Wolf

Wolfs­an­grif­fe auf die Schaf­her­de – und die Gren­zen der Haf­tung des Landes

Es gibt kein Gesetz, wonach das Land Schles­­wig-Hol­stein ver­pflich­tet ist, die Anwe­sen­heit von Wöl­fen in Schaf­zucht­ge­bie­ten im Land zu ver­hin­dern. Da Rege­lun­gen vor­han­den sind, nach denen den Land­wir­ten Ent­schä­di­gun­gen bei Wolfs­an­grif­fen und Unter­stüt­zung bei der Schaf­fung von Schutz­maß­nah­men gegen Wöl­fe geleis­tet wer­den, liegt kein Unter­las­sen des Gesetz- oder Ver­ord­nungs­ge­bers vor. Mit

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Porsche Oldtimer

Wenn der Stra­ßen­baum auf den Por­sche stürzt…

Von Stra­ßen­bäu­men aus­ge­hen­de Gefah­ren, die nicht durch mensch­li­ches Han­deln ent­ste­hen, son­dern auf Gege­ben­hei­ten oder Gewal­ten der Natur beru­hen, müs­sen als unver­meid­bar hin­ge­nom­men wer­den. Blo­ße Sicht­kon­trol­len an Bäu­men sind dann unzu­rei­chend, wenn Anzei­chen über­se­hen wer­den, die nach der Erfah­rung auf eine (wei­te­re) Gefahr durch den Baum hin­wei­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Bürgersteig

Wenn das Kind eine gespann­te Ket­te übersieht…

Die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht der Stra­ßen­bau­last­trä­ger ist nicht gren­zen­los. Jeder Ver­kehrs­teil­neh­mer muss zunächst selbst die erfor­der­li­che Sorg­falt wal­ten las­sen, und die Kom­mu­ne muss nur sol­che Gefah­ren aus­räu­men und gege­be­nen­falls vor ihnen war­nen, die für hin­rei­chend auf­merk­sa­me Ver­kehrs­teil­neh­mer nicht oder nicht recht­zei­tig erkenn­bar sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Nürn­berg in dem hier

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Firmenhalle

Betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung – und die Haf­tung des Betriebs­er­wer­bers in der Insolvenz

Der Erwer­ber eines Betriebs(teils) in der Insol­venz haf­tet nach § 613a Abs. 1 BGB für Ansprü­che der über­ge­gan­ge­nen Arbeit­neh­mer auf Leis­tun­gen der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung nur zeit­an­tei­lig für die nach der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens zurück­ge­leg­te Dau­er der Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit. Für die Leis­tun­gen, die auf Zei­ten bis zur Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens beru­hen, haf­tet er

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Aus­schluss­klau­seln im For­mu­lar­ar­beits­ver­trag – und die Haf­tungs­ver­tei­lung im Arbeitsverhältnis

Unter ange­mes­se­ner Berück­sich­ti­gung der tat­säch­li­chen und recht­li­chen Beson­der­hei­ten der Haf­tung im Arbeits­ver­hält­nis führt es nicht zur Unwirk­sam­keit einer die Haf­tung wegen Vor­sat­zes aus­neh­men­den Aus­schluss­klau­sel in einem For­mu­lar­ar­beits­ver­trag, wenn sie im Übri­gen die Klau­sel­ver­bo­te des § 309 Nr. 7 Buchst. a BGB nicht beach­tet und bei Nicht­ein­hal­tung der Aus­schluss­frist Haf­tungs­an­sprü­che ver­fal­len, auf die

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Brand­fol­gen – und die Haf­tung der Nachbarin

Hat ein Nach­bar die Über­tra­gung von Brand­fol­gen durch Lage­rung des brenn­ba­ren Hol­zes in einem bau­ord­nungs­wid­rig an der Grund­stücks­gren­ze errich­te­ten Holz­un­ter­stand erst ermög­licht, muss die­ser für den ent­stan­de­nen Scha­den haf­ten. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Nach­barstreits ent­schie­den und ein anders­lau­ten­des Urteil des Land­ge­richts Hagen aufgehoben.

