Unwirk­sa­me Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei

Die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei ge­nü­gen nicht den An­for­de­run­gen des ver­fas­sungs­recht­li­chen Ge­set­zes­vor­be­halts. Der par­la­men­ta­ri­sche Ge­setz­ge­ber muss zu­min­dest die tra­gen­den Struk­tur­prin­zi­pi­en und die we­sent­li­chen Ein­schrän­kun­gen des Heil­für­sor­ge­rechts selbst re­geln. Für eine Über­gangs­zeit sind die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten wei­ter an­zu­wen­den, so­weit sie nicht aus an­de­ren Grün­den gegen hö­her­ran­gi­ges Recht ver­sto­ßen. Die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die

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Das Heil­für­sor­ge­recht der Bun­des­po­li­zei

Das Heil­für­sor­ge­recht der Bun­des­po­li­zei bedarf einer gesetz­li­cher Grund­la­ge. Wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt ent­schie­den hat,besteht der­zeit für die Rechts­an­sprü­che der Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten des Bun­des im Kran­k­heits- und Pfle­ge­fall (Heil­für­sor­gean­sprü­che) kei­ne aus­rei­chen­de gesetz­li­che Grund­la­ge. Die bis­he­ri­ge Pra­xis, die Heil­für­sor­ge­leis­tun­gen im Wesent­li­chen auf Grund von Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten – den Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei

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Heil­für­sor­ge für Poli­zei­voll­zugs­be­am­te

Die "All­ge­mei­ne Ver­wal­tungs­vor­schrift über die Gewäh­rung von Heil­für­sor­ge für Poli­zei­voll­zugs­be­am­tin­nen und Poli­zei­voll­zugs­be­am­te der Bun­des­po­li­zei nach § 70 Abs. 2 BBesG" (HfVB­POL) genügt nicht den Anfor­de­run­gen des all­ge­mei­nen Geset­zes­vor­be­halts. Sie ist aber für einen Über­gangs­zeit­raum wei­ter anzu­wen­den, soweit sie nicht aus ande­ren Grün­den gegen höher­ran­gi­ges Recht ver­stößt. Rechts­grund­la­ge für die Gewäh­rung von

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Kein Via­gra für Poli­zis­ten

Für die Medi­ka­men­te Levi­tra und Cia­lis besteht kein Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me im Rah­men der frei­en Heil­für­sor­ge für Poli­zis­ten. Meint jeden­falls das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver lässt es dabai offen, ob der frü­he­re bis März 2009 gel­ten­de § 224 Abs. 2 NBG iVm. mit den Heil­für­sor­ge­be­stim­mun­gen für den Poli­zei­voll­zugs­dienst des Lan­des

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Freie Heil­für­sor­ge für nie­der­säch­si­sche Ruhe­stands-Poli­zis­ten

Die als Über­gangs­recht für nie­der­säch­si­sche Poli­zei­voll­zugs­be­am­te gel­ten­de Rege­lung des § 224 Abs. 2 Nr. 1 NBG a. F. (jetzt § 114 Abs. 1 Nr. 1 NBG) über die Gewäh­rung frei­er Heil­für­sor­ge setzt vor­aus, dass der Poli­zei­voll­zugs­be­am­te seit dem 31. Janu­ar 1999 ohne Unter­bre­chung im akti­ven Dienst des Lan­des Nie­der­sach­sen steht. Nach § 224 Abs.

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Freie Heil­für­sor­ge für nie­der­säch­si­sche Poli­zis­ten

Die Gewäh­rung frei­er Heil­für­sor­ge für nie­der­säch­si­sche Poli­zei­voll­zugs­be­am­te setzt gemäß § 224 Abs. 2 Nr. 1 NBG a. F. (vgl. jetzt § 114 Abs. 1 Nr. 1 NBG n. F.) vor­aus, dass die Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten seit dem 31. Janu­ar 1999 ohne Unter­bre­chung im Poli­zei­voll­zugs­dienst des Lan­des Nie­der­sach­sen ste­hen. Eine zwi­schen­zeit­li­che Tätig­keit im Poli­zei­ver­wal­tungs­dienst reicht hier­für nicht.

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Lage­rung von Samen­zel­len als Heil­für­sor­ge

Ein Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me für eine lang­fris­ti­ge Ein­la­ge­rung von Samen­zel­len für einen an Pro­sta­ta­krebs erkrank­ten Poli­zei­be­am­ten, der nach der erfor­der­li­chen Ope­ra­ti­on auf nor­ma­lem Wege nicht mehr zeu­gungs­fä­hig ist, besteht nicht. Wie das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver nun ent­schie­den hat, gibt es zwar gem. § 114 NBG einen Anspruch auf Heil­für­sor­ge nach den

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