Die ordent­li­che Kün­di­gung als Dis­kri­mi­nie­rung eines HIV-Infi­zier­ten

Eine ordent­li­che Kün­di­gung, die einen Arbeit­neh­mer, auf den das Kün­di­gungs­schutz­ge­setz (noch) kei­ne Anwen­dung fin­det, aus einem der in § 1 AGG genann­ten Grün­de dis­kri­mi­niert, ist nach § 134 BGB iVm. § 7 Abs. 1, §§ 1, 3 AGG unwirk­sam. § 2 Abs. 4 AGG steht dem nicht ent­ge­gen. Eine sym­ptom­lo­se HIV-Infe­k­­ti­on hat eine Behin­de­rung im

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War­te­zeit­kün­di­gung wegen sym­ptom­lo­ser AIDS-Infek­ti­on

Das All­ge­mei­ne Gleich­be­hand­lungs­ge­setz unter­sagt Dis­kri­mi­nie­run­gen unter ande­rem wegen einer Behin­de­rung. Eine Behin­de­rung liegt vor, wenn die kör­per­li­che Funk­ti­on, geis­ti­ge Fähig­keit oder see­li­sche Gesund­heit eines Men­schen lang­fris­tig ein­ge­schränkt ist und dadurch – in Wech­sel­wir­kung mit ver­schie­de­nen sozia­len Kon­text­fak­to­ren (Bar­rie­ren) – sei­ne Teil­ha­be an der Gesell­schaft, wozu auch die Teil­ha­be am Berufs­le­ben

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Kün­di­gung eines HIV-Infi­zier­ten

Die Kün­di­gung eines Arbeit­neh­mers mit HIV-Infe­k­­ti­on wäh­rend der Pro­be­zeit, der bei der Her­stel­lung von Medi­ka­men­ten im „Rein­be­reich“ ein­ge­setzt wor­den ist, für den der Arbeit­ge­ber all­ge­mein fest­ge­legt hat­te, dass Arbeit­neh­mer mit Erkran­kun­gen jed­we­der Art – ins­be­son­de­re auch Arbeit­neh­mer mit HIV-Infe­k­­ti­on – nicht beschäf­tigt wer­den dür­fen, ist recht­mä­ßig. Die Kün­di­gung ist nicht

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Kün­di­gung wegen HIV-Infek­ti­on

Eine HIV-Infe­k­­ti­on hin­dert den Arbeit­ge­ber nicht, das Arbeits­ver­hält­nis nach Bekannt­wer­den der Infek­ti­on zu kün­di­gen. In einer jetzt vom Arbeits­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Kün­di­gungs­schutz­kla­ge ist der Arbeit­neh­mer HIV-infi­ziert und wur­de von dem Arbeit­ge­ber, einem Phar­ma­un­ter­neh­men, als Che­­misch-Tech­­ni­­scher Assis­tent beschäf­tigt. Der Arbeit­ge­ber kün­dig­te das Arbeits­ver­hält­nis in der Pro­be­zeit wegen der HIV-Infe­k­­ti­on. Der Arbeit­neh­mer

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