Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­an­trag – und der Rechts­miss­brauch

Eine rechts­miss­bräuch­li­che Ein­lei­tung des Güte­ver­fah­rens kann einer Beru­fung des Klä­gers auf die Hem­mung der Ver­jäh­rung nach § 242 BGB ent­ge­gen­ste­hen. Zwar stellt es kei­ne rechts­miss­bräuch­li­che Inan­spruch­nah­me des Güte­ver­fah­rens dar, dass die Pro­zess­be­voll­mäch­ti­gen des Klä­gers ins­ge­samt 904 gegen die Beklag­te gerich­te­te Güte­an­trä­ge gleich­zei­tig bei der Güte­stel­le ein­ge­reicht haben, und ist es

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Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­ver­fah­ren – und die Nach­lauf­frist

Ein Güte­ver­fah­ren führt die Hem­mung der Ver­jäh­rung des gel­tend gemach­ten Anspruchs her­bei. Die­se Hem­mung endet gemäß § 204 Abs. 2 BGB sechs Mona­te nach dem Zeit­punkt, in dem die Güte­stel­le dem Antrag­stel­ler mit­ge­teilt hat, dass die Antrags­geg­ne­rin am Güte­ver­fah­ren nicht teil­neh­men will. Die­se Nach­lauf­frist des § 204 Abs. 2 Satz 1 BGB beginnt

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Güte­an­trag in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len – und die Min­dest­an­for­de­run­gen für eine Ver­jäh­rungs­hem­mung

Der Güte­an­trag hat in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len regel­mä­ßig die kon­kre­te Kapi­tal­an­la­ge zu bezeich­nen, die Zeich­nungs­sum­me sowie den (unge­fäh­ren) Bera­tungs­zeit­raum anzu­ge­ben und den Her­gang der Bera­tung min­des­tens im Gro­ben zu umrei­ßen. Fer­ner ist das ange­streb­te Ver­fah­rens­ziel zumin­dest soweit zu umschrei­ben, dass dem Geg­ner und der Güte­stel­le ein Rück­schluss auf Art und Umfang der

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Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Güte­an­trag in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len

Der Güte­an­trag hat in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len regel­mä­ßig die kon­kre­te Kapi­tal­an­la­ge zu bezeich­nen, die Zeich­nungs­sum­me sowie den (unge­fäh­ren) Bera­tungs­zeit­raum anzu­ge­ben und den Her­gang der Bera­tung min­des­tens im Gro­ben zu umrei­ßen. Fer­ner ist das ange­streb­te Ver­fah­rens­ziel zumin­dest soweit zu umschrei­ben, dass dem Geg­ner und der Güte­stel­le ein Rück­schluss auf Art und Umfang der

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Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­an­trag – und sei­ne Indi­vi­dua­li­sie­rung in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len

Der Güte­an­trag hat in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len regel­mä­ßig die kon­kre­te Kapi­tal­an­la­ge zu bezeich­nen, die Zeich­nungs­sum­me sowie den (unge­fäh­ren) Bera­tungs­zeit­raum anzu­ge­ben und den Her­gang der Bera­tung min­des­tens im Gro­ben zu umrei­ßen. Fer­ner ist das ange­streb­te Ver­fah­rens­ziel zumin­dest soweit zu umschrei­ben, dass dem Geg­ner und der Güte­stel­le ein Rück­schluss auf Art und Umfang der

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Haf­tung des Anla­ge­be­ra­ters – und die Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­an­trag

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof erneut mit den Anfor­de­run­gen an die nöti­ge Indi­vi­dua­li­sie­rung des gel­tend gemach­ten pro­zes­sua­len Anspruchs in einem Güte­an­trag in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len zu befas­sen: Der Güte­an­trag hat in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len regel­mä­ßig die kon­kre­te Kapi­tal­an­la­ge zu bezeich­nen, die Zeich­nungs­sum­me sowie den (unge­fäh­ren) Bera­tungs­zeit­raum anzu­ge­ben und den Her­gang der Bera­tung min­des­tens im

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Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­an­trag in Anla­ge­fäl­len

Ein Güte­an­trag, der nicht den Anfor­de­run­gen an die nöti­ge Indi­vi­dua­li­sie­rung des gel­tend gemach­ten pro­zes­sua­len Anspruchs ent­spricht, ver­mag kei­ne Hem­mung der Ver­jäh­rung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB her­bei­zu­füh­ren. Der Güte­an­trag hat in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len regel­mä­ßig die kon­kre­te Kapi­tal­an­la­ge zu bezeich­nen, die Zeich­nungs­sum­me sowie den (unge­fäh­ren) Bera­tungs­zeit­raum anzu­ge­ben und den Her­gang der

