Wohnhaus

Geson­der­te Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­werts gegen­über einem Vermächtnisnehmer

Ist ein Ver­mächt­nis auf Zuwen­dung von Grund­be­sitz gerich­tet, ist für die Besteue­rung der nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BewG geson­dert fest­zu­stel­len­de Grund­be­sitz­wert maß­geb­lich. Ver­mächt­nis­neh­mer sind wie Erben und Mit­er­ben am Fest­stel­lungs­ver­fah­ren betei­ligt, wenn Gegen­stand des Ver­mächt­nis­ses ein nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BewG geson­dert zu bewer­ten­des Grund­stück ist.

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Wohncontainer

Con­tai­ner sind kei­ne Gebäude

Con­tai­ner, die nicht auf einem eige­nen Fun­da­ment ruhen, sind bewer­tungs­recht­lich kein Gebäu­de, wenn sie ledig­lich für eine vor­über­ge­hen­de Nut­zung auf­ge­stellt sind und nach Weg­fall des nur zeit­wei­se bestehen­den Raum­be­darfs wie­der ent­fernt wer­den sol­len. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in für eine im Mai 2012 in Ham­burg errich­te­te Con­tai­ner­an­la­ge, die aus 51

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Das Nieß­brauchs­recht des Mit­ei­gen­tü­mers in der Erb­schaft­steu­er – und der Grundstückswert

Ein Grund­stücks­wert ist auch dann geson­dert fest­zu­stel­len, wenn er für die Berech­nung des Jah­res­werts von Nut­zun­gen benö­tigt wird. Es ist der Grund­stücks­wert für das gesam­te Grund­stück fest­zu­stel­len, auch wenn sich das Nut­zungs­recht nur auf einen Teil des Grund­stücks bezieht. Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall ist der Wert eines Nießbrauchrechts

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Garten

Immo­bi­lie erben – Rechts­la­ge hin­sicht­lich der Wertermittlung

In Deutsch­land wer­den jedes Jahr unzäh­li­ge Immo­bi­li­en ver­erbt. Wer bei­spiels­wei­se das Eltern­haus oder eine Eigen­tums­woh­nung erbt, der kann sich freu­en, aber nur, wenn die vom Finanz­amt gefor­der­te Erb­schafts­steu­er nicht zu hoch ist. Da eine Wert­ermitt­lung als Basis dient, schätzt das Finanz­amt den Ver­kehrs­wert, aller­dings meist zu hoch. Dage­gen kön­nen Erben

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Fest­stel­lung eines Grund­be­sitz­werts – und der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts

An der Recht­mä­ßig­keit eines Bescheids zur Fest­stel­lung eines Grund­be­sitz­werts bestehen bis zur Vor­la­ge eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens beim Finanz­amt zum Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts kei­ne ernst­li­chen Zwei­fel, selbst wenn bereits vor­her schlüs­si­ge Erwä­gun­gen, die für einen nied­ri­ge­ren gemei­nen Wert spre­chen, vor­ge­bracht wur­den. Die Voll­zie­hung eines ange­foch­te­nen Ver­wal­tungs­akts soll auf Antrag ausgesetzt

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Wohnhäuser

Erb­bau­recht – und der Immo­bi­li­en­wert­nach­weis durch Gutachten

Die Immo­WertV gestat­tet die Ermitt­lung des Bedarfs­werts eines Erb­bau­grund­stücks nach der finanz­ma­the­ma­ti­schen Metho­de. In einem sol­chen Fall sind statt des für die Wert­ermitt­lung eines Erb­bau­grund­stücks für die Erb­schaft­steu­er maß­ge­ben­den typi­sie­ren­den Werts nach § 194 BewG die durch die Erb­bau­be­rech­tig­ten nach Maß­ga­be von § 198 BewG nach­ge­wie­se­nen, nied­ri­ge­ren gemei­nen Wer­te anzusetzen.

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Wohnhaus/Geschäftshaus

Geschäfts­raum oder Wohn­raum? – oder: Ein­heits­be­wer­tung indif­fe­ren­ter Räume

Räu­me in einem Ein­fa­mi­li­en­haus, die nach Art, Lage und Aus­stat­tung in glei­cher Wei­se für Wohn- wie für Geschäfts­zwe­cke ver­wen­det wer­den kön­nen (indif­fe­ren­te Räu­me), sind als Wohn­raum zu bewer­ten. Der Ein­heits­wert ist inso­weit nach dem BewG im Ertrags­wert­ver­fah­ren nach der mit Hil­fe des Miet­spie­gels des Finanz­am­tes geschätz­ten Jah­res­roh­mie­te zu ermit­teln. Die

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Wohnhaus

Grund­stücks­be­wer­tung – nach WertV und ImmowertV?

