Frachtschiff,Handelsschiff

Der über­wie­gend nicht qua­li­fi­zier­tem Betrieb eines Han­dels­schif­fes – und die Kür­zung der ein­be­hal­te­nen Lohn­steu­er

Eine Kür­zung der ein­be­hal­te­nen Lohn­steu­er nach § 41a Abs. 4 Sät­ze 1 und 2 EStG kommt nicht in Betracht, wenn das Schiff im maß­ge­ben­den Lohn­zah­lungs­zeit­raum nicht im inter­na­tio­na­len Ver­kehr betrie­ben wird. Ein qua­li­fi­zier­ter Betrieb an weni­gen Tagen im Jahr reicht daher nicht aus, um die ein­be­hal­te­ne Lohn­steu­er für das gesam­te Wirt­schafts­jahr zu

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Tonnagebesteuerung  - und die erst später ausgeübte Option

Ton­nage­be­steue­rung – und die erst spä­ter aus­ge­üb­te Opti­on

§ 5a Abs. 3 Satz 3 EStG n.F. ent­hält eine Rechts­grund­la­ge für die Ände­rung von Steu­er­be­schei­den für Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me, die dem Jahr der Aus­übung der Opti­on nach § 5a Abs. 1 EStG vor­an­ge­hen. Nach § 5a Abs. 3 Satz 2 EStG i.d.F. des HBeglG2004BestG sind vor Indienst­stel­lung des Han­dels­schiffs durch den Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len

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Bundesfinanzhof

Ton­nage­be­steue­rung – und die Vor­rats­ge­sell­schaft

Ein unmit­tel­ba­rer Zusam­men­hang i.S. des § 5a Abs. 2 Satz 2 EStG setzt vor­aus, dass bei Vor­nah­me des Hilfs­ge­schäfts die kon­kre­te Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dung für den Betrieb eines Han­dels­schiffs im inter­na­tio­na­len Ver­kehr bereits getrof­fen wur­de. Nach § 5a Abs. 3 Satz 2 EStG i.d.F. des HBeglG2004BestG sind vor Indienst­stel­lung des Han­dels­schiffs durch den Betrieb von Han­dels­schif­fen

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Bundesfinanzhof

Ton­nage­be­steue­rung – und die Abgel­tung des Gewinns aus kurz­fris­ti­ger Anteils­ver­äu­ße­rung

Ermit­telt die Per­so­nen­ge­sell­schaft ihren Gewinn gemäß § 5a EStG nach der Ton­na­ge, umfasst der pau­schal ermit­tel­te Betrag auch Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Mit­un­ter­neh­mer­an­tei­len unab­hän­gig von der Betei­li­gungs­dau­er. Ein Gestal­tungs­miss­brauch ist in der Nut­zung der Abgel­tungs­wir­kung für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne nach kur­zer Betei­li­gungs­dau­er nicht zu sehen. Der Bun­des­fi­nanz­hof bei auch einer nur

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Übergang zur Tonnagegewinnermittlung - und die Feststellung des Unterschiedsbetrags

Über­gang zur Ton­nage­ge­winn­ermitt­lung – und die Fest­stel­lung des Unter­schieds­be­trags

Ob die Vor­aus­set­zun­gen für die Wahl der Ton­nage­be­steue­rung vor­ge­le­gen haben, ist für die Fest­stel­lung des Unter­schieds­be­trags nach § 5a Abs. 4 EStG ohne Bedeu­tung, wenn für das Fol­ge­jahr erst­mals ein Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te auf der Grund­la­ge einer Gewinn­ermitt­lung nach § 5a Abs. 1 EStG ergan­gen ist.

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Tonnagebesteuerung - und die gesonderte Gewinnfeststellung

Ton­nage­be­steue­rung – und die geson­der­te Gewinn­fest­stel­lung

Bei der Fest­stel­lung eines Gewinns aus dem Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr i.S. des § 5a EStG han­delt es sich um eine geson­dert fest­zu­stel­len­de Besteue­rungs­grund­la­ge. Nach § 5a Abs. 1 Satz 1 EStG ist bei einem Gewer­be­be­trieb mit Geschäfts­lei­tung im Inland der Gewinn, soweit er auf den Betrieb von Han­dels­schif­fen im

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Gewinnermittlung nach der Tonnage - und die Zinseinnahmen in der Investitionsphase

Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge – und die Zins­ein­nah­men in der Inves­ti­ti­ons­pha­se

Bei der Fest­stel­lung eines Gewinns aus dem Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr i.S. des § 5a EStG han­delt es sich um eine geson­dert fest­zu­stel­len­de Besteue­rungs­grund­la­ge. Unmit­tel­bar mit dem Ein­satz oder der Ver­char­te­rung eines Han­dels­schiffs zusam­men­hän­gen­de Neben- und Hilfs­ge­schäf­te i.S. des § 5a Abs. 2 Satz 2 EStG set­zen einen beson­ders engen

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Abwicklung eines nicht begonnenen Schiffsbetriebs - und die neue Tätigkeit