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Pflicht­ver­let­zun­gen in der Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tung – und die Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Güte­an­trag

Ein Güte­an­trag kann die Hem­mung der Ver­jäh­rung nicht nur für die eigens dar­in erwähn­ten Pflicht­ver­let­zungs­vor­wür­fe bewir­ken. Zwar ist die Ver­jäh­rung meh­re­rer eigen­stän­di­ger und hin­rei­chend deut­lich von­ein­an­der abgrenz­ba­rer Pflicht­ver­let­zungs­vor­wür­fe in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len mate­ri­ell­recht­lich selb­stän­dig zu beur­tei­len. Die kennt­nis­ab­hän­gi­ge regel­mä­ßi­ge Ver­jäh­rungs­frist nach §§ 195, 199 Abs. 1 BGB berech­net sich für jeden die­ser Bera­tungs­feh­ler

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Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­an­trag – und die feh­len­de Indi­vi­dua­li­sie­rung

Die Kla­ge­for­de­rung ist wegen Ablaufs der kennt­nis­un­ab­hän­gi­gen Ver­jäh­rungs­frist nach § 199 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BGB ins­ge­samt ver­jährt (§ 214 Abs. 1 BGB), wenn der Güte­an­trag nicht den Anfor­de­run­gen an die nöti­ge Indi­vi­dua­li­sie­rung des gel­tend gemach­ten pro­zes­sua­len Anspruchs nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB ent­spricht . Der Güte­an­trag hat in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len regel­mä­ßig

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Güte­an­trag – und das bei­gefüg­te Anspruchs­schrei­ben

Mit der Fra­ge einer aus­rei­chen­den Indi­vi­dua­li­sie­rung der gel­tend gemach­ten Ansprü­che in einem Güte­an­trag durch ein bei­gefüg­tes Anspruchs­schrei­ben hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hofs zu befas­sen: Damit die Ver­jäh­rung eines Anspruchs durch einen Güte­an­trag gehemmt wer­den kann, muss die­ser Anspruch in dem Antrag aus­rei­chend indi­vi­dua­li­siert sein. Ohne die­se Indi­vi­dua­li­sie­rung tritt eine Hem­mung

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Das ver­wei­ger­te Güte­ver­fah­ren – und das Ende der Ver­jäh­rungs­hem­mung

Endet ein Güte­ver­fah­ren im Sin­ne von § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB dadurch, dass der Schuld­ner mit­teilt, am Ver­fah­ren nicht teil­zu­neh­men, so endet die Hem­mung der Ver­jäh­rung sechs Mona­te nach dem Zeit­punkt, in dem die Güte­stel­le die Bekannt­ga­be die­ser Mit­tei­lung an den Gläu­bi­ger ver­an­lasst. In § 204 Abs. 2 Satz 1 BGB wird

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Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Güte­an­trag – und die Indi­vi­dua­li­sie­rung des Anspruchs in Kapi­tal­an­la­ge­fäl­len

Damit die Ver­jäh­rung eines Anspruchs durch einen Güte­an­trag gehemmt wer­den kann, muss die­ser Anspruch in dem Antrag aus­rei­chend indi­vi­dua­li­siert sein. Ohne die­se Indi­vi­dua­li­sie­rung tritt eine Hem­mung der Ver­jäh­rung nicht ein; sie kann nach Ablauf der Ver­jäh­rungs­frist auch nicht mehr ver­jäh­rungs­hem­mend nach­ge­holt wer­den . Dazu muss der Güte­an­trag zum einen die

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Ver­jäh­rungs­hem­mung – und die rechts­miss­bräuch­li­che Anru­fung einer Güte­stel­le

Die Anru­fung einer Güte­stel­le zum Zwe­cke der Ver­jäh­rungs­hem­mung ist rechts­miss­bräuch­lich, wenn schon vor der Ein­rei­chung des Güte­an­trags fest­steht, dass der Antrags­geg­ner nicht bereit ist, an einem Güte­ver­fah­ren mit­zu­wir­ken und sich auf eine außer­ge­richt­li­che Eini­gung ein­zu­las­sen, und er dies dem Antrag­stel­ler schon im Vor­feld in ein­deu­ti­ger Wei­se mit­ge­teilt hat. In die­sem

