Kir­chen­steu­er-Erstat­tungs­über­hang – und kein Ver­lust­aus­gleich

Ein Erstat­tungs­über­hang aus zurück­ge­zahl­ter Kir­chen­steu­er kann nicht mit Ver­lust­vor­trä­gen aus­ge­gli­chen wer­den und ist daher als Ein­kom­men zu ver­steu­ern. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall wur­de den kla­gen­den Ehe­gat­ten für das Streit­jahr 2012 in den Vor­jah­ren gezahl­te Kir­chen­steu­er erstat­tet, da sich auf­grund einer für die­se Jah­re durch­ge­führ­ten Außen­prü­fung das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men

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Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung nach dem Außen­steu­er­ge­setz

Bei der Ermitt­lung der dem Hin­zu­rech­nungs­be­trag zugrun­de lie­gen­den Ein­künf­te (§ 10 Abs. 3 Satz 1 AStG) sind im Fal­le von Geschäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen (Kapital-)Gesellschaft und Gesell­schaf­ter zu nicht fremd­üb­li­chen ‑d.h. durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis bestim­m­­ten- Bedin­gun­gen die hier­durch ver­an­lass­ten Ein­künf­te­min­de­run­gen und ver­hin­der­ten Ein­künf­teer­hö­hun­gen eben­so wie die Zufüh­run­gen zum Gesell­schafts­ver­mö­gen in ent­spre­chen­der Anwen­dung von §

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Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Akti­en – und der gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nungs­be­trag

Die gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung nach § 8 Nr. 5 GewStG für von der Kör­per­schaft­steu­er befrei­te Divi­den­den wird nicht um Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf Akti­en im Streu­be­sitz, die dem Abzugs­ver­bot des § 8b Abs. 3 KStG unter­fal­len, gemin­dert . Eine teleo­lo­gi­sche Exten­si­on des Wort­lauts des § 8 Nr. 5 GewStG kommt nicht in Betracht. Gemäß § 6 GewStG ist Besteue­rungs­grund­la­ge

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Die aus­län­di­sche Betriebs­stät­te in der Gewer­be­steu­er

Bei dem Hin­zu­rech­nungs­be­trag nach § 10 Abs. 1 Satz 1 AStG han­delt es sich um einen Teil des Gewer­be­er­trags eines inlän­di­schen Unter­neh­mens, der auf eine nicht im Inland bele­ge­ne Betriebs­stät­te ent­fällt. Der Gewinn des inlän­di­schen Unter­neh­mens ist des­we­gen um die­sen Betrag nach § 9 Nr. 3 Satz 1 GewStG 2002 zu kür­zen. In dem hier

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Geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Hin­zu­rech­nungs­be­trä­ge

Die Fra­ge, ob eine Gewinn­hin­zu­rech­nung nach § 15a Abs. 3 Satz 3 EStG vor­zu­neh­men ist, ist im Rah­men des Ver­fah­rens zur geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Besteue­rungs­grund­la­gen gemäß § 179 Abs. 2 Satz 2, § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO zu klä­ren. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs han­delt es sich bei der geson­der­ten

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Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters – und ihre gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Nach § 8 Nr. 3 GewStG 1999/​2002 a.F. sind dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb (§ 7 GewStG 1999/​2002 a.F.) die Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters hin­zu­zu­rech­nen, soweit sie bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind und wenn sie beim Emp­fän­ger nicht zur Steu­er nach dem Gewer­be­er­trag her­an­zu­zie­hen sind. Der Begriff "Gewinn­an­tei­le des stil­len Gesell­schaf­ters"

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Gewerb­li­che Zwi­schen­ver­pach­tung – und die Gewer­be­steu­er

Die Besteue­rungs­fol­gen, die aus der Hin­zu­rech­nung der Mie­ten und Pach­ten für wei­ter­ver­mie­te­te oder ‑ver­pach­te­te Immo­bi­li­en zum Gewinn aus Gewer­be­be­trieb gemäß § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2002 i.d.F. des UntS­tRefG 2008 resul­tie­ren, ent­spre­chen im Regel­fall den gesetz­ge­be­ri­schen Wer­tun­gen und recht­fer­ti­gen daher grund­sätz­lich kei­nen Erlass der Gewer­be­steu­er wegen sach­li­cher Unbil­lig­keit. Ein Gewer­be­steu­er­erlass wegen

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Hin­zu­rech­nung eines nega­ti­ven Akti­en­ge­winns zum Steu­er­bi­lanz­ge­winn

Der in § 40a Abs. 1 KAGG i.d.F. des StSenkG vom 23.10.2000 ent­hal­te­ne Ver­weis auf § 8b Abs. 2 KStG 2002 umfasst nicht zugleich die Rechts­fol­ge des § 8b Abs. 3 KStG 2002 als Rechts­grund­la­ge für die Hin­zu­rech­nung eines sog. nega­ti­ven Akti­en­ge­winns aus der Rück­ga­be von Anteils­schei­nen an einem Wer­t­pa­­pier-Son­­der­­ver­­­mö­gen zum Steu­er­bi­lanz­ge­winn. Nach

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Gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung von Miet- und Pacht­zin­sen

Auch die Mie­ten und Pach­ten für wei­ter­ver­mie­te­te oder ‑ver­pach­te­te Immo­bi­li­en sind dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb gemäß § 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG 2002 hin­zu­zu­rech­nen. Die Hin­zu­rech­nung von 13/​20 der Miet- und Pacht­zin­sen für die Benut­zung der unbe­weg­li­chen Wirt­schafts­gü­ter des Anla­ge­ver­mö­gens, die im Eigen­tum eines ande­ren ste­hen, ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Gemäß § 8 Nr. 1 Buchst

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Schuld­zin­sen fürs Gesell­schaf­ter­dar­lehn

Schuld­zin­sen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft für ein Dar­le­hen ihres Gesell­schaf­ters fal­len nicht in den Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 4a EStG. Die einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­stan­de­nen Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen des Gesell­schaf­ters sind im Rah­men der Hin­zu­rech­nung gemäß § 4 Abs. 4a EStG nicht zu berück­sich­ti­gen, soweit sie zugleich als Son­der­ver­gü­tung behan­delt wor­den sind. Dies

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Der qua­li­fi­zier­te Anteil­s­tausch – und das gewer­be­steu­er­recht­li­che Schach­tel­pri­vi­leg

Die Hin­zu­rech­nungs­vor­schrift des § 8 Nr. 5 GewStG 2009 stellt abs­trakt auf die Vor­aus­set­zun­gen des § 9 Nr. 2a GewStG 2009 ab; des Ansatz­er­for­der­nis­ses in § 9 Nr. 2a Satz 1 letz­ter Satz­teil GewStG 2009 bedarf es des­we­gen nicht . Nach ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 4 Abs. 2 Satz 3 (i.V.m. § 23 Abs. 1) UmwStG

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Hin­zu­rech­nungs­be­trag und Ver­äu­ße­rungs­ge­winn beim Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters

Der in dem Jahr des Aus­schei­dens eines Gesell­schaf­ters hin­sicht­lich des auf ihn ent­fal­len­den Anteils gemäß § 5a Abs. 4 Satz 3 Nr. 3 EStG dem Gewinn hin­zu­zu­rech­nen­de Unter­schieds­be­trag nach § 5a Abs. 4 Satz 1 EStG führt nicht zu einem nach den §§ 16, 34 EStG steu­er­be­güns­tig­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­winn. Nach § 5a EStG ist der auf

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