Der gutgläubige Erwerb eines Wohnmobils

Der gut­gläu­bi­ge Erwerb eines Wohn­mo­bils

Kommt es im Rah­men eines Wohn­mo­bil­kaufs wegen ver­schie­de­ner Auf­fäl­lig­kei­ten bei der Anbah­nung und Durch­füh­rung des Kauf­ver­tra­ges zu Zwei­feln an der ver­meint­li­chen Berech­ti­gung des Ver­käu­fers, ist ein gut­gläu­bi­ger Erwerb nicht mehr mög­lich. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und der Kla­ge auf Her­aus­ga­be eines Wohn­mo­bils statt­ge­ge­ben.

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Der Verlust einer Rolex

Der Ver­lust einer Rolex

Ist eine Sache dem Eigen­tü­mer abhan­den­ge­kom­men, kann ein gut­gläu­bi­ger Erwerb nicht mög­lich sein. Über­gibt der Eigen­tü­mer zwar auf­grund einer Täu­schung, aber doch frei­wil­lig die Sache einer ande­ren Per­son, ist die Sache nicht abhan­den­ge­kom­men. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall über die Eigen­tums­fra­ge einer Rolex ent­schie­den. Der

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Gutgläubiger Erwerb eines unterschlagenen Wohnmobils

Gut­gläu­bi­ger Erwerb eines unter­schla­ge­nen Wohn­mo­bils

Bereits seit län­ge­rem ist in der Recht­spre­chung aner­kannt, dass beim Kauf eines gebrauch­ten Kraft­fahr­zeugs sich der Erwer­ber nicht allein auf den Recht­schein des vor­han­de­nen Besit­zes des Ver­käu­fers ver­las­sen darf, son­dern das Unter­las­sen der Ein­sicht­nah­me in den Kraft­fahr­zeug­schein und den Kraft­fahr­zeug­brief (heu­te: Zulas­sungs­be­schei­ni­gung Teil I und Teil II) in aller Regel einem

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Das abgepresste Handy - und sein Weiterverkauf

Das abge­press­te Han­dy – und sein Wei­ter­ver­kauf

Ein gut­gläu­bi­ger Eigen­tums­er­werb nach den §§ 929, 932 BGB ist gemäß § 935 Abs. 1 BGB aus­ge­schlos­sen, wenn die Sache dem frü­he­ren Eigen­tü­mer abhan­den­ge­kom­men war. Unter einem Abhan­den­kom­men in die­sem Sin­ne ist der unfrei­wil­li­ge Ver­lust des unmit­tel­ba­ren Besit­zes zu ver­ste­hen. Der für die Frei­wil­lig­keit bestim­men­de Wil­le ist aller­dings nicht rechts­ge­schäft­li­cher, son­dern

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Heimfallanspruch - und der gutgläubige Erwerb des Erbbaurechts in der Zwangsversteigerung

Heim­fall­an­spruch – und der gut­gläu­bi­ge Erwerb des Erb­bau­rechts in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Einem Heim­fall­an­spruch kommt kei­ne ding­li­che Wir­kung zu. Sind des­sen Vor­aus­set­zun­gen bei einem frü­he­ren Erb­bau­be­rech­tig­ten ein­ge­tre­ten, kann er daher nicht gegen den Erwer­ber des Erb­bau­rechts gel­tend gemacht wer­den. Hat ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer der Belas­tung des Erb­bau­rechts mit einem gegen­über der Erb­bau­zins­re­al­last vor­ran­gi­gen Grund­pfand­recht zuge­stimmt, kann er gegen­über dem Erste­her des Erb­bau­rechts kein

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Nicht gebuchte Dienstbarkeiten - und der gutgläubig lastenfreie Erwerb einer Eigentumswohnung

Nicht gebuch­te Dienst­bar­kei­ten – und der gut­gläu­big las­ten­freie Erwerb einer Eigen­tums­woh­nung

Der gut­gläu­big las­ten­freie Erwerb eines Mit­ei­gen­tums­an­teils oder einer Woh­­nungs- bzw. Teil­ei­gen­tums­ein­heit erstreckt sich auch auf nicht ein­ge­tra­ge­ne, jedoch ein­tra­gungs­be­dürf­ti­ge Dienst­bar­kei­ten am Grund­stück. Nicht gebuch­te Dienst­bar­kei­ten, wel­che an ein­zel­nen Mit­ei­gen­tums­an­tei­len nicht fort­be­stehen kön­nen, erlö­schen dann ins­ge­samt und damit auch im Ver­hält­nis zu den ande­ren Mit­ei­gen­tü­mern bzw. Woh­­nungs- oder Teil­ei­gen­tü­mern. Das Grund­buch

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