Die nicht vertragsgerechte Beratung des Steuerberaters - und die Entscheidung des Mandanten

Die nicht ver­trags­ge­rech­te Bera­tung des Steu­er­be­ra­ters – und die Ent­schei­dung des Man­dan­ten

Durch­grei­fen­den recht­li­chen Beden­ken hat­te der Bun­des­ge­richts­hof jedoch bei der Fra­ge, ob und war­um eine Kau­sa­li­tät zwi­schen der jewei­li­gen Pflicht­ver­let­zung und einem in der Zeich­nung der Kapi­tal­an­la­gen zu sehen­den Scha­den zu beja­hen sei: Wie sich ein Man­dant bei ver­trags­ge­rech­ter Bera­tung ver­hal­ten hät­te, zählt zur haf­tungs­aus­fül­len­den Kau­sa­li­tät, die der Man­dant nach §

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Steuerberaterhaftung - und der Umfang des zu ersetzenden Schadens

Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und der Umfang des zu erset­zen­den Scha­dens

Besteht eine Scha­dens­er­satz­pflicht des Steu­er­be­ra­ters, ist zu beach­ten, dass ein Man­dant, der infol­ge feh­ler­haf­ter Bera­tung durch den Steu­er­be­ra­ter eine nach­tei­li­ge Ver­mö­gens­dis­po­si­ti­on getrof­fen hat, grund­sätz­lich nur den Scha­den ersetzt ver­lan­gen kann, der ihm durch das Ver­trau­en auf die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit der Bera­tung ent­stan­den ist . Der Man­dant ist erst geschä­digt,

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Fristversäumnis - und die haftungsausfüllende Kausalität in der Anwaltshaftung

Frist­ver­säum­nis – und die haf­tungs­aus­fül­len­de Kau­sa­li­tät in der Anwalts­haf­tung

Grund­sätz­lich obliegt der Beweis für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen der Pflicht­ver­let­zung und dem Scha­den als anspruchs­be­grün­den­de Vor­aus­set­zung nach all­ge­mei­nen Regeln dem­je­ni­gen, der Scha­dens­er­satz ver­langt . Dem­nach hat der Auf­trag­ge­ber den Nach­weis zu füh­ren, dass er den mit der Aus­gangs­kla­ge gel­tend gemach­ten Anspruch gegen sei­nen Schuld­ner ohne die anwalt­li­che Pflicht­ver­let­zung hät­te durch­set­zen

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Amtspflichtverletzung bei der Bewerberauswahl - und der hypothetische Abbruch des Auswahlverfahrens

Amts­pflicht­ver­let­zung bei der Bewer­ber­aus­wahl – und der hypo­the­ti­sche Abbruch des Aus­wahl­ver­fah­rens

Zur Beant­wor­tung der Fra­ge, ob die fest­ge­stell­ten Amts­pflicht­ver­let­zun­gen den behaup­te­ten Scha­den ver­ur­sacht haben, ist zu prü­fen, wel­chen Ver­lauf die Din­ge bei pflicht­ge­mä­ßem Ver­hal­ten des Amts­trä­gers genom­men hät­ten und wie sich in die­sem Fal­le die Ver­mö­gens­la­ge des Ver­letz­ten dar­stel­len wür­de . Es han­delt sich dabei um den haf­tungs­aus­fül­len­den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Haf­tungs­grund

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Der "So-Nicht-Unfall" - und die Schadenshöhe

Der "So-Nicht-Unfall" – und die Scha­dens­hö­he

Einem Geschä­dig­ten ist trotz nach­ge­wie­se­nen Unfall­ge­sche­hens kein Scha­dens­er­satz zuzu­spre­chen, wenn er nicht auch bewei­sen kann, dass der von ihm kon­kret ersetzt ver­lang­te Scha­den ins­ge­samt oder zumin­dest als abgrenz­ba­rer Teil bei dem Unfall ent­stan­den ist (sog. "So-Nicht-Unfall" in Bezug auf die Scha­dens­hö­he). In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall ver­lang­te

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