Opti­sche Män­gel in der Beschrif­tung eines Grab­ma­les

Ver­meid­ba­re Ungleich­mä­ßig­kei­ten in der Beschrif­tung auf einem Grab­mal, die einen schlam­pi­gen Ein­druck ver­mit­teln, stel­len unab­hän­gig von einem Ver­stoß gegen tech­ni­sche Regeln einen Man­gel des Grab­mals dar, der der Abnah­merei­fe ent­ge­gen­steht. Ein Man­gel schei­det auch nicht schon des­halb aus, weil es kei­ne tech­ni­schen Nor­men für die Beschrif­tung von Grab­ma­len gibt. Eine

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Bar­zah­lung von Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mehr­fach ent­schie­den, dass die begehr­te Steu­er­ermä­ßi­gung bei Bar­zah­lung (aus­nahms­los) nicht in Betracht kommt. Denn die Bar­zah­lung von Hand­wer­ker­rech­nun­gen ohne Ein­bin­dung eines Kre­dit­in­sti­tuts und damit ohne bank­mä­ßi­ge Doku­men­ta­ti­on des Zah­lungs­vor­gangs erfüllt die for­mel­len Vor­aus­set­zun­gen der Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a Abs. 2 Satz 5 EStG nicht . Dies gilt auch bei

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Die Dicht­heits­prü­fung von Abwas­ser­lei­tun­gen

Auf­wen­dun­gen für die Dicht­heits­prü­fung der Abwas­ser­lei­tung mit­tels einer Rohr­lei­tungs­ka­me­ra sind als steu­er­ermä­ßi­gen­de Hand­wer­k­erleis­tung anzu­er­ken­nen. So hat das Finanz­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, in dem der Klä­ger eine Steu­er­ermä­ßi­gung von 20 % der Kos­ten begehrt hat. In dem Ver­fah­ren hat­te ein Haus­ei­gen­tü­mer für die Dicht­heits­prü­fung der Abwas­ser­lei­tung sei­nes pri­vat

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Wenn die Schwarz­ar­beit mit Män­geln behaf­tet ist

Wenn ver­ein­bart wor­den ist, dass die Werk­leis­tung eines Hand­wer­kers ohne Rech­nung erbracht wird, damit der ent­spre­chen­de Umsatz den Steu­er­be­hör­den ver­heim­licht wer­den kann, liegt ein Ver­stoß gegen das Gesetz zur Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit und ille­ga­len Beschäf­ti­gung vor, wodurch der gesam­te Werk­ver­trag nich­tig wird. Die Nich­tig­keit des Ver­tra­ges führt dazu, dass der

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Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen bei Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaf­ten

Gemäß § 35a Abs. 2 Satz 2 EStG in der im Streit­jahr gül­ti­gen Fas­sung des Geset­zes zur steu­er­li­chen För­de­rung von Wachs­tum und Beschäf­ti­gung vom 26.04.2006 ermä­ßigt sich die tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er auf Antrag um 20 %, höchs­tens 600 €, der Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für die Inan­spruch­nah­me von Hand­wer­k­erleis­tun­gen für Renovierungs‑, Erhal­­tungs- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men, die in

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Ergän­zen­de Ver­trags­aus­le­gung und das Braue­rei­d­ar­le­hen

Mit einer Fra­ge zur ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu beschäf­ti­gen. Dabei ging es um ein Brau­e­­rei-Dar­­­lehn, aus dem der Dar­lehns­ge­ber, die Braue­rei, zur direk­ten Zah­lung an einen vom Dar­lehns­neh­mer beauf­trag­ten Hand­wer­ker ver­pflich­tet war. Im Streit­fall war aller­dings die vom Hand­wer­ker an den Dar­lehns­neh­mer erbrach­te Leis­tung man­gel­be­haf­tet, so

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Höchst­be­trag für die steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung von Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Die durch das Wachs­tums­StG gere­gel­te Ver­dop­pe­lung des Höchst­be­trags für Hand­wer­k­erleis­tun­gen ist erst­mals bei Auf­wen­dun­gen anzu­wen­den, die im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 geleis­tet und deren zugrun­de lie­gen­de Leis­tun­gen nach dem 31. Dezem­ber 2008 erbracht wor­den sind. Nach § 35a Abs. 2 Satz 2 EStG i.d.F. des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008 ermä­ßigt sich für die Inan­spruch­nah­me von Hand­wer­k­erleis­tun­gen

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Pau­scha­len für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren und die Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Leis­tet der Mie­ter einer Dienst­woh­nung an den Ver­mie­ter pau­scha­le Zah­lun­gen für die Durch­füh­rung von Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren, so han­delt es sich hier­bei nicht um Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­k­erleis­tun­gen i.S. des § 35a Abs. 2 EStG, wenn die Zah­lun­gen unab­hän­gig davon erfol­gen, ob und ggf. in wel­cher Höhe der Ver­mie­ter tat­säch­lich Repa­ra­tu­ren an der Woh­nung

