Das hoch­be­gab­te Kind – als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Auf­wen­dun­gen für Lern­the­ra­pie und Erzie­hungs­be­ra­tung eines hoch­be­gab­ten Kin­des stel­len kei­ne außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung dar, solan­ge ihre medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on nicht nach­ge­wie­sen ist. Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se, glei­cher Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se und glei­chen Fami­li­en­stan­des (außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung), so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er in bestimm­tem Umfang

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Schü­ler­be­för­de­rung zum nächst­ge­le­ge­nen Musik­gym­na­si­um

Mit der Ver­wei­sung auf § 19 Abs. 2 knüpft § 113 Abs. 4 Nr. 1 Var. 2 SchulG M‑V an den Besuch des (nächst­ge­le­ge­nen) Sport- oder Musik­gym­na­si­ums an. Ist ein Gym­na­si­um ledig­lich für einen Teil­be­reich als Sport- oder Musik­gym­na­si­um aus­ge­stal­tet, sind die Vor­schrif­ten nur inso­weit ein­schlä­gig, als Schü­ler die im Hin­blick auf die spe­zi­el­le

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Schul­geld für die nicht aner­kann­te Ergän­zungs­schu­le

Das an eine nicht aner­kann­te inlän­di­sche Ergän­zungs­schu­le geleis­te­tes Schul­geld kann bis ein­schließ­lich zum Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2007 nicht als Son­der­aus­ga­be abge­zo­gen wer­den. Der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Schul­geld ist im Jahr 2008 neu gere­gelt wor­den, weil der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem feh­len­den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für die in ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten bele­ge­nen Pri­vat­schu­len einen Ver­stoß

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Besuch einer Schu­le für Hoch­be­gab­te als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Auf­wen­dun­gen für den Schul­be­such eines hoch­be­gab­ten Kin­des kön­nen nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen abzieh­bar sein kön­nen, wenn der Schul­be­such medi­zi­nisch ange­zeigt ist. Nach § 33 Abs. 1 EStG wird die Ein­kom­men­steu­er auf Antrag ermä­ßigt, wenn einem Steu­er­pflich­ti­gen zwangs­läu­fig grö­ße­re Auf­wen­dun­gen als der über­wie­gen­den Mehr­zahl der Steu­er­pflich­ti­gen glei­cher Ein­kom­mens­ver­hält­nis­se,

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Aus­bil­dungs­frei­be­trag für hoch­be­gab­te Kin­der

Seit 2002 wird der Aus­bil­dungs­frei­be­trag in Höhe von 924 € je Kalen­der­jahr nur noch für voll­jäh­ri­ge Kin­der gewährt. Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Köln ist die­se Alters­gren­ze zumin­dest bis ein­schließ­lich 2006 auch dann ver­fas­sungs­ge­mäß, wenn ein Kind auf­grund einer Hoch­be­ga­bung bereits vor Errei­chen der Voll­jäh­rig­keit mit einem aus­wär­ti­gen Stu­di­um beginnt.

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Stu­di­en­ge­büh­ren für Hoch­be­gab­te

Auch für Hoch­be­gab­te und bei her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen ist, wie jetzt der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schied, kei­ne zwin­gen­de Befrei­ung von den Stu­di­en­ge­büh­ren zu gewäh­ren. Den Hoch­schu­len ist viel­mehr bei der Ent­schei­dung über die vom Gesetz ermög­lich­te Gebüh­ren­be­frei­ung für Stu­die­ren­de, die eine weit über­durch­schnitt­li­che Bega­bung auf­wei­sen oder im Stu­di­um her­aus­ra­gen­de Leis­tun­gen erbrin­gen, ein

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