Abwick­lung eines nicht begon­ne­nen Schiffs­be­triebs – und die neue Tätig­keit

Ver­kauft eine Schiffs­ge­sell­schaft nach Auf­ga­be der Eigen­be­triebs­ab­sicht das (noch nicht fer­tig­ge­bau­te) Schiff, begrün­det sie nur dann einen Schiffs­pro­duk­ti­ons­be­trieb, wenn Gegen­stand des Ver­äu­ße­rungs­ver­trags ein in wesent­li­cher Hin­sicht ande­res als das dem (ursprüng­li­chen) Bau­ver­trag ent­spre­chen­de Schiff ist. Erfüllt eine Schiffs­ge­sell­schaft nach Auf­ga­be der Eigen­be­triebs­ab­sicht noch den bereits abge­schlos­se­nen Bau­ver­trag und über­trägt sie

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Binnenschiffe - und die gewerbesteuerliche Kürzung

Bin­nen­schif­fe – und die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung

Die Kür­zung gilt nur für die See­schiff­fahrt. Bin­nen­schiff­fahrts­un­ter­neh­men kön­nen die Begüns­ti­gung des § 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 nicht in Anspruch neh­men. Den Tat­be­stand des § 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 erfül­len nur Han­dels­schif­fe im inter­na­tio­na­len Ver­kehr. Unter die­ses Tat­be­stands­merk­mal fällt nur der Betrieb von See­schif­fen und nicht

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Seehandelsschiffe - und die gewerbesteuerliche Kürzung

See­han­dels­schif­fe – und die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung

Die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung für den Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr gemäß § 9 Nr. 3 Satz 2 bis 5 GewStG 2002 (i.d.F. des JStG 2007) greift auch, wenn mit den Schif­fen aus­schließ­lich Güter trans­por­tiert wer­den. Nach § 9 Nr. 3 GewStG 2002 wird die Sum­me des Gewinns und der Hin­zu­rech­nun­gen um den Teil

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Vercharterung von Handelsschiffen - und die gewerbesteuerliche Kürzung bei Weitervercharterung

Ver­char­te­rung von Han­dels­schif­fen – und die gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung bei Wei­ter­ver­char­te­rung

Die Wei­ter­ver­char­te­rung von Han­dels­schif­fen führt beim Zweit­ver­char­te­rer nur dann zur Fik­ti­on einer aus­län­di­schen Betriebs­stät­te i.S. des § 9 Nr. 3 Satz 2 GewStG 2002, wenn die­ser die Schif­fe selbst aus­ge­rüs­tet hat. Nach § 9 Nr. 3 Satz 1 GewStG 2002 ist die Sum­me des Gewinns und der Hin­zu­rech­nun­gen um den Teil des Gewer­be­er­trags eines

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Einschiffsgesellschaft - Aufgabe der Eigenbetriebsabsicht und der Aufgabegewinn

Ein­schiffs­ge­sell­schaft – Auf­ga­be der Eigen­be­triebs­ab­sicht und der Auf­ga­be­ge­winn

Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er nur der ste­hen­de Gewer­be­be­trieb. Des­halb beginnt die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht der unter § 2 Abs. 1 GewStG fal­len­den Gewer­be­be­trie­be erst, wenn alle tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines (ori­gi­nä­ren oder fik­ti­ven) Gewer­be­be­triebs erfüllt sind (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG i.V.m. § 15 Abs. 2 bzw. Abs. 3 EStG)

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Einschiffsgesellschaft - und die Gewerbesteuerpflicht nach Aufgabe der Eigenbetriebsabsicht

Ein­schiffs­ge­sell­schaft – und die Gewer­be­steu­er­pflicht nach Auf­ga­be der Eigen­be­triebs­ab­sicht

Die Absicht zum lang­fris­ti­gen Betrieb von Han­dels­schif­fen ist Vor­aus­set­zung für die Anwen­dung der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge. Wie der Bun­des­fi­nanz­hof mit Urteil vom 26.09.2013 ent­schie­den hat, setzt die Gewinn­ermitt­lung nach § 5a EStG u.a. die Absicht des Steu­er­pflich­ti­gen zum lang­fris­ti­gen Betrieb von Han­dels­schif­fen vor­aus. Dar­an fehlt es u.a., wenn eine

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Wertaufholungsrücklage - und der Übergang zur Tonnagebesteuerung

Wert­auf­ho­lungs­rück­la­ge – und der Über­gang zur Ton­nage­be­steue­rung

Bei der Ermitt­lung des nach § 5a Abs. 4 EStG fest­zu­stel­len­den Unter­schieds­be­trags beim Über­gang zur Besteue­rung nach der Ton­na­ge ist der in eine Wert­auf­ho­lungs­rück­la­ge ein­ge­stell­te Betrag nicht zu berück­sich­ti­gen. Nach § 5a Abs. 4 Satz 1 EStG ist zum Schluss des Wirt­schafts­jah­res, das der erst­ma­li­gen Anwen­dung der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge nach §

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Tonnagebesteuerung der Einschiffgesellschaft - und die Antragsfrist

Ton­nage­be­steue­rung der Ein­schiff­ge­sell­schaft – und die Antrags­frist

Die Antrags­frist des § 5a Abs. 3 Satz 1 EStG a.F. für die Opti­on zur Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge beginnt frü­hes­tens ab dem Wirt­schafts­jahr, in dem der Steu­er­pflich­ti­ge auch die Vor­aus­set­zun­gen des § 5a Abs. 2 Satz 1 EStG erfüllt. Gemäß § 5a Abs. 1 Satz 1 EStG ist bei einem Gewer­be­be­trieb mit Geschäfts­lei­tung im Inland

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