Die medi­zi­ni­sche Hot­line – und die Umsatz­steu­er­be­frei­ung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat Zwei­fel, ob tele­fo­ni­sche Bera­tungs­leis­tun­gen, die eine GmbH im Auf­trag von gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen durch "Gesund­heits­coa­ches" aus­führt, als Heil­be­hand­lun­gen gel­ten kön­nen. Er hat daher die­se Fra­ge gemäß Art. 267 Abs. 3 AEUV dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on wer­den fol­gen­de Fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung

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Hei­leu­ryth­mi­sche Heil­be­hand­lungs­leis­tun­gen – und die Umsatz­steu­er

Der Nach­weis der erfor­der­li­chen Berufs­qua­li­fi­ka­ti­on kann sich aus der Zulas­sung des Hei­leu­ryth­mis­ten zur Teil­nah­me an den Ver­trä­gen zur Inte­grier­ten Ver­sor­gung mit Anthro­po­so­phi­scher Medi­zin nach §§ 140a ff. SGB V erge­ben. Die Steu­er­be­frei­ung erstreckt sich auf sämt­li­che hei­leu­ryth­mi­sche Heil­be­hand­lungs­leis­tun­gen des Leis­tungs­er­brin­gers. Umsatz­steu­er­frei nach § 4 Nr. 14 Buchst. a Satz 1 UStG sind Heil­be­hand­lun­gen

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Das ambu­lan­te Dia­ly­se­zen­trum – und die Gewer­be­steu­er­be­frei­ung

Ein Dia­ly­se­zen­trum, in wel­chem die Dia­ly­se­pa­ti­en­ten ambu­lant behan­delt wer­den, ist weder ein Kran­ken­haus i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. b GewStG a.F. noch eine Ein­rich­tung zur vor­über­ge­hen­den Auf­nah­me pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen noch eine Ein­rich­tung zur ambu­lan­ten Pfle­ge kran­ker und pfle­ge­be­dürf­ti­ger Per­so­nen i.S. des § 3 Nr.20 Buchst. d GewStG a.F. Nach § 3 Nr.20 GewStG kön­nen

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Ein­wil­li­gung der Eltern in die ärzt­li­che Behand­lung ihrer Kin­der

Ein ärzt­li­cher Heil­ein­griff bei einem min­der­jäh­ri­gen Kind bedarf grund­sätz­lich der Zustim­mung bei­der sor­ge­be­rech­tig­ter Eltern. Erscheint nur ein Eltern­teil mit dem Kind beim Arzt, darf die­ser in von der Recht­spre­chung prä­zi­sier­ten Aus­nah­me­fäl­len – abhän­gig von der Schwe­re des Ein­griffs – dar­auf ver­trau­en, dass der abwe­sen­de Eltern­teil den erschie­ne­nen Eltern­teil zur Ein­wil­li­gung

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Tumor­mel­dung ans Krebs­re­gis­ter – und die Umsatz­steu­er

Tumor­mel­dun­gen eines Arz­tes für ein Krebs­re­gis­ter sind kei­ne umsatz­steu­er­frei­en Heil­be­hand­lun­gen. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall erbrach­te eine uro­lo­gi­sche Gemein­schafts­pra­xis sog. "Tumor­mel­dun­gen" für ein Krebs­re­gis­ter. Sie mel­de­te auf einem ein­heit­li­chen Form­blatt bestimm­te Iden­ti­täts­da­ten (z.B. Fami­li­en­na­me, Vor­na­me, Anschrift und Geburts­da­tum) von Pati­en­ten und deren epi­de­mio­lo­gi­sche Daten (z.B. Tumor­dia­gno­se, Loka­li­sa­ti­on des

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Ein­ge­fro­re­ne Eizel­len – und die Umsatz­steu­er

Die wei­te­re Lage­rung von im Rah­men einer Frucht­bar­keits­be­hand­lung ein­ge­fro­re­nen Eizel­len durch einen Arzt gegen ein vom Pati­en­ten gezahl­tes Ent­gelt ist umsatz­steu­er­frei, wenn damit ein the­ra­peu­ti­scher Zweck ver­folgt wird, z.B. zur Her­bei­füh­rung einer wei­te­ren Schwan­ger­schaft bei einer andau­ern­den orga­nisch beding­ten Ste­ri­li­tät. Auf die aus­drück­li­che Äuße­rung eines ent­spre­chen­den (wei­te­ren) Kin­der­wun­sches kommt es

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Das "OP-Zen­trum" eines Anäs­the­sis­ten

