Hammer und Zange

Alter­na­tiv­vor­satz – und die Ver­let­zung höchst­per­sön­li­cher Rechtsgüter

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit der recht­li­chen Bewer­tung eines Alter­na­tiv­vor­sat­zes für den Fall befas­sen, dass sich die­ser Alter­na­tiv­vor­satz auf die Ver­let­zung höchst­per­sön­li­cher Rechts­gü­ter ver­schie­de­ner Rechts­guts­trä­ger bezieht: In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall schlug der Ange­klag­te mit einem Ham­mer in Rich­tung der Neben­klä­ge­rin und ihres unmit­tel­bar hin­ter ihr stehenden

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Sexu­el­le Nöti­gung – gegen zwei Frauen

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind höchst­per­sön­li­che Rechts­gü­ter ver­schie­de­ner Per­so­nen und deren Ver­let­zung einer addi­ti­ven Betrach­tungs­wei­se, wie sie etwa der natür­li­chen Hand­lungs­ein­heit zugrun­de liegt, nur aus­nahms­wei­se zugäng­lich. Greift daher der Täter ein­zel­ne Men­schen nach­ein­an­der an, um jeden von ihnen in sei­ner Indi­vi­dua­li­tät zu beein­träch­ti­gen, so besteht sowohl bei natür­li­cher als

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