Die zeit­li­che Anwend­bar­keit der WertV und der Immo­wertV rich­tet sich danach, ob sie am Bewer­tungs­stich­tag in Kraft waren. Für Bewer­tungs­stich­ta­ge bis 30.06.2010 sind die Vor­schrif­ten der WertV anwend­bar. Der Zeit­punkt der Gut­ach­ten­er­stel­lung ist für die Anwen­dung der Ver­ord­nun­gen nicht von Bedeu­tung. Ein Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten ist regel­mä­ßig zum Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemeinen

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Boden­richt­wer­te in der Grund­stücks­be­wer­tung – und der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Wertes

Boden­richt­wer­te sind für die Bestim­mung des Boden­werts geeig­net, wenn sie für eine Boden­richt­wert­zo­ne ermit­telt sind, in der das Grund­stück liegt. Sind für ein Anlie­ger­grund­stück ein Stra­­ßen- und ein Platz­wert anwend­bar, ist im Rah­men einer Ein­zel­be­wer­tung zu ent­schei­den, in wel­chem Umfang das Grund­stück jeweils dem Stra­­ßen- und dem Platz­wert zuzu­ord­nen ist. Nach

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Bagger

Ein­heits­be­wer­tung in der Land­wirt­schaft – und die Kiesgrube

Eine zum Abbau eines Boden­schat­zes ver­pach­te­te Flä­che ver­liert ihre Zuord­nung zum Betrieb der Land- und Forst­wirt­schaft nicht, wenn die Rekul­ti­vie­rung und die Wie­der­auf­nah­me der land- und forst­wirt­schaft­li­chen Nut­zung vor­ge­se­hen sind. Weder die Eigen­tums­ver­hält­nis­se am Boden­schatz noch das für die Abbau­be­rech­ti­gung ent­rich­te­te Ent­gelt haben für die Ein­heits­be­wer­tung eine Bedeu­tung. Nach §

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Der Teil­wert von Grund und Boden – und sei­ne Ermittlung

Bei der Ermitt­lung des Teil­werts (Ver­kehrs­werts) von Grund und Boden kommt der Ablei­tung aus Ver­kaufs­prei­sen für benach­bar­te Ver­gleichs­grund­stü­cke grund­sätz­lich der Vor­rang vor ande­ren Metho­den zu. Zwar bil­den Ver­kaufs­fäl­le, die einen zeit­li­chen Abstand zum Bewer­tungs­stich­tag auf­wei­sen, der wesent­lich län­ger als ein Jahr ist, im All­ge­mei­nen kei­ne Grund­la­ge für eine unmit­tel­ba­re Ableitung

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Ein­heits­be­wer­tung von Grund­stü­cken in den ost­deut­schen Bundesländern

Die Rege­lun­gen zur Ein­heits­be­wer­tung von Grund­stü­cken im Bei­tritts­ge­biet sind für ihre rest­li­che Lauf­zeit ver­fas­sungs­recht­lich hin­zu­neh­men. Mit die­ser Maß­ga­be stel­len die gleich­lau­ten­den Län­der­erlas­se betref­fend die Bewer­tung von Grund­stü­cken im Bei­tritts­ge­biet zuläs­si­ge, typi­sier­te Schät­zun­gen des gemei­nen Werts dar. Ein­heits­be­wer­tung von Grund­stü­cken im Bei­tritts­ge­biet Inso­weit ist § 129 BewG in der aktu­ell noch geltenden

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Ein­heits­be­wer­tung im Bei­tritts­ge­biet – und die Ertrags­ar­mut des Grundstücks

Die Ertrags­ar­mut eines Bewer­tungs­ob­jekts kann nicht im Rah­men des Sach­wert­ver­fah­rens zur Ein­heits­wert­ermitt­lung berück­sich­tigt wer­den. Ein­heits­be­wer­tung in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern Nach § 129 Abs. 1 BewG gel­ten für die im Bei­tritts­ge­biet lie­gen­den wirt­schaft­li­chen Ein­hei­ten des Grund­ver­mö­gens und für Betriebs­grund­stü­cke die fest­ge­stell­ten oder noch fest­zu­stel­len­den Ein­heits­wer­te nach den Wert­ver­hält­nis­sen zum 01.01.1935 wei­ter. Nach