Über­lässt ein Anäs­the­sist, der ein "OP-Zen­­trum" betreibt, einem ande­ren Arzt Ope­ra­ti­ons­räu­me nebst Aus­stat­tung gegen Ent­gelt zur Durch­füh­rung von Ope­ra­tio­nen, an denen er selbst teil­nimmt, ist die Raum­über­las­sung durch den Anäs­the­sis­ten an den Ope­ra­teur nicht als Heil­be­hand­lung steu­er­frei. Es kann inso­weit aber eine ein­heit­li­che steu­er­freie Heil­be­hand­lungs­leis­tung i.S. von § 4 Abs. 14

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Pri­va­te Kran­ken­haus­be­trei­ber – und die Umsatz­steu­er

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sich in zwei Urtei­len mit der Umsatz­steu­er­frei­heit von Umsät­zen pri­va­ter Kran­ken­haus­be­trei­ber – einer­seits für die Rechts­la­ge bis 2008 und ander­seits für die Rechts­la­ge ab 2009 – befasst: Die Steu­er­be­frei­ung der mit dem Betrieb eines Kran­ken­hau­ses eng ver­bun­de­nen Umsät­ze nach § 4 Nr. 16 Buchst. b UStG in der bis

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Der Zahn­arzt, das Bleaching – und die Umsatz­steu­er

Zahn­auf­hel­lun­gen ("Bleaching"), die ein Zahn­arzt zur Besei­ti­gung behand­lungs­be­ding­ter Zahn­ver­dunk­lun­gen vor­nimmt, sind umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen. Nach § 4 Nr. 14 UStG sind Heil­be­hand­lun­gen des Zahn­arz­tes steu­er­frei. Dazu gehö­ren auch ästhe­ti­sche Behand­lun­gen, wenn die­se Leis­tun­gen dazu die­nen, Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen zu dia­gnos­ti­zie­ren, zu behan­deln oder zu hei­len. Steu­er­be­freit ist auch eine medi­zi­ni­sche Maß­nah­me ästhe­ti­scher

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Ein­ren­ken beim Phy­sio­the­ra­peu­ten

Ein Phy­sio­the­ra­peut darf einen Pati­en­ten mit Ver­span­nun­gen im Bereich des Nackens und des Rückens mobi­li­sie­ren. Eine Mani­pu­la­ti­on, das sog. Ein­ren­ken, ist einem Arzt vor­be­hal­ten. Lässt sich im Streit­fall nicht fest­stel­len, dass eine phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung bereits eine unzu­läs­si­ge Mani­pu­la­ti­on und kei­ne zuläs­si­ge Mobi­li­sa­ti­on mehr war, geht dies zu Las­ten des für

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Pri­vat­kran­ken­häu­ser – und die Umsatz­steu­er

Behand­lungs­leis­tun­gen von Pri­vat­kran­ken­häu­sern kön­nen unab­hän­gig von sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Zulas­sun­gen umsatz­steu­er­frei sein. Betreibt der Unter­neh­mer eine pri­va­te Kran­ken­an­stalt, kann er sich für die Steu­er­frei­heit auf Art. 132 Abs. 1 Buchst. b MwSt­Sys­tRL gegen­über der auf­grund eines Bedarfs­vor­be­halts uni­ons­rechts­wid­ri­gen Rege­lung in § 4 Nr. 14 Buchst. b Satz 2 Dop­pel­buchst. aa UStG i.V.m. §§ 108, 109 SGB

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Schön­heits­ope­ra­tio­nen – und die Fra­ge der Umsatz­steu­er­frei­heit

Ästhe­ti­sche Ope­ra­tio­nen und ästhe­ti­sche Behand­lun­gen sind nur dann als Heil­be­hand­lung steu­er­frei, wenn sie dazu die­nen, Per­so­nen zu behan­deln oder zu hei­len, bei denen auf­grund einer Krank­heit, Ver­let­zung oder eines ange­bo­re­nen kör­per­li­chen Man­gels ein Ein­griff ästhe­ti­scher Natur erfor­der­lich ist. Nach § 4 Nr. 14 UStG, der nach dem [postid=34396]BFH-Urteil vom 18.08.2011[/post] auch

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Schön­heits­ope­ra­tio­nen – und das Finanz­amt prüft mit

Schön­heits­ope­ra­tio­nen (ästethi­sche Ope­ra­tio­nen) sind als umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen anzu­se­hen, wenn der Ein­griff auf­grund einer Krank­heit, Ver­let­zung oder eines ange­bo­re­nen kör­per­li­chen Man­gels erfor­der­lich ist. Dar­über ist nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auf der Grund­la­ge anony­mi­sier­ter Pati­en­ten­un­ter­la­gen zu ent­schei­den. Das Regel­be­weis­maß ist auf eine "größt­mög­li­che Wahr­schein­lich­keit" zu ver­rin­gern. Ästhe­ti­sche Ope­ra­tio­nen und ästhe­ti­sche Behand­lun­gen

