Der Hoch­schul­kanz­ler auf Zeit

Die Rege­lun­gen des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes zum Hoch­schul­kanz­ler auf Zeit sind ver­fas­sungs­wid­rig. § 67 Absatz 2 Satz 3 Halb­satz 1 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes in der Fas­sung vom 28.04.2014 und § 67 Absatz 2 Satz 3 Halb­satz 1, § 93 Absatz 2 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes in Ver­bin­dung mit § 68 Absatz 4 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes in der Fas­sung der

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Hoch­schul­kanz­ler auf Zeit – vor­läu­fig.

Das Beam­ten­ver­hält­niss auf Zeit für den Kanz­ler einer bran­den­bur­gi­schen Hoch­schu­le kann nicht vor­läu­fig ver­län­gert wer­den. Das Ober­verwaltungs­gericht Ber­­­lin-Bran­­­den­burg ent­schied jetzt in einem vor­läu­figen Rechts­schutz­ver­fah­ren, dass das Land Bran­den­burg nicht ver­pflich­tet ist, das bis zum 28. Febru­ar 2017 befris­tete Beam­ten­ver­hält­nis des amtie­ren­den Kanz­lers einer bran­den­bur­gischen Hoch­schule vorläu­fig zu verlän­gern. Da­mit hat

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Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – und kei­ne Bezug­nah­me auf die Stu­di­en­ord­nung

Eine Prü­fungs­ord­nung, die ent­ge­gen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG Zahl, Art, Dau­er und Bewer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen nicht selbst nennt, son­dern inso­weit auf die Stu­di­en­ord­nung ver­weist, ist unwirk­sam. Ange­grif­fe­ne Prü­fungs­ver­su­che, die auf­grund einer gegen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG ver­sto­ßen­den Prü­fungs­ord­nung unter­nom­men wur­den, gel­ten als nicht abge­nom­men. Die Anzahl der nach

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Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – Wie­der­ho­lungs­prü­fun­gen oder Prü­fungs­fris­ten

Rege­lun­gen einer auf der Grund­la­ge des § 65 HmbHG 2001 erlas­se­nen Prü­fungs­ord­nung, die zugleich die Zahl der Prü­fungs­ver­su­che begren­zen als auch Prü­fungs­fris­ten fest­set­zen, deren Nicht­ein­hal­tung zum Nicht­be­stehen der Prü­fung führt, ver­sto­ßen gegen § 65 Abs. 3 HmbHG 2001 und sind unwirk­sam mit der Fol­ge, dass kei­ne der bei­den Beschrän­kun­gen gilt. Der

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Vor­stra­fen – und die Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des

Eine Uni­ver­si­tät darf für die Zulas­sung eines Pro­mo­ti­ons­be­wer­bers zur Pro­mo­ti­on einem straf­ba­ren Ver­hal­ten nur inso­weit Rele­vanz bei­mes­sen, als wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Straf­ta­ten in Rede ste­hen. Als Rechts­grund­la­ge für die Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des des Dr.s, die die beklag­te Uni­ver­si­tät ver­fügt hat, ist im hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall auf § 39 Abs. 4 Satz

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Pro­mo­ti­ons­zu­las­sung trotz straf­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lun­gen

Eine Uni­ver­si­tät kann die Zulas­sung zum Pro­mo­ti­ons­ver­fah­ren wegen einer straf­ge­richt­li­chen Ver­ur­tei­lung des Antrag­stel­lers nur dann ableh­nen, wenn die began­ge­ne Straf­tat eine wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Ver­feh­lung dar­stellt. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bean­trag­te der Dok­to­rand bei der beklag­ten Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Berg­aka­de­mie Frei­berg die Eröff­nung eines Pro­mo­ti­ons­ver­fah­rens. Dem Antrag bei­gefügt war gemäß

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Wahl­fach­prü­fung im Ers­ten Staats­ex­amen – und der Spiel­raum der Uni­ver­si­tät

Bei der ver­fas­sungs­recht­li­chen Bewer­tung einer Stu­­di­en- und Prü­fungs­ord­nung ist der im Hin­blick auf Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG den Uni­ver­si­tä­ten vom Gesetz­ge­ber eröff­ne­te Spiel­raum ein­zu­stel­len. Mit dem Gesetz zur Reform der Juris­ten­aus­bil­dung vom 11.07.2002 , das zum 1.07.2003 in Kraft getre­ten ist, hat der Bun­des­ge­setz­ge­ber die "Sub­stanz des all­ge­mei­nen Aus­bil­dungs­we­sens" an die

