Treu­hän­de­ri­sches Grund­stücks­ei­gen­tum für einen nicht ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein

Als Grund und Anlass für ein Treu­hand­ver­hält­nis kommt in Betracht, dass der nicht im Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Ver­ein nicht allein unter sei­nem Ver­eins­na­men in das Grund­buch ein­ge­tra­gen wer­den kann , was für sich allein genom­men noch kein Treu­hand­ver­hält­nis belegt. Ein Treu­hand­ver­hält­nis zwi­schen zwei oder meh­re­ren Rechts­sub­jek­ten ist anzu­neh­men, wenn ver­trag­lich oder

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Der Unter­las­sungs­an­spruch des Grund­stücks­ei­gen­tü­mers – und die gewill­kür­te Pro­zesstand­schaft

Macht eine Par­tei den Unter­las­sungs­an­spruch eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers aus § 1004 BGB bzw. aus § 862 BGB im Wege der gewill­kür­ten Pro­zess­stand­schaft gel­tend, muss sich das schutz­wür­di­ge Eigen­in­ter­es­se auf die Besei­ti­gung der Beein­träch­ti­gung des Eigen­tums bzw. des Besit­zes an dem Grund­stück bezie­hen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall füh­ren sowohl

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Das Grund­stück der GbR, der Tod eines Gesell­schaf­ters – und die Zwangs­ver­stei­ge­rung

Bei der Voll­stre­ckung in das Grund­stück einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts gel­ten die (noch) im Grund­buch ein­ge­tra­ge­nen (bis­he­ri­gen) Gesell­schaf­ter grund­sätz­lich auch dann in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 1148 Satz 1, § 1192 Abs. 1 BGB als Gesell­schaf­ter der Schuld­ne­rin, wenn die­se durch den Tod eines ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ters auf­ge­löst wor­den ist . Ist

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Streit­wert für eine Grenz­fest­stel­lung

Der Streit­wert in Ver­fah­ren betref­fend eine Grenz­fest­stel­lung ist grund­sätz­lich nach § 52 Abs. 1 GKG zu bestim­men. Nach § 52 Abs. 1 GKG ist im ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren der Streit­wert grund­sätz­lich nach der sich aus dem Antrag des Klä­gers für ihn erge­ben­den Bedeu­tung der Sache zu bestim­men und nur bei Feh­len genü­gen­der Anhalts­punk­te

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Eigen­tü­mer­da­ten aus dem Lie­gen­schafts­ka­tas­ter

Eigen­tü­mer­da­ten aus dem Lie­gen­schafts­ka­tas­ter dür­fen nach einem Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin nur her­aus­ge­ge­ben wer­den, wenn der Anfra­gen­de ein berech­tig­tes Inter­es­se nach­ge­wie­sen hat und die Ver­hält­nis­mä­ßig­keit gewahrt ist. Anfang 2013 bean­trag­te eine Grund­stücks­ge­sell­schaft beim Bezirks­amt Lich­ten­berg von Ber­lin die Über­mitt­lung von Eigen­tü­mer­an­ga­ben aus dem Lie­gen­schafts­ka­tas­ter für ins­ge­samt 3.800 Anschrif­ten in die­sem

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Video­über­wa­chung vor dem Ein­fa­mi­li­en­haus

Die EU-Rich­t­­li­­nie zum Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten ist auf die Video­auf­zeich­nung mit einer Über­wa­chungs­ka­me­ra anwend­bar, die von einer Per­son an ihrem Ein­fa­mi­li­en­haus ange­bracht wur­de und auf den öffent­li­chen Stra­ßen­raum gerich­tet ist. Die Richt­li­nie ermög­licht jedoch die Wür­di­gung des berech­tig­ten Inter­es­ses die­ser Per­son, das Eigen­tum, die Gesund­heit und das Leben sei­ner selbst

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Strom­ver­brauch des Mie­ters – Kon­klu­den­ter Ver­trags­schluss mit dem Ver­mie­ter ?