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Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Güte­an­trag in Anla­ge­be­ra­tungs­fäl­len

Eine Kla­ge­for­de­rung ist trotz eines anhän­gig gemach­ten Güte­an­trags wegen Ablaufs der kennt­nis­un­ab­hän­gi­gen Ver­jäh­rungs­frist nach § 199 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BGB ver­jährt (§ 214 Abs. 1 BGB), wenn der Güte­an­trag des Klä­gers nicht den Anfor­de­run­gen an die nöti­ge Indi­vi­dua­li­sie­rung des gel­tend gemach­ten pro­zes­sua­len Anspruchs nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB ent­spricht .

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Güte­an­trä­ge in Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tungs­fäl­len – und die Ver­jäh­rungs­hem­mung

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich erneut mit der Reich­wei­te der Ver­jäh­rungs­hem­mung und zu den Anfor­de­run­gen an die Indi­vi­dua­li­sie­rung des gel­tend gemach­ten pro­zes­sua­len Anspruchs in Bezug auf Güte­an­trä­ge in Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tungs­fäl­len zu befas­sen. Bei Güte­an­trä­gen kann auf Schrift­stü­cke, die der Indi­vi­dua­li­sie­rung des ver­folg­ten Anspruchs die­nen, nur dann zurück­ge­grif­fen wer­den, wenn sie im Güte­an­trag

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Ver­jäh­rungs­hem­mung durch PKH-Antrag – und die feh­ler­haf­te Anschrift des Beklag­ten

Die Ver­an­las­sung der Bekannt­ga­be des erst­ma­li­gen Antrags auf Pro­zess­kos­ten­hil­fe hemmt nur dann die Ver­jäh­rung, wenn der Gläu­bi­ger die rich­ti­ge Anschrift des Schuld­ners mit­ge­teilt hat. Gemäß § 204 Abs. 1 Nr. 14 BGB wird die Ver­jäh­rung durch die Ver­an­las­sung der Bekannt­ga­be des erst­ma­li­gen Antrags auf Gewäh­rung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe oder Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe gehemmt. Wird

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Haf­tung in der Anla­ge­be­ra­tung – und die Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­an­trag

Die kennt­nis­ab­hän­gi­ge regel­mä­ßi­ge Ver­jäh­rungs­frist nach §§ 195, 199 Abs. 1 BGB berech­net sich für jeden die­ser Bera­tungs­feh­ler geson­dert, so dass die Vor­aus­set­zun­gen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB für jede Pflicht­ver­let­zung getrennt zu prü­fen sind . Die Reich­wei­te der Hem­mungs­wir­kung von Rechts­ver­fol­gungs­maß­nah­men gemäß § 204 Abs. 1 BGB beur­teilt sich jedoch –

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Ver­jäh­rungs­hem­mung mit­tels Güte­an­trag

Die Reich­wei­te der Hem­mungs­wir­kung von Rechts­ver­fol­gungs­maß­nah­men gemäß § 204 Abs. 1 BGB beur­teilt sich jedoch – eben­so wie die mate­ri­el­le Rechts­kraft nach § 322 Abs. 1 ZPO – nicht nach dem ein­zel­nen mate­ri­ell­recht­li­chen Anspruch, son­dern nach dem den Streit­ge­gen­stand bil­den­den pro­zes­sua­len Anspruch. Die­ser erfasst alle mate­ri­ell­recht­li­chen Ansprü­che, die sich im Rah­men des

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Nega­ti­ve Fest­stel­lungs­kla­ge – als Dritt­wi­der­kla­ge gegen den Zeden­ten der Kla­ge­for­de­rung

Erhebt der Beklag­te eine Dritt­wi­der­kla­ge (nega­ti­ve Fest­stel­lungs­kla­ge) gegen den Zeden­ten der Kla­ge­for­de­rung, so hat der Zedent bei einem sofor­ti­gen Aner­kennt­nis nur dann die Kos­ten der Dritt­wi­der­kla­ge zu tra­gen, wenn er sich vor­ge­richt­lich des Anspru­ches berühmt hat. Für ein Sich-Berüh­­men genügt die iso­lier­te Abtre­tung auch dann nicht, wenn sie an den

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Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Mus­ter­gü­te­an­trä­ge

