Ertrag­lo­se, denk­mal­ge­schütz­te Grund­stü­cke – und die Grund­steu­er

Für einen Grund­steu­er­erlass nach § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG muss die Ertrags­lo­sig­keit des Grund­stü­ckes gera­de dar­auf beru­hen, dass zwi­schen dem öffent­li­chen Erhal­tungs­in­ter­es­se und der Unren­ta­bi­li­tät ein Kau­sal­zu­sam­men­hang besteht . Dar­in liegt weder ein Ver­stoß gegen die steu­er­li­che Belas­tungs­gleich­heit noch gegen den Ver­hält­nis­mä­ßig­keits­grund­satz. Nach § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG ist die

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Grund­steu­er­erlass wegen Bau­schä­den

Bau­schä­den erheb­li­chen Umfangs, die zu einer vor­über­ge­hen­den Unbe­nutz­bar­keit eines Grund­stücks füh­ren, recht­fer­ti­gen nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Göt­tin­gen kei­nen Grund­steu­er­erlass. Nach § 33 Abs. 5 GrStG ent­ge­gen­steht. Nach die­ser Vor­schrift ist eine Ertrags­min­de­rung kein Erlass­grund, wenn sie für den Erlass­zeit­raum durch Fort­schrei­bung des Ein­heits­werts berück­sich­tigt wer­den kann oder bei recht­zei­ti­ger Stel­lung des

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Grund­steu­er – Wert­ver­zer­run­gen bei der Ein­heits­be­wer­tung

Ein Grund­steu­er­erlass ist nicht wegen Wert­ver­zer­run­gen bei der Ein­heits­be­wer­tung gebo­ten. Die Ent­schei­dung über den Erlass von Ansprü­chen aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis nach § 227 AO ist eine Ermes­sens­ent­schei­dung der Behör­de. Sach­lich unbil­lig ist die Gel­tend­ma­chung eines Anspruchs aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis vor allem dann, wenn sie im Ein­zel­fall zwar dem Wort­laut einer

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Grund­steu­er­erlass bei bebau­ten Grund­stü­cken

Besteht eine wirt­schaft­li­che Ein­heit aus zahl­rei­chen ver­schie­den aus­ge­stat­te­ten, zu unter­schied­li­chen Zwe­cken nutz­ba­ren und getrennt ver­miet­ba­ren Räum­lich­kei­ten und sind die markt­ge­rech­ten Mie­ten für die ein­zel­nen Raum­ein­hei­ten unter­schied­lich hoch, ist für jede nicht ver­mie­te­te Raum­ein­heit geson­dert zu prü­fen, ob der Steu­er­pflich­ti­ge den Leer­stand zu ver­tre­ten hat. Besteht eine wirt­schaft­li­che Ein­heit aus zahl­rei­chen

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Tei­ler­lass der Grund­steu­er bei gemin­der­tem Miet­ertrag

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält die Neu­re­ge­lung des Anspruchs auf Tei­ler­lass der Grund­steu­er bei einem gemin­der­ten Miet­ertrag durch das Jah­res­steu­er­ge­setz 2009 und die Anwen­dung der Neu­re­ge­lung bereits für das Jahr 2008 mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar sind. Die mit Wir­kung ab dem Kalen­der­jahr 2008 erfolg­te Neu­re­ge­lung des Erlas­ses von Grund­steu­er wegen wesent­li­cher Ertrags­min­de­rung

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Grund­steu­er­erlass bei Min­de­rung des Miet­ertrags

Der Erlass der Grund­steu­er wegen einer Min­de­rung des Roh­ertrags gemäß § 33 Abs. 1 GrStG setzt – ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Ver­wal­tugns­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­berg – nicht vor­aus, dass die Ertrags­min­de­rung auf aty­pi­schen und vor­über­ge­hen­den Umstän­den beruht. Die Fra­ge, ob der Eigen­tü­mer (oder im ent­schie­de­nen Fall der Erb­bau­be­rech­tig­ten) einen Erlass der Grund­steu­er

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Erlass von Grund­steu­ern wegen einer Min­de­rung des Miet-Roh­ertrags

Ein Eigen­tü­mer hat die Roh­ertrags­min­de­rung im Sin­ne des § 33 Abs. 1 S. 1 GrStG zu ver­tre­ten, wenn die­se auf sei­ner eige­nen Ent­schei­dung beruht oder auf des­sen per­sön­li­che Umstän­de zurück­zu­füh­ren ist. „Ver­tre­ten­müs­sen“ im Sin­ne des die­ser Vor­schrift erfor­dert dabei kein Ver­schul­den im Sin­ne eines Vor­sat­zes oder Fahr­läs­sig­keit. Der Eigen­tü­mer hat einen Leer­stand

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Grund­steu­er­erlass bei struk­tu­rell beding­ter Ertrags­min­de­rung

Bei einem bebau­ten Grund­stücks, des­sen Ein­heits­wert im Ertrags­wert­ver­fah­ren ermit­telt wor­den ist, ist nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs der Grund­steu­er­erlass gemäß § 33 Abs. 1 Sät­ze 1 und 3 Nr. 2 Grund­steu­er­ge­setz unab­hän­gig davon zu gewäh­ren ist, ob die das erfor­der­li­che Aus­maß (mehr als 20%) errei­chen­de Ertrags­min­de­rung typisch oder aty­pisch, struk­tu­rell

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Grund­steu­er­erlass bei struk­tu­rel­lem Leer­stand

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat sich jetzt der Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­ho­fes in Mün­chen ange­schlos­sen, dass ein Grund­steu­er­erlass gemäß § 33 Abs. 1 Grund­steu­er­ge­setz (GrStG) nicht nur bei aty­pi­schen und vor­über­ge­hen­den Ertrags­min­de­run­gen in Betracht kommt, son­dern auch struk­tu­rell beding­te Ertrags­min­de­run­gen nicht nur vor­über­ge­hen­der Natur erfas­sen kann.

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Grund­steu­er­erlass bei Ertrags­min­de­run­gen

Der 2. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs hat dem Gemein­sa­men Senat der obers­ten Gerichts­hö­fe des Bun­des die Rechts­fra­ge zur Ent­schei­dung vor­ge­legt, ob ein Grund­steu­er­erlass gemäß § 33 Abs. 1 Grund­steu­er­ge­setz nur bei aty­pi­schen und vor­über­ge­hen­den Ertrags­min­de­run­gen in Betracht kommt oder auch struk­tu­rell beding­te Ertrags­min­de­run­gen von nicht nur vor­über­ge­hen­der Natur erfas­sen kann. Bis

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Grund­steu­er­erlass bei struk­tu­rell beding­ten Ertrags­min­de­run­gen

Dem Bun­des­fi­nanz­hof liegt ein Rechts­streit über die Fra­ge vor, ob ein Grund­steu­er­erlass gemäß § 33 Abs. 1 GrStG nur bei aty­pi­schen und vor­über­ge­hen­den Ertrags­min­de­run­gen in Betracht kommt oder auch struk­tu­rell beding­te Ertrags­min­de­run­gen von nicht nur vor­über­ge­hen­der Natur erfas­sen kann. In die­sem Ver­fah­ren hat der BFH nun das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um zu einem Ver­fah­rens­bei­tritt

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