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Pflanz­ar­bei­ten im Gar­ten als Hand­wer­k­erleis­tung

Die Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen nach § 35a Abs. 2 Satz 2 EStG kann auch für Erd- und Pflanz­ar­bei­ten im Gar­ten eines selbst­be­wohn­ten Hau­ses zu gewäh­ren sein. Inso­weit ist ohne Belang, ob der Gar­ten neu ange­legt oder ein natur­be­las­se­ner Gar­ten umge­stal­tet wird. Nach § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG ermä­ßigt sich für die Inan­spruch­nah­me

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Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen bei Ehe­gat­ten

Die Ein­kom­men­steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen kann auch von Ehe­gat­ten nur für eine Woh­nung in Anspruch genom­men wer­den. Der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schied, dass zusam­men ver­an­lag­te Ehe­gat­ten, die meh­re­re Woh­nun­gen nut­zen, die Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen nur ein­mal bis zum gesetz­lich gere­gel­ten Höchst­be­trag (im Streit­fall 600 €; aktu­ell 1.200 €) in Anspruch neh­men kön­nen. Auch im Fall

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Malern und Tape­zie­ren – haus­halts­na­he Dienst­leis­tung oder Hand­wer­k­erleis­tung?

Bei Maler- und Tape­zier­ar­bei­ten an Innen­wän­den und Decken han­delt es sich nicht um haus­wirt­schaft­li­che Tätig­kei­ten, die als haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen i.S. des § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG begüns­tigt sind, son­dern um hand­werk­li­che Tätig­kei­ten, wel­che die Steu­er­be­güns­ti­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen nach § 35a Abs. 2 Satz 2 EStG ver­mit­teln. Um das fest­zu­stel­len, bedurf­te es frei­lich

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Der Fis­kus betei­ligt sich nicht an der erst­ma­li­gen Gar­ten­ge­stal­tung

Die Kos­ten einer erst­ma­li­ge Gar­ten­ge­stal­tung sind weder als haus­halts­na­he Dienst­leis­tung noch als Hand­wer­k­erleis­tung steu­er­lich berück­sich­ti­gungs­fä­hig. Mit die­sem Urteil hat jetzt das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz zu der Fra­ge Stel­lung genom­men, ob im Außen­be­reich durch­ge­führ­te Arbei­ten zur Gar­ten­ge­stal­tung zu einem Teil als haus­halts­na­he Dienst­leis­tung und zum ande­ren Teil als sogen. Hand­wer­k­erleis­tung beur­teilt wer­den

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Steu­er­mä­ßi­gung für Hand­werks­leis­tun­gen bei meh­re­ren Haus­hal­ten

Die Steu­er­mä­ßi­gung für Hand­werks­leis­tun­gen bei meh­re­ren Haus­hal­ten ist nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg jeweils bis zur Höchst­gren­ze objekt­be­zo­gen; dem­entspre­chend kann der dar­in gere­gel­te Höchst­be­trag (600.- €) nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg bei meh­re­ren von den Klä­gern unter­hal­te­nen Haus­hal­ten für jeden die­ser Haus­hal­te in Anspruch genom­men wer­den . Hin­ter­grund die­ses

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Steu­er­be­güns­tig­te Hand­wer­k­erleis­tung

Die Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­ker­ar­bei­ten kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen nach § 35a EStG bei der Ein­kom­men­steu­er berück­sich­tigt wer­den. Hier­bei ist Fol­gen­des zu beach­ten: Inhalts­über­sicht1. Hand­wer­k­erleis­tun­gen2. Anspruchs­be­rech­tig­te3. Begüns­tig­te Auf­wen­dun­gena) Kei­ne Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­tenb) Kei­ne Son­der­aus­ga­ben oder außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­genc) Umfang der begüns­tig­ten Auf­wen­dun­gend) Nach­weis 1. Hand­wer­k­erleis­tun­gen[↑] Die Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­k­erleis­tun­gen kön­nen unter bestimm­ten

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Steu­er­ermä­ßi­gung Hand­wer­k­erleis­tun­gen 2008

Die Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen kann nicht bereits im Jah­re 2008 in der ver­dop­pel­ten Höhe von 1.200.- € ange­setzt wer­den, urteil­te nach dem Finanz­ge­richt Müns­ter nun auch das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz. Die Rechts­strei­te gehen dar­auf zurück, dass der Höchst­be­trag der Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen auf bis­her 600.- € lau­te­te; mit einer im Jah­re 2008

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Erhöh­te Reno­vie­rungs­auf­wen­dun­gen ab 2009

