Lärmschutzwand

Die vor­zei­ti­ge Abbe­ru­fung einer Rektorin

Die ehe­ma­li­ge Rek­to­rin der Hoch­schu­le Lud­wigs­burg ist recht­mä­ßig von ihrem Amt abbe­ru­fen wor­den. So hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und damit gleich­zei­tig der Beru­fung des beklag­ten Lan­des und der bei­ge­la­de­nen Hoch­schu­le für Ver­wal­tung und Finan­zen Lud­wigs­burg gegen eine anders­lau­ten­de Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Stutt­gart vom 17.

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Der Hoch­schul­kanz­ler auf Zeit

Die Rege­lun­gen des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes zum Hoch­schul­kanz­ler auf Zeit sind ver­fas­sungs­wid­rig. § 67 Absatz 2 Satz 3 Halb­satz 1 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes in der Fas­sung vom 28.04.2014 und § 67 Absatz 2 Satz 3 Halb­satz 1, § 93 Absatz 2 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes in Ver­bin­dung mit § 68 Absatz 4 des Bran­den­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes in der Fas­sung der

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Hoch­schul­kanz­ler auf Zeit – vorläufig.

Das Beam­ten­ver­hält­niss auf Zeit für den Kanz­ler einer bran­den­bur­gi­schen Hoch­schu­le kann nicht vor­läu­fig ver­län­gert wer­den. Das Ober­verwaltungs­gericht Ber­­­lin-Bran­­­den­­­burg ent­schied jetzt in einem vor­läu­figen Rechts­schutz­ver­fah­ren, dass das Land Bran­den­burg nicht ver­pflich­tet ist, das bis zum 28. Febru­ar 2017 befris­tete Beam­ten­ver­hält­nis des amtie­ren­den Kanz­lers einer bran­den­bur­gischen Hoch­schule vorläu­fig zu verlän­gern. Da­mit hat

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Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – und kei­ne Bezug­nah­me auf die Studienordnung

Eine Prü­fungs­ord­nung, die ent­ge­gen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG Zahl, Art, Dau­er und Bewer­tung von Prü­fungs­leis­tun­gen nicht selbst nennt, son­dern inso­weit auf die Stu­di­en­ord­nung ver­weist, ist unwirk­sam. Ange­grif­fe­ne Prü­fungs­ver­su­che, die auf­grund einer gegen § 60 Abs. 2 Nr. 4 HmbHG ver­sto­ßen­den Prü­fungs­ord­nung unter­nom­men wur­den, gel­ten als nicht abge­nom­men. Die Anzahl der nach

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Uni­ver­si­tä­re Prü­fungs­ord­nung – Wie­der­ho­lungs­prü­fun­gen oder Prüfungsfristen

Rege­lun­gen einer auf der Grund­la­ge des § 65 HmbHG 2001 erlas­se­nen Prü­fungs­ord­nung, die zugleich die Zahl der Prü­fungs­ver­su­che begren­zen als auch Prü­fungs­fris­ten fest­set­zen, deren Nicht­ein­hal­tung zum Nicht­be­stehen der Prü­fung führt, ver­sto­ßen gegen § 65 Abs. 3 HmbHG 2001 und sind unwirk­sam mit der Fol­ge, dass kei­ne der bei­den Beschrän­kun­gen gilt. Der (grund­sätz­li­che)

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Vor­stra­fen – und die Ent­zie­hung des Doktorgrades

Eine Uni­ver­si­tät darf für die Zulas­sung eines Pro­mo­ti­ons­be­wer­bers zur Pro­mo­ti­on einem straf­ba­ren Ver­hal­ten nur inso­weit Rele­vanz bei­mes­sen, als wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Straf­ta­ten in Rede ste­hen. Als Rechts­grund­la­ge für die Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des des Dr.s, die die beklag­te Uni­ver­si­tät ver­fügt hat, ist im hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall auf § 39 Abs. 4 Satz

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Pro­mo­ti­ons­zu­las­sung trotz straf­ge­richt­li­cher Verurteilungen

Eine Uni­ver­si­tät kann die Zulas­sung zum Pro­mo­ti­ons­ver­fah­ren wegen einer straf­ge­richt­li­chen Ver­ur­tei­lung des Antrag­stel­lers nur dann ableh­nen, wenn die began­ge­ne Straf­tat eine wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Ver­feh­lung dar­stellt. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bean­trag­te der Dok­to­rand bei der beklag­ten Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Berg­aka­de­mie Frei­berg die Eröff­nung eines Pro­mo­ti­ons­ver­fah­rens. Dem Antrag bei­gefügt war gemäß