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Wohnhaus/Geschäftshaus

Grund­stücks­be­wer­tung – und der Ansatz der übli­chen Mie­te als Rohertrag

Der für die Bewer­tung im Ertrags­wert­ver­fah­ren maß­geb­li­che Roh­ertrag eines bebau­ten Grund­stücks ist grund­sätz­lich das Ent­gelt, das für die Benut­zung nach den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen als Mie­te zu zah­len ist. Eine ver­trag­lich ver­ein­bar­te Mie­te kann nicht mehr als üblich ange­se­hen wer­den, wenn sie mehr als 20 % nied­ri­ger ist als der unters­te Wert

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Reihenhaus

Ein­heits­be­wer­tung von Grund­stü­cken – und die Berück­sich­ti­gung bau­ord­nungs­recht­li­cher Einschränkungen

Bei der Bewer­tung eines Grund­stücks ist die übli­che Mie­te für Flä­chen anzu­set­zen, die tat­säch­lich für Wohn­zwe­cke genutzt wer­den kön­nen. Nicht ent­schei­dend ist, ob die­se Flä­chen bau­ord­nungs­recht­lich allen Anfor­de­run­gen an Wohn- oder Auf­ent­halts­räu­me genü­gen. Es ist grund­sätz­lich unter Wür­di­gung aller Umstän­de des Ein­zel­falls zu ent­schei­den, ob und inwie­weit nicht dem Bauordnungsrecht

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Ein­heits­be­wer­tung – und die Neu­be­wer­tung eines Grundstücks

Nach § 22 Abs. 3 Satz 1 BewG fin­det eine Fort­schrei­bung auch zur Besei­ti­gung eines Feh­lers der letz­ten Fest­stel­lung statt. Eine Fort­schrei­bung ist vor­zu­neh­men, wenn dem Finanz­amt bekannt wird, dass die Vor­aus­set­zun­gen für sie vor­lie­gen (§ 22 Abs. 4 Satz 1 BewG). Fort­schrei­bungs­zeit­punkt ist bei einer feh­ler­be­sei­ti­gen­den Fort­schrei­bung der Beginn des Kalen­der­jahrs, in dem

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Wohnhaus

Grund­stücks­schen­kung – und der Jah­res­wert des Vorbehaltsnießbrauchs

Wird ein Grund­stück unter Vor­be­halt des Nieß­brauchs geschenkt, min­dert der Wert des Nieß­brauchs­rechts die Berei­che­rung des Bedach­ten. Der Jah­res­wert des Nieß­brauch­rechts ist unter Abzug der Schuld­zin­sen für die zum Zeit­punkt der Zuwen­dung bestehen­den Dar­le­hen zu ermit­teln, wenn die Schuld­zin­sen vom Schen­ker als Nieß­brau­cher wäh­rend des Bestehens des Nieß­brauchs­rechts auf­grund einer

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Die Kla­ge auf Auf­las­sung eines Grund­stücks – und der Streitwert

Wird auf die Auf­las­sung eines Grund­stücks geklagt, ist für die Wert­fest­set­zung § 6 ZPO und damit der Ver­kehrs­wert des Grund­stücks maß­ge­bend. Hin­sicht­lich des kon­kre­ten Betra­ges geht das Gericht von den Anga­ben des Klä­gers in sei­ner Kla­ge­schrift aus, soweit die­se nicht in Fra­ge gestellt wer­den. Die von der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten des Klä­gers später

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Zweit­woh­nungsteu­ern in Oberst­dorf und Sont­ho­fen – und die Grund­stücks­be­wer­tung von 1964

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Ver­fas­sungs­be­schwer­den statt­ge­ge­ben, die sich gegen die Erhe­bung von Zweit­woh­nungsteu­ern in den baye­ri­schen Gemein­den Oberst­dorf und Sont­ho­fen wen­den. In bei­den Gemein­den wer­den zur Berech­nung der Zweit­woh­nungsteu­er die Wer­te der Ein­heits­be­wer­tung von Grund­stü­cken basie­rend auf den Wert­ver­hält­nis­sen von 1964 her­an­ge­zo­gen und die­se ent­spre­chend dem Ver­brau­cher­preis­in­dex hoch­ge­rech­net. Das Bundesverfassungsgericht

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Das Betriebs­grund­stück – und der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts

