Steu­er­be­ra­tung durch Haus­ver­wal­ter

§ 4 Nr. 4 StBerG erlaubt nur eine Hil­fe­leis­tung in Steu­er­sa­chen "hin­sicht­lich des Ver­mö­gens" und der dar­aus erziel­ten Ein­künf­te. Bei einem Haus­ver­wal­ter umfasst dies nicht die Erstel­lung oder Abga­be der Erklä­rung zur geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Besteue­rungs­grund­la­gen sowie der Umsatz­steu­er­erklä­rung. Inso­fern sind nur Vor­ar­bei­ten zuläs­sig, die sich auf die Ein­künf­te bzw.

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Das Miet­erhö­hungs­schrei­ben der Haus­ver­wal­tung

Miet­erhö­hungs­ver­lan­gen des Ver­mie­ters kön­nen auch durch Schrei­ben eines – hier­zu bevoll­mäch­tig­ten – Haus­ver­wal­ters erfol­gen. Gemäß § 164 Abs. 1 Satz 1 BGB wirkt eine Wil­lens­er­klä­rung, die jemand inner­halb der ihm zuste­hen­den Ver­tre­tungs­macht im Namen des Ver­tre­te­nen abgibt, für und gegen den Ver­tre­te­nen. Dabei macht es kei­nen Unter­schied, ob die Erklä­rung aus­drück­lich im

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Miet­erhö­hungs­ver­lan­gen durch die Haus­ver­wal­tung

Auch bei einem Miet­erhö­hungs­ver­lan­gen (§ 558a Abs. 1 BGB) genügt es, wenn sich die Ver­tre­tung des Ver­mie­ters durch einen Bevoll­mäch­tig­ten (hier: die Haus­ver­wal­tung) aus den Umstän­den ergibt; einer aus­drück­li­chen Offen­le­gung der Ver­tre­tung und nament­li­chen Benen­nung des Ver­mie­ters bedarf es nicht. Gemäß § 164 Abs. 1 Satz 1 BGB wirkt eine Wil­lens­er­klä­rung, die jemand

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Haus­ver­wal­ter­ver­trag und der Ver­kauf des Hau­ses

Die Tat­sa­che eines Ver­kaufs des Hau­ses berech­tigt nicht zur Kün­di­gung eines Haus­ver­wal­ter­ver­tra­ges. Da es sich bei dem Haus­ver­wal­ter­ver­trag um einen Geschäfts­be­sor­gungs­ver­trag mit Dienst­ver­trags­cha­rak­ter han­delt, sind über § 675 BGB die §§ 611 ff. BGB ein­schlä­gig. Kün­di­gung gemäß § 627 Abs. 1 BGB kommt nicht in Betracht, da es sich bei der

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Umla­ge von Haus­ver­wal­tungs­kos­ten

Die Umla­ge von "Kos­ten der kauf­män­ni­schen und tech­ni­schen Haus­ver­wal­tung" in all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Miet­ver­tra­ges über Geschäfts­räu­me ist weder über­ra­schend im Sin­ne von § 305 c BGB, noch ver­stößt sie gegen das Trans­pa­renz­ge­bot gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB. Dar­an ändert sich auch dadurch nichts, dass die Vor­aus­zah­lun­gen im Ein­zel­fall deut­lich nied­ri­ger

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