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Die Wahl­emp­feh­lung des AStA

Die ver­fass­te Stu­die­ren­den­schaft muss sich vor Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät neu­tral ver­hal­ten. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg der Ver­fass­ten Stu­die­ren­den­schaft der Albert-Lud­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg unter­sagt, anläss­lich der Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg am 30.06.2015 Wahl­emp­feh­lun­gen zuguns­ten ein­zel­ner Wahl­vor­schlä­ge aus­zu­spre­chen oder ledig­lich ein­zel­ne

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Uni-Fusi­on, Wis­sen­schafts­frei­heit und der Grün­dungs­be­auf­trag­te – der Fall der BTU Cott­bus-Senf­ten­berg

Das Bun­des­ver­fas­sugns­ge­richt hat Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Fusi­on der TU Cott­bus mit der FH Lau­sitz zur BTU Cot­t­bus-Senf­­ten­berg teil­wei­se statt­ge­ge­ben: Die vor­über­ge­hen­de Lei­tung der BTU Cot­t­bus-Senf­­ten­berg durch einen vom Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um ein­ge­setz­ten Grün­dungs­be­auf­trag­ten ist nicht mit der Wis­sen­schafts­frei­heit des Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG ver­ein­bar, weil der Gesetz­ge­ber die wesent­li­chen Rege­lun­gen nicht selbst

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Zustän­dig­keits­pro­ble­me bei der Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des

Mit der Fra­ge, wel­ches Organ der Hoch­schu­le für die Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des zustän­dig ist, wenn dies in der Pro­mo­ti­ons­ord­nung nicht aus­drück­lich gere­gelt ist, hat­te sich das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he zu befas­sen: Die Zustän­dig­keit für die Ent­schei­dung über die Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des liegt nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Karls­ru­he nicht beim Rek­to­rat der

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Habi­li­ta­ti­on auf­grund einer her­vor­ra­gen­den Dis­ser­ta­ti­on

Die in § 71 Abs. 3 S. 1 Ham­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz auf Aus­nah­me­fäl­le beschränk­te Habi­li­ta­ti­on auf­grund einer her­vor­ra­gen­den Dis­ser­ta­ti­on begeg­net beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken. Die ver­fas­sungs­recht­li­chen Maß­stä­be für die Kon­trol­le von Prü­fungs­ent­schei­dun­gen und Prü­fungs­ver­fah­ren erge­ben sich sowohl aus der Berufs­frei­heit als auch aus dem Grund­satz der Chan­cen­gleich­heit nach Art. 3 Abs. 1 GG .

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Die Abwahl einer Uni(vize)präsidentin

Aus den Vor­ga­ben, die das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt aus dem Grund­recht der Wis­sen­schafts­frei­heit (Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG) für die Legi­ti­ma­ti­on der Lei­tungs­or­ga­ne von Hoch­schu­len ent­wi­ckelt hat, ergibt sich, dass die Abbe­ru­fung ein­zel­ner Mit­glie­der des Prä­si­di­ums einer nie­der­säch­si­schen Hoch­schu­le dem aus­schlag­ge­ben­den Ein­fluss des Senats als dem mehr­heit­lich mit Hoch­schul­leh­rern besetz­ten Hoch­schul­gre­mi­um unter­lie­gen muss.

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Medi­zi­ni­sche Hoch­schu­le Han­no­ver – Hoch­schul­or­ga­ni­sa­ti­on vs. Wis­sen­schafts­frei­heit

Die mit Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG garan­tier­te Mit­wir­kung von Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern im wis­sen­schafts­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Gesamt­ge­fü­ge einer Hoch­schu­le erstreckt sich auf alle wis­sen­schafts­re­le­van­ten Ent­schei­dun­gen. Dies sind auch Ent­schei­dun­gen über die Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur, den Haus­halt und, weil in der Hoch­schul­me­di­zin mit der Wis­sen­schaft untrenn­bar ver­zahnt, über die Kran­ken­ver­sor­gung. Je mehr, je grund­le­gen­der und

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Das orga­ni­sa­to­risch ver­selb­stän­dig­tes Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum – und die Wis­sen­schafts­frei­heit