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Wahl­fach­prü­fung im Ers­ten Staats­examen – und der Spiel­raum der Universität

Bei der ver­fas­sungs­recht­li­chen Bewer­tung einer Stu­­di­en- und Prü­fungs­ord­nung ist der im Hin­blick auf Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG den Uni­ver­si­tä­ten vom Gesetz­ge­ber eröff­ne­te Spiel­raum ein­zu­stel­len. Mit dem Gesetz zur Reform der Juris­ten­aus­bil­dung vom 11.07.2002, das zum 1.07.2003 in Kraft getre­ten ist, hat der Bun­des­ge­setz­ge­ber die „Sub­stanz des all­ge­mei­nen Aus­bil­dungs­we­sens“ an die Länder

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Die Wahl­emp­feh­lung des AStA

Die ver­fass­te Stu­die­ren­den­schaft muss sich vor Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät neu­tral ver­hal­ten. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg der Ver­fass­ten Stu­die­ren­den­schaft der Albert-Lud­­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg unter­sagt, anläss­lich der Wahl der stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats der Albert-Lud­­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg am 30.06.2015 Wahl­emp­feh­lun­gen zuguns­ten ein­zel­ner Wahl­vor­schlä­ge aus­zu­spre­chen oder ledig­lich einzelne

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Uni-Fusi­on, Wis­sen­schafts­frei­heit und der Grün­dungs­be­auf­trag­te – der Fall der BTU Cottbus-Senftenberg

Das Bun­des­ver­fas­sug­ns­ge­richt hat Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Fusi­on der TU Cott­bus mit der FH Lau­sitz zur BTU Cot­t­­bus-Senf­­­ten­­berg teil­wei­se statt­ge­ge­ben: Die vor­über­ge­hen­de Lei­tung der BTU Cot­t­­bus-Senf­­­ten­­berg durch einen vom Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um ein­ge­setz­ten Grün­dungs­be­auf­trag­ten ist nicht mit der Wis­sen­schafts­frei­heit des Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG ver­ein­bar, weil der Gesetz­ge­ber die wesent­li­chen Rege­lun­gen nicht selbst

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Zustän­dig­keits­pro­ble­me bei der Ent­zie­hung des Doktorgrades

Mit der Fra­ge, wel­ches Organ der Hoch­schu­le für die Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des zustän­dig ist, wenn dies in der Pro­mo­ti­ons­ord­nung nicht aus­drück­lich gere­gelt ist, hat­te sich das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he zu befas­sen: Die Zustän­dig­keit für die Ent­schei­dung über die Ent­zie­hung des Dok­tor­gra­des liegt nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Karls­ru­he nicht beim Rek­to­rat der

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Habi­li­ta­ti­on auf­grund einer her­vor­ra­gen­den Dissertation

Die in § 71 Abs. 3 S. 1 Ham­bur­gi­sches Hoch­schul­ge­setz auf Aus­nah­me­fäl­le beschränk­te Habi­li­ta­ti­on auf­grund einer her­vor­ra­gen­den Dis­ser­ta­ti­on begeg­net beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken. Die ver­fas­sungs­recht­li­chen Maß­stä­be für die Kon­trol­le von Prü­fungs­ent­schei­dun­gen und Prü­fungs­ver­fah­ren erge­ben sich sowohl aus der Berufs­frei­heit als auch aus dem Grund­satz der Chan­cen­gleich­heit nach Art. 3 Abs. 1 GG. Dieser

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Die Abwahl einer Uni(vize)präsidentin

Aus den Vor­ga­ben, die das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt aus dem Grund­recht der Wis­sen­schafts­frei­heit (Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG) für die Legi­ti­ma­ti­on der Lei­tungs­or­ga­ne von Hoch­schu­len ent­wi­ckelt hat, ergibt sich, dass die Abbe­ru­fung ein­zel­ner Mit­glie­der des Prä­si­di­ums einer nie­der­säch­si­schen Hoch­schu­le dem aus­schlag­ge­ben­den Ein­fluss des Senats als dem mehr­heit­lich mit Hoch­schul­leh­rern besetz­ten Hoch­schul­gre­mi­um unter­lie­gen muss.