Mit wem kommt ein Ver­trag durch die Ent­nah­me von Strom zustan­de kommt, wenn ein schrift­li­cher Lie­fer­ver­trag nicht abge­schlos­sen wor­den ist und das mit Ener­gie ver­sorg­te Grund­stück ver­mie­tet oder ver­pach­tet ist? Der Bun­des­ge­richts­hof hat nun der Annah­me eines Ver­trags­schlus­ses mit dem Ver­mie­ter eine Absa­ge erteilt: In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen

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Die durch Beton­bar­rie­ren ver­sperr­te Zufahrt zur Bus­hal­te­stel­le

Ist eine bestimm­te Ver­kehrs­flä­che von dem Rechts­vor­gän­ger des Grund­stücks­be­sit­zers seit Jahr­zehn­ten dem öffent­li­chen Ver­kehr und auch dem Lini­en­bus­ver­kehr zur Ver­fü­gung gestellt wor­den, so dass auch ent­spre­chend lan­ge dort eine durch Ver­kehrs­zei­chen bestands­kräf­tig ein­ge­rich­te­te Bus­hal­te­stel­le exis­tiert, ist der Grund­stücks­be­sit­zer nicht berech­tigt, den Bus­li­ni­en­ver­kehr zu unter­bin­den. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Neu­stadt

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Die Wie­der­her­stel­lung eines Grund­stücks nach dem Kies­ab­bau

Die in den was­ser­recht­li­chen Erlaub­nis­sen vor­han­de­nen Rekul­ti­vie­rungs­an­ord­nun­gen der zustän­di­gen Behör­de begrün­de­ten kei­ne Rech­te des jewei­li­gen Grund­stücks­ei­gen­tü­mers. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers abge­wie­sen, der ein Ein­schrei­ten der Behör­de zur Durch­set­zung von Rekul­ti­vie­rungs­maß­nah­men auf sei­nem Grund­stück gegen­über dem Inha­ber einer was­ser­recht­li­chen

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Die Hang­si­che­rung bei Eigen­tums­auf­ga­be

Ein vor­ma­li­ger Eigen­tü­mer eines Hang­grund­stücks kann unge­ach­tet der zwi­schen­zeit­li­chen Eigen­tums­auf­ga­be als Zustands­ver­ant­wort­li­cher dazu ver­pflich­tet wer­den, Sofort­maß­nah­men zur vor­läu­fi­gen Siche­rung des Han­ges durch­zu­füh­ren, damit ein erneu­ter Hang­rutsch ver­hin­dert wer­den kann. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Hang­grund­stücks in Val­len­dar, das von der ehe­ma­li­gen Eigen­tü­me­rin gegen einen erneu­ten

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Das ehe­ma­li­ge de Haen-Betriebs­ge­län­de in Han­no­ver – und die Boden­sa­nie­rung

Haben Boden­un­ter­su­chun­gen auf Grund­stü­cken erge­ben, dass schäd­li­che Boden­ver­un­rei­ni­gun­gen in che­mi­scher bzw. radio­lo­gi­scher Form vor­lie­gen, recht­fer­tigt dies ein Ein­schrei­ten der Boden­schutz­be­hör­de. Dabei darf die Boden­schutz­be­hör­de im Rah­men der sog. Stö­rer­aus­wahl (allein) die­je­ni­gen Stö­rer zur Boden­sa­nie­rung her­an­zie­hen, deren recht­li­che Ver­pflich­tung zur Sanie­rung zwei­fels­frei fest­steht, was bei Grund­stück­ei­gen­tü­mern und damit sog. Zustands­stö­rern der

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Inan­spruch­nah­me eines Ver­hal­tens­stö­rers zur Alt­las­ten­sa­nie­rung

Ein vor der "Alt­las­ten­ent­schei­dung" des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zur Grund­stück­sa­nie­rung her­an­ge­zo­ge­ner Grund­stücks­ei­gen­tü­mer kann gegen die Voll­stre­ckung bestands­kräf­ti­ger Leis­tungs­be­schei­de ent­spre­chend § 79 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG ein­wen­den, dass die­se Beschei­de kei­ne den ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen genü­gen­den Erwä­gun­gen zu den Gren­zen der Zustands­ver­ant­wort­lich­keit ent­hal­ten. Eine Beru­fung auf die­ses Voll­stre­ckungs­ver­bot schei­det jedoch aus, wenn der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer für

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Nach­bar­recht­li­cher Aus­gleichs­an­spruch auch bei Woh­nungs­ei­gen­tü­mern

So wie einem beein­träch­tig­ten Grund­stücks­ei­gen­tü­mer bzw. des­sen Mie­ter ein ver­schul­dens­un­ab­hän­gi­ger Aus­gleichs­an­spruch in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB zuste­hen kann, gilt das auch im Ver­hält­nis von Son­der­ei­gen­tü­mern (bzw. deren Mie­tern). Da das Son­der­ei­gen­tum als eine Art Ersatz­grund­stück fun­giert, sind die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer inso­weit wie Eigen­tü­mer benach­bar­ter Grund­stü­cke zu behan­deln.

