Lebensmittel aus Palästina - und die Herkunftsangabe

Lebens­mit­tel aus Paläs­ti­na – und die Her­kunfts­an­ga­be

Auf Lebens­mit­teln aus vom Staat Isra­el besetz­ten Gebie­ten muss, wie jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ent­schie­de­nen hat, ihr Ursprungs­ge­biet und, wenn sie aus einer israe­li­schen Sied­lung in die­sem Gebiet kom­men, zusätz­lich die­se Her­kunft ange­ge­ben wer­den. In die­sem Urteil „Orga­ni­sa­ti­on jui­ve euro­péen­ne und Vigno­ble Psa­got“ hat die Gro­ße Kam­mer des

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Kondome - made in Germany

Kon­do­me – made in Ger­ma­ny

Die Wer­be­aus­sa­ge „KONDOME – Made in Ger­ma­ny“ ist nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Hamm irre­füh­rend und zu unter­las­sen, wenn die für die Her­stel­lung der Kon­do­me wesent­li­chen Fer­ti­gungs­schrit­te im Aus­land statt­fin­den. Im dem hier vom OLG Hamm ent­schie­de­nem Fall stel­len die Par­tei­en, in Arn­stadt und in Bie­le­feld ansäs­si­ge Fir­men, stel­len mit im

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Opel-Spielzeug - oder: Der Opel-Blitz als Abbildungsdetail der Wirklichkeit

Opel-Spiel­zeug – oder: Der Opel-Blitz als Abbil­dungs­de­tail der Wirk­lich­keit

Der Her­stel­ler eines Kraft­fahr­zeu­ges kann den Ver­trieb von Spiel­zeug­mo­dell­au­tos nicht unter Beru­fung auf sei­ne Mar­ken­rech­te unter­sa­gen, nur weil die Spiel­zeug­mo­dell­au­tos als ver­klei­ner­te Nach­bil­dung sei­nes Ori­gi­nal­fahr­zeugs auch die Mar­ke des Ori­gi­nal­her­stel­lers an der ent­spre­chen­den Stel­le tra­gen. Mit die­sem Urteils­spruch des Bun­des­ge­richts­hofs unter­lag ges­tern der Auto­her­stel­ler Opel im Streit um Mar­ken­ver­let­zung durch

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Kleidsame Ostblockkürzel

Kleid­sa­me Ost­block­kür­zel

Der Auf­druck der ehe­ma­li­gen Staats­kurz­be­zeich­nun­gen „DDR“ und „CCCP“ ver­letzt nach zwei ges­tern ver­kün­de­ten Urtei­len des Bun­des­ge­richts­hofs kei­ne ein­ge­tra­ge­nen Mar­ken. Drit­te dür­fen mit­hin auf Beklei­dungs­stü­cken Sym­bo­le ehe­ma­li­ger Ost­block­staa­ten anbrin­gen, obwohl die­se Sym­bo­le mitt­ler­wei­le als Mar­ken für Beklei­dungs­stü­cke geschützt sind. „DDR“ In dem ers­ten der bei­den vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Ver­fah­ren ist der

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Oberlandesgericht München

Bud­wei­ser oder Ame­ri­can Bud?

Die Bier­mar­ke „Bud­wei­ser“ bzw. „Bud“ beschäf­tigt wie­der ein­mal die Gerich­te der EU: Die Bezeich­nung „BUD“ kann nach einem jetzt auf die Vor­la­ge des Han­dels­ge­richts Wien ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten nicht außer­halb der gemein­schaft­li­chen Schutz­re­ge­lung als Ursprungs­be­zeich­nung geschützt wer­den. Soll­te sich jedoch erwei­sen, dass die Bezeich­nung „Bud“ in

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Vierlinden - oder: deutsche vs. EU-Gerichte

Vier­lin­den – oder: deut­sche vs. EU-Gerich­te

Im Rah­men der Prü­fung des Schutz­hin­der­nis­ses nach § 8 Abs. 2 Nr. 2 Mar­kenG ist die Beur­tei­lung, ob eine zukünf­ti­ge Ver­wen­dung einer geo­gra­phi­schen Her­kunfts­an­ga­be für eine bestimm­te Waren­grup­pe ver­nünf­ti­ger­wei­se zu erwar­ten ist, grund­sätz­lich Sache der natio­na­len Gerich­te. Allein aus dem Umstand, dass das Bun­des­pa­tent­ge­richt der Bekannt­heit einer Orts­be­zeich­nung bei der Prü­fung des Schutz­hin­der­nis­ses

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Oberlandesgericht München

Woher kommt die Münch­ner Weiß­wurst?

Eine Münch­ner Erzeu­ger­ge­mein­schaft hat­te den Antrag gestellt, den Namen „Münch­ner Weiß­wurst“ nach den Rechts­vor­schrif­ten der Euro­päi­schen Gemein­schaft – ähn­lich den „Nürn­ber­ger Rost­brat­würs­ten“ – als „geo­gra­phi­sche Anga­be“ ein­tra­gen und damit schüt­zen zu las­sen. Damit wäre die Pro­duk­ti­on der „Münch­ner Weiß­wurst“ ent­spre­chend der mit­be­an­trag­ten Rezep­tur und die Ver­wen­dung des Namens aus­schließ­lich Betrie­ben

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Oberlandesgericht München

EU-Durch­set­zungs-Richt­li­nie

Der Deut­schen Bun­des­tag hat das Gesetz zur Umset­zung der EU-Durch­­­se­t­­zungs-Rich­t­­li­­nie ver­ab­schie­det. Das Gesetz und die EU-Rich­t­­li­­nie sol­len den Kampf gegen Pro­dukt­pi­ra­te­rie ver­stär­ken. Das Gesetz setzt die Richt­li­nie 2004/​48/​EG durch eine Novel­lie­rung von meh­re­ren Geset­zen zum Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums um: Patent­ge­setz, Gebrauchs­mus­ter­ge­setz, Mar­ken­ge­setz, Halb­lei­t­er­schutz­ge­setz, Urhe­ber­rechts­ge­setz, Geschmacks­mus­ter­ge­setz, Sor­ten­schutz­ge­setz wer­den weit­ge­hend wort­gleich

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Bayerisches Bier vor dem EuGH

Baye­ri­sches Bier vor dem EuGH

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten Fra­gen zum Umfang des Schut­zes einer durch eine Ver­ord­nung der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten geschütz­ten geo­gra­phi­schen Anga­be gegen­über einer inter­na­tio­nal regis­trier­ten Mar­ke vor­ge­legt. Der Klä­ger, der Baye­ri­sche Brau­er­bund e.V., ist der Dach­ver­band der Baye­ri­schen Brau­wirt­schaft. Zu sei­nen sat­zungs­ge­mä­ßen Auf­ga­ben gehört es, gegen die unlau­te­re

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Oberlandesgericht München

Pro­dukt­pi­ra­te­rie

Das Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­ri­um hat heu­te den Refe­ren­ten­ent­wurf zur Umset­zung der EU-Durch­­­se­t­­zungs-Rich­t­­li­­nie den Bun­des­mi­nis­te­ri­en zur Stel­lung­nah­me zuge­lei­tet. Der Gesetz­ent­wurf soll den Kampf gegen Pro­dukt­pi­ra­te­rie erleich­tern.

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