Beiträge zum Stichwort ‘ Grundstücksbewertung ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Nachweis des niedrigeren Grundbesitzwerts – und der zeitnah erzielte Kaufpreis

7. August 2017 | Sonstige Steuern

Weist der Steuerpflichtige nach, dass der gemeine Wert der wirtschaftlichen Einheit im Besteuerungszeitpunkt niedriger ist als der nach den §§ 145 bis 149 BewG ermittelte Wert, ist der gemeine Wert als Grundbesitzwert festzustellen (§ 138 Abs. 4 BewG). Ein niedrigerer gemeiner Wert kann auch durch einen im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zeitnah … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Nachweis des niedrigeren Grundbesitzwerts – durch Sachverständigengutachten

7. August 2017 | Sonstige Steuern

Weist der Steuerpflichtige nach, dass der gemeine Wert der wirtschaftlichen Einheit im Besteuerungszeitpunkt niedriger ist als der nach den §§ 145 bis 149 BewG ermittelte Wert, ist der gemeine Wert als Grundbesitzwert festzustellen (§ 138 Abs. 4 BewG). Der Steuerpflichtige trägt für den niedrigeren gemeinen Wert die Nachweislast und nicht … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bewertung eines Spezialgewerbeobjekts – und die Sachkunde des Gerichts

3. Juli 2017 | Einkommensteuer (Betrieb)

Bei der Herleitung einer unterstellten Mindestbewertung für ein Spezialgewerbeobjekt (hier: mit dem Faktor 18, 5 der Jahreskaltmiete) handelt es sich nicht um eine allgemein bekannte Tatsache, sondern um eine Bewertungsfrage, deren Beantwortung aufgrund der Komplexität von Wertermittlungen bei Spezialgewerbeimmobilien besondere, branchenbezogene Sachkunde voraussetzt. Dem Gericht drängt sich deshalb in solchen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Grundstücksbewertung – und der sanierungsrechtliche Ausgleichsbetrag

15. Februar 2017 | Verwaltungsrecht

Die Frage, welche Nutzungsart im Rahmen einer Grundstücksbewertung zugrunde zu legen ist, betrifft nicht nur die rechtlichen und tatsächlichen Grundlagen der Bewertung, sondern auch den einer Plausibilitätskontrolle unterliegenden Bewertungsvorgang im engeren Sinne. Bei der Bestimmung der für die Grundstücksbewertung maßgeblichen Nutzungsart kommt es regelmäßig auf die hochwertigste Nutzung an, die … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Grundstückskauf – und die Aufteilung des Gesamtkaufpreises auf Grund und Boden

13. Januar 2017 | Einkommensteuer (privat)

Ist für ein bebautes Grundstück ein Gesamtkaufpreis gezahlt worden, dann ist der Kaufpreis zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die Absetzung für Abnutzung aufzuteilen. Zunächst sind Boden- und Gebäudewert gesondert zu ermitteln und sodann die Anschaffungskosten nach dem Verhältnis der beiden Wertanteile in Anschaffungskosten für den Grund- und Bodenanteil und den … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Schrottimmobilien – und die Kenntnis der Bank

15. Dezember 2016 | Kapitalanlage- und Bankrecht

Die Kenntnis einer Bank von einem groben Missverhältnis zwischen Kaufpreis und Verkehrswert einer von ihr finanzierten Immobilie ergibt sich nicht aus ihrer Kenntnis von der für die Immobilie erzielten Jahresnettomiete im Wege eines auf schlichter Vervielfältigung der Nettomiete mit einem frei gegriffenen Faktor beruhenden “vereinfachten Ertragswertverfahrens”. Eine Bank trifft ausnahmsweise … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das vom Insolvenzverwalter freihändig veräußerten Grundstück – und die Insolvenzverwaltervergütung

13. Juli 2016 | Insolvenzrecht

Der Wert eines mit Grundpfandrechten belasteten; vom Insolvenzverwalter freihändig veräußerten Grundstücks ist der Berechnung seiner Vergütung nicht zugrunde zu legen, wenn weder ein Übererlös noch ein Kostenbeitrag zur Masse fließt. Gehören zur Insolvenzmasse Gegenstände, die mit Absonderungsrechten belastet sind, zählen zur Berechnungsgrundlage für die Vergütung des Verwalters stets diejenigen Beträge, … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das unentgeltliche Grundstücksgeschäft des Testamentsvollstreckers – und die Bewertung von Miteigentumsanteilen

18. März 2016 | Erbrecht

Bei der Beurteilung der Unentgeltlichkeit einer Verfügung des Testamentsvollstreckers gemäß § 2205 Satz 3 BGB ist beim Erwerb eines in den Nachlass fallenden Miteigentumsanteils an einem Grundstück durch den Testamentsvollstrecker persönlich kein Wertabschlag vorzunehmen, wenn sich durch den Vertrag sämtliche Miteigentumsanteile an dem Grundstück in seiner Hand vereinigen sollen. Gemäß … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Maklerhaftung – bei Fehleinschätzung des Verkehrswerts

