ne gene­rel­le Ver­wei­ge­rung des Schul­be­suchs. Mit das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eltern­paa­res, gegen das ein Buß­geld fest­ge­setzt wor­den ist, da sie sich gewei­gert haben, ihre Kin­der zur Schu­le zu schi­cken. Die im Groß­raum

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Minis­ter­pen­si­on und Beam­ten­ru­he­ge­halt

Bei dem Bezug einer Minis­ter­pen­si­on ist dane­ben die Aus­zah­lung eines Ruhe­ge­halts auf Grund eines frü­he­ren Dienst­ver­hält­nis­ses als Beam­ter aus­ge­schlos­sen, § 20 Abs. 1 des Bun­des­mi­nis­ter­ge­set­zes, BMinG. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger, Hans Eichel, von Okto­ber 1975 bis April 1991 Ober­bür­ger­meis­ter der beklag­ten Stadt Kas­sel, von April

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Ent­schei­dungs­er­heb­li­cher Pro­zess­stoff und das recht­li­che Gehör

Wird einer Par­tei ein Schrift­satz­recht zur Stel­lung­nah­me zu einem erst in der münd­li­chen Ver­hand­lung erteil­ten Hin­weis vom Gericht ein­ge­räumt und wird in einem dar­auf­hin ein­ge­gan­ge­nen Schrift­satz neu­er ent­schei­dungs­er­heb­li­cher Pro­zess­stoff ein­ge­führt, so muss das Gericht die münd­li­che Ver­hand­lung wie­der­eröff­nen oder in das schrift­li­che Ver­fah­ren über­ge­hen, um dem Geg­ner recht­li­ches Gehör zu

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