Grundsicherung und Sozialhilfe für EU-Bürger

Grund­si­che­rung und Sozi­al­hil­fe für EU-Bür­ger

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt hat in drei aktu­el­len Urtei­len unter Berück­sich­ti­gung der Urtei­le des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zum Grund­recht auf Gewähr­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mums kon­kre­ti­siert, in wel­chen Fall­ge­stal­tun­gen Uni­ons­bür­ger aus den EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten exis­tenz­si­chern­de Leis­tun­gen nach dem Recht der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de (SGB II) bezie­hungs­wei­se dem Sozi­al­hil­fe­recht (SGB XII) bean­spru­chen kön­nen. Die­se Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts

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Pauschalzahlung des Bundes für das Bildungs- und Teilhabepaket

Pau­schal­zah­lung des Bun­des für das Bil­dungs- und Teil­ha­be­pa­ket

Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne kön­nen seit 2011 nach dem Recht der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de Bedar­fe für Bil­dung und Teil­ha­be am sozia­len und kul­tu­rel­len Leben in der Gemein­schaft neben dem Regel­be­darf bean­spru­chen. Die Krei­se und kreis­frei­en Städ­te sowie die zuge­las­se­nen kom­mu­na­len Trä­ger müs­sen dies umset­zen und finan­zie­ren. Das Bun­des­kin­der­geld­ge­setz umfasst

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Skiausrüstung als Hartz IV-Leistung

Ski­aus­rüs­tung als Hartz IV-Leis­tung

Ein 14jähriger Schü­ler, der mit sei­ner Schul­klas­se eine Ski­rei­se nach Süd­ti­rol unter­nimmt, hat kei­nen Anspruch gegen das Job­cen­ter auf Kos­ten­über­nah­me für eine Ski­aus­rüs­tung. Zu die­sem Ergeb­nis kam jetzt das Sozi­al­ge­richt Ber­lin im Rah­men eines gericht­li­chen Eil­ver­fah­rens. Der 14jährige Antrag­stel­ler aus Ber­­lin-Mit­­­te steht mit sei­nen Eltern und sei­nen fünf Geschwis­tern im

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Hartz IV für die Suchtkranken-Selbsthilfegemeinschaft

Hartz IV für die Sucht­kran­ken-Selbst­hil­fe­ge­mein­schaft

Das Leben in einem Haus der Ber­li­ner Syn­­a­­non-Sti­f­­tung ent­spricht der Unter­brin­gung in einer sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung. Es schließt eine Ver­füg­bar­keit auf dem all­ge­mei­nen Arbeits­markt grund­sätz­lich aus. Mit­glie­der der Selbst­hil­fe­ge­mein­schaft für sucht­kran­ke Men­schen haben damit kei­nen Anspruch gegen­über den Job­cen­tern auf Leis­tun­gen zur Siche­rung des Lebens­un­ter­hal­tes nach dem Zwei­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch („Hartz

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Hartz IV für aus anderen EU-Staaten zugezogene, nicht erwerbstätige Unionsbürger

Hartz IV für aus ande­ren EU-Staa­ten zuge­zo­ge­ne, nicht erwerbs­tä­ti­ge Uni­ons­bür­ger

Nicht erwerbs­tä­ti­ge Uni­ons­bür­ger, die sich allein mit dem Ziel, in den Genuss von Sozi­al­hil­fe zu kom­men, in einen ande­ren Mit­glied­staat bege­ben, kön­nen von bestimm­ten Sozi­al­leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen wer­den. Damit bestä­tig­te jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem Rechts­streit einer rumä­ni­schen Antrag­stel­le­rin gegen das Job­cen­ter Leip­zig die Bestim­mung des § 7 Abs.

