Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Mahn­be­scheid trotz unwirk­sa­mer Zustellung

Die unwirk­sa­me Zustel­lung des Mahn­be­scheids hin­dert nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs den Ein­tritt der Ver­jäh­rungs­hem­mung nicht, wenn der Anspruchs­in­ha­ber für die wirk­sa­me Zustel­lung alles aus sei­ner Sicht Erfor­der­li­che getan hat, der Anspruchs­geg­ner in unver­jähr­ter Zeit von dem Erlass des Mahn­be­scheids und sei­nem Inhalt Kennt­nis erlangt hat und die Wirk­sam­keit der Zustellung

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Ver­jäh­rungs­hem­mung durch Güte­an­trag in Hamburg

Die recht­zei­ti­ge Ein­rei­chung eines Güte­an­tra­ges bei der Öffent­li­chen Rechts­aus­­kunft- und Ver­gleichs­stel­le der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg (ÖRA) hemmt die Ver­jäh­rung eines Scha­dens­er­satz­an­spruchs wegen feh­ler­haf­ter Anla­ge­be­ra­tung. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof und bestä­tig­te damit eine seit eini­gen Jah­ren belieb­te Pra­xis, um im Kapi­tal­an­la­ge­recht den Aus­gang von Mus­ter­ver­fah­ren abwar­ten zu kön­nen ohne

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