Der für die Orga­ni­sa­ti­on der Hoch­schul­me­di­zin bun­des­ver­fas­sungs­recht­lich gefor­der­te Aus­gleich zwi­schen der Wis­sen­schafts­frei­heit der medi­zi­ni­schen Hoch­schul­leh­rer und der best­mög­li­chen Kran­ken­ver­sor­gung gebie­tet, dass ein orga­ni­sa­to­risch ver­selb­stän­dig­tes Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum nicht zu über­prü­fen und nicht dafür ein­zu­ste­hen hat, dass das in tat­säch­li­chem Sin­ne erteil­te Ein­ver­neh­men des medi­zi­ni­schen Fach­be­reichs einer Uni­ver­si­tät zu einer den Bereich von

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Fremd­spra­chen­leh­rer an der Hoch­schu­le – und die Befris­tung nach dem WissZeitV

Mit­ar­bei­ter einer Hoch­schu­le, die den Stu­den­ten ledig­lich Fremd­spra­chen­kennt­nis­se ver­mit­teln, ohne dabei selbst eine wis­sen­schaft­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on zu erwer­ben, sind kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter im Sin­ne des WissZeitVG. Es kommt dabei nicht dar­auf an, ob sie im Rah­men der vor­ge­ge­be­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen ihren Unter­richt im Wesent­li­chen frei gestal­ten kön­nen und umfang­rei­che sprach­di­dak­ti­sche und lan­des­kund­li­che

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Stu­den­ti­sche Mit­wir­kungs­rech­te bei der Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs

Die Ein­rich­tung eines Stu­di­en­gangs ist kei­ne allei­ni­ge hoch­schul­po­li­ti­sche Ent­schei­dung, wel­che die Leh­re nicht berührt. Dafür, den Begriff der Ange­le­gen­hei­ten der Leh­re, die zu einem sog. stu­den­ti­schen Grup­pen­ve­to berech­tig­ten, eng aus­zu­le­gen, ent­hält das Hoch­schul­ge­setz des Lan­des Rhein­­land-Pfalz kei­ner­lei Anhalts­punkt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Nach­di­plo­mie­rung von Fach­schul­ab­schlüs­sen in Sach­sen-Anhalt

Auch wei­ter­hin erfolgt kei­ne Nach­di­plo­mie­rung von nach dem 31.12 1990 erwor­be­nen Fach­schul­ab­schlüs­sen in Sach­­sen-Anhalt. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt wies jetzt eine ent­spre­chen­de Kla­ge einer Absol­ven­ti­on der Agrar­in­ge­nieur­schu­le in Naum­burg ab. Die Klä­ge­rin hat­te von 1988 bis 1991 an der Agrar­in­ge­nieur­schu­le in Naum­burg in der Fach­rich­tung Land­wirt­schaft stu­diert. Nach Erwerb

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Kei­ne nukle­ar­me­di­zi­ni­schen Bet­ten­sta­ti­on an der Uni­kli­nik Düs­sel­dorf

Das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Düs­sel­dorf ist nicht zur Wie­der­errich­tung einer nukle­ar­me­di­zi­ni­schen Bet­ten­sta­ti­on ver­pflich­tet. Mit die­sem Urteil wies jetzt das Bun­des­ver­wal­tugns­ge­richt letzt­in­stanz­lich die Kla­ge eines Düs­sel­dor­fer Medi­zin­pro­fes­sors ab. Hat der Vor­stand eines orga­ni­sa­to­risch ver­selb­stän­dig­ten Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums im tat­säch­lich erteil­ten Ein­ver­neh­men mit dem medi­zi­ni­schen Fach­be­reich der Uni­ver­si­tät die Schlie­ßung einer Bet­ten­sta­ti­on beschlos­sen, kann der davon

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Aka­de­mi­scher Grad und Ers­tes juris­ti­sches Staats­ex­amen

Die Albert-Lud­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg ist nicht zum Erlass einer Sat­zung ver­pflich­tet, die Absol­ven­ten der Ers­ten juris­ti­schen Prü­fung dazu berech­tigt, einen aka­de­mi­schen Titel zu füh­ren. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg wies nun Kla­gen zwei­er ehe­ma­li­ger Stu­die­ren­der, die inzwi­schen den juris­ti­schen Vor­be­rei­tungs­dienst absol­vie­ren, ab: Die Klä­ger mach­ten gel­tend, 37 von 40 juris­ti­schen Fakul­tä­ten hät­ten Emp­feh­lun­gen

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Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ‑und das stu­den­ti­sche Mit­wir­kungs­recht

Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ist kei­ne Ange­le­gen­heit, die die Leh­re unmit­tel­bar berührt und ist daher nicht vom stu­den­ti­schen Mit­wir­kungs­recht umfasst. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf ein stu­den­ti­sches Grup­pen­ve­to bei der Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ver­neint. In einer Sit­zung im

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Das unwür­di­ge Ver­hal­ten eines Dr.