Für den Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts eines zum Ver­mö­gen einer Gesell­schaft gehö­ren­den Grund­stücks reicht der Wert­an­satz des Grund­stücks in der Bilanz der Gesell­schaft nicht aus. Der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren Grund­stücks­werts kann regel­mä­ßig auch nicht durch Ablei­tung aus dem Kauf­preis für einen Gesell­schafts­an­teil geführt wer­den. Nach § 151 Abs. 1 Satz

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Grund­stücks­be­wer­tung im Ertrags­wert­ver­fah­ren – und der Mietspiegel

Eine Zurück­rech­nung der bei der Bewer­tung im Ertrags­wert­ver­fah­ren zugrun­de zu legen­den Mie­ten aus aktu­el­len Miet­spie­geln ist nicht zuläs­sig. Die Bewer­tung bebau­ter Grund­stü­cke erfolgt abhän­gig von der Grund­stücks­art (§ 75 BewG) nach Maß­ga­be des § 76 BewG im Regel­fall im Ertrags­wert­ver­fah­ren, in Aus­nah­me­fäl­len im Sach­wert­ver­fah­ren. Das Ertrags­wert­ver­fah­ren gilt nach § 76

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Gebäu­de­be­wer­tung per Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten – und die Berück­sich­ti­gung von Sanierungskosten

Berück­sich­ti­gung von Sanie­rungs­kos­ten in einem Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten­Nach § 138 Abs. 1 Satz 1 BewG wer­den Grund­be­sitz­wer­te unter Berück­sich­ti­gung der tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se und der Wert­ver­hält­nis­se zum Besteue­rungs­zeit­punkt fest­ge­stellt. Für die wirt­schaft­li­chen Ein­hei­ten des Grund­ver­mö­gens sind die Grund­be­sitz­wer­te unter Anwen­dung der §§ 139 und 145 bis 150 BewG zu ermit­teln (§ 138 Abs. 3 Satz 1 BewG).

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Nach­weis des nied­ri­ge­ren Grund­be­sitz­werts – und der zeit­nah erziel­te Kaufpreis

Weist der Steu­er­pflich­ti­ge nach, dass der gemei­ne Wert der wirt­schaft­li­chen Ein­heit im Besteue­rungs­zeit­punkt nied­ri­ger ist als der nach den §§ 145 bis 149 BewG ermit­tel­te Wert, ist der gemei­ne Wert als Grund­be­sitz­wert fest­zu­stel­len (§ 138 Abs. 4 BewG). Ein nied­ri­ge­rer gemei­ner Wert kann auch durch einen im gewöhn­li­chen Geschäfts­ver­kehr zeit­nah zum

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Nach­weis des nied­ri­ge­ren Grund­be­sitz­werts – durch Sachverständigengutachten

Weist der Steu­er­pflich­ti­ge nach, dass der gemei­ne Wert der wirt­schaft­li­chen Ein­heit im Besteue­rungs­zeit­punkt nied­ri­ger ist als der nach den §§ 145 bis 149 BewG ermit­tel­te Wert, ist der gemei­ne Wert als Grund­be­sitz­wert fest­zu­stel­len (§ 138 Abs. 4 BewG). Der Steu­er­pflich­ti­ge trägt für den nied­ri­ge­ren gemei­nen Wert die Nach­weis­last und nicht nur

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Bundesfinanzhof (BFH)

Bewer­tung eines Spe­zi­al­ge­wer­be­ob­jekts – und die Sach­kun­de des Gerichts

Bei der Her­lei­tung einer unter­stell­ten Min­dest­be­wer­tung für ein Spe­zi­al­ge­wer­be­ob­jekt (hier: mit dem Fak­tor 18, 5 der Jah­res­kalt­mie­te) han­delt es sich nicht um eine all­ge­mein bekann­te Tat­sa­che, son­dern um eine Bewer­tungs­fra­ge, deren Beant­wor­tung auf­grund der Kom­ple­xi­tät von Wert­ermitt­lun­gen bei Spe­zi­al­ge­wer­be­im­mo­bi­li­en beson­de­re, bran­chen­be­zo­ge­ne Sach­kun­de vor­aus­setzt. Dem Gericht drängt sich des­halb in sol­chen Fällen

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Grund­stücks­be­wer­tung – und der sanie­rungs­recht­li­che Ausgleichsbetrag

