Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die Umbau­kos­ten fürs Bade­zim­mer

Reno­­vie­­rungs- und Umbau­kos­ten, die für einen Raum anfal­len, der aus­schließ­lich oder mehr als in nur unter­ge­ord­ne­tem Umfang pri­va­ten Wohn­zwe­cken dient, erhö­hen nicht die gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Sät­ze 2 und 3 EStG abzieh­ba­ren Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer. Sie sind auch nicht als all­ge­mei­ne Gebäu­de­kos­ten über den Flä­chen­an­teil des Arbeits­zim­mers

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Frei­be­ruf­li­che Neben­tä­tig­keit – und das häus­li­che Arbeits­zim­mer

Der gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 gel­ten­de Höchst­be­trag abzieh­ba­rer Auf­wen­dun­gen in Höhe von 1.250 € ist bei der Nut­zung eines häus­li­chen Arbeits­zim­mers im Rah­men meh­re­rer Ein­kunfts­ar­ten nicht nach den zeit­li­chen Nut­zungs­an­tei­len in Teil­höchst­be­trä­ge auf­zu­tei­len. Er kann durch die dem Grun­de nach abzugs­fä­hi­gen Auf­wen­dun­gen in

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer oder Betriebs­stät­te?

Der Bun­des­fi­nanz­hof in sei­nen Urtei­len in BFHE 201, 166, BSt­Bl II 2003, 463 sowie in BFHE 201, 269, BSt­Bl II 2004, 43 für die Qua­li­fi­ka­ti­on einer Betriebs­stät­te in Abgren­zung zu einem häus­li­chen Arbeits­zim­mer mit den dort gewähl­ten For­mu­lie­run­gen "Wid­mung für den Publi­kums­ver­kehr" und "für einen inten­si­ven und dau­er­haf­ten Publi­kums­ver­kehr geöff­net"

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Zwei häus­li­che Arbeits­zim­mer

Der per­so­nen­be­zo­ge­ne Höchst­be­trag in § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 begrenzt den Abzug von Auf­wen­dun­gen eines Steu­er­pflich­ti­gen auch bei der Nut­zung von meh­re­ren häus­li­chen Arbeits­zim­mern in ver­schie­de­nen Haus­hal­ten typi­sie­rend auf 1.250 €. Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG, der für alle offe­nen Fäl­le ab

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Wer­bungs­kos­ten eines Gerichts­voll­zie­hers

Hat ein Gerichts­voll­zie­her ein Büro im Ein­fa­mi­li­en­haus, das vom Prä­si­den­ten des Land­ge­richts als Geschäfts­zim­mer geneh­migt wur­de, han­delt es sich nicht um ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer, wenn es nach den bau­li­chen Gege­ben­hei­ten (u.a. geson­der­ter Zugang und Klin­gel, Schild mit Lan­des­wap­pen, extra Schlüs­sel) nicht in die häus­li­che Sphä­re ein­ge­bun­den ist. Mit die­ser Begrün­dung

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Auf­wen­dun­gen für ein gemischt genutz­tes häus­li­ches Arbeits­zim­mer

Nach § 9 Abs. 5 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG kann ein Steu­er­pflich­ti­ger Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer nicht als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen. Dies gilt nach Satz 2 der Vor­schrift nicht, wenn für die betrieb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit kein ande­rer Arbeits­platz zur Ver­fü­gung steht. In die­sem Fall wird die Höhe

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Selb­stän­di­ge – und ihr häus­li­ches Arbeits­zim­mer

Nicht jeder nur in den Abend­stun­den oder an Wochen­en­den nutz­ba­re Schreib­tisch­ar­beits­platz in einem Pra­xis­raum steht zwangs­läu­fig als ein "ande­rer Arbeits­platz" i.S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG zur Ver­fü­gung. Die Fest­stel­lung, ob ein selb­stän­dig Täti­ger einen Arbeits­platz in sei­ner Pra­xis in dem kon­kret erfor­der­li­chen Umfang und in der kon­kret

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Ver­mie­tung eines häus­li­chen Arbeits­zim­mers – an den eige­nen Auf­trag­ge­ber

Ein­künf­te aus der Ver­mie­tung eines häus­li­chen Arbeits­zim­mers an den Auf­trag­ge­ber eines Gewer­be­trei­ben­den sind Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb, wenn die Ver­mie­tung ohne den Gewer­be­be­trieb nicht denk­bar wäre. Die for­mal als Ver­mie­tung gestal­te­te Ver­trags­be­zie­hung mit dem Auf­trag­ge­ber führt nicht zu Ein­künf­ten des Gewer­be­trei­ben­den aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung nach § 21 EStG, son­dern zu

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – oder doch nur eine Arbeits­ecke?

