Solidaritätszuschlag - und seine  Bemessungsgrundlage bei Fehlen gewerblicher Einkünfte

Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung – und die Hand­lungs­ein­heit

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung ist die Fra­ge der Hand­lungs­ein­heit oder mehr­heit nach dem indi­vi­du­el­len Tat­bei­trag eines jeden Betei­lig­ten zu beur­tei­len. För­dert der Gehil­fe durch ein und das­sel­be Tun meh­re­re recht­lich selb­stän­di­ge Taten des Haupt­tä­ters, so ist nur eine Bei­hil­fe im Rechts­sin­ne gege­ben1. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 25. Juli 2019 – 1 StR 230/​19

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Mehraktiges Tatgeschehen

Mehr­ak­ti­ges Tat­ge­sche­hen

Bei einem mehr­ak­ti­gen Tat­ge­sche­hen liegt eine Tat im Rechts­sin­ne vor, wenn zwi­schen gleich­ge­la­ger­ten, straf­recht­lich erheb­li­chen Betä­ti­gun­gen ein der­art unmit­tel­ba­rer Zusam­men­hang besteht, dass sich das gesam­te Han­deln des Täters objek­tiv auch für einen Drit­ten als ein ein­heit­lich zusam­men­ge­hö­ri­ges Tun dar­stellt, und die ein­zel­nen Hand­lun­gen durch ein sub­jek­ti­ves Ele­ment mit­ein­an­der ver­bun­den sind1.

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Betrug bei der Anlagevermittlung - und die Konkurrenzen

Betrug bei der Anla­ge­ver­mitt­lung – und die Kon­kur­ren­zen

Eine Tat im Rechts­sin­ne liegt in den Fäl­len vor, in denen ein Geschä­dig­ter meh­re­re Ver­trä­ge an kurz auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen abge­schlos­sen hat. In die­sen Fäl­len besteht ein so enger zeit­li­cher Zusam­men­hang, dass eine natür­li­che Hand­lungs­ein­heit und damit auch nur eine Tat im Rechts­sin­ne vor­liegt. Auch soweit meh­re­re unter der­sel­ben Anschrift wohn­haf­te

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Tateinheit durch Klammerwirkung - und der Transport des Drogengeldes

Tat­ein­heit durch Klam­mer­wir­kung – und der Trans­port des Dro­gen­gel­des

Der 3. Straf­se­nat hat dem Gro­ßen Senat für Straf­sa­chen gemäß § 132 Abs. 2 GVG fol­gen­de Rechts­fra­ge zur Ent­schei­dung vor­ge­legt: Ver­bin­det das sowohl dem Trans­port des Kauf­gel­des für die ers­te als auch der Über­nah­me einer wei­te­ren Betäu­bungs­mit­tel­men­ge die­nen­de Auf­su­chen des Lie­fe­ran­ten oder die Bezah­lung einer zuvor auf "Kom­mis­si­on" erhal­te­nen Betäu­bungs­mit­tel­men­ge bei

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Kriminelle/terroristische Vereinigungen - und die Handlungseinheit

Kriminelle/​terroristische Ver­ei­ni­gun­gen – und die Hand­lungs­ein­heit

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs wer­den mit­glied­schaft­li­che Betei­li­gungs­ak­te an einer kri­mi­nel­len oder ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung, die auch den Tat­be­stand einer ande­ren Straf­vor­schrift erfül­len und der Zweck­set­zung der Ver­ei­ni­gung oder sonst deren Inter­es­sen die­nen, nicht (mehr) zu einer tat­be­stand­li­chen Hand­lungs­ein­heit zusam­men­ge­fasst1. Sol­che Hand­lun­gen ste­hen zwar gemäß § 52 Abs. 1 Alter­na­ti­ve 1 StGB in

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Natürliche Handlungseinheit - und die Änderung des Tatplans

Natür­li­che Hand­lungs­ein­heit – und die Ände­rung des Tat­plans

Eine natür­li­che Hand­lungs­ein­heit liegt grund­sätz­lich1 dann vor, wenn meh­re­re straf­recht­lich rele­van­te Hand­lun­gen des Täters, die durch ein gemein­sa­mes sub­jek­ti­ves Ele­ment ver­bun­den sind, in unmit­tel­ba­rem räum­li­chen und zeit­li­chen Zusam­men­hang ste­hen und sein gesam­tes Tätig­wer­den bei natür­li­cher Betrach­tungs­wei­se auch für einen Drit­ten als ein­heit­li­ches Tun erscheint2. Für die Annah­me einer natür­li­chen Hand­lungs­ein­heit

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