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Müns­ter bestehen kei­ne ernst­haf­ten Zwei­fel dar­an, dass der auf 1.200 € her­auf­ge­setz­te Ermä­ßi­gungs­höchst­be­trag für die Inan­spruch­nah­me von Hand­wer­k­erleis­tun­gen erst ab dem Jahr 2009 gilt. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Ver­fah­ren über die Aus­set­zung der Voll­zie­hung eines Ein­kom­men­steu­er­be­schei­des hat­te ein Ehe­paar im Jahr 2008 von Hand­wer­kern Reno­vie­rungs­ar­bei­ten

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Steu­er­be­güns­tig­te haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen für Bewoh­ner eines Wohn­stifts

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zur Steu­er­ermä­ßi­gung für haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen (§ 35a EStG) fort­ge­führt und ent­schie­den, dass auch der Bewoh­ner eines Wohn­stifts die Steu­er­ermä­ßi­gung für vom Betrei­ber des Stifts erbrach­te Leis­tun­gen in Anspruch neh­men kann. Der BFH hat­te frü­her schon ent­schie­den, dass die Steu­er­ermä­ßi­gung aus­schei­det, wenn die steu­er­be­güns­tig­ten Han­d­wer­ker- und

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Nicht aus­ge­nutz­te Steu­er­ermä­ßi­gungs­be­trä­ge für Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Der Ver­fall eines nicht aus­ge­nutz­ten Steu­er­ermä­ßi­gungs­be­trags für Hand­wer­k­erleis­tun­gen nach § 35a EStG ist nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Im Jahr 2006 nah­men die Klä­ger des jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Falls Hand­wer­k­erleis­tun­gen für Reno­vie­rungs­maß­nah­men in Anspruch. Die von den Klä­gern gel­tend gemach­te Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a EStG in

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Kei­ne Hand­wer­k­erleis­tun­gen gegen Bar­zah­lung!

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den, dass die Bar­zah­lung einer Rech­nung aus der Inan­spruch­nah­me von Hand­wer­k­erleis­tun­gen für Renovierungs‑, Erhal­­tungs- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men die ent­spre­chen­den Auf­wen­dun­gen von der Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a EStG aus­schließt. Nach § 35a EStG ermä­ßigt sich für die Inan­spruch­nah­me von Hand­wer­k­erleis­tun­gen für Renovierungs‑, Erhal­­tungs- und

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Steu­er­bo­nus für Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Hand­werks­leis­tun­gen für Renovierungs‑, Erhal­­tungs- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men sind bereits seit eini­gen Jah­ren bei der Ein­kom­men­steu­er absetz­bar. Bis­her gab es hier­zu eine Höchst­gren­ze von jähr­lich 600 €. Ab 2009 wird die­se Gren­ze ver­dop­pelt: Ab 2009 kön­nen 20% von 6.000 Euro Arbeits­kos­ten, also maxi­mal 1.200 Euro ein­kom­men­steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den.

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Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Die Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­ker­ar­bei­ten kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen nach § 35a EStG bei der Ein­kom­men­steu­er berück­sich­tigt wer­den. Hier­bei ist Fol­gen­des zu beach­ten: Hand­wer­k­erleis­tun­gen Die Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­k­erleis­tun­gen kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen nach § 35a EStG bei der Ein­kom­men­steu­er berück­sich­tigt wer­den. Die hier­für ein­schlä­gi­ge Bestim­mung des § 35 a Abs. 2 Satz 2 EStG

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Neu­re­ge­lun­gen bei der För­de­rung von haus­halts­na­hen Dienst­leis­tun­gen

Die För­de­rung von Hand­wer­k­erleis­tun­gen und haus­halts­na­hen Dienst­leis­tun­gen wird durch das jetzt in Kraft getre­te­ne Jah­res­steu­er­ge­setz 2008 auch auf Woh­nun­gen inner­halb der EU und des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums aus­ge­dehnt. Die­se Neu­re­ge­lung gilt rück­wir­kend, so dass auch Eigen­tü­mer oder Mie­ter von Wohn­raum im Aus­land die­se Ver­güns­ti­gung bereits in der Steu­er­erklä­rung 2007 in Anspruch neh­men

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Haus­halts­hil­fen und Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Die Auf­wen­dun­gen für haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­genund Hand­wer­ker­ar­bei­ten kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen nach § 35a EStG bei der Ein­kom­men­steu­er berück­sich­tigt wer­den. Hier­zu hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um in einem Anwen­dungs­er­lass aus­führ­lich Stel­lung genom­men.

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Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Hand­werks­ord­nung?

Erns­te Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Rege­lun­gen der alten Hand­werks­ord­nung zum Meis­ter­zwang hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt in einer Ent­schei­dung geäu­ßert. Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines gelern­ten Zim­me­rers mit lang­jäh­ri­ger Berufs­er­fah­rung hat­te Erfolg.

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