Meis­ter im Fri­seur­hand­werk

Für wesent­li­che Tätig­kei­ten aus dem Bereich des Fri­seur­hand­werks im ste­hen­den Gewer­be­be­trieb besteht Meis­ter­zwang, und sie dür­fen ohne Ein­tra­gung in die Hand­werks­rol­le selb­stän­dig nicht aus­ge­führt wer­den. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Göt­tin­gen bestä­tigt und die Zulas­sung der Beru­fung abge­lehnt, mit der ein

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Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs

Die Füh­rung eines Fri­seur­fi­li­al­be­triebs erfor­dert eine in die Hand­werks­rol­le ein­ge­tra­ge­ne Lei­tung. Dem wird durch die Betriebs­lei­tung von einer (ca. 40 km) ent­fern­ten Filia­le aus nicht Genü­ge getan. Nach § 16 Abs. 3 HwO kann die nach Lan­des­recht zustän­di­ge Behör­de die Fort­set­zung des Betriebs unter­sa­gen, wenn der selb­stän­di­ge Betrieb eines zulas­sungs­pflich­ti­gen Hand­werks als

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Der frem­de Hand­werks­meis­ter als angeb­li­cher Betriebs­lei­ter

Die inhalt­li­che Rich­tig­keit der Ein­tra­gung eines Betriebs­lei­ters in der Hand­werks­rol­le wird im Rah­men von § 271 StGB nicht vom beson­de­ren öffent­li­chen Glau­ben umfasst . Wer also einen frem­den Hand­werks­meis­ter als Betriebs­lei­ter angibt, um eine Ein­tra­gung in der Hand­werks­rol­le zu errei­chen, begeht kei­ne mit­tel­ba­re Falsch­be­ur­kun­dung – es bleibt mit­hin bei der

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Ein­tra­gungs­pflicht des Dach­de­ckers in der Hand­werks­rol­le

Im Streit um die Ein­tra­gungs­pflicht eines Hand­werks­be­trie­bes ist es Sache des Klä­gers, das beab­sich­tig­te Gewer­be zu kon­kre­ti­sie­ren. Es ist nicht Auf­ga­be des Gerichts, gut­acht­lich die­je­ni­gen Ein­zel­tä­tig­kei­ten zu ermit­teln, mit denen ein Gewer­be noch ein­tra­gungs­frei betrie­ben wer­den könn­te. Den selbst­stän­di­gen hand­werks­mä­ßi­gen Betrieb eines Dach­de­ckers im ste­hen­den Gewer­be von der Ein­tra­gung in

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Gegen­sei­ti­ge Betriebs­lei­ter­be­stel­lung bei Hand­werks­be­trie­ben

An einen Betriebs­lei­ter im Sin­ne des § 7 Abs. 1 Satz 1 HwO bei einer gegen­sei­ti­gen Betriebs­lei­ter­be­stel­lung zwei­er Hand­werks­be­trie­be wer­den beson­de­re Anfor­de­run­gen gestellt. Auch getrenn­te, aber sach­lich über­ein­stim­men­de Erklä­run­gen der Hand­werks­kam­mer und der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer erfül­len das Erfor­der­nis "einer gemein­sa­men Erklä­rung" im Sin­ne des § 16 Abs. 3 Satz 2 HwO. Die Recht­mä­ßig­keit einer

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Meis­ter­er­for­der­nis­se und Alt­ge­sel­len­re­ge­lung im Hand­werk

Die nach der Hand­werks­ord­nung bestehen­den hand­werks­recht­li­chen Beschrän­kung des Berufs­zu­gangs über die Meis­ter­prü­fung oder die Alt­ge­­sel­­len-Rege­­lung ist ver­fas­sungs­kon­form. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schied jetzt, dass die Hand­werks­ord­nung mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist, soweit sie die selbst­stän­di­ge Aus­übung bestimm­ter Hand­wer­ke im ste­hen­den Gewer­be im Regel­fall vom Bestehen der Meis­ter­prü­fung oder einer ihr

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Grab­mal ohne Hand­werks­rol­le

Das blo­ße Auf­stel­len von fer­ti­gen Grab­ma­len auf einem Fried­hof ist kei­ne wesent­li­che Teil­tä­tig­keit des Stein­­metz- und Stein­bild­hau­er­hand­werks; sie darf auch ohne Ein­tra­gung in die Hand­werks­rol­le im ste­hen­den Gewer­be selb­stän­dig aus­ge­übt wer­den. Wesent­lich im Sin­ne des § 1 Abs. 2 Satz 1 HwO sind Tätig­kei­ten, die nicht nur fach­lich zu dem betref­fen­den Hand­werk gehö­ren,

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Meis­ter­ti­tel

Ein Ver­trag, mit dem ein Hand­werks­meis­ter einem Hand­werks­be­trieb ledig­lich sei­nen Meis­ter­ti­tel zur Ver­fü­gung stellt, ohne dass er tat­säch­lich als tech­ni­scher Betriebs­lei­ter tätig wird, ist, wie jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt urteil­te, gem. § 134 BGB wegen Umge­hung des § 7 HwO nich­tig. Der schrift­li­che geschlos­se­ne Arbeits­ver­trag als "Betriebs­lei­ter" ist, wie das BAG wei­ter

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