Die Fra­ge, wel­che Nut­zungs­art im Rah­men einer Grund­stücks­be­wer­tung zugrun­de zu legen ist, betrifft nicht nur die recht­li­chen und tat­säch­li­chen Grund­la­gen der Bewer­tung, son­dern auch den einer Plau­si­bi­li­täts­kon­trol­le unter­lie­gen­den Bewer­tungs­vor­gang im enge­ren Sin­ne. Bei der Bestim­mung der für die Grund­stücks­be­wer­tung maß­geb­li­chen Nut­zungs­art kommt es regel­mä­ßig auf die hoch­wer­tigs­te Nut­zung an, die bodenrechtlich

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Grund­stücks­kauf – und die Auf­tei­lung des Gesamt­kauf­prei­ses auf Grund und Boden

Ist für ein bebau­tes Grund­stück ein Gesamt­kauf­preis gezahlt wor­den, dann ist der Kauf­preis zur Ermitt­lung der Bemes­sungs­grund­la­ge für die Abset­zung für Abnut­zung auf­zu­tei­len. Zunächst sind Boden- und Gebäu­de­wert geson­dert zu ermit­teln und sodann die Anschaf­fungs­kos­ten nach dem Ver­hält­nis der bei­den Wert­an­tei­le in Anschaf­fungs­kos­ten für den Grund- und Boden­an­teil und den

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Schrott­im­mo­bi­li­en – und die Kennt­nis der Bank

Die Kennt­nis einer Bank von einem gro­ben Miss­ver­hält­nis zwi­schen Kauf­preis und Ver­kehrs­wert einer von ihr finan­zier­ten Immo­bi­lie ergibt sich nicht aus ihrer Kennt­nis von der für die Immo­bi­lie erziel­ten Jah­res­net­to­mie­te im Wege eines auf schlich­ter Ver­viel­fäl­ti­gung der Net­to­mie­te mit einem frei gegrif­fe­nen Fak­tor beru­hen­den „ver­ein­fach­ten Ertrags­wert­ver­fah­rens“. Eine Bank trifft ausnahmsweise

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Oberlandesgericht München

Das vom Insol­venz­ver­wal­ter frei­hän­dig ver­äu­ßer­ten Grund­stück – und die Insolvenzverwaltervergütung

Der Wert eines mit Grund­pfand­rech­ten belas­te­ten; vom Insol­venz­ver­wal­ter frei­hän­dig ver­äu­ßer­ten Grund­stücks ist der Berech­nung sei­ner Ver­gü­tung nicht zugrun­de zu legen, wenn weder ein Übererlös noch ein Kos­ten­bei­trag zur Mas­se fließt. Gehö­ren zur Insol­venz­mas­se Gegen­stän­de, die mit Abson­de­rungs­rech­ten belas­tet sind, zäh­len zur Berech­nungs­grund­la­ge für die Ver­gü­tung des Ver­wal­ters stets die­je­ni­gen Beträge,

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Das unent­gelt­li­che Grund­stücks­ge­schäft des Tes­ta­ments­voll­stre­ckers – und die Bewer­tung von Miteigentumsanteilen

Bei der Beur­tei­lung der Unent­gelt­lich­keit einer Ver­fü­gung des Tes­ta­ments­voll­stre­ckers gemäß § 2205 Satz 3 BGB ist beim Erwerb eines in den Nach­lass fal­len­den Mit­ei­gen­tums­an­teils an einem Grund­stück durch den Tes­ta­ments­voll­stre­cker per­sön­lich kein Wert­ab­schlag vor­zu­neh­men, wenn sich durch den Ver­trag sämt­li­che Mit­ei­gen­tums­an­tei­le an dem Grund­stück in sei­ner Hand ver­ei­ni­gen sol­len. Gemäß §

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Nachrichten

Mak­ler­haf­tung – bei Fehl­ein­schät­zung des Verkehrswerts

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs soll der zu leis­ten­de Scha­dens­er­satz die Ver­mö­gens­la­ge her­stel­len, die bei pflicht­ge­mä­ßem Ver­hal­ten, das heißt bei kor­rek­ter Ermitt­lung des Grund­stücks­werts ein­ge­tre­ten wäre. Der Scha­dens­er­satz kann dabei ent­we­der dar­auf gerich­tet sein, den Geschä­dig­ten so zu stel­len, als hät­te er den Grund­stücks­kauf­ver­trag nicht geschlos­sen, oder dar­auf gestützt wer­den, dass

