Spielende Kinder

Auf wel­che Ver­si­che­run­gen Fami­li­en oft zurück­grei­fen müssen

Fami­li­en haben einen ande­ren Bedarf an die pri­va­te Vor­sor­ge als Sin­gles oder Paa­re. Wer nicht nur für sich selbst die Ver­ant­wor­tung trägt, soll­te für alle Even­tua­li­tä­ten gewapp­net sein. Doch wel­che Ver­si­che­run­gen sind für Fami­li­en beson­ders wich­tig? Und auf wel­chen Ver­si­che­rungs­schutz müs­sen Fami­li­en beson­ders häu­fig zurück­grei­fen? Haft­pflicht ist Pflicht Die Haftpflichtversicherung

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VW Touran

Die abge­wie­se­ne Kla­ge gegen den Kfz-Ver­si­che­rer – und die Haf­tung des Halters

Ist die Direkt­kla­ge eines Drit­ten gegen den Ver­si­che­rer und den Fah­rer rechts­kräf­tig abge­wie­sen wor­den, ist eine Kla­ge gegen den Hal­ter gemäß § 124 Abs. 1 VVG dann aus­ge­schlos­sen, wenn der Ver­si­che­rer zumin­dest auch wegen der Hal­ter­haf­tung erfolg­los in Anspruch genom­men wor­den war. Die Rechts­kraf­ter­stre­ckung gemäß § 124 Abs. 1 VVG erfolgt auch dann,

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Inan­spruch­nah­me der Haft­pflicht­ver­si­che­rung – in der Insol­venz des Schädigers

Mit der Inan­spruch­nah­me des Haft­pflicht­ver­si­che­rers eines insol­ven­ten Schä­di­gers durch den Geschä­dig­ten nach Fest­stel­lung des Haft­pflicht­an­spruchs zur Insol­venz­ta­bel­le hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: § 110 VVG räumt dem Geschä­dig­ten bei Insol­venz des Ver­si­che­rungs­neh­mers ein Recht auf abge­son­der­te Befrie­di­gung an des­sen Frei­stel­lungs­an­spruch gegen den Haft­pflicht­ver­si­che­rer ein, so dass der Geschädigte

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Versicherung

Syn­di­kus­an­wäl­tin bei einem Haftpflichtversicherer

Wird eine bei einem Haft­pflicht­ver­si­che­rer ange­stell­te Rechts­an­wäl­tin zur Unter­stüt­zung von Ver­si­che­rungs­neh­mern des Haft­pflicht­ver­si­che­rers bei der Abwehr unbe­rech­tig­ter Haft­pflicht­an­sprü­che tätig, han­delt sie in Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten des Arbeit­ge­bers i.S.v. § 46 Abs. 5 Satz 1 BRAO. Gemäß § 46a BRAO ist die Zulas­sung zur Rechts­an­walt­schaft als Syn­di­kus­rechts­an­walt auf Antrag zu ertei­len, wenn die all­ge­mei­nen Zulassungsvoraussetzungen

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Frankfurt Skyline

Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht – Wozu und was ist abgesichert?

Bei einer Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht han­delt es sich um eine Ver­si­che­rung, wel­che im Bedarfs­fall durch Sie ent­stan­de­ne Ver­mö­gens­schä­den an betrof­fe­nen Drit­ten absi­chert. Für vie­le freie Beru­fe ist die Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht sogar eine Pflicht­ver­si­che­rung, wel­che zur Aus­übung ihrer Beru­fe abge­schlos­sen wer­den muss. Steu­er­be­ra­ter, Wirt­schafts­prü­fer, Nota­re und Rechts­an­wäl­te gehö­ren unter ande­rem zu die­sen Berufs­grup­pen. Vermögensschadenhaftpflicht

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Autowerkstatt

Der bei der Haft­pflicht­ver­si­che­rung ange­stell­te Sach­ver­stän­di­ge – und des­sen delik­ti­sche Haftung

Schal­tet sich ein bei dem Ver­si­che­rer des Schä­di­gers ange­stell­ter KfZ-Sach­­ver­­­stän­­di­­ger unter Inan­spruch­nah­me sei­ner Sach­kun­de zum Nach­teil des Geschä­dig­ten in die Repa­ra­tur­leis­tung der von die­sem mit der Scha­dens­be­he­bung beauf­trag­ten Werk­statt ein, kann dies sei­ne delik­ti­sche (Mit-)Haftung für einen auf der man­gel­haf­ten Repa­ra­tur beru­hen­den wei­te­ren Scha­den begrün­den. Der Aus­gangs­sach­ver­halt In dem hier

