Steu­er­hin­ter­zie­hung – und das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Hin­sicht­lich hin­ter­zo­ge­ner Ein­kom­men­steu­er (ein­schließ­lich Soli­da­ri­täts­zu­schlag) besteht für den Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 kei­ne Not­wen­dig­keit für eine Reduk­ti­on des sich unter Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens (§ 3 Nr. 40 EStG a.F.) steu­er­recht­lich erge­ben­den Hin­ter­zie­hungs­be­trags für die Straf­zu­mes­sung. Da der Gesetz­ge­ber mit der für den hier frag­li­chen Ver­an­la­gungs­zeit­raum maß­geb­li­chen Absen­kung des Kör­per­schaft­steu­er­sat­zes bei der Gesell­schaft einer­seits

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Betriebs­ver­mö­gens­min­de­run­gen im Jahr 2001 – und das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Gemäß § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG in der in den Streit­jah­ren gel­ten­den Fas­sung dür­fen u.a. Betriebs­ver­mö­gens­min­de­run­gen, die mit den dem § 3 Nr. 40 EStG zugrun­de lie­gen­den Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Ein­nah­men in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, bei der Ermitt­lung der Ein­künf­te nur zur Hälf­te abge­zo­gen wer­den, und zwar unab­hän­gig davon, in wel­chem Ver­an­la­gungs­zeit­raum

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Abgel­tungs­teu­er – und die Ver­rech­nung von Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten

Die Ver­rech­nung von Alt­ver­lus­ten aus der Ver­äu­ße­rung von Wert­pa­pie­ren mit nach der Ver­rech­nung i.S. des § 43a Abs. 3 EStG ver­blei­ben­den posi­ti­ven Kapi­tal­ein­künf­ten i.S. des § 20 Abs. 2 EStG ist zwin­gend, wenn gemäß § 32d Abs. 4 EStG die Ein­be­zie­hung der Kapi­tal­ein­künf­te in die Steu­er­fest­set­zung bean­tragt wur­de und kei­ne Aus­gleichs­mög­lich­keit der Alt­ver­lus­te

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Dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren unter­lie­gen­de Ver­äu­ße­rungs­ver­lus­ten – und ihre Ver­rech­nung nach Ein­füh­rung der Abgel­tungs­teu­er

Ver­lus­te aus der Ver­äu­ße­rung von Wert­pa­pie­ren, die vor dem 1.01.2009 ange­schafft wur­den (sog. Alt­ver­lus­te), unter­lie­gen auch nach dem Inkraft­tre­ten der Abgel­tungs­teu­er dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren. Die Über­gangs­re­ge­lung zur Ver­rech­nung von sog. Alt­ver­lus­ten mit Akti­en­ge­win­nen, die der Abgel­tungs­teu­er unter­lie­gen, ist ver­fas­sungs­ge­mäß. sie ver­letzt weder Art. 3 Abs. 1 GG noch Art. 14 Abs. 1 GG. Alt­ver­lus­te

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EK-Umglie­de­rung beim Über­gang vom Anrech­nungs- zum Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die in § 36 Abs. 4 KStG 2002 i.d.F. des § 34 Abs. 13f KStG 2002 i.d.F. des JStG 2010 getrof­fe­ne Rege­lung zur Umglie­de­rung der Teil­be­trä­ge des vEK in ein Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­ben ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar . Ins­be­son­de­re erkennt der Bun­des­fi­nanz­hof kei­nen Ver­stoß gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz

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Ver­äu­ße­rung einer wesent­li­chen Betei­li­gung gegen wie­der­keh­ren­de Bezü­ge

Bei Ver­äu­ße­rung einer Betei­li­gung i.S. von § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG und Wahl der Zufluss­be­steue­rung (ent­spre­chend R 140 Abs. 7 i.V.m. R 139 Abs. 11 EStR 2001) rich­tet sich die Besteue­rung nach dem im Zeit­punkt des Zuflus­ses gel­ten­den Recht . § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c Satz 1 EStG ist bei einer Ver­äu­ße­rung gegen wie­der­keh­ren­de