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Arbeitgeberauskünfte für das Jobcenter - und  die Kosten

Arbeit­ge­be­r­aus­künf­te für das Job­cen­ter – und die Kos­ten

Arbeit­ge­ber haben kei­nen Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch für Aus­künf­te, die sie Job­cen­tern auf deren recht­mä­ßi­ge Aus­kunfts­ver­lan­gen ertei­len. Eine Rechts­grund­la­ge für die Kos­ten­er­stat­tung zuguns­ten des Arbeit­ge­bers ent­hält das gel­ten­de Recht nicht. Ein Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch ergibt sich nicht aus den für Aus­kunfts­ver­lan­gen gegen­über Arbeit­ge­bern und Aus­kunfts­pflich­ten von Arbeit­ge­bern im Rechts­be­reich des SGB II ein­schlä­gi­gen Vor­schrif­ten der

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Nachträgliche Kindergeldfestsetzung - und der Erstattungsanspruch des Sozialhilfeträgers

Nach­träg­li­che Kin­der­geld­fest­set­zung – und der Erstat­tungs­an­spruch des Sozi­al­hil­fe­trä­gers

Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (§ 2 Asyl­bLG i.V.m. § 28 SGB XII) sind bedarfs­ab­hän­gi­ge Leis­tun­gen für den not­wen­di­gen Lebens­un­ter­halt von Asyl­be­wer­be­rin­nen und Asyl­be­wer­bern sowie ihnen gleich­ge­stell­ten aus­län­di­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen und damit dem Kin­der­geld gleich­ar­ti­ge und nach­ran­gi­ge Leis­tun­gen. Hat ein Sozi­al­hil­fe­trä­ger Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (§ 2 Asyl­bLG i.V.m. § 28 SGB XII) für

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Private Krankenversicherung - und die Aufnahme in den Basistarif

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Auf­nah­me in den Basis­ta­rif

Ein Anspruch auf Auf­nah­me in den Basis­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung besteht nicht für Per­so­nen, die Emp­fän­ger lau­fen­der Leis­tun­gen nach dem Drit­ten, Vier­ten, Sechs­ten oder Sieb­ten Kapi­tel des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch sind, und die ohne den Bezug von Sozi­al­hil­fe der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung im Sin­ne von § 193 Abs.

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Grundsicherung und Leistungsfähigkeit beim Kindesunterhalt

Grund­si­che­rung und Leis­tungs­fä­hig­keit beim Kin­des­un­ter­halt

Durch die sozi­al­recht­li­che Berück­sich­ti­gung titu­lier­ter Unter­halts­pflich­ten bei einem Antrag des Unter­halts­pflich­ti­gen auf Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de erhöht sich des­sen unter­halts­recht­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit nicht . Nach § 1603 Abs. 1 BGB ist nicht unter­halts­pflich­tig, wer bei Berück­sich­ti­gung sei­ner sons­ti­gen Ver­pflich­tun­gen außer­stan­de ist, ohne Gefähr­dung sei­nes eige­nen ange­mes­se­nen Unter­halts den Unter­halt zu gewäh­ren.

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Keine Prozesskostenhilfe für Klagen wegen verfassungswidriger Regelsätze

Kei­ne Pro­zess­kos­ten­hil­fe für Kla­gen wegen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Regel­sät­ze

Wer gegen die bewil­lig­ten Leis­tun­gen nach dem Zwei­ten Buch des Sozi­al­ge­setz­buchs (Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de – „Hartz IV“) allein mit der Begrün­dung klagt, die Regel­sät­ze für Erwach­se­ne sei­en ver­fas­sungs­wid­rig, hat nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Sach­­sen-Anhalt kei­nen Anspruch auf Pro­zess­kos­ten­hil­fe. Pro­zess­kos­ten­hil­fe für ein gericht­li­ches Ver­fah­ren wird nur bewil­ligt, wenn die Klä­ger wirt­schaft­lich

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Erstattungsanspruch bei nachträglich festgesetztem Kindergeld

Erstat­tungs­an­spruch bei nach­träg­lich fest­ge­setz­tem Kin­der­geld

Einem Sozi­al­leis­tungs­trä­ger steht gegen die Fami­li­en­kas­se bei einer nach­träg­li­chen Fest­set­zung von Kin­der­geld ein Erstat­tungs­an­spruch zu, sofern die­ser zuvor unge­kürz­te Sozi­al­leis­tun­gen aus­ge­zahlt hat und eine sozi­al­recht­li­che Bedarfs­ge­mein­schaft zwi­schen dem Kin­der­geld­be­rech­tig­tem und sei­nen Kin­dern besteht. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Rechts­streit bezo­gen die aus Syri­en stam­men­de Klä­ge­rin und ihr Ehe­mann