4. Februar 2016 | Zivilrecht

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs soll der zu leistende Schadensersatz die Vermögenslage herstellen, die bei pflichtgemäßem Verhalten, das heißt bei korrekter Ermittlung des Grundstückswerts eingetreten wäre. Der Schadensersatz kann dabei entweder darauf gerichtet sein, den Geschädigten so zu stellen, als hätte er den Grundstückskaufvertrag nicht geschlossen, oder darauf gestützt werden, … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Auskunftsanspruch des Pflichtteilsberechtigten

8. Januar 2016 | Erbrecht

Ist der Pflichtteilsberechtigte nicht Erbe, so hat ihn der Erbe gemäß § 2314 BGB auf Verlangen über den Bestand des Nachlasses Auskunft zu erteilen (§ 2314 Abs. 1 Satz 1 BGB). Der Pflichtteilsberechtigte kann gemäß § 2314 Abs. 1 Satz 3 BGB auch verlangen, dass das Verzeichnis durch die zuständige … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Grundstücksbewertung – und der Streit ums Sachverständigengutachten

2. Juli 2015 | Steuerrecht

Während das Finanzgericht die von den Verfahrensbeteiligten angebotenen Beweise grundsätzlich erheben muss, steht die Zuziehung eines Sachverständigen im pflichtgemäßen Ermessen des Gerichts. Hat es die nötige Sachkunde selbst, braucht es einen Sachverständigen nicht hinzuziehen. Das dem Tatsachengericht bei der Bestimmung von Art und Zahl einzuholende Sachverständigengutachten nach § 82 FGO … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Miteigentum am Eigenheim – und seine Bewertung beim Pflichtteilsanspruch

26. Juni 2015 | Erbrecht

Der im Rahmen eines Pflichtteilsanspruchs zu bestimmende Wert einer nachlassgegenständlichen Miteigentumshälfte an einem Hausgrundstück entspricht dem hälftigen Wert des Gesamtobjekts, wenn der Alleinerbe bereits Eigentümer der anderen ideellen Miteigentumshälfte ist. Der Pflichtteilsberechtigte hat nach § 2303 Abs. 1 Satz 2 BGB einen Geldanspruch in Höhe der Hälfte des Werts seines … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Grundstücksbewertung – und der sanierungsrechtliche Ausgleichsbetrag

26. Mai 2015 | Verwaltungsrecht

Bei der Bewertung von Grundstücken zur Bemessung des sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags nach § 154 BauGB besteht ein Wertermittlungsspielraum. Der Wertermittlungsspielraum steht der Gemeinde zu. Diese kann bei der Ermittlung von Anfangs- und Endwert i.S.v. § 154 Abs. 2 BauGB den Gutachterausschuss einschalten, muss dies aber nicht. Die Gemeinde kann sich bei … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Grundstücksbewertungen in der Grunderwerbsteuer

28. April 2015 | Sonstige Steuern

Grundbesitzwerte werden gemäß § 138 Abs. 1 Satz 1 BewG unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse und der Wertverhältnisse zum Besteuerungszeitpunkt festgestellt. Für wirtschaftliche Einheiten des Grundvermögens und für Betriebsgrundstücke (ausgenommen von Betriebsgrundstücken der Land- und Forstwirtschaft) sind die Grundbesitzwerte unter Anwendung der §§ 68, 69 und 99 Abs. 2 BewG … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Pflichtteilsberechnung – und die Maßgeblichkeit des Veräußerungserlöses

23. April 2015 | Erbrecht

Gemäß § 2311 Abs. 1 Satz 1 BGB werden bei der Berechnung des Pflichtteils der Bestand und der Wert des Nachlasses zur Zeit des Erbfalles zugrunde gelegt. Der Pflichtteilsberechtigte ist wirtschaftlich so zu stellen, als sei der Nachlass beim Tod des Erblassers in Geld umgesetzt worden. Abzustellen ist auf den … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bedarfsbewertung bei der Veranlagung zur Grunderwerbsteuer

2. Dezember 2014 | Sonstige Steuern

Ob nach § 138 Abs. 5 BewG i. d. F. vor 2007 “Bedarf” für einen Grundbesitzwert-Feststellungsbescheid besteht bzw. ob dieser “erforderlich” ist, entscheidet nicht die feststellende Bewertungsstelle beim Lage-Finanzamt, sondern die für die Besteuerung zuständige Stelle, ggf. … die Grunderwerbsteuerstelle, und zwar allein durch den verwaltungsinternen Vorgang der Anforderung des … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bedarfsbewertung eines erbbaurechtsbelasteten Grundstücks