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Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren – und die kon­klu­den­te geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung

Die Fra­ge, ob die Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens bei geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stell­ten Ein­künf­ten aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten auch bei feh­len­den Anga­ben dazu kon­klu­dent Inhalt des Fest­stel­lungs­be­scheids ist und auch in Bezug auf die Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens zu einer Ände­rung nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO füh­ren kann oder ob über

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Kein Halb­ab­zugs­ver­bot bei feh­len­den Ein­nah­men

Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und Halb­ab­zugs­ver­bot (§ 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c, § 3c Abs. 2 EStG) sind bei feh­len­den Ein­nah­men nicht anzu­wen­den. Dies gilt auch, wenn objek­tiv wert­lo­se Antei­le zu einem Kauf­preis von 0 € ver­äu­ßert wer­den. Gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG ist die Hälf­te des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses i.S. von § 17 Abs.

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Zin­sen auf nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer auf­ge­ge­be­nen GmbH-Betei­li­gung

Schuld­zin­sen für die Finan­zie­rung nach­träg­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten einer auf­ge­ge­be­nen Betei­li­gung i.S. von § 17 EStG sind auch dann Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen, wenn der Zeit­punkt der Auf­ga­be vor dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 lag. Wie der Senat erkannt hat, ist ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 ein gesetz­li­cher Para­dig­men­wech­sel bei der Besteue­rung der

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Sub­stanz­ver­lus­te bei Dar­le­hens­for­de­run­gen – und das Halb­ab­zugs­ver­bot

Auf Sub­stanz­ver­lus­te von Dar­le­hens­for­de­run­gen fin­det das Halb­ab­zugs­ver­bot kei­ne Anwen­dung. Aus dem Ver­zicht auf den wert­lo­sen Teil einer Dar­le­hens­for­de­rung und aus der in der Bilanz vor­ge­nom­me­nen Teil­wert­ab­schrei­bung auf eine wei­te­re Dar­le­hens­for­de­rung ent­steht ein Auf­wand (in Höhe des nomi­nel­len Aus­falls), der nicht dem Halb­ab­zugs­ver­bot des § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG unter­liegt. Nach

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Der zeit­li­che Anwen­dungs­be­reich des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens

Aus­ga­ben ste­hen nur dann in unmit­tel­ba­rem wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit steu­er­frei­en Ein­nah­men (§ 3c EStG in sei­ner bis 31. Dezem­ber 2000 gül­ti­gen Fas­sung), wenn bereits im Ver­an­la­gungs­zeit­raum des (zunächst) vol­len Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs Grund und Reich­wei­te der Steu­er­frei­heit kor­re­spon­die­ren­der Ein­nah­men gesetz­lich gere­gelt sind. § 3c Abs. 2 EStG in sei­ner ab dem 1. Janu­ar

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Das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen

Bei der ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen kön­nen die Ein­künf­te, die dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren oder Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren unter­lie­gen, in vol­ler Höhe ("brut­to") fest­ge­stellt wer­den, sofern aus den wei­te­ren Fest­stel­lun­gen des Bescheids für einen ver­stän­di­gen Emp­fän­ger zwei­fels­frei erkenn­bar ist, dass zur Ermitt­lung der steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te unter Anwen­dung der §§ 3 Nr. 40, 3c

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Aus­schüt­tung aus dem steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­to

Zu den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen gehö­ren gem. § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG in der im Streit­jahr gül­ti­gen Fas­sung u.a. Gewinn­an­tei­le aus Antei­len an Gesell­schaf­ten mit beschränk­ter Haf­tung (Satz 1). Zu den sons­ti­gen Bezü­gen gehö­ren auch ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen (Satz 2). Die Bezü­ge gehö­ren nicht zu den Ein­nah­men, soweit sie aus Aus­schüt­tun­gen