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Das Laub vom Baum des Nach­barn

Bei Laub­fall von einem Nach­bar­grund­stück liegt eine orts­üb­li­che Ein­wir­kung vor, sofern eine sol­che Bepflan­zung von Gar­ten­grund­stü­cken dem Cha­rak­ter der Gegend ent­spricht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Ehe­paa­res abge­wie­sen, die für ihre Mühen mit dem Laub vom Baum eines Nach­bar­grund­stücks einen

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Ein Wald­grund­stück wird abge­bag­gert

Auch wenn ein Wald­grund­stück durch eine sofort voll­zieh­ba­re vor­läu­fi­ge Besitz­ein­wei­sung, die es erlaubt, das Grund­stück abzu­bag­gern, unwie­der­bring­lich ver­lo­ren­geht, ist das für die Fort­set­zung des Tage­baus strei­ten­de öffent­li­che Inter­es­se sowie das pri­va­te Inter­es­se der Tage­bau­be­trei­be­rin höher bei der Fol­genab­wä­gung zu gewich­ten, als ein Grund­stück, das weder bewohnt noch vom Eigen­tü­mer zur

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Zustan­de­kom­men eines Abwas­ser­ent­sor­gungs­ver­tra­ges

Zwi­schen den Ber­li­ner Was­ser­be­trie­ben und einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer kommt kein Abwas­ser­ent­sor­gungs­ver­trag allein dadurch zustan­de, dass die Päch­ter des Grund­stücks als Nut­zungs­be­rech­tig­te Abwas­ser aus abfluss­lo­sen Abwas­­ser­­sam­­mel-behäl­­tern durch einen Fach­be­trieb haben abfah­ren las­sen und an einer von den Ber­li­ner Was­ser­be­trie­ben bezeich­ne­ten Über­ga­be­stel­le den öffent­li­chen Abwas­ser­an­la­gen zuge­führt haben. Die Klä­ge­rin des hier vom Bun­des­ge­richts­hofs

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Ver­zichts auf Grund­stücks­ei­gen­tum bei Gesamt­hand­s­ei­gen­tum

Es ent­spricht soweit ersicht­lich ein­hel­li­ger Auf­fas­sung, dass Gesamt­hand­s­ei­gen­tü­mer den Ver­zicht nach § 928 Abs. 1 BGB nur gemein­schaft­lich erklä­ren kön­nen, weil hin­sicht­lich des ein­zel­nen Anteils kein sachen­recht­lich fass­ba­rer Teil vor­han­den ist. Nach § 928 Abs. 1 BGB kann der Eigen­tü­mer eines Grund­stücks eben­so wie der einer beweg­li­chen Sache nach § 959 BGB

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Ein­tra­gung eines Eigen­tums­ver­zichts im Grund­buch

Die Mit­glie­der einer Erben­ge­mein­schaft kön­nen als Gesamt­hand­s­ei­gen­tü­mer den Ver­zicht nach § 928 Abs. 1 BGB nur gemein­schaft­lich erklä­ren, da hin­sicht­lich des ein­zel­nen Anteils kein sachen­recht­lich fass­ba­rer Teil vor­han­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Thü­rin­ger Ober­lan­des­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beschwer­de gegen eine Ent­schei­dung des Grund­buch­am­tes Gera zurück­ge­wie­sen. Der

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Rechts­miss­brauch und Eigen­tum

Der Ein­wand rechts­miss­bräuch­li­chen Ver­hal­tens kann einem Anspruch aus Eigen­tum regel­mä­ßig nicht ent­ge­gen­ge­hal­ten wer­den. Der Ein­wand rechts­miss­bräuch­li­chen Ver­hal­tens kann einem Anspruch aus Eigen­tum regel­mä­ßig nicht ent­ge­gen­ge­hal­ten wer­den. Die Ver­nei­nung des Her­aus­ga­be­an­spruchs bedeu­tet wirt­schaft­lich die Ent­eig­nung des Eigen­tü­mers. Das Rechts­ver­hält­nis zwi­schen dem Eigen­tü­mer und dem nicht­be­rech­tig­ten Besit­zer ist durch §§ 987 ff.