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Vor­steu­er­ab­zug aus der Anwalts­rech­nung – wegen der Prü­fung von Haf­tungs­an­sprü­chen in der Insolvenz

Im Rah­men der Abwick­lung des insol­ven­ten Unter­neh­mens anfal­len­de Kos­ten zur Prü­fung der Fra­ge, ob ein Anspruch nach § 172 Abs. 4 Satz 1 HGB besteht, gehö­ren grund­sätz­lich zu den All­ge­mein­kos­ten der frü­he­ren unter­neh­me­ri­schen Tätig­keit. Das Recht auf Vor­steu­er­ab­zug steht der Insol­venz­mas­se (nur) dann zu, wenn der Insol­venz­ver­wal­ter die Mas­se wirk­sam ver­pflich­tet hat. Soweit

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Die Slack­li­ne über den Radweg

Kommt es bei einer Slack­li­ne, die über einen Rad­weg gespannt ist, zu einem Unfall, so kann der­je­ni­ge, der die Slack­li­ne gespannt hat, voll­um­fäng­lich für die Fol­gen haf­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer ver­un­fall­ten Rad­fah­re­rin ein Schmer­zens­geld in Höhe von 25.000,00 Euro zugesprochen.

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Arbeits­ver­trag­li­che Haf­tung für Kar­tell­bu­ße – und die Zustän­dig­keit der Kartellgerichte

Die Gerich­te für Arbeits­sa­chen sind für die Ent­schei­dung einer kar­tell­recht­li­chen Vor­fra­ge iSv. § 87 Satz 2 GWB auch dann nicht zustän­dig, wenn sich die Vor­fra­ge erst in der Rechts­mit­tel­in­stanz stellt. Die mit § 87 Satz 2 GWB bezweck­te Ver­fah­rens­be­schleu­ni­gung ist eine spe­zi­fisch kar­tell­recht­li­che, die vor den Kar­tell­ge­rich­ten zum Tra­gen kom­men soll. Hängt die

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Ver­gnü­gungs­steu­er für Geld­spiel­au­to­ma­ten – und die Haf­tung des Geräteherstellers

Eine Gemein­de kann den Eigen­tü­mer von Geld­spiel­ge­rä­ten unter bestimm­ten Umstän­den für Ver­­­gnü­­gungs­­­steu­er-Rück­­stän­­de des Auf­stel­lers haft­bar machen, falls er nicht zugleich der Auf­stel­ler ist. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt auf die Kla­ge eines Unter­neh­mens, das Geld­spiel­ge­rä­te ent­wi­ckelt, her­stellt und ver­treibt. Die beklag­te Stadt Karls­ru­he erhebt Ver­gnü­gungs­steu­ern u.a. für das Bereit­stel­len von Geldspielgeräten

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Betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung – und die Haf­tung des Betriebs­er­wer­bers in der Insolvenz

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in zwei Ver­fah­ren Fra­gen zur Haf­tung des Erwer­bers beim Erwerb eines Betrie­bes aus der Insol­venz zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Kon­kret geht es um die Aus­le­gung von Art. 3 Abs. 4 und Art. 5 Abs. 2 Buchst. a der Richt­li­nie 2001/​23/​EG sowie um die Aus­le­gung und unmit­tel­ba­re Gel­tung von

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Bundesverwaltungsgericht

Die Haf­tung bei von Kin­dern ver­ur­sach­ten Krat­zern am Fahrzeug

Beruht der Scha­den an einem gepark­ten Fahr­zeug auf eine alters­ge­mäß fal­sche Ein­schät­zung der im Ver­kehr bestehen­den Gefah­ren, besteht kein Scha­dens­er­satz­an­spruch. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge eines Fahr­zeug­ei­gen­tü­mers abge­wie­sen. Ein Sie­ben­jäh­ri­ger hat­te mit dem blan­ken Ende eines Kick­board­len­kers sei­nem gepark­ten PKW einen

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Bei­hil­fe zur Voll­stre­ckungs­ver­ei­te­lung – und die Haftung

Eine Haf­tung wegen Bei­hil­fe zur Voll­stre­ckungs­ver­ei­te­lung (§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. §§ 288, 27 StGB) setzt vor­aus, dass der Haupt­tä­ter den Straf­tat­be­stand des § 288 StGB vor­sätz­lich und rechts­wid­rig ver­wirk­licht hat. Der Haupt­tä­ter muss also bei einer ihm dro­hen­den Zwangs­voll­stre­ckung in der Absicht, die Befrie­di­gung des Gläu­bi­gers zu ver­ei­teln, Bestand­tei­le seines