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EK-Umglie­de­rung beim Über­gang vom Anrech­nungs­ver­fah­ren zum Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die durch das JStG 2010 getrof­fe­nen Rege­lun­gen zur Umglie­de­rung der Teil­be­trä­ge des vEK in ein Kör­per­schaft­steu­er­gut­ha­ben sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs mit dem GG ver­ein­bar. Das betrifft auch die in § 36 Abs. 4 KStG 1999 i.d.F. des StSenkG ange­ord­ne­te und inso­weit fort­gel­ten­de Ver­rech­nung von nega­ti­vem nicht belas­te­tem vEK mit belas­te­tem

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Anwen­dung des Halb­ab­zugs­ver­bots im Ver­lust­fall

Wer­den bei der Anteils­ver­äu­ße­rung i.S. von § 17 EStG ver­äu­ße­rungs­be­ding­te Ein­nah­men (Ver­äu­ße­rungs­preis) erzielt, sind Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren (§ 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG) und Halb­ab­zugs­ver­bot (§ 3c Abs. 2 EStG) auch im Ver­lust­fall anzu­wen­den. Gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG ist die Hälf­te des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses im Sin­ne von § 17 Abs. 2 EStG

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Kein Halb­ab­zugs­ver­bot bei ledig­lich sym­bo­li­schem Kauf­preis

Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und Halb­ab­zugs­ver­bot sind nicht anzu­wen­den, wenn objek­tiv wert­lo­se Antei­le aus buchungs­tech­ni­schen Grün­den zu einem sym­bo­li­schen Kauf­preis (z.B. von 1,- €) ver­äu­ßert wer­den. Gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG ist die Hälf­te des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses i.S. von § 17 Abs. 2 EStG steu­er­frei. Die hier­mit in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen­den Auf­wen­dun­gen sind

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Pacht­min­de­rung in der Betriebs­auf­spal­tung

Betriebs­aus­ga­ben, die bei der Ver­pach­tung von Grund­be­sitz im Rah­men einer Betriebs­auf­spal­tung anfal­len, sind gemäß § 3c Abs. 2 EStG a.F. antei­lig nur zur Hälf­te zu berück­sich­ti­gen, soweit die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Pacht gegen­über der Betriebs­ge­sell­schaft her­ab­ge­setzt bzw. erlas­sen wird. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Streit­fall ver­pach­te­te der Klä­ger Grund­stü­cke an

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Besteue­rung von Desti­nats­zah­lun­gen einer Stif­tung

Desti­nats­zah­lun­gen, die eine nicht von der Kör­per­schaft­steu­er befrei­te Stif­tung des bür­ger­li­chen Rechts im Jah­re 2001 aus­ge­schüt­tet hat, sind bei einem unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­gen Desti­na­tär –unter Anwen­dung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens– als sons­ti­ge Leis­tun­gen zu besteu­ern. Die im Streit­jahr 2001 nach § 22 Nr. 1 Satz 1, Satz 2 Halb­satz 2 Buchst. a EStG steu­er­pflich­ti­gen Desti­nats­zah­lun­gen waren nach

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Pau­scha­lier­te Abzugs­ver­bo­te für Betriebs­aus­ga­ben beim Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren

Das pau­scha­lier­te Abzugs­ver­bot für Betriebs­aus­ga­ben nach § 8b Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1 KStG ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß. Inhalts­über­sicht§ 8b KStG»">Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und § 8b KStGDie Gesetz­ge­bungs­his­to­rieDas Aus­gangs­ver­fah­renDie Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richtsDer all­ge­mei­ne Gleich­heits­grund­satz im Steu­er­rechtBesteue­rung nach Leis­tungs­fä­hig­keitGrund­satz der Fol­ge­­rich­­ti­g­keit­Ty­pi­­sie­­rungs- und Pau­scha­lie­rungs­be­fug­nis des Gesetz­ge­bersVer­ein­fa­chungs­ef­fektBesei­ti­gung steu­er­li­cher Miss­brauchs­mög­lich­kei­tenKei­ne Son­der­re­ge­lun­genNur Gering­fü­gi­ger