Die wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Aus­le­gung einer lan­des­hoch­schul­recht­li­chen Vor­schrift, nach der ein Dok­tor­grad ent­zo­gen wer­den kann, wenn sich der Inha­ber durch sein spä­te­res Ver­hal­ten der Füh­rung des Gra­des als unwür­dig erwie­sen hat, genügt – anders als ein auf die Ent­täu­schung nicht hin­rei­chend fass­ba­rer gesell­schaft­li­cher Vor­stel­lun­gen über den Dok­tor­grad bzw. des­sen Trä­ger abstel­len­des Ver­ständ­nis

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Die Füh­rung des Pro­fes­so­ren­ti­tels

Nach dem Baye­ri­schen Hoch­schul­per­so­nal­ge­setz ist es eine Ermes­sens­ent­schei­dung, ob der Wei­ter­füh­rung der Bezeich­nung "Pro­fes­sor" nach der Been­di­gung des Beam­ten­ver­hält­nis­ses zuge­stimmt wird. Ein erheb­li­ches Dienst­ver­ge­hen, das durch eine Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me und auch straf­recht­lich geahn­det wor­den ist, ste­hen der Fort­füh­rung des Titels ent­ge­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ans­bach in dem hier

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Erset­zung der Habi­li­ta­ti­ons­schrift durch die Dis­ser­ta­ti­on

Pro­mo­ti­on gemäß § 70 HmbHG und Habi­li­ta­ti­on gemäß § 71 HmbHG ste­hen hin­sicht­lich der Zugangs­vor­aus­set­zun­gen in einem grund­sätz­li­chen Stu­fen­ver­hält­nis zuein­an­der. Die­ses Stu­fen­ver­hält­nis setzt sich bei den jewei­li­gen schrift­li­chen Leis­tun­gen fort: Die schrift­li­che Habi­li­ta­ti­ons­leis­tung wird gemäß § 71 Abs. 3 HmbHG im Regel­fall durch eine Habi­li­ta­ti­ons­schrift oder durch eine oder meh­re­re wis­sen­schaft­li­che

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Ent­zug des Dok­tor­gra­des wegen spä­te­ren "unwür­di­gen" For­scher­ver­hal­tens

Ein red­lich erwor­be­ner Dok­tor­grad kann wegen eines spä­te­ren unwür­di­gen Ver­hal­tens in der Gestalt der Mani­pu­la­ti­on und Fäl­schung von For­schungs­er­geb­nis­sen ent­zo­gen wer­den. Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Falls ist Phy­si­ker. Er wur­de von der beklag­ten Uni­ver­si­tät Kon­stanz im Janu­ar 1998 zum Dok­tor der Natur­wis­sen­schaf­ten pro­mo­viert. Vom Som­mer 1998 bis

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BTU Cott­bus-Senf­ten­berg – Hoch­schul­fu­si­on und die Grund­rech­te der Fakul­tä­ten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen das Inkraft­tre­ten des Bran­den­bur­gi­schen Geset­zes zur Neu­struk­tu­rie­rung der Hoch­schul­re­gi­on Lau­sitz abg­lehnt. Die gesetz­li­che Neu­re­ge­lung der Hoch­schul­land­schaft in der Lau­sitz Am 11.02.2013 beschloss der Bran­den­bur­gi­sche Land­tag das Gesetz zur Neu­struk­tu­rie­rung der Hoch­schul­re­gi­on Lau­sitz , das unter ande­rem in Art. 1 das Gesetz zur

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Lan­des­kin­der­re­ge­lung bei den Stu­di­en­ge­büh­ren

All­ge­mei­ne Stu­di­en­ge­büh­ren sind mit dem Teil­ha­be­recht auf Zulas­sung zum Hoch­schul­stu­di­um aus Art. 12 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit dem Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG und dem Sozi­al­staats­prin­zip der Art. 20 Abs. 1, Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG ver­ein­bar, solan­ge sie nicht pro­hi­bi­tiv wir­ken und sozi­al ver­träg­lich aus­ge­stal­tet sind. Die Bre­mi­sche

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