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Die Heb­am­me als Erfül­lungs­ge­hil­fe des Beleg­arz­tes – und die Haftpflichtversicherungen

Ein dop­pelt ver­si­cher­tes Haf­t­pflicht-Risi­­ko führt zu Aus­gleichs­pflich­ten zwi­schen den bei­den Ver­si­che­run­gen. Ist ein Risi­ko (hier: Inan­spruch­nah­me als Heb­am­me wegen Geburts­schä­den) sowohl über die Ver­si­che­rung des Beleg­arz­tes als auch über die des Anstel­lungs­kran­ken­hau­ses der Heb­am­me ver­si­chert, kann die Ver­si­che­rung des Arz­tes die Heb­am­me per­sön­lich nicht auf antei­li­gen Aus­gleich in Anspruch nehmen;

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Kla­ge gegen die Haft­pflicht­ver­si­che­rung der Spe­di­ti­on – und der CMR-Gerichtsstand

Der Gerichts­stand gemäß Art. 31 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b CMR ist auch für den gegen den Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Fracht­füh­rers nach dem inso­weit anwend­ba­ren natio­na­len Recht (hier: Art. 822 § 4 des Pol­ni­schen Zivil­ge­setz­buchs) gege­be­nen Direkt­an­spruch des Absen­ders oder des Emp­fän­gers oder aus über­ge­gan­ge­nem Recht ihres Ver­si­che­rers eröff­net. Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit der deutschen

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Landgericht/Amtsgericht Düsseldorf

Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren – und die Kos­ten eines Privatgutachters

Mit der Gel­tend­ma­chung von für die Inan­spruch­nah­me eines Pri­vat­gut­ach­ters ange­fal­le­nen Kos­ten im Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren, wenn die Kos­ten nicht von der Par­tei selbst, son­dern von dem hin­ter die­ser ste­hen­den Haft­pflicht­ver­si­che­rer getra­gen wor­den sind, hat­te sich erneut der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach § 91 Abs. 1 Satz 1 ZPO hat die unter­lie­gen­de Par­tei die Kosten

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Wich­ti­ge Ver­si­che­run­gen für Ihre neue Firma

Wird eine neue Fir­ma gegrün­det, sind eine gute Geschäfts­idee, eine moti­vie­ren­de Visi­on sowie das nöti­ge Klein­geld und die rich­ti­gen Ver­si­che­run­gen essen­ti­ell. Ent­schei­den sich Unter­neh­mer nicht sofort für eine Ver­si­che­rung, dann kann es pas­sie­ren, dass die gesam­te Exis­tenz auf dem Spiel steht. So soll­ten Sie sich, gleich zu Beginn, auf die

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Haft­pflicht­ver­si­che­rung – für jeden Betrieb unverzichtbar

Mit­ar­bei­ter eines Unter­neh­mens unter­lie­gen wie Pri­vat­per­so­nen dem Risi­ko, Drit­ten wäh­rend der Aus­übung Ihrer Arbeit Schä­den zuzu­füh­ren. Was im pri­va­ten Umfeld durch die pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung abge­deckt wird, fällt für Hand­werk, Gewer­be & Co. in den Gel­tungs­be­reich der Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung. Jede ver­ant­wor­tungs­vol­le Geschäfts­füh­rung schließt einen ent­spre­chen­den Schutz für Unter­neh­men und Mit­ar­bei­ter ab, um keine

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Voll­machts­be­schrän­kung auf einen Streit­ge­nos­sen – wäh­rend des Prozesses

Im Par­tei­pro­zess kann eine Pro­zess­voll­macht auch noch im Lauf des Pro­zes­ses belie­big beschränkt wer­den. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof und nahm dabei gleich­zei­tig zur Ein­deu­tig­keit einer Voll­machts­be­schrän­kung Stel­lung, wenn der Rechts­an­walt, der sich ursprüng­lich für zwei Unfall­be­tei­lig­te und deren zufäl­lig iden­ti­schen Haft­pflicht­ver­si­che­rer gemel­det hat, mit­teilt, er kön­ne wegen einer Interessenkollision

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Mit dem Bier­glas auf den Kopf geschlagen

Eine pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung hat dann nicht zu leis­ten, wenn der Ver­si­che­rungs­fall mit Vor­satz her­bei­ge­führt wor­den ist. So hat das Land­ge­richt Coburg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und die Kla­ge eines Ver­si­che­rungs­neh­mers abge­wie­sen. Der Klä­ger hat­te anläss­lich einer „Him­­mel­­fahrts-Wan­­de­­rung“ mit sei­nem Bier­glas einem ande­ren Mann eine Schnitt­wun­de am Kopf zuge­fügt. Das

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Wann muss eine Droh­ne ver­si­chert sein?