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Zwangs­mit­glied­schaft in der Jagd­ge­nos­sen­schaft

Es stellt eine Ver­let­zung des in Art. 1 des Pro­to­koll Nr. 1 EMRK geschütz­ten Eigen­tums dar, wenn einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer die Ver­pflich­tung auf­er­legt wird , die Jagd auf sei­nem Land zu dul­den, obwohl er die­se aus Gewis­sens­grün­den ablehnt. Eine sol­che Ver­pflich­tung stellt eine unver­hält­nis­mä­ßi­ge Belas­tung dar. Dies ent­schied jetzt die Gro­ße Kam­mer des

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Die Mit­glied­schaft im Was­ser- und Boden­ver­band

Die Mit­glied­schaft in einem Was­­ser- und Boden­ver­band als Vor­aus­set­zung der Bei­trags­pflicht nach § 21 Abs. 1 der Ver­bands­sat­zung vom 24. April 1996 ist mit der – wirk­sa­men – Auf­ga­be des Eigen­tums an den Grund­stü­cken been­det. Einer Auf­he­bung der Mit­glied­schaft bedarf es nicht. So die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den

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Kein nach­bar­recht­li­cher Aus­gleichs­an­spruch zwi­schen Bruch­teils­ei­gen­tü­mern

Im Ver­hält­nis von Bruch­teils­ei­gen­tü­mern, die sich jeweils eine Teil­flä­che des gemein­schaft­li­chen Grund­stücks zur allei­ni­gen Nut­zung zuge­wie­sen haben, fin­den die Grund­sät­ze zum ver­schul­dens­un­ab­hän­gi­gen nach­bar­recht­li­chen Aus­gleichs­an­spruch ana­log § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB auf Beein­träch­ti­gun­gen, die von einem Nut­zungs­be­reich auf einen ande­ren Nut­zungs­be­reich ein­wir­ken, kei­ne Anwen­dung. Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, ins­be­son­de­re

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Erwei­te­rung der Park- und Rast­an­la­ge Hold­orf

Ist es not­wen­dig für die Rea­li­sie­rung einer geplan­ten Erwei­te­rung einer Park- und Rast­an­la­ge – neben bun­des­ei­ge­nen Flä­chen – auf 38.510 qm (davon 26.400 qm auf der West­sei­te und 12.110 qm auf der Ost­sei­te) pri­va­te Grund­stü­cke zurück­zu­grei­fen, muss der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer dies hin­neh­men, wenn durch eine Ver­schie­bung der Anla­ge zwar sein Grund­stück

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Asyl­be­wer­ber­heim als Lärm­be­läs­ti­gung

Abwehr­an­sprü­che, die auf dem öffent­li­chen Bau­recht fußen, kön­nen nur von Grund­stücks­ei­gen­tü­mern gel­tend gemacht wer­den, nicht von Mie­tern. Mit die­ser Begrün­dung hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt eine Beschwer­de zurück­ge­wie­sen. Gegen­stand war ein bau­recht­li­cher Nach­barstreit um ein Asyl­be­wer­ber­heim auf dem ehe­ma­li­gen Flie­ger­horst in Olden­burg. Die Bewoh­nern der benach­bar­ten "Eng­li­schen Sied­lung" hat­ten beim Ver­wal­tungs­ge­richt

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Kein Kin­der­gar­ten­bau – Grund­stücks­ei­gen­tü­mer for­dern Geld­ent­schä­di­gung

Die Ver­sa­gung einer Geld­ent­schä­di­gung wegen Nichtum­set­zung eines Bebau­ungs­plans, wodurch sich die Grund­stücks­ei­gen­tü­mer beschwert gefühlt haben, ver­letzt kein Ver­fas­sungs­recht, hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nun­mehr ent­schie­den. Das Pla­nungs­scha­dens­recht nach den §§ 39 ff. Bau­ge­setz­buch (Bau­GB) regelt, ob und auf wel­che Wei­se Ver­mö­gens­nach­tei­le, die einem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer an sei­nem Grund­stück durch Fest­set­zun­gen in einem Bebau­ungs­plan

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Hang­rut­schun­gen

Die Eigen­tü­me­rin eines Grund­stücks, auf dem es zu mas­si­ven Hang­rut­schun­gen gekom­men ist, muss die Grund­stücks­si­tua­ti­on regel­mä­ßig durch eine fach­kun­di­ge Stel­le kon­trol­lie­ren, das auf dem Grund­stück aus­tre­ten­de Was­ser schad­los ablei­ten sowie die Boden- und Boden­was­ser­ver­hält­nis­se erkun­den las­sen. Die­se Auf­la­gen der zustän­di­gen Ver­band­ge­mein­de­ver­wal­tung fan­den jetzt die Bil­li­gung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in Koblenz.

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