Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe – und die häus­li­che Kran­ken­pfle­ge

Kran­ken­kas­sen müs­sen häus­li­che Kran­ken­pfle­ge auch in Hei­men für obdach­lo­se Män­ner gewäh­ren, die als Ein­rich­tun­gen der Ein­glie­de­rungs­hil­fe nach dem SGB XII betrie­ben wer­den. Sol­che Hei­me kön­nen "sonst geeig­ne­te Orte" im Sin­ne des § 37 Abs 2 Satz 1 SGB V sein; Per­so­nen die sich dort auf­hal­ten, sol­len nicht schlech­ter ste­hen als Men­schen, die

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Häus­li­che Kran­ken­pfle­ge – und der Ver­bands­wech­sel

In die Leis­tungs­zu­stän­dig­keit der Kran­ken­kas­sen bei der häus­li­chen Behand­lungs­si­che­rungs­pfle­ge fällt auch das zur Kör­per­pfle­ge und zum An- und Aus­klei­den erfor­der­li­che An- und Able­gen eines zur Siche­rung des Ziels der ärzt­li­chen Behand­lung bei Arm- und Schul­ter­ver­let­zun­gen getra­ge­nen Gilchrist­ver­bands. Im Rah­men der häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge ist daher die Kran­ken­kas­se ver­pflich­tet, ihrem Mit­glied die

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Die Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht bei häus­li­cher Pfle­ge

Beträgt der Pfle­ge­um­fang eines Pfleg­be­dürf­ti­gen, der in sei­ner häus­li­chen Umge­bung nicht erwerbs­mä­ßig gepflegt wird, wenigs­tens 14 Wochen­stun­den, besteht Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht. Dabei ist bei der Fest­stel­lung der benö­tig­ten Wochen­stun­den­zahl auf die schlüs­si­gen und glaub­haft gemach­ten Anga­ben der Pfle­ge­per­son oder des Pfle­ge­be­dürf­ti­gen abzu­stel­len, wenn der Medi­zi­ni­sche Dienst der Kran­ken­kas­sen (MDK) den erfor­der­li­chen Umfang

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Kün­di­gungs­fris­ten beim ambu­lan­ten Pfle­ge­ver­trag

Bei einem Ver­trag über ambu­lan­te pfle­ge­ri­sche Leis­tun­gen, die als Sach­leis­tun­gen gegen­über der Pfle­ge­ver­si­che­rung abge­rech­net wer­den, ist die Ver­gü­tung nicht im Sin­ne des § 621 BGB nach Zeit­ab­schnit­ten bemes­sen. Der Ver­trag eines nach den Bestim­mun­gen des Elf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch Pfle­ge­be­dürf­ti­gen mit einer zuge­las­se­nen ambu­lan­ten Pfle­ge­ein­rich­tung über ambu­lan­te pfle­ge­ri­sche Leis­tun­gen ist ein

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Häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge durch eine Insti­tutsam­bu­lanz

Der Ver­gü­tungs­an­spruch der Erbrin­ger von Leis­tun­gen der häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge ist ein vom Leis­tungs­an­spruch des Ver­si­cher­ten unab­hän­gi­ger eigen­stän­di­ger Anspruch. Er kor­re­spon­diert in der Regel mit dem Leis­tungs­an­spruch der Ver­si­cher­ten, kann aber unter beson­de­ren Umstän­den auch ohne einen sol­chen Leis­tungs­an­spruch bestehen oder trotz Bestehens eines Leis­tungs­an­spruchs nicht gege­ben sein. Der Anspruch auf

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Grund­stück gegen Pfle­ge

Kann ein Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ger, der als Gegen­leis­tung für die Über­tra­gung eines Grund­stücks die Pfle­ge des Über­ge­bers über­nom­men hat, sei­ne Leis­tung wegen Umzugs des Über­ge­bers in ein Pfle­ge­heim nicht mehr erbrin­gen, wird sich dem im Rah­men einer ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung zu ermit­teln­den hypo­the­ti­schen Par­tei­wil­len nach einem aktu­el­len Urteil dees Bun­des­ge­richts­hofs im Zwei­fel nicht

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Die häus­li­che Pfle­ge in der Ein­kom­men­steu­er

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat im Rah­men eines Anwen­dungs­schrei­ben zu § 35a EStG auch neue Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zu den Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen für pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen und ihre Fami­li­en erlas­sen. Kon­kret geht es dabei um den Steu­er­ab­zug für "haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen". Die­ser gestat­tet es, 20% der Kos­ten für Dienst­leis­tun­gen in Pri­vat­haus­hal­ten direkt von der Ein­kom­men­steu­er­schuld abzu­zie­hen. Dazu

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Natu­ral­un­ter­halt für die Eltern

Betreut ein Kind einen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Eltern­teil kann er sei­ne Unter­halts­pflicht durch die damit in Natur erbrach­ten Unter­halts­leis­tun­gen erfül­len. Dane­ben besteht dann kein Anspruch auf eine Geld­ren­te. Damit ent­fällt ein zivil­recht­li­cher Unter­halts­an­spruch, der auf den Trä­ger der Sozi­al­hil­fe über­ge­hen könn­te. Erbringt ein Kind erheb­li­che Leis­tun­gen zur häus­li­chen Pfle­ge, stellt sich die

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Häus­li­che Kran­ken­pfle­ge und sta­tio­nä­re Behin­der­ten­hil­fe

Ver­si­cher­te haben grund­sätz­lich nach einer Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Ham­burg auch dann Anspruch auf Leis­tun­gen der häus­li­chen Kran­ken­pfle­ge gemäß § 37 SGB V, wenn sie in einer sta­tio­nä­ren Ein­rich­tung der Behin­der­ten­hil­fe leben. Eine sta­tio­nä­re Wohn­ein­rich­tung ist dann ein geeig­ne­ter Ort im Sin­ne von § 37 Abs. 2 Satz 1 SGB V, wenn der

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Karls­ru­he und der Euro­päi­sche Haft­be­fehl

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war jetzt Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Aus­lie­fe­rungs­ent­schei­dun­gen erfolg­reich, die auf­grund eines in Grie­chen­land aus­ge­stell­ten Euro­päi­schen Haft­be­fehls ergan­gen waren. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt betont dabei zwar, mit sei­ner sei­ner Ent­schei­dung nicht prin­zi­pi­ell die Aus­lie­fe­rung eines deut­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen auf­grund eines Euro­päi­schen Haft­be­fehls bean­stan­det zu haben. Die Ent­schei­dungs­grün­de machen jedoch deut­lich, das der

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Min­dest­lohn für sechs wei­te­re Bran­chen

Das neu­ge­fass­te Arbeit­­neh­­mer-Ent­­­sen­­de­ge­­setz und das Min­dest­ar­beits­be­din­gun­gen­ge­setz wur­den heu­te in 2. und 3. Lesung im Deut­schen Bun­des­tag beschlos­sen. Damit gel­ten jetzt für sechs wei­te­re Bran­chen Min­dest­löh­ne, näm­lich für Pfle­ge­diens­te, für die Abfall­wirt­schaft, für das Wach- und Sicher­heits­ge­wer­be, für bestimm­te Groß­wä­sche­rei­en, für einen bestimm­ten Bereich der Wei­ter­bil­dung und für Ber­g­­bau-Spe­zi­al­­diens­­te.

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