Das Risiko der Hausgeburt

Das Risi­ko der Haus­ge­burt

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Ver­ur­tei­lung einer Heb­am­me wegen Tot­schlags durch Unter­las­sen bestä­tigt. Das Land­ge­richt Dort­mund hat­te die 62jährige Ange­klag­te wegen Tot­schlags (durch Unter­las­sen) zu einer Frei­heits­stra­fe von sechs Jah­ren und neun Mona­ten ver­ur­teilt, gegen sie ein lebens­lan­ges Berufs­ver­bot als Ärz­tin und Heb­am­me ver­hängt und eine Adhä­si­ons­ent­schei­dung zu Guns­ten der Eltern

Lesen
Kausalität und Sorgfaltspflichten beim unechten Unterlassungsdelikt

Kau­sa­li­tät und Sorg­falts­pflich­ten beim unech­ten Unter­las­sungs­de­likt

Ursäch­lich­keit liegt bei (unech­ten) Unter­las­sungs­de­lik­ten vor, wenn bei Vor­nah­me der pflicht­ge­mä­ßen Hand­lung der tat­be­stands­mä­ßi­ge Scha­dens­er­folg aus­ge­blie­ben wäre, die­ser also ent­fie­le, wenn die Hand­lung hin­zu­ge­dacht wür­de. Der im Schrift­tum weit­hin ver­tre­te­nen Auf­fas­sung, es genü­ge bereits, dass die Vor­nah­me der unter­las­se­nen Hand­lung das Risi­ko des Erfolgs­ein­tritts (erheb­lich) ver­min­dert hät­te (sog. Risi­ko­er­hö­hungs­theo­rie), ist

Lesen
Wegegeld-Vergütung einer Hebamme bei der Hausgeburt

Wege­geld-Ver­gü­tung einer Heb­am­me bei der Haus­ge­burt

Für die Wege­geld-Ver­­gü­­tung einer Heb­am­me für die Durch­füh­rung einer Haus­ge­burt ist es nicht von Bedeu­tung, ob es eine zur Ver­si­cher­ten näher woh­nen­de Heb­am­me gibt. Die Durch­füh­rung einer Haus­ge­burt ist als beson­de­re Lage des Fal­les nach § 4 Abs. 3 Satz 2 HebGV1 anzu­er­ken­nen. Auf­grund der Sel­ten­heit von Haus­ge­bur­ten und der zur Durch­füh­rung von

Lesen
Die Hebamme und der Abrechnungsbetrug

Die Heb­am­me und der Abrech­nungs­be­trug

Die Erlaub­nis zum Füh­ren der Berufs­be­zeich­nung Heb­am­me kann nach einem fort­ge­setz­tem Abrech­nungs­be­trug wegen Unzu­ver­läs­sig­keit wider­ru­fen wer­den. Die Erlaub­nis zum Füh­ren der Berufs­be­zeich­nung "Heb­am­me" ist nach § 3 Abs. 2 und § 2 Abs. 1 Nr. 2 Heb­am­men­ge­setz zu wider­ru­fen, wenn sich der Erlaub­nis­in­ha­ber nach Ertei­lung der Erlaub­nis eines Ver­hal­tens schul­dig gemacht hat, aus dem sich

Lesen
Arbeitszeugnis für eine Krankenhaus-Hebamme

Arbeits­zeug­nis für eine Kran­ken­haus-Heb­am­me

Beschäf­tigt ein Kran­ken­haus eine Heb­am­me nach schwe­rer Erkran­kung und Wie­der­her­stel­lung der Arbeits­fä­hig­keit gegen ihren Wil­len nur noch mit admi­nis­tra­ti­ven Hilfs- bzw. mit Pfle­ge­auf­ga­ben, darf sie dies im Zeug­nis nicht unter Anga­be von Datum (von … bis …) erwäh­nen, falls nicht fest­steht, dass aus gesund­heit­li­chen Grün­den im eige­nen Haus aber auch

Lesen
Selbstüberschätzung einer Ärztin

Selbst­über­schät­zung einer Ärz­tin

Eine blo­ße Über­schät­zung eige­nen Kön­nens als Ärz­tin begrün­det nicht ohne Wei­te­res die Unzu­ver­läs­sig­keit für den Arzt­be­ruf. Mit die­ser Ent­schei­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen die auf­schie­ben­de Wir­kung der Kla­ge einer Ärz­tin und Heb­am­me gegen die Anord­nung des Ruhens ihrer Appro­ba­ti­on als Ärz­tin ange­ord­net. Die Antrag­stel­le­rin ist seit mehr als 30 Jah­ren

Lesen