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Medi­zi­ni­sche Hoch­schu­le Han­no­ver – Hoch­schul­or­ga­ni­sa­ti­on vs. Wissenschaftsfreiheit

Die mit Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG garan­tier­te Mit­wir­kung von Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern im wis­sen­schafts­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Gesamt­ge­fü­ge einer Hoch­schu­le erstreckt sich auf alle wis­sen­schafts­re­le­van­ten Ent­schei­dun­gen. Dies sind auch Ent­schei­dun­gen über die Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur, den Haus­halt und, weil in der Hoch­schul­me­di­zin mit der Wis­sen­schaft untrenn­bar ver­zahnt, über die Kran­ken­ver­sor­gung. Je mehr, je grund­le­gen­der und

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Das orga­ni­sa­to­risch ver­selb­stän­dig­tes Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum – und die Wissenschaftsfreiheit

Der für die Orga­ni­sa­ti­on der Hoch­schul­me­di­zin bun­des­ver­fas­sungs­recht­lich gefor­der­te Aus­gleich zwi­schen der Wis­sen­schafts­frei­heit der medi­zi­ni­schen Hoch­schul­leh­rer und der best­mög­li­chen Kran­ken­ver­sor­gung gebie­tet, dass ein orga­ni­sa­to­risch ver­selb­stän­dig­tes Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum nicht zu über­prü­fen und nicht dafür ein­zu­ste­hen hat, dass das in tat­säch­li­chem Sin­ne erteil­te Ein­ver­neh­men des medi­zi­ni­schen Fach­be­reichs einer Uni­ver­si­tät zu einer den Bereich von

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Fremd­spra­chen­leh­rer an der Hoch­schu­le – und die Befris­tung nach dem WissZeitV

Mit­ar­bei­ter einer Hoch­schu­le, die den Stu­den­ten ledig­lich Fremd­spra­chen­kennt­nis­se ver­mit­teln, ohne dabei selbst eine wis­sen­schaft­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on zu erwer­ben, sind kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter im Sin­ne des WissZeitVG. Es kommt dabei nicht dar­auf an, ob sie im Rah­men der vor­ge­ge­be­nen Lehr­ver­an­stal­tun­gen ihren Unter­richt im Wesent­li­chen frei gestal­ten kön­nen und umfang­rei­che sprach­di­dak­ti­sche und landeskundliche

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Stu­den­ti­sche Mit­wir­kungs­rech­te bei der Ein­rich­tung eines neu­en Studiengangs

Die Ein­rich­tung eines Stu­di­en­gangs ist kei­ne allei­ni­ge hoch­schul­po­li­ti­sche Ent­schei­dung, wel­che die Leh­re nicht berührt. Dafür, den Begriff der Ange­le­gen­hei­ten der Leh­re, die zu einem sog. stu­den­ti­schen Grup­pen­ve­to berech­tig­ten, eng aus­zu­le­gen, ent­hält das Hoch­schul­ge­setz des Lan­des Rhein­­land-Pfalz kei­ner­lei Anhalts­punkt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Nach­di­plo­mie­rung von Fach­schul­ab­schlüs­sen in Sachsen-Anhalt

Auch wei­ter­hin erfolgt kei­ne Nach­di­plo­mie­rung von nach dem 31.12 1990 erwor­be­nen Fach­schul­ab­schlüs­sen in Sach­­sen-Anhalt. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt wies jetzt eine ent­spre­chen­de Kla­ge einer Absol­ven­ti­on der Agrar­in­ge­nieur­schu­le in Naum­burg ab. Die Klä­ge­rin hat­te von 1988 bis 1991 an der Agrar­in­ge­nieur­schu­le in Naum­burg in der Fach­rich­tung Land­wirt­schaft stu­diert. Nach Erwerb des

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Kei­ne nukle­ar­me­di­zi­ni­schen Bet­ten­sta­ti­on an der Uni­kli­nik Düsseldorf

Das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Düs­sel­dorf ist nicht zur Wie­der­errich­tung einer nukle­ar­me­di­zi­ni­schen Bet­ten­sta­ti­on ver­pflich­tet. Mit die­sem Urteil wies jetzt das Bun­des­ver­wal­tug­ns­ge­richt letzt­in­stanz­lich die Kla­ge eines Düs­sel­dor­fer Medi­zin­pro­fes­sors ab. Hat der Vor­stand eines orga­ni­sa­to­risch ver­selb­stän­dig­ten Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums im tat­säch­lich erteil­ten Ein­ver­neh­men mit dem medi­zi­ni­schen Fach­be­reich der Uni­ver­si­tät die Schlie­ßung einer Bet­ten­sta­ti­on beschlos­sen, kann der davon betroffene

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Aka­de­mi­scher Grad und Ers­tes juris­ti­sches Staatsexamen

