Hörgeräte - und die private Krankenversicherung

Hör­ge­rä­te – und die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung

Für wel­ches Hör­ge­rät muss die (pri­va­te) Kran­ken­ver­si­che­rung leis­ten – und ab wann kann sich die Kran­ken­ver­si­che­rung auf den Leis­tungs­aus­schluss für eine Über­maß­be­hand­lung beru­fen? Nach § 5 Abs. 2 S. 1 der AVB (MB/​KK) kann der Ver­si­che­rer sei­ne Leis­tung zwar auf einen ange­mes­se­nen Betrag her­ab­set­zen. Vor­aus­set­zung ist jedoch, dass eine Heil­be­hand­lung oder sons­ti­ge Maß­nah­me,

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Beihilfe für ein Hörgerät

Bei­hil­fe für ein Hör­ge­rät

Die Begren­zung der Bei­hil­fe­fä­hig­keit von Auf­wen­dun­gen für die Anschaf­fung von Hör­ge­rä­ten auf einen Höchst­be­trag ist sowohl mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG als auch mit der Für­sor­ge­pflicht des Dienst­herrn ver­ein­bar . Bei Vor­lie­gen eines Här­te­falls sind in ana­lo­ger Anwen­dung von § 25 Abs. 4 Satz 1 BBhV getä­tig­te Auf­wen­dun­gen für

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Empfehlung vom Ohrenarzt

Emp­feh­lung vom Ohren­arzt

Wird Pati­en­ten von einem Ohren­arzt ein For­mu­lar vor­ge­legt, in dem sie erklä­ren, eine Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung über den ver­kürz­ten Ver­sor­gungs­weg auf eige­ne Kos­ten durch den behan­deln­den Arzt und ein bestimm­tes Hör­ge­rä­te­a­kus­tik­un­ter­neh­men durch­füh­ren las­sen zu wol­len, wird ihnen ein bestimm­ter Leis­tungs­er­brin­ger emp­foh­len. Bei der Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung gibt es seit län­ge­rer Zeit zwei unter­schied­li­che Ver­sor­gungs­we­ge.

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Die Kosten für ein höherwertiges Hörgerät

Die Kos­ten für ein höher­wer­ti­ges Hör­ge­rät

Soweit eine Kran­ken­kas­se aus Grün­den der Wirt­schaft­lich­keit die Sach­leis­tung „Ver­sor­gung mit Hör­hil­fen“ (§ 33 Abs. 1 Satz 1 SGB V) auf der Grund­la­ge einer Fest­be­trags­re­ge­lung (§ 36 SGB V) zu erbrin­gen hat, erfüllt sie zwar im Regel­fall ihre Leis­tungs­pflicht mit dem Fest­be­trag (§ 12 Abs. 2 SGB V). Dann muss aber eine sach­ge­rech­te

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Begrenzung der Beihilfe bei Hörgeräten

Begren­zung der Bei­hil­fe bei Hör­ge­rä­ten

§ 80 Abs. 4 BBG ver­pflich­tet den Ver­ord­nungs­ge­ber nicht, sich im Bei­hil­fe­recht bei der Rege­lung von Höchst­be­trä­gen an das Fünf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch anzu­leh­nen. Die Begren­zung der Bei­hil­fe­fä­hig­keit von Auf­wen­dun­gen für die Anschaf­fung von Hör­ge­rä­ten auf einen Höchst­be­trag ist sowohl mit dem all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG als auch mit der

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Das zu teure Hörgerät

Das zu teu­re Hör­ge­rät

Die Kran­ken­kas­sen sind für einen mög­lichst voll­stän­di­gen Behin­de­rungs­aus­gleich zustän­dig. Sind Hör­ge­rä­te inner­halb des Fest­be­trags­rah­mens nicht geeig­net einen best­mög­li­chen Aus­gleich der Hör­stö­rung her­zu­stel­len, hat die Kran­ken­kas­se auch die Kos­ten für ein Hör­ge­rät ober­halb des Fest­be­tra­ges zu tra­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall einem schwer­hö­ri­gen