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Regierungsviertel

Der Aus­kunfts­an­spruch des Pflichtteilsberechtigten

Ist der Pflicht­teils­be­rech­tig­te nicht Erbe, so hat ihn der Erbe gemäß § 2314 BGB auf Ver­lan­gen über den Bestand des Nach­las­ses Aus­kunft zu ertei­len (§ 2314 Abs. 1 Satz 1 BGB). Der Pflicht­teils­be­rech­tig­te kann gemäß § 2314 Abs. 1 Satz 3 BGB auch ver­lan­gen, dass das Ver­zeich­nis durch die zustän­di­ge Behör­de oder durch einen

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Bundesfinanzhof (BFH)

Grund­stücks­be­wer­tung – und der Streit ums Sachverständigengutachten

Wäh­rend das Finanz­ge­richt die von den Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten ange­bo­te­nen Bewei­se grund­sätz­lich erhe­ben muss, steht die Zuzie­hung eines Sach­ver­stän­di­gen im pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sen des Gerichts. Hat es die nöti­ge Sach­kun­de selbst, braucht es einen Sach­ver­stän­di­gen nicht hin­zu­zie­hen. Das dem Tat­sa­chen­ge­richt bei der Bestim­mung von Art und Zahl ein­zu­ho­len­de Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten nach § 82 FGO

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Mit­ei­gen­tum am Eigen­heim – und sei­ne Bewer­tung beim Pflichtteilsanspruch

Der im Rah­men eines Pflicht­teils­an­spruchs zu bestim­men­de Wert einer nach­lass­ge­gen­ständ­li­chen Mit­ei­gen­tums­hälf­te an einem Haus­grund­stück ent­spricht dem hälf­ti­gen Wert des Gesamt­ob­jekts, wenn der Allein­er­be bereits Eigen­tü­mer der ande­ren ideel­len Mit­ei­gen­tums­hälf­te ist. Der Pflicht­teils­be­rech­tig­te hat nach § 2303 Abs. 1 Satz 2 BGB einen Geld­an­spruch in Höhe der Hälf­te des Werts sei­nes gesetz­li­chen Erb­teils. Eine

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Grund­stücks­be­wer­tung – und der sanie­rungs­recht­li­che Ausgleichsbetrag

Bei der Bewer­tung von Grund­stü­cken zur Bemes­sung des sanie­rungs­recht­li­chen Aus­gleichs­be­trags nach § 154 Bau­GB besteht ein Wert­ermitt­lungs­spiel­raum. Der Wert­ermitt­lungs­spiel­raum steht der Gemein­de zu. Die­se kann bei der Ermitt­lung von Anfangs- und End­wert i.S.v. § 154 Abs. 2 Bau­GB den Gut­ach­ter­aus­schuss ein­schal­ten, muss dies aber nicht. Die Gemein­de kann sich bei der

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Grund­stücks­be­wer­tun­gen in der Grunderwerbsteuer

Grund­be­sitz­wer­te wer­den gemäß § 138 Abs. 1 Satz 1 BewG unter Berück­sich­ti­gung der tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se und der Wert­ver­hält­nis­se zum Besteue­rungs­zeit­punkt fest­ge­stellt. Für wirt­schaft­li­che Ein­hei­ten des Grund­ver­mö­gens und für Betriebs­grund­stü­cke (aus­ge­nom­men von Betriebs­grund­stü­cken der Land- und Forst­wirt­schaft) sind die Grund­be­sitz­wer­te unter Anwen­dung der §§ 68, 69 und 99 Abs. 2 BewG und der §§

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Bedarfs­be­wer­tung bei der Ver­an­la­gung zur Grunderwerbsteuer

Ob nach § 138 Abs. 5 BewG i. d. F. vor 2007 „Bedarf“ für einen Grun­d­­be­­sit­z­­wert-Fes­t­stel­­lungs­­­be­­scheid besteht bzw. ob die­ser „erfor­der­lich“ ist, ent­schei­det nicht die fest­stel­len­de Bewer­tungs­stel­le beim Lage-Finan­z­­amt, son­dern die für die Besteue­rung zustän­di­ge Stel­le, ggf. … die Grund­er­werb­steu­er­stel­le, und zwar allein durch den ver­wal­tungs­in­ter­nen Vor­gang der Anfor­de­rung des Grundbesitzwerts.