Die Albert-Lud­­wigs-Uni­­ver­­­si­­tät Frei­burg ist nicht zum Erlass einer Sat­zung ver­pflich­tet, die Absol­ven­ten der Ers­ten juris­ti­schen Prü­fung dazu berech­tigt, einen aka­de­mi­schen Titel zu füh­ren. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg wies nun Kla­gen zwei­er ehe­ma­li­ger Stu­die­ren­der, die inzwi­schen den juris­ti­schen Vor­be­rei­tungs­dienst absol­vie­ren, ab: Die Klä­ger mach­ten gel­tend, 37 von 40 juris­ti­schen Fakul­tä­ten hät­ten Emp­feh­lun­gen des

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Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ‑und das stu­den­ti­sche Mitwirkungsrecht

Die Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ist kei­ne Ange­le­gen­heit, die die Leh­re unmit­tel­bar berührt und ist daher nicht vom stu­den­ti­schen Mit­wir­kungs­recht umfasst. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anspruch auf ein stu­den­ti­sches Grup­pen­ve­to bei der Ein­rich­tung eines neu­en Stu­di­en­gangs ver­neint. In einer Sit­zung im

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Das unwür­di­ge Ver­hal­ten eines Dr.

Die wis­sen­schafts­be­zo­ge­ne Aus­le­gung einer lan­des­hoch­schul­recht­li­chen Vor­schrift, nach der ein Dok­tor­grad ent­zo­gen wer­den kann, wenn sich der Inha­ber durch sein spä­te­res Ver­hal­ten der Füh­rung des Gra­des als unwür­dig erwie­sen hat, genügt – anders als ein auf die Ent­täu­schung nicht hin­rei­chend fass­ba­rer gesell­schaft­li­cher Vor­stel­lun­gen über den Dok­tor­grad bzw. des­sen Trä­ger abstel­len­des Verständnis

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Die Füh­rung des Professorentitels

Nach dem Baye­ri­schen Hoch­schul­per­so­nal­ge­setz ist es eine Ermes­sens­ent­schei­dung, ob der Wei­ter­füh­rung der Bezeich­nung „Pro­fes­sor“ nach der Been­di­gung des Beam­ten­ver­hält­nis­ses zuge­stimmt wird. Ein erheb­li­ches Dienst­ver­ge­hen, das durch eine Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me und auch straf­recht­lich geahn­det wor­den ist, ste­hen der Fort­füh­rung des Titels ent­ge­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ans­bach in dem hier

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Erset­zung der Habi­li­ta­ti­ons­schrift durch die Dissertation

Pro­mo­ti­on gemäß § 70 HmbHG und Habi­li­ta­ti­on gemäß § 71 HmbHG ste­hen hin­sicht­lich der Zugangs­vor­aus­set­zun­gen in einem grund­sätz­li­chen Stu­fen­ver­hält­nis zuein­an­der. Die­ses Stu­fen­ver­hält­nis setzt sich bei den jewei­li­gen schrift­li­chen Leis­tun­gen fort: Die schrift­li­che Habi­li­ta­ti­ons­leis­tung wird gemäß § 71 Abs. 3 HmbHG im Regel­fall durch eine Habi­li­ta­ti­ons­schrift oder durch eine oder meh­re­re wissenschaftliche

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Ent­zug des Dok­tor­gra­des wegen spä­te­ren „unwür­di­gen“ Forscherverhaltens

Ein red­lich erwor­be­ner Dok­tor­grad kann wegen eines spä­te­ren unwür­di­gen Ver­hal­tens in der Gestalt der Mani­pu­la­ti­on und Fäl­schung von For­schungs­er­geb­nis­sen ent­zo­gen wer­den. Der Klä­ger des jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Falls ist Phy­si­ker. Er wur­de von der beklag­ten Uni­ver­si­tät Kon­stanz im Janu­ar 1998 zum Dok­tor der Natur­wis­sen­schaf­ten pro­mo­viert. Vom Som­mer 1998 bis

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BTU Cott­bus-Senf­ten­berg – Hoch­schul­fu­si­on und die Grund­rech­te der Fakultäten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung gegen das Inkraft­tre­ten des Bran­den­bur­gi­schen Geset­zes zur Neu­struk­tu­rie­rung der Hoch­schul­re­gi­on Lau­sitz abg­lehnt. Die gesetz­li­che Neu­re­ge­lung der Hoch­schul­land­schaft in der Lau­sitz Am 11.02.2013 beschloss der Bran­den­bur­gi­sche Land­tag das Gesetz zur Neu­struk­tu­rie­rung der Hoch­schul­re­gi­on Lau­sitz, das unter ande­rem in Art. 1 das Gesetz zur Weiterentwicklung

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Lan­des­kin­der­re­ge­lung bei den Studiengebühren