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Medi­zi­ni­sche Fuß­pfle­ge in der Umsatz­steu­er

Bei medi­zi­nisch indi­zier­ten fuß­pfle­ge­ri­schen Leis­tun­gen i.S. des § 3 PodG, die Podo­lo­gen erbrin­gen, han­delt es sich um umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen, wäh­rend "selbst­in­di­zier­te" Behand­lun­gen kei­ne Heil­be­hand­lun­gen sind. Als Nach­weis des the­ra­peu­ti­schen Zwecks von Leis­tun­gen kön­nen nicht nur ärzt­li­che Ver­ord­nun­gen in Form eines Kas­­sen- oder Pri­vat­re­zepts die­nen, son­dern auch ande­re Unter­la­gen, die zum the­ra­peu­ti­schen

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Die Teil­nah­me an Stu­di­en von Phar­ma­un­ter­neh­men – und die Umsatz­steu­er

Die Teil­nah­me an Stu­di­en von Phar­ma­un­ter­neh­men stellt kei­ne umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen des Arz­tes im Bereich der Human­me­di­zin dar. Der Begriff der "Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin" umfasst Leis­tun­gen, die der Dia­gno­se, Behand­lung und, soweit mög­lich, Hei­lung von Krank­hei­ten oder Gesund­heits­stö­run­gen die­nen, das heißt zu dem Zweck erbracht wer­den, die mensch­li­che Gesund­heit

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Umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen eines Fach­kran­ken­pfle­gers für Kran­ken­haus­hy­gie­ne

Infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Leis­tun­gen eines Fach­kran­ken­pfle­gers für Kran­ken­haus­hy­gie­ne an Kran­ken­häu­ser, Alten­hei­me oder Pfle­ge­hei­me sind (nur) inso­weit nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. umsatz­steu­er­frei, als die­se Ein­rich­tun­gen mit den bezo­ge­nen Leis­tun­gen bei der Aus­übung einer Heil­be­hand­lungs­tä­tig­keit infek­ti­ons­hy­gie­ni­sche Anfor­de­run­gen erfül­len müs­sen. Nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG a.F. waren die Umsät­ze aus der

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Das Dia­ly­se­zen­trum – und die Gewer­be­steu­er

Ein Dia­ly­se­zen­trum kann die Steu­er­be­frei­ungs­vor­schrif­ten des § 3 Nr.20 Buch­sta­ben b) oder d) GewStG nicht in Anspruch neh­men. Eine Gewer­be­steu­er­be­frei­ung für ein Dia­ly­se­zen­trum ist daher nicht mög­lich. In dem hier vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall gab die Klä­ge­rin, die zwei Dia­ly­se­zen­tren betreibt, kei­ne Gewer­be­steu­er­erklä­run­gen ab. Nach einer Außen­prü­fung ver­trat das Finanz­amt

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Das Stark­so­le­bad als steu­er­li­ches Heil­bad

Die Ver­ab­rei­chung eines Stark­so­le­ba­des (Floa­ting) ist kei­ne Ver­ab­rei­chung eines Heil­ba­des, wenn die­se nicht für the­ra­peu­ti­sche Zwe­cke erfolgt. Sie unter­liegt nicht dem ermä­ßig­ten Umsatz­steu­er­satz. Die ent­gelt­li­che Nut­zung der Stark­so­le­bä­der stellt sich weder als Ver­ab­rei­chung eines Heil­ba­des noch als Umsatz dar, der unmit­tel­bar mit dem Betrieb eines Schwimm­ba­des ver­bun­den ist. Stark­so­le­bad als

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Rau­cher­ent­wöh­nungs­se­mi­na­ren als steu­er­freie Heil­be­hand­lung

Die Durch­füh­rung von Rau­cher­ent­wöh­nungs­se­mi­na­ren kann als vor­beu­gen­de Maß­nah­me des Gesund­heits­schut­zes bei Vor­lie­gen einer medi­zi­ni­schen Indi­ka­ti­on eine steu­er­freie Heil­be­hand­lung sein. Die von Betriebs­ärz­ten vor­ge­nom­me­ne Sam­mel­über­wei­sung von Arbeit­neh­mern zur Teil­nah­me an Rau­cher­ent­wöh­nungs­se­mi­na­ren genügt den Anfor­de­run­gen an die gebo­te­ne medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on, wenn sie auf medi­zi­ni­schen Fest­stel­lun­gen der Betriebs­ärz­te beruht. Nach § 4 Nr. 14

