Numerus clausus für angehende Ärzte

Die bundes- und landesgesetzlichen Vorschriften über das Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen an staatlichen Hochschulen sind, soweit sie die Zulassung zum Studium der Humanmedizin betreffen, teilweise mit dem Grundgesetz unvereinbar. Dies hat der Erste Bundesverfassungsgericht des Bundesverfassungsgerichts mit heute verkündetem Urteil entschieden: Nach Art. 12 Abs. 1 Satz 1 in

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Die Studienplatzkapazität in Göttingen

Ist der vom Land Niedersachsen mit den Universitäten im Land beschlossene „Zukunftsvertrag II“ nicht umgesetzt worden, haben die Universitäten zu ihren errechneten Studienkapazitäten noch einen Sicherheitsaufschlag von 15 % an Studierenden aufzunehmen. So das Verwaltungsgericht Göttingen in den hier vorliegenden Fällen, in denen die Georg-August-Universität Göttingen verpflichtet worden ist, in

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Studienplatzvergabe und das Grundrecht auf freie Berufswahl

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bezweifelt die Vereinbarkeit der derzeitigen Form der Studienplatzvergabe nach Wartezeit mit dem Grundrecht auf freie Berufswahl. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat daher mehrere bei ihm anhängige Verfahren ausgesetzt und dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob die Regelungen zur Vergabe von Studienplätzen nach Wartezeit gegen das Grundrecht auf freie

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Keine Studienberechtigung nach Berufsausbildung

Das Verwaltungsgericht Mainz hat es abgelehnt, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Wege einer einstweiligen Anordnung zu verpflichten, einem Studieninteressenten (Antragsteller) aufgrund seiner beruflichen Ausbildung vorläufig eine Hochschulzugangsberechtigung für die Aufnahme des Studiums Politikwissenschaft (Bachelor of Arts) zum Wintersemester 2011/2012 zu erteilen. Der Antragsteller hatte zuvor eine Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten

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Verpflichtendes Orientierungsverfahren für Studienanfänger

Ab dem kommenden Wintersemester 2011/2012 müssen angehende Studierende in Baden-Württemberg bei der Bewerbung um einen Studienplatz nachweisen, dass sie an einem sogenannten Orientierungsverfahren zur Unterstützung der Studienwahl teilgenommen haben. Über die Art des Verfahrens entscheiden die einzelnen Hochschulen; die meisten von ihnen setzen den allgemeinen fächerübergreifenden Orientierungstest ein, der unter

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Studienplatzbewerbung nur mit Abi

Die Bewerbung um einen Studienplatz bei der Stiftung für Hochschulzulassung – der früheren „ZVS“ – ist nur mit Nachweis der Hochschulreife möglich. So stellte jetzt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes fest, dass die „Zwischenbilanz nach dem Ausbildungsabschnitt 13/1“ nicht für eine Bewerbung bei der Stiftung für

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Hochschulzulassung für Zahnmedizin in Hamburg

Die Bestimmungen in Art. 10 Abs. 1 des Staatsvertrags über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung, in Art. 3 Abs. 1 und Abs. 3 des hamburgischen Zustimmungsgesetzes zu diesem Staatsvertrag sowie in § 5 Abs. 2 HZG lassen es zu, dass die Universität Hamburg im Auswahlverfahren für den Studiengang

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Studienplatzvergabe in Baden-Württemberg

Baden-württembergische Regelung für die Vergabe von Studienplätzen außerhalb der festgesetzten Kapazität ist nach einem gestern verkündeten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts mit Bundesrecht vereinbar ist. In bestimmten stark nachgefragten Studiengängen – insbesondere in den medizinischen Fächern – werden Studienplätze grundsätzlich innerhalb zuvor festgesetzter Zulassungszahlen in einem zentralen Vergabeverfahren zum Teil durch die

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Kapazitätsermittlung im Zwei-Fächer-Bachelor-Studiengang

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat 13 Anträge auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes abgelehnt, mit denen Bewerberinnen und Bewerber im Wege der einstweiligen Anordnung ihre Zulassung zum Studiengang „Zwei-Fächer-Bachelor Sonderpädagogik“ im laufenden Wintersemester 2010/2011 erreichen wollten. Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hatte deren Anträge auf Zulassung außerhalb und innerhalb der Kapazität abgelehnt.

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VWL-Masterstudienplätze in Münster

Mit hoher Wahrscheinlichkeit verstößt auch das Verfahren der Wie schon bei den verstößt die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) wohl auch bei der Vergabe von Studienplätzen im Master-Studiengang Volkswirtschaftslehre gegen geltendes Recht. Dies befand jetzt jedenfalls das Verwaltungsgericht Münster und verpflichtete die Uni Münster, den abgelehnten Bewerber vorläufig zum Masterstudiengang Volkswirtschaftslehre

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BWL-Masterstudienplätze in Münster

Das Verfahren der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster für die Vergabe von Studienplätzen im Master-Studiengang Betriebswirtschaftslehre verstößt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegen geltendes Recht. Mit dieser Begründung verpflichtete jetzt das Verwaltungsgericht Münster in einem Eilverfahren die Münsteraner Universität, eine abgelehnte Bewerberin vorläufig zu diesem Masterstudiengang zuzulassen. Die Bewerberin, die an einer anderen Hochschule

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