All­ge­mei­ne Stu­di­en­ge­büh­ren sind mit dem Teil­ha­be­recht auf Zulas­sung zum Hoch­schul­stu­di­um aus Art. 12 Abs. 1 GG in Ver­bin­dung mit dem Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG und dem Sozi­al­staats­prin­zip der Art. 20 Abs. 1, Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG ver­ein­bar, solan­ge sie nicht pro­hi­bi­tiv wir­ken und sozi­al ver­träg­lich aus­ge­stal­tet sind. Die Bre­mi­sche Landesregelung,

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Die Rück­mel­de­ge­bühr an den Ber­li­ner Hochschulen

Eine Rück­mel­de­ge­bühr von 100 DM pro Semes­ter, wie sie nach dem frü­he­ren Ber­li­ner Hoch­schul­ge­setz erho­ben wur­de, ist ver­fas­sungs­wid­rig. Sie wur­de jetzt vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt für nich­tig erklärt. Die für nich­tig erklär­te Bestim­mung wur­de mit dem Haus­halts­struk­tur­ge­setz 1996 ein­ge­führt. Seit dem 15. Dezem­ber 2004 gilt eine ver­än­der­te Gebüh­ren­re­ge­lung, auf die sich die

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Jah­res­ka­pi­zi­tät einer Hoch­schu­le für Erstsemester

Soweit die Jah­res­ka­pa­zi­tät für einen Stu­di­en­gang ein­schließ­lich der Stu­di­en­plät­ze außer­halb der fest­ge­setz­ten Kapa­zi­tät durch Zulas­sun­gen sei­tens der Hoch­schu­le zum ers­ten Semes­ter des Berech­nungs­zeit­raums (ggf. auch im Wege der Über­bu­chung, soweit dies nicht will­kür­lich ist) ver­braucht wor­den ist, bleibt nur der ent­spre­chen­de Rest für die Zulas­sung zum nächs­ten Semes­ter übrig, solange

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Abbe­ru­fung eines Chef­arz­tes an der Uniklinik

In einem Chef­arzt­ver­trag kön­nen die Bestel­lung zum Abtei­lungs­lei­ter und die schuld­recht­li­chen Bestim­mun­gen des Ver­trags der­art mit­ein­an­der ver­knüpft wer­den, dass bei­de Tei­le des Ver­trags in ihrem recht­li­chen Schick­sal von­ein­an­der abhän­gen. Eine hei­len­de Nach­ho­lung des nach § 7 Abs. 1 Satz 3 UKG a.F. erfor­der­li­chen Ein­ver­neh­mens der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät schei­det mit Blick auf den grundrechtswahrenden

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Lehr­ver­pflich­tun­gen für Juniorprofessoren

Bestehen für Juni­or­pro­fes­so­ren unter­schied­li­che Lehr­ver­pflich­tun­gen in der ers­ten und der zwei­ten Anstel­lungs­pha­se (§ 10 Abs. 1 LVVO) und gehen nicht alle Juni­or­pro­fes­so­ren der ers­ten Anstel­lungs­pha­se in die zwei­te Anstel­lungs­pha­se über, darf dies nicht mit einer pau­scha­len „Schwund­quo­te“ bei der Fest­stel­lung des Lehr­an­ge­bots berück­sich­tigt wer­den Die kapa­zi­täts­recht­li­chen Bestim­mun­gen der Lehr­ver­pflich­tung erge­ben sich

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Bewer­ber­über­hang für einen Masterstudiengang

Bei einem Bewer­ber­über­hang für einen Mas­ter­stu­di­en­gang kann die Aus­wahl für die Zulas­sung inner­halb der fest­ge­setz­ten Kapa­zi­tät auf­grund der maß­geb­li­chen Vor­schrif­ten nach einer Rang­rei­he erfol­gen, die aus­schließ­lich nach den zum Bewer­bungs­schluss vor­lie­gen­den vor­läu­fi­gen oder end­gül­ti­gen Durch­schnitts­no­ten des Bache­lor­stu­di­en­gan­ges gebil­det wird (hier bejaht für den Mas­ter­stu­di­en­gang Psy­cho­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Ham­burg). Eine

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Dok­tor in „Immor­ta­li­ty“

Bei der Ver­ga­be von Ehren­dok­tor­ti­teln in Phan­ta­sie­be­rei­chen durch ein Inter­net­pro­tal, das Gut­schei­ne zum Kauf von Titeln anbie­tet, besteht Ver­wechs­lungs­ge­fahr zu aner­kann­ten wis­sen­schaft­li­chen Fach­be­rei­chen, in denen Dok­tor­ti­tel ver­ge­ben wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag des Inter­net­por­tals Grou­pon zurück­ge­wie­sen, mit dem es sich