Ein steu­er­lich berück­sich­ti­gungs­fä­hi­ges Arbeits­zim­mer unter­schei­det sich von einer nicht berück­sich­ti­gungs­fä­hi­gen Arbeits­ecke durch eine fes­te bau­li­che Abgren­zung gegen die pri­vat genutz­ten Tei­le der Woh­nung. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG sind die Kos­ten für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer nur unter ein­schrän­ken­den, wenn auch im Lau­fe der Zeit unter­schied­li­chen, Vor­aus­set­zun­gen als Betriebs­aus­ga­ben

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und sei­ne tat­säch­li­che Nut­zungs­mög­lich­keit

Der Abzug der Auf­wen­dun­gen für das häus­li­che Arbeits­zim­mer setzt vor­aus, dass dem jewei­li­gen Steu­er­pflich­ti­gen in dem Arbeits­zim­mer ein Arbeits­platz in einer Wei­se zur Ver­fü­gung steht, dass er ihn für sei­ne betriebliche/​berufliche Tätig­keit in dem kon­kret erfor­der­li­chen Umfang und in der kon­kret erfor­der­li­chen Art und Wei­se tat­säch­lich nut­zen kann. In dem

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und kein nutz­ba­rer Arbeits­platz

Der Abzug der Auf­wen­dun­gen für das häus­li­che Arbeits­zim­mer setzt vor­aus, dass dem jewei­li­gen Steu­er­pflich­ti­gen in dem Arbeits­zim­mer ein Arbeits­platz in einer Wei­se zur Ver­fü­gung steht, dass er ihn für sei­ne betriebliche/​berufliche Tätig­keit in dem kon­kret erfor­der­li­chen Umfang und in der kon­kret erfor­der­li­chen Art und Wei­se tat­säch­lich nut­zen kann. Im vor­lie­gen­den

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und sei­ne Nut­zung durch meh­re­re Steu­er­pflich­ti­ge

Nut­zen meh­re­re Steu­er­pflich­ti­ge ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer gemein­sam, kann jeder Nut­zen­de die Auf­wen­dun­gen für das häus­li­che Arbeits­zim­mer, die er getra­gen hat, ein­künf­te­min­dernd gel­tend machen, sofern die Vor­aus­set­zun­gen des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG in sei­ner Per­son vor­lie­gen (Ände­rung der Recht­spre­chung). Nut­zen Ehe­gat­ten bei hälf­ti­gem Mit­ei­gen­tum ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer gemein­sam,

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die per­so­nen­be­zo­ge­ne Ermitt­lung des Höchst­be­trags

Nut­zen meh­re­re Steu­er­pflich­ti­ge ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer gemein­sam, ist die Höchst­be­trags­gren­ze von 1.250 € per­so­nen­be­zo­gen anzu­wen­den, so dass jeder von ihnen sei­ne Auf­wen­dun­gen hier­für bis zu die­ser Ober­gren­ze ein­künf­te­min­dernd gel­tend machen kann. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof mit zwei Urtei­len vom 15.12 2016 – VI R 53/​12 und – VI R 86/​13 ent­schie­den und dabei

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer mit Küchen­zei­le

Auf­wen­dun­gen für einen in die häus­li­che Sphä­re ein­ge­bun­de­nen Raum, der sowohl zur Erzie­lung von Ein­nah­men als auch zu pri­va­ten Wohn­zwe­cken ein­ge­rich­tet ist und ent­spre­chend genutzt wird, kön­nen weder ins­ge­samt noch antei­lig als Betriebs­aus­ga­ben berück­sich­tigt wer­den . Ein mit Büro­mö­beln und einer Küchen­zei­le aus­ge­stat­te­ter Raum, der aus­schließ­lich über einen dem Pri­vat­be­reich

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Häus­li­cher Arbeits­be­reich – abge­trennt durch ein Side­board

Kein häus­li­ches Arbeits­zim­mer i.S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG ist ein büro­mä­ßig ein­ge­rich­te­ter Arbeits­be­reich, der durch einen Raum­tei­ler vom Wohn­be­reich abge­trennt ist . In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall eines selb­stän­di­gen Archi­tek­ten nutz­te die­ser in sei­ner Woh­nung ein Arbeits­zim­mer und den Abstell­raum als Büro­räu­me. Zudem ver­füg­te die

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Die Betriebs­stät­te im Pri­vat­haus – und die antei­li­gen Auf­wen­dun­gen für Küche, Flur und WC

Bei Nut­zung eines häus­li­chen Arbeits­zim­mers oder einer Betriebs­stät­te in der ansons­ten pri­vat genutz­ten Woh­nung besteht kei­ne Mög­lich­keit eines antei­li­gen Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs für Küche, Flur und WC. Mit Urteil vom 17.02.2016 hat der Bun­des­fi­nanz­hof bereits ent­schie­den, dass die Auf­wen­dun­gen für pri­vat mit­ge­nutz­te All­ge­mein­räu­me nicht antei­lig den Kos­ten für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer zuzu­rech­nen