Die Nut­zung von Droh­nen erfreut sich seit eini­gen Jah­ren zuneh­men­der Begeis­te­rung. Exper­ten sind der Mei­nung, dass die­ser Trend auch in der Zukunft anhal­ten wird. Mit weni­gen ande­ren Gerä­ten, die auch noch bezahl­bar sind, kann man so spek­ta­ku­lä­re Per­spek­ti­ven für Fotos ein­fan­gen. So viel Spaß das alles auch macht, es gibt

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Kos­ten­fest­set­zung – und das Pri­vat­gut­ach­ten der Haftpflichtversicherung

Der Gel­tend­ma­chung der für die Inan­spruch­nah­me eines Pri­vat­gut­ach­ters ange­fal­le­nen Kos­ten im Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren steht nicht ent­ge­gen, dass die ent­spre­chen­den Auf­wen­dun­gen nicht von der Par­tei selbst, son­dern von einem hin­ter der Par­tei ste­hen­den (im Streit­fall: Haft­pflicht) Ver­si­che­rer getra­gen wur­den. Für Kos­ten, die mit der Beauf­tra­gung eines Rechts­an­walts ver­bun­den sind, ist in der

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Gebäu­de­ver­si­che­rung – und die Haft­pflicht­ver­si­che­rung des Mieters

Der bei Abschluss des Gebäu­de­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges nach ergän­zen­der Aus­le­gung der Recht­spre­chung still­schwei­gend erklär­te Regress­ver­zicht des Gebäu­de­ver­si­che­rers zuguns­ten der Mie­ter des ver­si­cher­ten Gebäu­des ist auf Fäl­le der Scha­dens­her­bei­füh­rung durch ein­fa­che Fahr­läs­sig­keit beschränkt und eröff­net dem Gebäu­de­ver­si­che­rer nur in die­sem Fall einen direk­ten Rück­griff auf den Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Mie­ters ana­log dem Innen­aus­gleich der

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Der insol­ven­te Ver­si­che­rungs­neh­mer – und der Abson­de­rungs­an­spruch des Geschädigten

Die Rege­lung des § 86 Abs. 1 Nr. 2 InsO ist auf das Abson­de­rungs­recht des § 157 VVG aF anzu­wen­den. Nach die­ser Vor­schrift kann ein geschä­dig­ter Drit­ter wegen des ihm gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer zuste­hen­den Anspruchs abge­son­der­te Befrie­di­gung aus des­sen Ent­schä­di­gungs­an­spruch gegen den Ver­si­che­rer ver­lan­gen, wenn über das Ver­mö­gen des Ver­si­che­rungs­neh­mers das Insolvenzverfahren

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Betrug durch einen ver­deck­ten Nach­lass auf Reparaturkosten

Ver­ein­bart der Werk­un­ter­neh­mer mit sei­nem Kun­den, dass die­ser die mit sei­ner Kfz-Ver­­­si­che­­rung ver­ein­bar­te Selbst­be­tei­li­gung nicht bezah­len muss, ist das ein Rabatt auf den Werk­lohn­an­spruch. Durch die­se Ver­ein­ba­rung erlischt der Werk­lohn­an­spruch gem. § 631 Abs. 1 BGB in Höhe des gewähr­ten Rabatts. Reicht der Werk­un­ter­neh­mer die Rech­nung bei der Kfz-Ver­­­si­che­­rung ein und

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Innen­haf­tungs­fäl­le in der D&O‑Versicherung – und das claims-made-Prinzip

In Innen­haf­tungs­fäl­len der D&O‑Versicherung gilt auch der geschä­dig­te Ver­si­che­rungs­neh­mer oder sein in den Ver­si­che­rungs­schutz ein­be­zo­ge­nes Toch­ter­un­ter­neh­men als Drit­ter im Sin­ne von § 108 Abs. 2 VVG. Mit der Erwä­gung, der Geschä­dig­te beab­sich­ti­ge in Wahr­heit nicht, den Ver­si­cher­ten wegen des gegen ihn erho­be­nen Scha­dens­er­satz­an­spruchs per­sön­lich haft­bar zu machen und wol­le ins­be­son­de­re nicht

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Deckungs­an­spruch gegen die Haft­pflicht­ver­si­che­rung – und der Kla­ge­an­trag des Geschädigten