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Die Aner­ken­nung als staat­li­che Fachhochschule

Füh­ren frü­he­re Rechts­ver­stö­ße von Beschäf­tig­ten einer pri­va­ten Bil­dungs­ein­rich­tung, die als staat­li­che Hoch­schu­le die Aner­ken­nung begehrt, zu der Annah­me, dass die Bil­dungs­ein­rich­tung unter Betei­li­gung die­ser ver­ant­wort­li­chen Beschäf­tig­ten nicht ord­nungs­ge­mäß geführt wer­den wür­de, so fehlt es für die Aner­ken­nung an der erfor­der­li­chen Zuver­läs­sig­keit der Beschäf­tig­ten. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf in

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Meh­re­re Wahl­vor­schlä­ge einer hoch­schul­po­li­ti­schen Gruppierung

Nach der Wahl­ord­nung der Uni­ver­si­tät Frei­burg ist es hoch­schul­po­li­ti­schen Grup­pie­run­gen nicht ver­wehrt, mit meh­re­ren Wahl­vor­schlä­gen an der Wahl der Stu­den­ti­schen Mit­glie­der des Senats teil­zu­neh­men. Hier­in liegt kein Ver­stoß gegen höher­ran­gi­ges Recht. Anders als im Kom­mu­nal­wahl­recht, wo § 13 Satz 3 der Kom­mu­nal­wahl­ord­nung das Gebot ent­hält, dass jede Par­tei oder Wäh­ler­ver­ei­ni­gung nur einen

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Her­aus­ga­be einer Wahlurne

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen hat dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den des All­ge­mei­nen Stu­den­ten­aus­schus­ses (AStA) der Uni­ver­si­tät Duis­­burg-Essen per einst­wei­li­ger Anord­nung auf­ge­ge­ben, die von ihm am 25. Novem­ber 2011 in einem Wahl­lo­kal in Besitz genom­me­ne und einem Rechts­an­walt über­ge­be­ne Wahl­ur­ne betref­fend die Wah­len zum Stu­die­ren­den­par­la­ment bin­nen 24 Stun­den nach Zustel­lung die­ses Beschlus­ses an den Vorsitzenden

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Ver­fah­rens­feh­ler bei Stu­den­ten­par­la­ments­wah­len im einst­wei­li­gen Rechtsschutz

Die Stu­den­ten­par­la­ments­wahl an Uni­ver­si­tät Duis­burg – Essen kann trotz eines gra­vie­ren­den Ver­fah­rens­feh­lers statt­fin­den. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen hat einen Antrag, die Durch­füh­rung der vom 21. bis 25. Novem­ber statt­fin­den­den Wah­len zum Stu­den­ten­par­la­ment an der Uni­ver­si­tät Duis­burg Essen durch einst­wei­li­ge Anord­nung zu unter­sa­gen, durch Beschluss vom heu­ti­gen Tage abge­lehnt. Nach den Feststellungen

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Sozi­al­päd­ago­gen von der Fach­hoch­schu­le Erfurt

Der Bache­lor­stu­di­en­gang „Bil­dung und Erzie­hung von Kin­dern“ an der Fach­hoch­schu­le Erfurt erfüllt nicht die Vor­aus­set­zun­gen für eine staat­li­che Aner­ken­nung als Sozi­al­päd­ago­gin. In einem vom Ver­wal­tungs­ge­richt Wei­mar ent­schie­de­nen Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes wand­te sich die Antrag­stel­le­rin, die Lei­te­rin einer Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung ist, gegen die von der Fach­hoch­schu­le Erfurt mit Sofort­voll­zug ver­se­he­ne Rücknahme

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Ver­pflich­ten­des Ori­en­tie­rungs­ver­fah­ren für Studienanfänger

Ab dem kom­men­den Win­ter­se­mes­ter 2011/​2012 müs­sen ange­hen­de Stu­die­ren­de in Baden-Wür­t­­te­m­­berg bei der Bewer­bung um einen Stu­di­en­platz nach­wei­sen, dass sie an einem soge­nann­ten Ori­en­tie­rungs­ver­fah­ren zur Unter­stüt­zung der Stu­di­en­wahl teil­ge­nom­men haben. Über die Art des Ver­fah­rens ent­schei­den die ein­zel­nen Hoch­schu­len; die meis­ten von ihnen set­zen den all­ge­mei­nen fächer­über­grei­fen­den Ori­en­tie­rungs­test ein, der unter

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Der ver­spä­te­te Semesterbeitrag