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Mutter und Sohn

Mut­ter und Sohn

Das Zusam­men­le­ben einer über 65jährigen Mut­ter mit ihrem 36jährigen Sohn recht­fer­tigt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts kei­ne Kür­zung ihrer Grund­si­che­rung im Alter auf 80% des Regel­sat­zes. Die im Jah­re 1940 gebo­re­ne Klä­ge­rin des jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Falls leb­te bei ihrem 1969 gebo­re­nen Sohn. Bei­de bezo­gen zunächst bis Ende

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Angehörigenmietverträge in der Grundsicherung

Ange­hö­ri­gen­miet­ver­trä­ge in der Grund­si­che­rung

Miet­ver­trä­ge zwi­schen Ange­hö­ri­gen sind nach einem aktu­el­len Urteil des Sozi­al­ge­richts Karls­ru­he für der Gewäh­rung von Leis­tun­gen zur Grund­si­che­rung nur dann maß­geb­lich, wenn sie wirk­sam geschlos­sen sind und dar­über hin­aus sowohl die Gestal­tung als auch die Durch­füh­rung des Ver­ein­bar­ten dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spricht. In dem vom Karls­ru­her Sozi­al­ge­richt zu ent­schei­den­den

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Grundsicherung für Heimbewohner

Grund­si­che­rung für Heim­be­woh­ner

Der sozi­al­hil­fe­recht­li­che Grund­si­che­rungs­be­darf für Heim­be­woh­ner bemisst sich nach einem aktu­el­len Urteil des Sozi­al­ge­richts Karls­ru­he nach dem Regel­satz für Haus­halts­an­ge­hö­ri­ge. Die durch­schnitt­li­chen ange­mes­se­nen Unter­kunfts­kos­ten im Heim sind fik­tiv durch Ver­gleichs­be­rech­nung der tat­säch­li­chen Auf­wen­dun­gen im Bereich des jewei­li­gen Sozi­al­hil­fe­trä­gers zu ermit­teln. In dem vom SG Karls­ru­he zu ent­schei­den­den Fall begehr­te die 84jährige

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Schulbücher und Hartz IV

Schul­bü­cher und Hartz IV

Die not­wen­di­gen Auf­wen­dun­gen für Schul­bü­cher sind nach einem aktu­el­len Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz durch den zustän­di­gen Trä­ger der Sozi­al­hil­fe als Hil­fe in sons­ti­gen Lebens­la­gen (§ 73 SGB XII) zu tra­gen. Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt hat­te über den Fall eines Schü­lers zu ent­schei­den, der im Schul­jahr 2005/​2006 die 9. Klas­se eines Gym­na­si­ums besuch­te

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Sozialhilfe im Alter als Einbürgerungshindernis

Sozi­al­hil­fe im Alter als Ein­bür­ge­rungs­hin­der­nis

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te ent­schie­den, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen die Inan­spruch­nah­me von Sozi­al­hil­fe (bzw. Grund­si­che­rung im Alter nach dem SGB XII wegen zu gerin­ger Alters­ren­te) der Ein­bür­ge­rung eines Aus­län­ders nach dem Staats­an­ge­hö­rig­keits­ge­setz (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 StAG) ent­ge­gen­ste­hen kann. Der 1942 gebo­re­ne Klä­ger stammt aus dem Koso­vo und

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Krankenkostzulagen in der Grundsicherung

Kran­ken­kost­zu­la­gen in der Grund­si­che­rung

Bei einem Anspruch auf Kran­ken­kost­zu­la­ge nach § 30 Abs. 5 SGB XII han­delt es sich um einen Ein­zel­an­spruch der Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung im Alter und bei Erwerbs­min­de­rung. Nach einem aktu­el­len Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen sind dabei die Emp­feh­lun­gen des Deut­schen Ver­eins zur Gewäh­rung von Kran­ken­kost­zu­la­gen in der Sozi­al­hil­fe in der 3.

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