Kla­ge­an­trä­ge sind Pro­zess­er­klä­run­gen. Ihre Aus­le­gung kann vom Revi­si­ons­ge­richt – anders als die­je­ni­ge von sons­ti­gen Wil­lens­er­klä­run­gen – unbe­schränkt über­prüft wer­den. Die Aus­le­gung darf auch im Pro­zess­recht nicht am buch­stäb­li­chen Sinn des Aus­drucks haf­ten, son­dern hat den wirk­li­chen Wil­len der Par­tei zu erfor­schen. Bei der Aus­le­gung von Pro­zess­er­klä­run­gen ist der Grund­satz zu

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Der insol­ven­te Schä­di­ger – und sei­ne Haftpflichtversicherung

Ver­klagt ein Geschä­dig­ter den haft­pflicht­ver­si­cher­ten Schä­di­ger und gibt der Insol­venz­ver­wal­ter nach der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens über das Ver­mö­gen des Schä­di­gers die Ver­si­che­rungs­for­de­rung im Umfang des ent­stan­de­nen Abson­de­rungs­rechts frei, kann der Geschä­dig­te sein Pfand­recht an der Ver­si­che­rungs­for­de­rung mit einem Antrag auf Dul­dung der Zwangs­voll­stre­ckung gegen den Schä­di­ger per­sön­lich ver­fol­gen. Für den

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Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung der insol­ven­ten GmbH – und der mit­ver­si­cher­te Geschäftsführer

Der Insol­venz­ver­wal­ter einer GmbH ist deren Geschäfts­füh­rer gegen­über nicht ver­pflich­tet, eine zu des­sen Guns­ten abge­schlos­se­ne Haft­pflicht­ver­si­che­rung auf­recht­zu­er­hal­ten, um ihn aus einer Inan­spruch­nah­me wegen ver­bo­te­ner Zah­lun­gen frei­zu­stel­len. Der Geschäfts­füh­rer der insol­ven­ten GmbH gehört hin­sicht­lich mög­li­cher Ansprü­che aus § 64 GmbHG nicht zu dem durch § 60 Abs. 1 Satz 1 InsO geschütz­ten Personenkreis.

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Innen­haf­tungs­fäl­le in der D&O‑Versicherung – und das Abtre­tungs­ver­bot für Freistellungsansprüche

Eine in den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen einer eine Ver­si­che­rung für Orga­ne und lei­ten­de Ange­stell­te (im Fol­gen­den: D&O‑Versicherung) ent­hal­te­ne Bestim­mung, dass der Frei­stel­lungs­an­spruch des Ver­si­cher­ten vor einer end­gül­ti­gen Fest­stel­lung weder abge­tre­ten noch ver­pfän­det wer­den kann – außer wegen der zwin­gen­den Rege­lung in § 108 Abs. 2 VVG die Abtre­tung an den geschä­dig­ten Dritten –

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D&O‑Versicherung – und das claims-made-Prinzip

Mit der Erwä­gung, der Geschä­dig­te wol­le den Schä­di­ger nicht per­sön­lich durch Zugriff auf des­sen pri­va­tes Ver­mö­gen in Anspruch neh­men, son­dern erstre­be ledig­lich einen Zugriff auf die Leis­tung des Haft­pflicht­ver­si­che­rers, kann die Ernst­haf­tig­keit des Scha­dens­er­satz­ver­lan­gens auch im Rah­men einer Ver­si­che­rung für Orga­ne und lei­ten­de Ange­stell­te (D&O‑Versicherung) nicht ver­neint wer­den. Grund­sätz­lich steht

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Haft­pflicht­ver­si­che­rung – und die gefähr­li­che dienst­li­che Tätigkeit

Neh­men Beson­de­re Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen (BBR) zur Pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rung die Gefah­ren eines „unge­wöhn­li­chen und gefähr­li­chen Tuns“ neben den Gefah­ren eines Diens­tes, Amtes (auch Ehren­am­tes) und einer ver­ant­wort­li­chen Betä­ti­gung in Ver­ei­ni­gun­gen aller Art vom Ver­si­che­rungs­schutz aus, so setzt dies ein Ver­hal­ten vor­aus, das auf län­ge­re Dau­er ange­legt ist und so einen

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Pfän­dung des Frei­stel­lungs­an­spruchs gegen­über dem Haft­pflicht­ver­si­che­rung – und die Vollstreckungskosten

Macht der Geschä­dig­te sei­nen Anspruch nach rechts­kräf­ti­gem Urteil im Haft­pflicht­pro­zess auf­grund eines Pfän­­dungs- und Über­wei­sungs­be­schlus­ses gegen den Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Schä­di­gers gel­tend, so sind zugleich gel­tend gemach­te Kos­ten des Pfän­­dungs- und Über­wei­sungs­be­schlus­ses dem Streit­wert nicht hin­zu­zu­rech­nen; sie blei­ben für die Bemes­sung des Streit­werts und der Beschwer als Neben­for­de­rung gemäß § 4 ZPO