Die Exma­tri­ku­la­ti­on eines Stu­den­ten kraft Geset­zes gemäß § 19 Abs. 6 Satz 3 des Nie­der­säch­si­schen Hoch­schul­ge­set­zes wegen des feh­len­den Zah­lungs­ein­gangs des Semes­ter­bei­tra­ges kommt nur bei einer wirk­sa­men Frist­set­zung durch die Hoch­schu­le in Betracht. Bei der Fest­le­gung der Nach­frist zur Zah­lung des fäl­li­gen Semes­ter­bei­tra­ges wäh­rend der Semes­ter­fe­ri­en ist die Hoch­schu­le gehal­ten zu berücksichtigen,

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Geldrechner

Der Copy-Dok­tor der Fachhochschullehrerin

Erwei­sen sich Pla­gi­ats­vor­wür­fen als berech­tigt, kann ein bereits ver­lie­he­ner Dok­tor­grad von der Hoch­schu­le regel­mä­ßig wie­der Fall aberkannt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Darm­stadt die Kla­ge einer an einer Fach­hoch­schu­le täti­gen Hoch­schul­leh­re­rin abge­wie­sen, mit der die­se sich gegen die Aberken­nung ihres Dok­tor­gra­des wand­te. Nach den Fest­stel­lun­gen der beklagten

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Kon­kur­ren­ten­kla­ge bei einem Konkordatslehrstuhl

Das Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richt Ans­bach hat in einem Eil­ver­fah­ren die Wie­der­be­set­zung einer W3-Pro­­­fes­­sur für Prak­ti­sche Phi­lo­so­phie am Insti­tut für Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Erlan­­gen-Nürn­­berg unter­sagt. Bei die­sem Lehr­stuhl han­delt es sich um einen so genann­ten Kon­kor­dats­lehr­stuhl, der nach einer Ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Frei­staat Bay­ern und dem Hei­li­gen Stuhl (Kon­kor­dat von 1924,

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Lang­zeit­stu­di­en­ge­büh­ren für schwer­be­hin­der­te Stu­den­ten in Hamburg

Die Vor­aus­set­zun­gen der Vor­schrift in § 6 Abs. 10 Satz 2 Nr. 1 HmbHG 2003, wonach eine unbil­li­ge Här­te, die zu einem Erlass oder einer Stun­dung der Stu­di­en­ge­büh­ren führt, in der Regel bei stu­di­en­zeit­ver­län­gern­den Aus­wir­kun­gen einer Behin­de­rung vor­liegt, sind nicht schon mit der Vor­la­ge eines Schwer­be­hin­der­ten­aus­wei­ses dar­ge­tan. Die Anfor­de­rung, dass der behin­der­te Studierende

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Hoch­schul­zu­las­sung für Zahn­me­di­zin in Hamburg

Die Bestim­mun­gen in Art. 10 Abs. 1 des Staats­ver­trags über die Errich­tung einer gemein­sa­men Ein­rich­tung für Hoch­schul­zu­las­sung, in Art. 3 Abs. 1 und Abs. 3 des ham­bur­gi­schen Zustim­mungs­ge­set­zes zu die­sem Staats­ver­trag sowie in § 5 Abs. 2 HZG las­sen es zu, dass die Uni­ver­si­tät Ham­burg im Aus­wahl­ver­fah­ren für den Stu­di­en­gang Zahn­me­di­zin die Ergeb­nis­se des schrift­li­chen Studierfähigkeitstests

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Bekleidungsgeschäft

Umwelt­in­ge­nieu­re – Beruf­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen in Europa

Beruf­li­che Tätig­kei­ten, die Regeln unter­lie­gen, die von einer von einem Mit­glied­staat aner­kann­ten pri­va­ten Orga­ni­sa­ti­on erlas­sen wor­den sind, sind als von die­sem Mit­glied­staat nicht regle­men­tier­te Tätig­kei­ten anzu­se­hen. Die Aner­ken­nung der die­se Tätig­kei­ten abde­cken­den Qua­li­fi­ka­tio­nen in einem ande­ren Mit­glied­staat muss sich auf eine dau­er­haf­te und regel­mä­ßi­ge Berufs­er­fah­rung von min­des­tens zwei Jah­ren stützen,

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Ernen­nung zum Prä­si­den­ten einer Fachhochschule