30. Mai 2014 | Sonstige Steuern

Gemäß § 148 Abs. 1 Satz 1 BewG beträgt der Wert eines mit einem Erbbaurecht belasteten Grundstücks das 18, 6fache des nach den vertraglichen Bestimmungen im Besteuerungszeitpunkt zu zahlenden jährlichen Erbbauzinses. Diese Regelung beruht auf dem Grundgedanken, dass aus der Kapitalisierung des Erbbauzinses auf den Wert des belasteten Grundstücks geschlossen … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Einbringung von Grundstücken zum Buchwert

23. Januar 2014 | Sonstige Steuern

Bei der Einbringung eines Grundstücks in eine Gesellschaft darf auch dann nicht anstelle des Grundbesitzwerts der Buchwert angesetzt werden, wenn die Gesellschaft und das für die Steuerfestsetzung zuständige FA dies vereinbaren. Bei der Übertragung des Grundstücks auf die KG handelt es sich um eine Einbringung, für die die Grunderwerbsteuer gemäß … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Grundstücksbewertung in der Erbschaftssteuer

13. Dezember 2013 | Erbschaftsteuer

Der Bewertung eines bebauten Grundstücks für Zwecke der Erbschaftsteuer ist nach der bis 2006 geltenden Rechtslage regelmäßig auch dann die im Durchschnitt der letzten drei Jahre vor dem Besteuerungszeitpunkt erzielte Miete zugrunde zu legen, wenn diese niedriger als die übliche Miete war und die Vermietung zwischen verbundenen Unternehmen erfolgte. Der … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bauarbeiten des berechtigten Grundstücksbesitzers

24. September 2013 | Zivilrecht

Dem berechtigten Besitzer, der in der begründeten Erwartung künftigen Eigentumserwerbs auf einem Grundstück Bauarbeiten vornimmt oder vornehmen lässt, kann nach § 812 Abs. 1 Satz 2 BGB ein Bereicherungsanspruch zustehen, wenn diese Erwartung später enttäuscht wird; begründet ist eine solche Erwartung bereits dann, wenn die Bebauung und der spätere Eigentumserwerb … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Sachverständigenkosten zur Ermittlung des Grundstückswerts als Nachlassverbindlichkeit

1. August 2013 | Erbschaftsteuer

Die Aufwendungen für die Erstellung eines Sachverständigengutachtens zum Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts eines zum Nachlass gehörenden Grundstücks sind als Nachlassverbindlichkeit abzugsfähig, wenn sie in engem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit dem Erwerb von Todes wegen anfallen. Gemäß § 10 Abs. 5 Nr. 3 Satz 1 ErbStG sind, soweit sich … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der beschädigte Baum und die Wertminderung des Grundstücks

22. Februar 2013 | Zivilrecht

Auch wenn ein Gehölz oder ein Baum nicht zerstört, sondern nur beschädigt wird (hier: Thujenabpflanzung), kann die dadurch entstandene Wertminderung des Grundstücks im Grundsatz nach der “Methode Koch” berechnet werden. Die Vorschriften der Immobilienwertermittlungsverordnung vom 19. Mai 2010 stehen dem nicht entgegen. Anlass für diese Entscheidung des Bundesgerichtshofs war ein … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Entschädigung für grundeigene Bodenschätze

17. Mai 2011 | Verwaltungsrecht

Bei der Bemessung der Enteignungsentschädigung für Grundstücke, die als Ausgleichsflächen für den Neubau einer Bundesautobahn in Anspruch genommen werden, ist der Wert der unter ihrer Oberfläche befindlichen grundeigenen Bodenschätze mit zu berücksichtigen. Die aus § 124 Abs. 4 BBergG folgende Beschränkung der Entschädigung ist in dieser Fallkonstellation nicht anwendbar. In … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Parkplatzbefestigung mindert den Gebäudeertragswert

4. April 2011 | Einkommensteuer (Betrieb)

Gemäß § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG gehören zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb – im Streitfalle gemäß § 15 Abs.1 Nr.1 EStG – auch die Gewinne aus der Aufgabe eines Gewerbebetriebes. Aufgabegewinn ist dabei der Betrag, um den die Summe aus dem Veräußerungspreis für die im Rahmen der Aufgabe … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Begrenzung des Jahreswerts von Nutzungen

2. März 2011 | Sonstige Steuern

Bei der Berechnung des Höchstwerts i.S. des § 16 BewG ist bei einem bebauten Grundstück auf die Gesamtregelung des § 146 BewG einschließlich der Mindestwertregelung des § 146 Abs. 6 BewG abzustellen. Eine gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts für Zwecke des § 16 BewG ist entbehrlich, wenn aufgrund eines bereits gesondert … 



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