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Haft­pflicht­ver­si­che­rung – und der Frei­stel­lungs­an­spruch des Versicherungsnehmers

Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist eine Scha­dens­ver­si­che­rung und gewährt dem Ver­si­che­rungs­neh­mer einen Anspruch auf Befrei­ung von berech­tig­ten Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen des Drit­ten sowie Gewäh­rung von Rechts­schutz gegen­über Ansprü­chen des Drit­ten. Die­ser Befrei­ungs­an­spruch erstreckt sich aber nur auf begrün­de­te Scha­dens­er­satz­an­sprü­che. Ein ent­spre­chen­der Rechts­schutz­an­spruch ent­steht und wird erst fäl­lig mit Erhe­bung von Ansprü­chen durch einen Dritten.

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Das war ich nicht! – und das Regu­lie­rungs­er­mes­sen der Kfz-Haftpflichtversicherung

Bestrei­tet der Ver­si­che­rungs­neh­mer gegen­über sei­ner Ver­si­che­rung, den Scha­den ver­ur­sacht zu haben, kann die Ver­si­che­rung selbst ent­schei­den, ob sie den­noch zahlt oder nicht. Sie muss ihrem Ver­si­che­rungs­neh­mer nicht die Kos­ten für ein von ihm in Auf­trag gege­be­nes Gut­ach­ten zum Beweis sei­ner Unschuld erstat­ten. In dem hier vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Rechtsstreit

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Verhandlungstisch

Der Ver­kehrs­un­fall in Bel­gi­en – und die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit deut­scher Gerichte

Nach Art. 11 Abs. 2 Ver­ord­nung (EG) Nr. 44/​2001 des Rates vom 22.12 2000 über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen (EuGV­VO) i.V.m. Art. 9 Abs. 1 Buchst. b EuGV­VO kann der Geschä­dig­te, der sei­nen Wohn­sitz in einem Mit­glied­staat hat, vor dem Gericht sei­nes Wohn­sit­zes eine

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Wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zung – und die Berufshaftpflichtversicherung

Für den Aus­schluss­grund der Wis­sent­lich­keit der Pflicht­ver­let­zung ist der Ver­si­che­rer dar­­­le­­gungs- und beweis­pflich­tig. Hier­für hat er – wenn es sich nicht um die Ver­let­zung ele­men­ta­rer beruf­li­cher Pflich­ten han­delt, deren Kennt­nis nach der Lebens­er­fah­rung bei jedem Berufs­an­ge­hö­ri­gen vor­aus­ge­setzt wer­den kann – Anknüp­fungs­tat­sa­chen vor­zu­tra­gen, die als schlüs­si­ge Indi­zi­en für eine wis­sent­li­che Pflichtverletzung

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Ver­jäh­rungs­hem­mung wegen Regelierungsungsverhandlungen

Die blo­ße Untä­tig­keit des geschä­dig­ten Ver­si­che­rungs­neh­mers über einen län­ge­ren Zeit­raum (hier: meh­re­re Jah­re) führt nicht zu einem vor­zei­ti­gen Ende der Ver­jäh­rungs­hem­mung nach § 12 Abs. 2 VVG a.F. Die Ver­jäh­rung rich­tet sich im hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fall noch nach § 12 Abs. 1 Satz 2 VVG a.F.; sie begann daher mit dem

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Auf­klä­rungs­ob­lie­gen­hei­ten des Versicherungsnehmers

Zur Reich­wei­te der Aus­kunfts­pflicht der Ver­si­che­rungs­neh­me­rin (hier: gemäß § 34 VVG a.F.) gilt, dass es grund­sätz­lich Sache des Ver­si­che­rers ist, wel­che Anga­ben er zur Ermitt­lung des Sach­ver­halts für erfor­der­lich hält, um sei­ne Ent­schei­dung über die Leis­tungs­pflicht auf aus­rei­chen­der und gesi­cher­ter Tat­sa­chen­grund­la­ge tref­fen zu kön­nen. Dazu gehö­ren auch Umstän­de, die lediglich

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Die Insol­venz des Ver­si­che­rungs­neh­mers – und die Voll­stre­ckung in den Freistellungsanspruch