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Haf­tung eines Arbeit­neh­mers für eine Kar­tell­bu­ße – und die kar­tell­recht­li­che Vorfrage

§ 87 GWB begrün­det eine aus­schließ­li­che Rechts­weg­zu­stän­dig­keit der Kar­­tell-Lan­d­­ge­­rich­­te, die von Amts wegen auch von den Gerich­ten für Arbeits­sa­chen zu berück­sich­ti­gen ist. Hängt die Ent­schei­dung einer bür­­ger­­lich-rech­t­­li­chen Strei­tig­keit ganz oder teil­wei­se von einer kar­tell­recht­li­chen Vor­fra­ge iSv. § 87 Satz 2 GWB ab, ist der Rechts­streit von den Gerich­ten für Arbeits­sa­chen an das

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Mehr­stu­fi­ge Organ­schaft – und die Haf­tung der Organgesellschaft

Der Gegen­stand der Haf­tung (§ 73 Satz 1 AO) ist für eine kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Organ­schaft (§ 14 Abs. 1 Satz 1 KStG) auf sol­che Steu­er­an­sprü­che beschränkt, die gegen den durch das kon­kre­te Organ­schafts­ver­hält­nis bestimm­ten Organ­trä­ger gerich­tet sind. Dies ist auch bei mehr­stu­fi­gen Organ­schaf­ten zu beach­ten. Nach § 73 Satz 1 AO haf­tet eine Organ­ge­sell­schaft für

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Geschäftsmann

Sturz beim Rei­ten – durch eine Hundepfeife

Die Pfif­fe mit der Hun­de­pfei­fe kön­nen ein ange­mes­se­nes und nahe­lie­gen­de Reak­ti­on der Hun­de­hal­te­rin auf das Ver­hal­ten eines frei­lau­fen­den Hun­des ein. Kommt es durch die Pfif­fe zu einem Durch­ge­hen von Pfer­de und im wei­te­ren Ver­lauf zu einem Unfall, haf­tet die Hun­de­hal­te­rin nicht für die Fol­gen des Unfalls, da das Durch­ge­hen der

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Schreibmaschine

Die Haf­tung des Tanzpartners

Hat sich Jemand frei­wil­lig auf einen Paar­tanz ein­ge­las­sen, muss er mit den übli­cher­wei­se beim Paar­tanz zur Anwen­dung kom­men­den Tanz­schrit­ten und Dre­hun­gen der Tanz­part­ner rech­nen. Für die Fol­gen eines Tan­zun­falls kann er kei­nen Scha­dens­er­satz ver­lan­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Entscheidung

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Ein­wen­dungs­aus­schluss im Haf­tungs­ver­fah­ren – durch unter­las­se­nen Wider­spruch im insol­venz­recht­li­chen Prüfungstermin

Der als Haf­tungs­schuld­ner nach § 69 AO in Anspruch genom­me­ne Geschäfts­füh­rer einer GmbH ist nach § 166 AO im Haf­tungs­ver­fah­ren mit Ein­wen­dun­gen gegen unan­fecht­bar fest­ge­setz­te Steu­ern der von ihm ver­tre­te­nen und in Insol­venz gera­te­nen GmbH aus­ge­schlos­sen, wenn er im Prü­fungs­ter­min nicht anwe­send gewe­sen ist und des­halb gegen die For­de­run­gen keinen

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Fir­men­fort­füh­rung – und die Haf­tung für Steuerschulden

Die Haf­tung des Erwer­bers bei Fir­men­fort­füh­rung nach § 25 Abs. 1 Satz 1 HGB für „alle im Betrieb des Geschäfts begrün­de­ten Ver­bind­lich­kei­ten des frü­he­ren Inha­bers“ bezieht sich nicht auf auf die Kör­per­schaft­steu­er. Wegen des inhalt­lich iden­ti­schen Wort­lauts ist hier­bei ein Haf­tungs­um­fang ent­spre­chend zur Rege­lung des § 75 AO her­an­zu­zie­hen, was zu einer

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Antei­li­ge Til­gung – und die Geschäfts­füh­rer­haf­tung in der GmbH & Co. KG