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Häus­li­che Arbeits­ecke

Auf­wen­dun­gen für einen in die häus­li­che Sphä­re ein­ge­bun­de­nen Raum, der mit einem nicht uner­heb­li­chen Teil sei­ner Flä­che auch pri­vat genutzt wird (sog. "Arbeits­ecke"), kön­nen nicht als Betriebsausgaben/​Werbungskosten berück­sich­tigt wer­den . Nach § 4 Abs. 4 EStG sind Betriebs­aus­ga­ben die Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst sind. Auf­wen­dun­gen für einen in die häus­li­che

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die Auf­tei­lung der Auf­wen­dun­gen

Eine Auf­tei­lung der Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer ist nicht mög­lich. Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG dür­fen Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer sowie die Kos­ten der Aus­stat­tung den Gewinn nicht min­dern. Das gilt nicht, wenn für die betrieb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit kein ande­rer Arbeits­platz zur Ver­fü­gung steht

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die Auf­wen­dun­gen für Neben­räu­me

Auf­wen­dun­gen für Küche, Bad und Flur, die in die häus­li­che Sphä­re ein­ge­bun­den sind und zu einem nicht uner­heb­li­chen Teil pri­vat genutzt wer­den, kön­nen auch dann nicht als Betriebsausgaben/​Werbungskosten berück­sich­tigt wer­den, wenn ein berück­sich­ti­gungs­fä­hi­ges häus­li­ches Arbeits­zim­mer exis­tiert. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen fall unter­hielt die Klä­ge­rin in ihrer Woh­nung ein

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Das häus­li­che Arbeits­zim­mer des Ver­mie­ters

Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG sind Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer sowie die Kos­ten der Aus­stat­tung nicht als Betriebs­aus­ga­ben abzugs­fä­hig. Das gilt nicht, wenn die betrieb­li­che oder beruf­li­che Nut­zung des Arbeits­zim­mers mehr als 50 % der gesam­ten betrieb­li­chen oder beruf­li­chen Tätig­keit beträgt oder wenn für die betrieb­li­che oder

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und der Poo­lar­beits­platz eines Betriebs­prü­fers

Nach § 9 Abs. 5 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG kann ein Steu­er­pflich­ti­ger Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer nicht als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen. Dies gilt nach Satz 2 der Vor­schrift nicht, wenn die betrieb­li­che oder beruf­li­che Nut­zung des Arbeits­zim­mers mehr als 50 % der gesam­ten betrieb­li­chen oder beruf­li­chen Tätig­keit beträgt oder

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Kei­ne häus­li­che Arbeits­ecke

Ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer setzt neben einem büro­mä­ßig ein­ge­rich­te­ten Raum vor­aus, dass es aus­schließ­lich oder nahe­zu aus­schließ­lich für betrieb­li­che oder beruf­li­che Zwe­cke genutzt wird. Fehlt es hier­an, sind die Auf­wen­dun­gen hier­für ins­ge­samt nicht abzieh­bar. Damit schei­det eine Auf­tei­lung und antei­li­ge Berück­sich­ti­gung im Umfang der betrieb­li­chen oder beruf­li­chen Ver­wen­dung aus. Die­se jetzt

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die erhöh­te Gebäu­de­ab­schrei­bung

Der abzugs­fä­hi­ge Höchst­be­trag nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b für ein Arbeits­zim­mer, das nicht den Mit­tel­punkt der gesam­ten beruf­li­chen Betä­ti­gung bil­det, ist auch im Fall einer nach § 7i EStG erhöh­ten Gebäu­de­ab­schrei­bung zu berück­sich­ti­gen. Nach dem ein­deu­ti­gen Wort­laut des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG ist der Abzug von Wer­bungs­kos­ten

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Das Arbeits­zim­mer der Kla­vier­leh­re­rin

Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 1 EStG kann ein Steu­er­pflich­ti­ger Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer nicht als Betriebs­aus­ga­ben abzie­hen. Dies gilt nicht, wenn für die betrieb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit kein ande­rer Arbeits­platz zur Ver­fü­gung steht (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG). In die­sem Fall wird die Höhe der

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Ein Kla­vier für das Arbeits­zim­mer des Leh­rers

Wäh­rend in eini­gen Bun­des­län­dern die Schü­ler noch in vol­len Zügen die Som­mer­fe­ri­en genie­ßen, hat z.B. in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len am Mitt­woch bereits wie­der die Schu­le begon­nen. So konn­te man ver­mehrt in den letz­ten Tagen beob­ach­ten, wie diver­se Vor­be­rei­tun­gen für das begin­nen­de Schul­jahr getrof­fen wur­den und beson­ders alle erfor­der­li­chen Mate­ria­li­en für den Schul­un­ter­richt

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer als Son­der­be­triebs­ver­mö­gen?

Die Abzugs­be­schrän­kung des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG gilt auch für ein im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen – II befind­li­ches Büro des Gesell­schaf­ters einer Inge­­nieur-GbR und die hier­auf ent­fal­len­den Son­der­be­triebs­aus­ga­ben. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Satz 2 EStG in der für die Streit­jah­re gel­ten­den Fas­sung kön­nen Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer sowie

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