Über­tra­gung einer 6b-Rück­la­ge – und die Anschaf­fungs­kos­ten des Reinves­ti­ti­ons­wirt­schafts­guts

Eine Rück­la­ge nach § 6b EStG darf vor der Anschaf­fung oder Her­stel­lung eines Reinves­ti­ti­ons­wirt­schafts­guts nicht auf einen ande­ren Betrieb des Steu­er­pflich­ti­gen über­tra­gen wer­den. Ein Ver­äu­ße­rungs­ge­winn, der in eine Rück­la­ge nach § 6b EStG ein­ge­stellt wor­den ist, kann in einen ande­ren Betrieb des Steu­er­pflich­ti­gen erst in dem Zeit­punkt über­führt wer­den, in

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Unver­mu­te­te Reno­vie­rungs­auf­wen­dun­gen – als anschaf­fungs­na­he Her­stel­lungs­kos­ten

Unver­mu­te­te Auf­wen­dun­gen für Reno­vie­rungs­maß­nah­men, die ledig­lich dazu die­nen, Schä­den zu besei­ti­gen, wel­che auf­grund des lang­jäh­ri­gen ver­trags­ge­mä­ßen Gebrauchs der Miet­sa­che durch den Nut­zungs­be­rech­tig­ten ent­stan­den sind, füh­ren unter den wei­te­ren Tat­be­stands­vor­aus­set­zun­gen des § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG zu anschaf­fungs­na­hen Her­stel­lungs­kos­ten. Dies gilt auch, wenn im Rah­men einer sol­chen Reno­vie­rung "ver­deck­te", d.h. dem

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Künf­ti­ge Anschaf­fungs­kos­ten, die zu kei­nem Ertrag mehr füh­ren kön­nen…

Das Pas­si­vie­rungs­ver­bot des § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG erfasst auch in künf­ti­gen Wirt­schafts­jah­ren als Anschaf­­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten eines Wirt­schafts­gu­tes zu akti­vie­ren­de Auf­wen­dun­gen, die zu kei­nem Ertrag mehr füh­ren kön­nen. In Nach­sor­ge­rück­stel­lun­gen ent­hal­te­ne Inves­ti­ti­ons­kos­ten sind nach § 5 Abs. 4b Satz 1 EStG von der Rück­stel­lungs­bil­dung aus­ge­schlos­sen. Eine teleo­lo­gi­sche Reduk­ti­on der Vor­schrift für

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Besei­ti­gungs­auf­wand für nach­träg­lich ein­ge­tre­te­ne Schä­den

Auf­wen­dun­gen zur Besei­ti­gung nach­träg­lich ein­ge­tre­te­ner Schä­den sind kei­ne anschaf­fungs­na­hen Her­stel­lungs­kos­ten. Auf­wen­dun­gen des Ver­mie­ters zur Besei­ti­gung von Schä­den, die der Mie­ter nach Erwerb einer Eigen­tums­woh­nung ver­ur­sacht hat, kön­nen daher sofort als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abge­zo­gen wer­den. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall erwarb der

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Sat­tel­dach statt Flach­dach­re­no­vie­rung – und fer­tig ist die steu­er­li­che Gebäu­de­er­wei­te­rung

Unter dem Gesichts­punkt der Erwei­te­rung sind (nach­träg­li­che) Her­stel­lungs­kos­ten –neben Anbau und Auf­sto­ckung– auch gege­ben, wenn nach Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des sei­ne nutz­ba­re Flä­che –wenn auch nur gering­fü­gig– ver­grö­ßert wird (hier: Sat­tel­dach statt Flach­dach). Auf die tat­säch­li­che Nut­zung sowie auf den etwa noch erfor­der­li­chen finan­zi­el­len Auf­wand für eine Fer­tig­stel­lung zu Wohn­zwe­cken kommt

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Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen oder Her­stel­lungs­kos­ten?

Übli­che Instan­d­­se­t­zungs- oder Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men, also die blo­ße Instand­set­zung vor­han­de­ner Sanitär‑, Ele­k­­tro- und Hei­zungs­an­la­gen, der Fuß­bo­den­be­lä­ge, der Fens­ter und der Dach­ein­de­ckung, sind in der Regel sofort abzieh­ba­re Erhal­tungs­auf­wen­dun­gen (Wer­bungs­kos­ten im Sin­ne von § 9 Abs. 1 EStG). Indes kön­nen sol­che Maß­nah­men in ihrer Gesamt­heit zu einer wesent­li­chen Ver­bes­se­rung im Sin­ne des § 255

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Her­stel­lungs­kos­ten­min­de­rung durch nach­träg­lich gewähr­ten Zuschuss

Wer­den Vor­aus­zah­lungs­mit­tel i.S. des § 43 Abs. 3 StBauFG, die nach den öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Sub­ven­ti­ons­vor­ga­ben zunächst aus­drück­lich als Dar­le­hen gewährt wer­den, in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum in einen ver­lo­re­nen Zuschuss umge­wan­delt, so führt die­se (end­gül­ti­ge) Sub­ven­ti­ons­ent­schei­dung in die­sem Ver­an­la­gungs­zeit­raum, nicht aber rück­wir­kend auf den Zeit­punkt der Gewäh­rung der Vor­aus­zah­lung zu einer Min­de­rung der

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Abriss­kos­ten sind Her­stel­lungs­kos­ten

Soll ein Gebäu­de spä­ter abge­ris­sen wer­den und wird es mit die­ser Absicht in das Betriebs­ver­mö­gen ein­ge­legt, sind die Abriss­kos­ten kei­ne Wer­bungs­kos­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung son­dern Her­stel­lungs­kos­ten. So hat das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Das Finanz­amt hat die vom Klä­ger für die Anschaf­fung eines Pkw`s im

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