Wäh­rend des Insol­venz­ver­fah­rens ist die Ein­zel­zwangs­voll­stre­ckung wegen einer Insol­venz­for­de­rung in den Frei­stel­lungs­an­spruch des Schuld­ners gegen des­sen Haft­pflicht­ver­si­che­rer unzu­läs­sig, sofern der Gläu­bi­ger sei­ne per­sön­li­che For­de­rung und nicht das Recht auf abge­son­der­te Befrie­di­gung aus dem Frei­stel­lungs­an­spruch des Schuld­ners ver­folgt. Der von der Gläu­bi­ge­rin betrie­be­nen Zwangs­voll­stre­ckung steht in einem sol­chen Fall das als

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Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung eines Traktors

Ist eine Art von Fahr­zeug (wie z. B. ein Trak­tor) nicht von der Haft­pflicht in einem Mit­glied­staat der EU aus­ge­nom­men, muss die Kraft­­fahr­­zeug-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung alle durch die „Benut­zung eines Fahr­zeugs“ im Sin­ne der EU-Rich­t­­li­­nie ver­ur­sach­ten Unfäl­le umfas­sen, die des­sen gewöhn­li­cher Funk­ti­on ent­spricht. Ein Manö­ver, das ein Trak­tor im Hof eines Bauernhofs

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Die gefäll­ten Bäu­me auf öffent­li­chem Grund

Das irr­tüm­li­che Fäl­len von Bäu­men, die auf frem­dem Grund ste­hen, ist von der Haft­pflicht­ver­si­che­rung gedeckt. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers ent­schie­den, der den Scha­den für von ihm gefäll­te Bäu­me von sei­ner Haft­pflicht­ver­si­che­rung begli­chen haben woll­te. Der Klä­ger ist Eigen­tü­mer eines Grund­stücks im Landkreis

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Die Luft­fahrt-Haft­pflicht­ver­si­che­rung und die Flugschau

Eine Rege­lung in den Bedin­gun­gen einer Luft­­fahrt-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung, nach der kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht, wenn der Füh­rer des Luft­fahr­zeugs bei Ein­tritt des Ereig­nis­ses nicht die vor­ge­schrie­be­nen Erlaub­nis­se, erfor­der­li­chen Berech­ti­gun­gen oder Befä­hi­gungs­nach­wei­se hat­te, ist nicht als objek­ti­ver Risi­ko­aus­schluss, son­dern als ver­hüll­te Oblie­gen­heit zu qua­li­fi­zie­ren. Als ver­hüll­te Oblie­gen­hei­ten wer­den Klau­sel­be­din­gun­gen bezeich­net, die wie ein

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12jährige Feu­er­teu­fel – und die Gartenhütte

Eine vor­sätz­li­che Her­bei­füh­rung des Ver­si­che­rungs­fal­les setzt vor­aus, dass sich der Vor­satz des Ver­si­che­rungs­neh­mers, bzw. des Ver­si­cher­ten, nicht nur auf die scha­den­ur­säch­li­che Hand­lung (Anzün­den von Papp­be­chern und eines Pull­overs) bezieht, son­dern auch auf den ein­ge­tre­te­nen Scha­den (hier: Abbren­nen einer Gar­ten­hüt­te). Bei einem 12-jäh­­ri­­gen Jun­gen, der „mit dem Feu­er spielt“, kann nicht

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Der Unfalls bei der Flug­schau in Eisen­ach 2008 – und die Haftpflichtversicherung

Der Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­schutz für die Fol­gen des Unfalls bei der Flug­schau in Eisen­ach muss neu geprüft wer­den. Der Bun­des­ge­richts­hof ent­schied, dass die Fra­ge, ob der beklag­te Haft­pflicht­ver­si­che­rer der Hal­te­rin und dem Pilo­ten des am 26.04.2008 bei einer Flug­schau in Eisen­ach ver­un­glück­ten Flug­zeugs wegen der von bei dem Unfall geschä­dig­ten Drit­ten erhobenen

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Mit dem Por­sche auf dem Nür­burg­ring in die Leitplanke

Ent­hält der Ver­trag einer Kas­ko­ver­si­che­rung eine Aus­schluss­klau­sel, nach der Fahrt­ver­an­stal­tun­gen, die auf Erzie­lung einer Höchst­ge­schwin­dig­keit ange­legt sind, und sämt­li­che Fahr­ten auf Motor­­s­port-Ren­n­stre­­cken nicht ver­si­chert sind, ist die Leis­tungs­pflicht der Ver­si­che­rung bei einem Unfall auf dem Nür­burg­ring aus­ge­schlos­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen

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Qua­si­de­ckung – die Haf­tung des Versicherungsmaklers