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Der Preis des Hörgerätes

Der Preis des Hör­ge­rä­tes

Eine Klau­sel in den Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen mit einer Leis­tungs­be­schrän­kung, wonach nur Hilfs­mit­tel in ange­mes­se­ner Aus­füh­rung zu erstat­ten sind, ver­stößt gegen das Trans­pa­renz­ge­bot, da sie nicht klar und ver­ständ­lich ist und den Ver­si­cher­ten unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines Mün­che­ners statt­ge­ge­ben,

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Die rechtzeitige Weiterleitung eines Kostenübernahmeantrages

Die recht­zei­ti­ge Wei­ter­lei­tung eines Kos­ten­über­nah­me­an­tra­ges

Wird ein Kos­ten­an­trag eines behin­der­ten Men­schen nicht inner­halb von zwei Wochen vom Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger bezüg­lich sei­ner Zustän­dig­keit geprüft, muss er auch dann leis­ten, wenn er sich für unzu­stän­dig hält und den Antrag nicht recht­zei­tig an die zustän­di­ge Stel­le wei­ter­lei­tet. So das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer schwer­hö­ri­gen Frau,

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Kosten für eine Hörgeräteversorgung

Kos­ten für eine Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung

Eine Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung ist bereits dann vom Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger zu leis­ten, wenn die MdE 10 % oder unter 10 % beträgt, solan­ge die beruf­lich beding­te Lärm­schwer­hö­rig­keit des Ver­si­cher­ten nur eine wesent­li­che Teil­ur­sa­che dar­stellt. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der die Über­nah­me der Kos­ten zur Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung begehrt.

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Hochwertige Hörgeräteversorgung

Hoch­wer­ti­ge Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung

Gesetz­lich ver­si­cher­te Schwer­hö­ri­ge haben Anspruch auf tech­nisch hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung mit Hör­hil­fen, wenn mit den Ver­trags­ge­rä­ten kein opti­ma­ler Aus­gleich des Hör­ver­lus­tes erzielt wer­den kann. In einem vom Sozi­al­ge­richt Det­mold ent­schie­de­nen Fall hat­te ein 45-jäh­­ri­­ger Ver­si­cher­ter geklagt, bei dem von Kind­heit an das rech­te Ohr ertaubt ist und auf dem lin­ken Ohr

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Beihilfe fürs Hörgerät

Bei­hil­fe fürs Hör­ge­rät

Die Bei­hil­fe für Hör­ge­rä­te gibt es nach dem hier zugrun­de lie­gen­den Urteil vom Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver grund­sätz­lich nur bis zum Höchst­be­trag. Der Klä­ger kann wei­ter­hin kei­nen ent­spre­chen­den Anspruch direkt aus der beam­ten­recht­li­chen Für­sor­ge­pflicht ablei­ten. Ent­ge­gen die Ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz vom 04.03.2008 und des Ver­wal­tungs­ge­richts Han­no­ver vom 17.09.2009, wonach die in

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Hörgerät für den lautem Arbeitsplatz

Hör­ge­rät für den lau­tem Arbeits­platz

Ein Ren­ten­ver­si­cher­ter hat Anspruch auf ein beson­ders leis­tungs­fä­hi­ges Hör­ge­rät, wenn sich erhöh­te Anfor­de­run­gen an das Hören auf­grund der Beson­der­hei­ten des Arbeits­plat­zes erge­ben. So ent­schied das Sozi­al­ge­richt Frank­furt am Main, dass Ren­ten­ver­si­cher­te nicht nur dann einen Anspruch auf ein spe­zi­el­les Hör­ge­rät haben, wenn der Beruf beson­de­re Anfor­de­run­gen an das Hör­ver­mö­gen stellt,

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Festbetragshörgeräte

Fest­be­trags­hör­ge­rä­te

Eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se darf Hör­ge­schä­dig­te nicht auf Ver­sor­gung mit unzu­rei­chen­den Fest­be­trags­hör­ge­rä­ten ver­wei­sen. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in Kas­sel. Vie­le hör­be­hin­der­te Men­schen wün­schen digi­ta­le Hör­ge­rä­te, die ana­lo­gen Hör­ge­rä­ten über­le­gen, aber meis­tens auch teu­rer sind. Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen und in wel­cher Höhe die Kran­ken­kas­se die Kos­ten für ein digi­ta­les Hör­ge­rät zu

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