Die Zahlung eines teuren, aber wirksameren Hilfsystem durch die Krankenkasse

Die Zah­lung eines teu­ren, aber wirk­sa­me­ren Hilfsys­tem durch die Kran­ken­kas­se

Im Bereich des unmit­tel­ba­ren Behin­de­rungs­aus­gleichs dür­fen Ver­si­cher­te nicht auf kos­ten­güns­ti­ge­re, aber weni­ger wirk­sa­me Hilfs­mit­tel ver­wie­sen wer­den. Sie haben Anspruch auf einen mög­lichst weit­ge­hen­den Aus­gleich des Funk­ti­ons­de­fi­zits unter Berück­sich­ti­gung des aktu­el­len Stands des medi­zi­ni­schen und tech­ni­schen Fort­schritts. Eine posi­ti­ve Emp­feh­lung des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses ist nicht erfor­der­lich. So hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg

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Zuzahlungsverzicht bei medizinischen  Hilfsmitteln

Zuzah­lungs­ver­zicht bei medi­zi­ni­schen Hilfs­mit­teln

Die Wer­bung mit einem Ver­zicht auf die gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Zuzah­lung bei medi­zi­ni­schen Hilfs­mit­teln ist zuläs­sig. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall han­del­te die Beklag­te im Inter­net mit medi­zi­ni­schen Hilfs­mit­teln, ins­be­son­de­re zur Behand­lung von Dia­be­tes. Sie warb damit, dass ihre Kun­den kei­ne gesetz­li­che Zuzah­lung ent­rich­ten müs­sen, weil sie die­se über­neh­me.

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Das Boxspringbett von der Conterganstiftung

Das Box­spring­bett von der Con­ter­gan­stif­tung

Das Ver­wal­tungs­ge­richt hat die Con­ter­gan­stif­tung ver­pflich­tet, einer Tha­li­do­mid­ge­schä­dig­ten die Kos­ten für die Anschaf­fung eines Box­spring­bet­tes in Höhe von rund 5.100 € zu erstat­ten. Auf­grund von Rücken­schmer­zen und Ver­span­nun­gen, die ihre Ursa­che in erheb­li­chen Belas­tun­gen der Wir­bel­säu­le, des gesam­ten Rückens und der Hüf­ten haben, ver­ord­ne­te der Haus­arzt der Klä­ge­rin ein Box­spring­bett mit

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Krankheitskostenversicherung - und die zweite Beinprothese

Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung – und die zwei­te Bein­pro­the­se

Sehen Tarif­be­din­gun­gen zur pri­va­ten Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung vor, dass Leis­tun­gen für "Hilfs­mit­tel glei­cher Art" (nur) ein­mal inner­halb von drei Jah­ren erstat­tungs­fä­hig sind, ist damit der kon­kre­te Ver­wen­dungs­zweck des Hilfs­mit­tels, ins­be­son­de­re bezo­gen auf das jeweils geschä­dig­te Kör­per­teil gemeint. Die Ver­sor­gung eines bein­am­pu­tier­ten Ver­si­che­rungs­neh­mers mit einer Bein­pro­the­se ist medi­zi­nisch not­wen­dig im Sin­ne von §

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Cityliner als Krankenfahrstuhl

City­li­ner als Kran­ken­fahr­stuhl

Ein Elek­tro­mo­bil (City­li­ner 412) ist kein bei­hil­fe­fä­hi­ges Hilfs­mit­tel im Sin­ne des § 6 Abs. 1 Nr. 4 BhV. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Ver­fah­ren strit­ten sich die Betei­lig­ten über die Ver­sor­gung des Klä­gers mit einem Elek­tro­mo­bil. Der Klä­ger ist Beam­ter der Bun­des­fi­nanz­ver­wal­tung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und für sich und sei­ne Ehe­frau

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