Die Durch­füh­rung einer hoch­schul­öf­fent­li­chen Vor­stel­lung der Bewer­ber um das Prä­si­den­ten­amt einer Hoch­schu­le bedarf kei­ner gesetz­li­chen Grund­la­ge. Das Aus­wahl­ver­fah­ren ist nicht des­halb feh­ler­haft, weil die Aus­wahl auch auf der Grund­la­ge einer hoch­schul­öf­fent­li­chen Anhö­rung getrof­fen wur­de und das Instru­ment einer hoch­schul­öf­fent­li­chen Anhö­rung weder im Nie­der­säch­si­schen Hoch­schul­ge­setz noch in der Wahl­ord­nung des Senats

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Stu­di­en­platz­ver­ga­be in Baden-Württemberg

Baden-wür­t­­te­m­­ber­­gi­­sche Rege­lung für die Ver­ga­be von Stu­di­en­plät­zen außer­halb der fest­ge­setz­ten Kapa­zi­tät ist nach einem ges­tern ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts mit Bun­des­recht ver­ein­bar ist. In bestimm­ten stark nach­ge­frag­ten Stu­di­en­gän­gen – ins­be­son­de­re in den medi­zi­ni­schen Fächern – wer­den Stu­di­en­plät­ze grund­sätz­lich inner­halb zuvor fest­ge­setz­ter Zulas­sungs­zah­len in einem zen­tra­len Ver­ga­be­ver­fah­ren zum Teil durch die Stiftung

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Der chi­ne­si­sche Gast­pro­fes­sor – Ein plas­ti­scher Titel

Hoch­schul­recht ist Län­der­sa­che. Zumin­dest einen wird’s freu­en: Der Hei­del­ber­ger Plas­ti­na­tor Dr. Gun­ther von Hagens durf­te sei­nen chi­ne­si­schen Gast­pro­fes­so­ren­ti­tel in den Bun­des­län­dern Baden-Wür­t­­te­m­­berg, Bay­ern und Hes­sen ohne die Her­kunfts­be­zeich­nun­gen füh­ren, die das nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um hier­für fest­ge­legt hat­te, wie jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter ent­schie­den. Die Dali­an Medical

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Lehr­be­auf­trag­te an einer Musikhochschule

Eine Musik­hoch­schu­le muss kei­ne Hoch­schul­leh­rer­stel­le für einen (bis­he­ri­gen) Lehr­be­auf­trag­ten schaf­fen. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg die Kla­ge eines Lehr­be­auf­trag­ten gegen eine Hoch­schu­le für Musik auf Ein­rich­tung einer für ihn pas­sen­den Hoch­schul­leh­rer­stel­le abge­wie­sen. Der Klä­ger war seit dem Som­mer­se­mes­ter 2002 bei der beklag­ten Hoch­schu­le als Lehr­be­auf­trag­ter tätig. Er hat­te für

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Min­der­hei­ten­schutz im Studentenwerk

Ein­zel­ne Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats eines Stu­den­ten­werks haben kei­nen pro­zes­su­al durch­setz­ba­ren all­ge­mei­nen Anspruch auf eine in jeder Hin­sicht for­mell und mate­ri­ell recht­mä­ßi­ge Ent­schei­dung der Mehr­heit des Gre­mi­ums. Eine über­stimm­te Min­der­heit kann somit im Wege der ver­wal­tungs­recht­li­chen Organ­strei­tig­keit ledig­lich die Ver­let­zung eige­ner nor­ma­tiv ein­ge­räum­ter Rechts­po­si­tio­nen gel­tend machen, nicht aber einen all­ge­mei­nen Anspruch

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Kapa­zi­täts­er­mitt­lung im Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg hat 13 Anträ­ge auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes abge­lehnt, mit denen Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber im Wege der einst­wei­li­gen Anord­nung ihre Zulas­sung zum Stu­di­en­gang „Zwei-Fächer-Bache­­lor Son­der­päd­ago­gik“ im lau­fen­den Win­ter­se­mes­ter 2010/​2011 errei­chen woll­ten. Die Carl von Ossietz­ky Uni­ver­si­tät Olden­burg hat­te deren Anträ­ge auf Zulas­sung außer­halb und inner­halb der Kapa­zi­tät abgelehnt.

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Rechts­schutz im Habilitationsverfahren

Prü­fungs­ver­fah­ren, die für die Auf­nah­me eines bestimm­ten Berufs den Nach­weis bestimm­ter erwor­be­ner Fähig­kei­ten ver­lan­gen, grei­fen in die Frei­heit der Berufs­wahl ein und müs­sen des­halb grund­sätz­lich den Anfor­de­run­gen, die aus dem Grund­recht der Berufs­frei­heit fol­gen, genü­gen. Bei einer ange­streb­ten Habi­li­ta­ti­on, durch die gemäß § 71 HmbHG „die beson­de­re Befä­hi­gung zu selbständiger

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