Wel­che Anfor­de­run­gen sind an Güte­an­trä­ge zu stel­len, die zur Hem­mung der Ver­jäh­rung von Ansprü­chen wegen feh­ler­haf­ter Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tung nach § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB füh­ren? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen – und hat eine Ver­jäh­rungs­hem­mung jeden­falls für Mus­ter­gü­te­an­trä­ge ver­neint, wie sie einem brei­ten Publi­kum geschä­dig­ter Kapi­tal­an­le­ger

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Ver­jäh­rungs­hem­mung per Güte­an­trag

Ein Güte­an­trag ver­mag die Ver­jäh­rung eines ver­trag­li­chen Scha­dens­er­satz­an­spruchs bereits dann zu hem­men, wenn die Ver­trags­par­tei­en, das Ver­trags­ver­hält­nis, die Pflicht­ver­let­zung und das Begeh­ren hin­rei­chend zu erken­nen sind. Einer Bezif­fe­rung des gel­tend gemach­ten Anspruchs bedarf es eben­so wenig wie eines detail­lier­ten Sach­vor­trags. Scha­den­er­satz­an­sprü­che ver­jäh­ren, wenn nicht Ansprü­che wegen Ver­let­zung des Lebens, des

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Regress­an­spruch der Staats­kas­se gegen den Betreu­ten – und sei­ne Ver­jäh­rung

Die Ver­jäh­rung des Regress­an­spruchs der Staats­kas­se gegen den Betreu­ten oder des­sen Erben wegen gezahl­ter Betreu­er­ver­gü­tung wird nicht durch die Ein­lei­tung des Regress­ver­fah­rens oder durch die Anhö­rung des Betreu­ten oder des Erben gehemmt. Gemäß § 1836 e Abs. 1 Satz 1 BGB gehen Ansprü­che des Vor­munds oder Gegen­vor­munds gegen den Mün­del auf die Staats­kas­se

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Ent­gan­ge­ne Anla­ge­zin­sen – und die Ver­jäh­rung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs

Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch auf ent­gan­ge­ne Anla­ge­zin­sen, der auf eine vor dem 1.01.2002 erfolg­te Ver­let­zung eines Kapi­tal­an­la­ge­be­ra­tungs­ver­trags gestützt wird, unter­liegt der kur­zen Ver­jäh­rung nach § 197 BGB in der bis zum 31.12 2001 gel­ten­den Fas­sung. Der Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen schuld­haf­ter Ver­let­zung des Bera­tungs­ver­trags umfasst nach § 252 Satz 1 BGB auch den ent­gan­ge­nen Gewinn.

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Ver­jäh­rungs­un­ter­bre­chung durch unbe­zif­fer­ten Güte­an­trag

Zur Hem­mung der Ver­jäh­rung, § 204 Abs. 1 Nr. 4 BGB a.F., ist erfor­der­lich, dass die mit der Kla­ge gel­tend gemach­ten Ansprü­che auch Gegen­stand des Güte­ver­fah­rens waren . Nur im Fal­le einer Anspruchs­iden­ti­tät steht der Antrag auf Durch­füh­rung eines Güte­ver­fah­rens in Anse­hung der Ver­jäh­rungs­un­ter­bre­chung der Kla­ge­er­he­bung gleich. Erfor­der­lich hier­für ist ein einem

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Kei­ne aner­kann­te Güte­stel­len in Ber­lin?

In Ber­lin kön­nen man­gels einer lan­des­ge­setz­li­chen Rege­lun­gen kei­ne Güte­stel­len im Sin­ne der §§ 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, 15a EGZPO aner­kannt wer­den. Eine ent­spre­chen­de Ent­schei­dung des Ber­li­ner Kam­mer­ge­richts wur­de jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt: Die Antrag­stel­le­rin begehrt die Aner­ken­nung als Güte­stel­le i.S. der §§ 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, 15a EGZPO. Sie ist

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Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Mahn­be­scheid trotz unwirk­sa­mer Zustel­lung

Die unwirk­sa­me Zustel­lung des Mahn­be­scheids hin­dert nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs den Ein­tritt der Ver­jäh­rungs­hem­mung nicht, wenn der Anspruchs­in­ha­ber für die wirk­sa­me Zustel­lung alles aus sei­ner Sicht Erfor­der­li­che getan hat, der Anspruchs­geg­ner in unver­jähr­ter Zeit von dem Erlass des Mahn­be­scheids und sei­nem Inhalt Kennt­nis erlangt hat und die Wirk­sam­keit

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