Mit der Anwen­dung des haf­tungs­recht­li­chen Grund­sat­zes der antei­li­gen Til­gung auf die GmbH einer GmbH & Co. KG hat­te sich aktu­ell der Bun­des­fi­nanz­hof zu befas­sen: Nach § 69 Abs. 1 AO haf­ten die in den §§ 34 und 35 AO bezeich­ne­ten Per­so­nen, soweit Ansprü­che aus dem Steu­er­schuld­ver­hält­nis infol­ge vor­sätz­li­cher oder grob fahr­läs­si­ger Verletzung

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Wenn die Ver­ab­re­dung zum Baum­fäl­len schief läuft

Kommt es bei einer Baum­fäll­ak­ti­on zu einer Ver­let­zung eines Betei­lig­ten, haf­tet der ande­re Betei­lig­te nicht für des­sen erlit­te­ne Schä­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­lan­des­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge eines Man­nes abge­wie­sen, der bei Baum­fäll­ar­bei­ten aus 8 Metern Höhe gestürzt war. Zu dem Vor­fall ist es im

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Über­nah­me einer Eta­blis­se­ment­be­zeich­nung – und die Haf­tung wegen Firmenfortführung

Wesent­li­che Vor­aus­set­zung für eine Nach­fol­ge­haf­tung gemäß § 25 HGB ist ‑neben der Geschäfts­­­for­t­­füh­­rung- die Fort­füh­rung der bis­he­ri­gen Fir­ma. Ent­schei­den­des Merk­mal einer Fir­ma ist, dass die­ser Name geeig­net ist, den Geschäfts­in­ha­ber im Rechts­ver­kehr zu indi­vi­dua­li­sie­ren. Eine Geschäfts- oder Eta­blis­se­ment­be­zeich­nung, die das Geschäfts­lo­kal oder den Betrieb all­ge­mein, nicht aber den Geschäfts­in­ha­ber kennzeichnet,

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Sturz wegen Bodenunebenheiten

Bei einem Sturz auf einem Plat­ten­weg, des­sen ein­zel­ne Plat­ten einen Höhen­un­ter­schied auf­wei­sen, hängt es von den Gege­ben­hei­ten im Ein­zel­fall ab, ob eine Haf­tung des Eigen­tü­mers vor­liegt. Regel­mä­ßig sind von einem Fuß­gän­ger Uneben­hei­ten bis zu 2,5 cm hin­zu­neh­men, aber in beson­de­ren Fäl­len kann die Gren­ze sogar bis zu 5 cm gehen. Es existiert

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Ein beson­ders gefähr­li­ches Fahrmanöver

Es han­delt sich um ein anhal­tend gefähr­li­ches Fahr­ma­nö­ver, wenn – trotz eines her­an­na­hen­den Fahr­zeugs – aus einer Grund­stücks­aus­fahrt auf die Fahr­bahn ein­ge­bo­gen wird, um unmit­tel­bar danach nach links abzu­bie­gen. Kommt es dabei zu einem Zusam­men­stoß, begrün­det das die allei­ni­ge Ver­ant­wort­lich­keit des Fah­rers, der aus der Grund­stücks­aus­fahrt auf die Stra­ße ein­ge­fah­ren ist.

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Stra­ßen­rei­ni­gung als hoheit­li­che Aufgabe

Auch wenn die Stra­ßen­rei­ni­gung einem pri­va­ten Unter­neh­men über­tra­gen wor­den ist, bleibt es eine hoheit­li­che Auf­ga­be des Lan­des. Mit die­ser Begrün­dung hat das Kam­mer­ge­richt die Kla­ge einer Berufs­ge­nos­sen­schaft gegen eine Rei­ni­gungs­fir­ma abge­wie­sen und damit ein ent­spre­chen­des Urteil des Land­ge­richts Ber­lin bestä­tigt. Zwei bei der Beruf­ge­nos­sen­schaft ver­si­cher­te Per­so­nen waren bei Glatt­eis gestürzt,

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Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten beim Karnevalsumzug

Als Ver­an­stal­ter eines Kar­ne­vals­um­zu­ges besteht zwar die Ver­pflich­tung, nach den jewei­li­gen Umstän­den die not­wen­di­gen und zumut­ba­ren Vor­keh­run­gen zu schaf­fen, um eine Schä­di­gung ande­rer mög­lichst zu ver­mei­den. Aller­dings ist eine lücken­lo­se Über­wa­chung zum Aus­schluss jeg­li­chen Risi­kos für Umzugs­teil­neh­mer und Zuschau­er nicht geschul­det. So das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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