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Umsatz­steu­er­freie Leis­tun­gen eines Podo­lo­gen

Ein Podo­lo­ge ver­fügt im Regel­fall bereits dann über die erfor­der­li­che Berufs­qua­li­fi­ka­ti­on zur Erbrin­gung steu­er­frei­er Heil­be­hand­lungs­leis­tun­gen gemäß § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG, wenn er die staat­li­che Prü­fung zum Podo­lo­gen (§ 4 PodG) mit Erfolg abge­legt hat. Nach § 4 Nr. 14 Buchst. a Satz 1 UStG sind steu­er­frei die "Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin, die

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Yoga ist kei­ne Heil­kunst

Die Durch­füh­rung von Yoga­kur­sen ist regel­mä­ßig kei­ne von der Umsatz­steu­er befrei­te Heil­be­hand­lung. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH müs­sen Heil­be­hand­lun­gen i.S. von § 4 Nr. 14 UStG a.F. einen the­ra­peu­ti­schen Zweck haben . Zu den Heil­be­hand­lun­gen im Bereich der Human­me­di­zin gehö­ren zwar auch Leis­tun­gen, die zum Zweck der Vor­beu­gung erbracht wer­den, wie

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19%ige Salz­was­ser-Schwe­be­bä­der

Das soge­nann­te Floa­ten – Sal­z­­was­­ser-Schwe­be­bä­­der in spe­zi­el­len Kap­seln (sog. Floa­ting – Tanks) – unter­liegt dem Regel­steu­er­satz nach § 12 Abs. 1 UStG und nicht dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz nach § 12 Abs. 2 Nr. 9 UStG, soweit nicht der Nach­weis erbracht wird, dass die Leis­tung im Rah­men einer medi­zi­ni­schen Heil­be­hand­lung erbracht wird. Die Steu­er

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Niko­ti­n­ent­wöh­nung als Heil­be­hand­lung

Niko­ti­n­ent­wöh­nung ist kei­ne nach § 4 Nr. 14 UStG von der Umsatz­steu­er befrei­te Heil­be­hand­lung. Nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG in der für das Streit­jahr 2005 gel­ten­den Fas­sung sind "die Umsät­ze aus der Tätig­keit als Arzt, Zahn­arzt, Heil­prak­ti­ker, Phy­sio­the­ra­peut (Kran­ken­gym­nast), Heb­am­me oder aus einer ähn­li­chen heil­be­ruf­li­chen Tätig­keit und aus der Tätig­keit

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Ärzt­li­cher Kunst­feh­ler und der erfor­der­li­che Zweit­ein­griff

In einer aktu­el­len Ent­schei­dung hat der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men zur Ein­stands­pflicht des Arz­tes für die Fol­gen eines Zweit­ein­griffs durch einen nach­be­han­deln­den Arzt, der erfor­der­lich wird, weil dem vor­be­han­deln­den Arzt beim Erst­ein­griff ein Behand­lungs­feh­ler unter­lau­fen ist. Der Pati­ent kann von dem Arzt Beklag­ten wegen feh­ler­haf­ter ärzt­li­cher Behand­lung Ersatz der ihm infol­ge

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Heil­be­hand­lung durch Vita­lo­gis­ten

Heil­be­hand­lungs­leis­tun­gen sind nach § 4 Nr. 14 Satz 1 UStG nur steu­er­frei, wenn der Unter­neh­mer über eine Berufs­qua­li­fi­ka­ti­on ver­fügt, die ihn zur Erbrin­gung die­ser Leis­tun­gen befä­higt. Die gilt nicht für eine Heil­be­hand­lung durch einen Vita­lo­gis­ten. Nach § 4 Nr. 14 Satz 1 der in den Streit­jah­ren gel­ten­den Fas­sung des UStG sind "die Umsät­ze aus

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Erwerbs­min­de­rungs­ren­te und Ver­wei­ge­rung der Heil­be­hand­lung

Wird eine zumut­ba­re Heil­be­hand­lung durch den Betrof­fe­nen ver­wei­gert, besteht kein Anspruch auf Erwerbs­min­de­rungs­ren­te. Das Sozi­al­ge­richt Frei­burg ent­schied in dem kon­kre­ten Fall, dass der Klä­ger weder voll noch teil­wei­se erwerbs­ge­min­dert sei. Voll erwerbs­ge­min­dert ist gemäß § 43 Abs. 2 S. 2 SGB VI, wer wegen Krank­heit oder Behin­de­rung auf nicht abseh­ba­re Zeit außer­stan­de

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