Hat ein Ver­si­che­rungs­mak­ler es pflicht­wid­rig unter­las­sen, ein bestimm­tes Risi­ko abzu­de­cken, so kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer von ihm ver­lan­gen, so gestellt zu wer­den, als hät­te er den erfor­der­li­chen Ver­si­che­rungs­schutz erhal­ten („Qua­si­de­ckung“). Kla­ge­wei­se Gel­tend­ma­chung mit­tels Fest­stel­lungs­an­trags Für die Prü­fung der Zuläs­sig­keit eines Fest­stel­lungs­an­tra­ges ist der tat­säch­li­che Vor­trag des Klä­gers (Ver­si­che­rungs­neh­mers) zu unter­stel­len. Danach

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Die Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung des Land­wirts bei Verpachtung

Wird im Ver­si­che­rungs­ver­trag der Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung eines Land­wirts eine Ver­pach­tung von land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen und Gebäu­den zum Betrieb eines Lege­hen­nen­stalls mit Aus­lauf­flä­chen nicht aus­drü­ckich erwähnt, umfasst der ver­si­cher­te Betrieb eine sol­che Ver­pach­tung auch dann nicht, wenn sie bra­chen­üb­lich ist. Die Ver­pach­tung ist kei­ne mit­ver­si­cher­te Neben­tä­tig­keit. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Oldenburg

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Bücherschrank

Regu­lie­rungs­zu­sa­ge des Haft­pflicht­ver­si­che­rers und die „übli­che Vergütung“

Bei der Ermitt­lung der übli­chen Ver­gü­tung i.S.v. § 632 Abs. 2 BGB ist regel­mä­ßig nicht auf die betriebs­wirt­schaft­li­che Ange­mes­sen­heit abzu­stel­len und hier­über auch kein Beweis zu erhe­ben. Dies gilt auch, wenn die Ver­gleichs­grup­pe im Rah­men der Ermitt­lung der (Orts-)Üblichkeit der Ver­gü­tung – bedingt durch die Beson­der­hei­ten des Mark­tes (hier: Nass­rei­ni­gung einer

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Bundesverwaltungsgericht

Die Kla­ge gegen die Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung – und der Streit­wert der Widerklage

Die Direkt­kla­ge eines Geschä­dig­ten aus abge­tre­te­nem Recht gegen die (Betriebs-) Haft­pflicht­ver­si­che­rung des Schä­di­gers und die (nega­ti­ve) Fest­stel­lungs­wi­der­kla­ge der beklag­ten Ver­si­che­rung, dass Ansprü­che des Klä­gers aus dem zugrun­de­lie­gen­den Vor­fall gegen ihre Ver­si­che­rungs­neh­me­rin nicht bestehen, betref­fen den­sel­ben Gegen­stand im Sin­ne des § 45 Abs. 1 Satz 3 GKG. Eine Wert­ad­di­ti­on fin­det daher nicht statt. Bei

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Haft­pflicht­an­sprü­che in der Insol­venz des Versicherungsnehmers

Ein geschä­dig­ter Drit­ter kann wegen des ihm gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer zuste­hen­den Anspruchs abge­son­der­te Befrie­di­gung aus des­sen Frei­stel­lungs­an­spruch gegen den Ver­si­che­rer ver­lan­gen, wenn über das Ver­mö­gen des Ver­si­che­rungs­neh­mers das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net ist; er kann den Anspruch im Fall der Ver­fah­rens­un­ter­bre­chung durch Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens im Wege der Auf­nah­me des gegen den

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Die fal­sche Schil­de­rung eines Schadensfalles

Der Ver­si­che­rer ist von sei­ner Leis­tungs­pflicht frei, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer sei­ne Oblie­gen­heit zur Abga­be wahr­heits­ge­mä­ßer Scha­dens­be­rich­te vor­sätz­lich und arg­lis­tig ver­letzt hat. Auch bei einer fol­gen­lo­sen Ver­let­zung der Auf­klä­rungs­ob­lie­gen­heit des Ver­si­che­rungs­neh­mers kann sich der Ver­si­che­rer den­noch dann auf Leis­tungs­frei­heit beru­fen, wenn die Oblie­gen­heits­ver­let­zung gene­rell geeig­net war, die Inter­es­sen des Ver­si­che­rers ernsthaft

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Ein Pas­sa­gier mit Fall­schirm ohne Sprungabsichten