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Bedarfs­be­wer­tung eines erb­bau­rechts­be­las­te­ten Grundstücks

Gemäß § 148 Abs. 1 Satz 1 BewG beträgt der Wert eines mit einem Erb­bau­recht belas­te­ten Grund­stücks das 18, 6fache des nach den ver­trag­li­chen Bestim­mun­gen im Besteue­rungs­zeit­punkt zu zah­len­den jähr­li­chen Erb­bau­zin­ses. Die­se Rege­lung beruht auf dem Grund­ge­dan­ken, dass aus der Kapi­ta­li­sie­rung des Erb­bau­zin­ses auf den Wert des belas­te­ten Grund­stücks geschlos­sen wer­den kann. Nach

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Ein­brin­gung von Grund­stü­cken zum Buchwert

Bei der Ein­brin­gung eines Grund­stücks in eine Gesell­schaft darf auch dann nicht anstel­le des Grund­be­sitz­werts der Buch­wert ange­setzt wer­den, wenn die Gesell­schaft und das für die Steu­er­fest­set­zung zustän­di­ge FA dies ver­ein­ba­ren. Bei der Über­tra­gung des Grund­stücks auf die KG han­delt es sich um eine Ein­brin­gung, für die die Grund­er­werb­steu­er gemäß

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Bundesfinanzhof (BFH)

Grund­stücks­be­wer­tung in der Erbschaftssteuer

Der Bewer­tung eines bebau­ten Grund­stücks für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er ist nach der bis 2006 gel­ten­den Rechts­la­ge regel­mä­ßig auch dann die im Durch­schnitt der letz­ten drei Jah­re vor dem Besteue­rungs­zeit­punkt erziel­te Mie­te zugrun­de zu legen, wenn die­se nied­ri­ger als die übli­che Mie­te war und die Ver­mie­tung zwi­schen ver­bun­de­nen Unter­neh­men erfolg­te. Der

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Aktenwagen

Bau­ar­bei­ten des berech­tig­ten Grundstücksbesitzers

Dem berech­tig­ten Besit­zer, der in der begrün­de­ten Erwar­tung künf­ti­gen Eigen­tums­er­werbs auf einem Grund­stück Bau­ar­bei­ten vor­nimmt oder vor­neh­men lässt, kann nach § 812 Abs. 1 Satz 2 BGB ein Berei­che­rungs­an­spruch zuste­hen, wenn die­se Erwar­tung spä­ter ent­täuscht wird; begrün­det ist eine sol­che Erwar­tung bereits dann, wenn die Bebau­ung und der spä­te­re Eigen­tums­er­werb auf einer

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Bundesfinanzhof (BFH)

Sach­ver­stän­di­gen­kos­ten zur Ermitt­lung des Grund­stücks­werts als Nachlassverbindlichkeit

Die Auf­wen­dun­gen für die Erstel­lung eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens zum Nach­weis des nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts eines zum Nach­lass gehö­ren­den Grund­stücks sind als Nach­lass­ver­bind­lich­keit abzugs­fä­hig, wenn sie in engem zeit­li­chen und sach­li­chen Zusam­men­hang mit dem Erwerb von Todes wegen anfal­len. Gemäß § 10 Abs. 5 Nr. 3 Satz 1 ErbStG sind, soweit sich nicht aus den

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Der beschä­dig­te Baum und die Wert­min­de­rung des Grundstücks

Auch wenn ein Gehölz oder ein Baum nicht zer­stört, son­dern nur beschä­digt wird (hier: Thu­jen­ab­pflan­zung), kann die dadurch ent­stan­de­ne Wert­min­de­rung des Grund­stücks im Grund­satz nach der „Metho­de Koch“ berech­net wer­den. Die Vor­schrif­ten der Immo­bi­li­en­wert­ermitt­lungs­ver­ord­nung vom 19. Mai 2010 ste­hen dem nicht ent­ge­gen. Anlass für die­se Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs war ein

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Ent­schä­di­gung für grund­ei­ge­ne Bodenschätze

Bei der Bemes­sung der Ent­eig­nungs­ent­schä­di­gung für Grund­stü­cke, die als Aus­gleichs­flä­chen für den Neu­bau einer Bun­des­au­to­bahn in Anspruch genom­men wer­den, ist der Wert der unter ihrer Ober­flä­che befind­li­chen grund­ei­ge­nen Boden­schät­ze mit zu berück­sich­ti­gen. Die aus § 124 Abs. 4 BBergG fol­gen­de Beschrän­kung der Ent­schä­di­gung ist in die­ser Fall­kon­stel­la­ti­on nicht anwend­bar. In dem