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1 € kann zu teu­er sein

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist der steu­er­li­che Abzug von Ver­lus­ten aus der Betei­li­gung an einer GmbH dann nicht auf die Hälf­te des Ver­lus­tes begrenzt, wenn der Betei­lig­te kei­ner­lei Ein­nah­men aus der Betei­li­gung erzielt hat. Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat nun jedoch in Anwen­dung die­ser Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs eine Begren­zung des

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Halb­ab­zugs­ver­bot bei Auf­lö­sungs­ver­lust

"Es ist geklärt, dass Erwerbs­auf­wand im Zusam­men­hang mit Ein­künf­ten aus § 17 Abs. 1 und Abs. 4 EStG nicht nach § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG nur begrenzt abzieh­bar ist, wenn dem Steu­er­pflich­ti­gen kei­ner­lei durch sei­ne Betei­li­gung ver­mit­tel­ten Ein­nah­men zuge­hen." Mit die­sen kla­ren Wor­ten hat der Bun­des­fi­nanz­hof auf einen neu­er­li­chen Nicht­an­wen­dungs­er­lass des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums

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Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te 2001

Wer­den Antei­le an einer im Jahr 2001 gegrün­de­ten unbe­schränkt steu­er­pflich­ti­gen GmbH im Jahr 2001 ver­äu­ßert und flie­ßen dem Anteils­eig­ner hier­aus gemäß § 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG steu­er­ba­re Ein­nah­men im Jahr 2002 zu, so unter­lie­gen die­se (erst­ma­lig) dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 11. Novem­ber 2009

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Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Umstel­lung auf das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die Regeln für den Über­gang vom Anrech­­nungs- zum Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren bei der Kör­per­schaft­steu­er sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt mit dem Gleich­heits­satz nicht ver­ein­bar und damit ver­fas­sungs­wid­rig. Die­ses Ver­dikt der Ver­fas­sungs­wid­rig­keit betrifft aller­dings nicht das Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren (oder das jet­zi­ge Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren) selbst, son­dern ledig­lich die Über­gangs­vor­schrif­ten der § 36 Abs. 3 und

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Teil­ab­zugs­ver­bot bei feh­len­den Betei­li­gungs­ein­künf­ten

Zu den ein­kom­men­steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb gehört auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer inner­halb der letz­ten fünf Jah­re am Kapi­tal der Gesell­schaft unmit­tel­bar oder mit­tel­bar zu min­des­tens 1 Pro­zent betei­ligt war, § 17 Abs. 1 EStG. Aller­dings sind die­se Ein­künf­te nur zu 60% der

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Vol­le Anschaf­fungs­kos­ten trotz Ein­füh­rung des Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens

Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf besteht eine Geset­zes­lü­cke, die es erlaub­te, im Jahr 2000 die Anschaf­fungs­kos­ten von Akti­en in vol­ler Höhe als Betriebs­aus­ga­ben abzu­set­zen, auch wenn im Jahr 2001 – nach Ein­füh­rung des soge­nann­ten Halb­ein­künf­te­ver­fah­rens – die Ver­äu­ße­rungs­er­lö­se nur zur Hälf­te als Betriebs­ein­nah­men ver­steu­ert wur­den. In dem vom Finanz­ge­richt

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Kir­chen­steu­er auf steu­er­freie Ein­künf­te

Die Hin­zu­rech­nung von nach dem sog. Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren steu­er­frei­en Ein­künf­ten zur Bemes­sungs­grund­la­ge der in Baden-Wür­t­­te­m­berg erho­be­nen Kir­chen­steu­er gemäß § 5 Abs. 2 KiStG BW i.V.m. § 51a Abs. 2 Satz 2 EStG kann nicht durch Ver­rech­nung mit im betref­fen­den Ver­an­la­gungs­zeit­raum nicht ver­brauch­ten Ver­lust­vor­trä­gen neu­tra­li­siert wer­den, ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof. Das Feh­len einer Ver­rech­nungs­mög­lich­keit ver­stößt, so

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