Kommt es bei einem Absetz­flug zu einem Unfall mit einem Pas­sa­gier, ist der Luft­fahrt­ver­si­che­rer des ein­ge­setz­ten Flug­zeugs ein­stands­pflich­tig. Denn der Ver­si­che­rer hat Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­schutz für die Scha­dens­fäl­le, die aus dem Flug­zeug­ein­satz zu den ver­trag­lich bezeich­ne­ten Ver­wen­dungs­zwe­cken resul­tier­ten, zuge­sagt, zu denen auch ein Absetz­flug gehört. Bei einem sol­chen beschränkt sich der Versicherungsschutz

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Ver­si­che­run­gen und ihre Ver­trä­ge mit Kfz-Reparaturwerkstätten

Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten und Kfz-Repa­ra­­tur­­wer­k­­stä­t­­ten über die Prei­se für die Repa­ra­tur ver­si­cher­ter Fahr­zeu­ge haben einen wett­be­werbs­wid­ri­gen Zweck und sind daher ver­bo­ten, wenn sie schon ihrer Natur nach schäd­lich für das gute Funk­tio­nie­ren des nor­ma­len Wett­be­werbs sind. Ob sie inso­weit schäd­lich sind, ist in Bezug auf die bei­den betrof­fe­nen Märkte –

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Der Berufs­kraft­fah­rer und der Selbst­be­halt in Haft­pflicht- und Kaskoversicherung

Die Bestim­mung in einem Arbeits­ver­trag mit einem Berufs­kraft­fah­rer, nach der die Selbst­be­hal­te in der Kfz-Haf­t­pflich­t­­ver­­­si­che­­rung und der Kas­ko­ver­si­che­rung im Fal­le eines Unfalls vom Arbeit­neh­mer zu tra­gen sind, ist unwirk­sam. Als Hal­te­rin des vom Arbeit­neh­mer gefah­re­nen, in den Unfall ver­wi­ckel­ten Lkw, war die Arbeit­ge­be­rin ver­pflich­tet, für sich, den Eigen­tü­mer und den

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Bin­dungs­wir­kung eines im Adhä­si­ons­ver­fah­ren ergan­ge­nen Urteils

Eine im Adhä­si­ons­ver­fah­ren auf Antrag des Ver­letz­ten (Geschä­dig­ten) gegen den Beschul­dig­ten (Schä­di­ger) erge­hen­de Ent­schei­dung ent­fal­tet weder Rechts­kraft gegen­über dem Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Schä­di­gers noch bin­det es das in einem Fol­ge­pro­zess zur Ent­schei­dung beru­fe­ne Gericht. Auf­grund des im Adhä­si­ons­ver­fah­ren ergan­ge­nen Urteils ist im Ver­hält­nis zwi­schen dem Geschä­dig­ten und dem Täter des­sen Haftung

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Hono­rar­kür­zung des Haftpflichtversicherers

Einer Unter­las­sungs­kla­ge fehlt das Rechts­schutz­be­dürf­nis, wenn mit ihr auf einen Haft­pflicht­ver­si­che­rer ein­ge­wirkt wer­den soll, um ihn dar­an zu hin­dern, im Rah­men der außer­ge­richt­li­chen Scha­dens­re­gu­lie­rung Sach­ver­stän­di­gen­ho­no­ra­re ohne auf den Ein­zel­fall bezo­ge­ne Prü­fung und Begrün­dung allein unter Hin­weis auf pau­scha­le Ver­gü­tungs­sät­ze zu kür­zen, die nach der Höhe des Unfall­scha­dens gestaf­felt sind. Einer Klage

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Ein vor­sätz­li­ches gro­bes Foul

Ein Fuß­ball­spie­ler, der vor­sätz­lich ein gro­bes Foul begeht durch das ein ande­rer Spie­ler ver­letzt wird, hat kei­nen Anspruch auf Ver­si­che­rungs­leis­tung sei­ner Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung. So das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Ama­teur­fuß­ball­spie­lers, der von sei­nem Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rer Frei­stel­lung von Schmer­­zen­s­­geld- und Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen eines bei einem Foul ver­letz­ten Gegen­spie­lers ver­langt. Beim

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Tote Kois, das Gefäl­lig­keits­ver­hält­nis und die Fernbedienung

Bei einem soge­nann­ten Gefäl­lig­keits­ver­hält­nis ist in der Regel eine Haf­tung für Schä­den aus­ge­schlos­sen. Ergibt sich jedoch aus der Aus­le­gung der jewei­li­gen Situa­ti­on, dass ein Haf­tungs­aus­schluss durch die Betei­lig­ten gera­de nicht gewollt gewe­sen ist, so hat die Haft­pflicht­ver­si­che­rung für den ent­stan­de­nen Scha­den zu zah­len. So die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Mag­de­burg in

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