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Park­platz­be­fes­ti­gung min­dert den Gebäudeertragswert

Gemäß § 16 Abs. 3 Satz 1 EStG gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb – im Streit­fal­le gemäß § 15 Abs.1 Nr.1 EStG – auch die Gewin­ne aus der Auf­ga­be eines Gewer­be­be­trie­bes. Auf­ga­be­ge­winn ist dabei der Betrag, um den die Sum­me aus dem Ver­äu­ße­rungs­preis für die im Rah­men der Auf­ga­be ver­äu­ßer­ten Wirtschaftsgüter,

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Begren­zung des Jah­res­werts von Nutzungen

Bei der Berech­nung des Höchst­werts i.S. des § 16 BewG ist bei einem bebau­ten Grund­stück auf die Gesamt­re­ge­lung des § 146 BewG ein­schließ­lich der Min­dest­wert­re­ge­lung des § 146 Abs. 6 BewG abzu­stel­len. Eine geson­der­te Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­werts für Zwe­cke des § 16 BewG ist ent­behr­lich, wenn auf­grund eines bereits geson­dert festgestellten

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Inten­siv­nut­zung land­wirt­schaft­li­cher Betriebsflächen

Der Ein­heits­wert im Sin­ne des § 48a BewG inten­siv genutz­ter land­wirt­schaft­li­cher Betriebs­flä­chen ist auch dann nach Maß­ga­be die­ser Vor­schrift teil­wei­se beim Nut­zungs­be­rech­tig­ten zu berück­sich­ti­gen, wenn bereits der Eigen­tü­mer die Flä­chen inten­siv genutzt hat­te. Bei der Fest­stel­lung des Ein­heits­werts des Betriebs des Klä­gers ist der Unter­schieds­be­trag zwi­schen dem für die landwirtschaftliche

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Bezugs­fer­tig­keit eines Bürogebäudes

Wann ist ein Büro­ge­bäu­de bezugs­fer­tig, bei dem die Innen­aus­bau­ten ein­schließ­lich der nicht tra­gen­den­den Wän­de und der Instal­la­ti­ons­ar­bei­ten erst bei Ver­mie­tung nach Mie­ter­wunsch aus­ge­führt wer­den? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf zu befas­sen: Hin­ter­grund des Streits vor dem Finanz­ge­richt war eine Wert­mi­ni­de­rung wegen Alters: Nach § 146 Abs.

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Grund­stücks­be­wer­tung und Bodenrichtwert

Ein Grund­stücks­wert für ein unbe­bau­tes Grund­stück kann für Bewer­tungs­stich­ta­ge vor dem 1. Janu­ar 2007 nicht fest­ge­stellt wer­den, wenn der Gut­ach­ter­aus­schuss für das Grund­stück kei­nen Boden­richt­wert ermit­telt hat­te. Bei den Boden­richt­wer­ten han­delt es sich nach § 196 Abs. 1 Satz 1 Bau­GB um durch­schnitt­li­che Lage­wer­te für den Boden, die die Gut­ach­ter­aus­schüs­se (§ 192 BauGB)

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Die ehe­ma­li­ge Hof­s­tel­le und die Erbschaftsteuer

Die ehe­ma­li­ge Hof­s­tel­le eines land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes dient nach Auf­ga­be der Land­wirt­schaft aus­schließ­lich Wohn­zwe­cken und löst im Rah­men der Bewer­tung für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er den Zuschlag nach § 146 Abs. 5 BewG aus. Der Wert des Grund­stücks einer ehe­ma­li­gen Hof­s­tel­le ist nach dem Regel­werk des § 146 BewG fest­zu­stel­len. Nach die­ser Norm

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Grund­stücks­be­wer­tung für die Grundsteuer

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält in einer aktu­el­len Ent­schei­dung eine all­ge­mei­ne Neu­be­wer­tung des Grund­ver­mö­gens für Zwe­cke der Grund­steu­er für erfor­der­lich. Die Ein­heits­be­wer­tung des Grund­ver­mö­gens ist vom Bun­des­fi­nanz­hof trotz ver­fas­sungs­recht­li­cher Zwei­fel bis­lang als ver­fas­sungs­ge­mäß beur­teilt wor­den. Auch in dem aktu­el­len Urteil hat er dar­an jeden­falls für Stich­ta­ge bis zum 1. Janu­ar 2007 festgehalten,

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