Heilpraktikererlaubnis - nur für die Ergotherapie

Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis – nur für die Ergo­the­ra­pie

Die Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis kann auf die Aus­übung der Ergo­the­ra­pie beschränkt wer­den. Die gene­rel­le Ableh­nung einer auf das Gebiet der Ergo­the­ra­pie beschränk­ten Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis ver­stößt gegen den Rechts­an­spruch des Ergo­the­ra­peu­ten aus Art. 12 Abs. 1 GG i.V.m. § 1 Abs. 1 des Geset­zes über die berufs­mä­ßi­ge Aus­übung der Heil­kun­de ohne Bestal­lung – Heil­prG – vom 17.02.1939

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Heilpraktiker per Fernschule

Heil­prak­ti­ker per Fern­schu­le

Das Fern­un­ter­richts­schutz­ge­setz (Fer­nUSG) kann auch auf einen Heil­­prak­­ti­kum-Aus­­­bil­­dungs­­­ver­­­trag Anwen­dung fin­den. Gem. § 7 Abs. 1 Fer­nUSG ist ein Fern­un­ter­richts­ver­trag nich­tig, wenn er von einem Ver­an­stal­ter ohne die nach § 12 Abs. 1 Fer­nUSG erfor­der­li­che Zulas­sung geschlos­sen wird. Das Vor­lie­gen einer sol­chen Zulas­sung ist von Amts wegen zu prü­fen. Nach der Legal­de­fi­ni­ti­on in §

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Heilpraktiker und die verschreibungspflichtigen Arzneimittel

Heil­prak­ti­ker und die ver­schrei­bungs­pflich­ti­gen Arz­nei­mit­tel

Im Rah­men eines Straf­ver­fah­ren wegen Anstif­tung zur Abga­be von Arz­nei­mit­teln an Ver­brau­cher ohne ärzt­li­che Ver­schrei­bung müs­sen in einer „Aus­sa­ge gegen Aussage”-Konstellation die für und gegen die Rich­tig­keit der Anga­ben des ein­zi­gen Belas­tungs­zeu­gen spre­chen­den Gesichts­punk­te umfas­send geprüft und gewür­digt und im Urteil wie­der­ge­ge­ben wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg

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Ein Chiropraktiker in Deutschland

Ein Chi­ro­prak­ti­ker in Deutsch­land

Der Schutz­be­reich des Grund­rechts aus Art. 12 GG schützt nicht nur in deut­schen Aus­bil­dungs­gän­gen fixier­te Berufs­bil­der, son­dern auch ande­re inter­na­tio­nal aner­kann­te Berufs­bil­der. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat bereits für den Bereich der Psy­cho­the­ra­peu­ten ent­schie­den, dass die Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis anders als die bei einem Arzt mit der Appro­ba­ti­on erteil­te Heil­be­fug­nis teil­bar ist. Das gilt

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Niederlassung eines Heilpraktikers

Nie­der­las­sung eines Heil­prak­ti­kers

Das Heil­prak­ti­ker­ge­setz ver­bie­tet eine Aus­übung der Heil­kun­de im Umher­zie­hen. Für die erfor­der­li­che Nie­der­las­sung genügt eine gele­gent­li­che Nut­zung des Behand­lungs­rau­mes eines Drit­ten nach Abspra­che nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Kran­ken­ver­si­che­rung statt­ge­ge­ben, die an eine Heil­prak­ti­ke­rin gezahl­te Beträ­ge von ihrer Ver­si­che­rungs­neh­me­rin

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Der erblindete Heilpraktiker

Der erblin­de­te Heil­prak­ti­ker

Die Ertei­lung einer Heil­prak­ti­ker­er­laub­nis ist auch bei einer Erblin­dung mög­lich. Die Vor­aus­set­zun­gen für die Ertei­lung einer Erlaub­nis zur Aus­übung der Heil­kun­de nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz kön­nen auch im Fall einer blin­den Antrag­stel­le­rin erfüllt sein. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lei­det die 1971 gebo­re­ne Klä­ge­rin an einer Netz­haut­de­ge­ne­ra­ti­on und ist

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