Emp­feh­lung vom Ohrenarzt

Wird Pati­en­ten von einem Ohren­arzt ein For­mu­lar vor­ge­legt, in dem sie erklä­ren, eine Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung über den ver­kürz­ten Ver­sor­gungs­weg auf eige­ne Kos­ten durch den behan­deln­den Arzt und ein bestimm­tes Hör­ge­rä­te­a­kus­tik­un­ter­neh­men durch­füh­ren las­sen zu wol­len, wird ihnen ein bestimm­ter Leis­tungs­er­brin­ger emp­foh­len. Bei der Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung gibt es seit län­ge­rer Zeit zwei unter­schied­li­che Versorgungswege.

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Meis­ter­prä­senz beim Hörgeräteakustiker

Es ist weder irre­füh­rend noch stellt es einen Ver­stoß gegen den Grund­satz der Meis­ter­prä­senz nach der Hand­werks­ord­nung dar, wenn der Meis­ter in einem Hör­­ge­rä­­te­a­­kus­­tik-Unter­­neh­­men nicht stän­dig anwe­send, son­dern noch für einen zwei­ten Betrieb in einer benach­bar­ten Stadt zustän­dig ist. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sind bei­de Par­tei­en auf dem

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Der HNO-Arzt und die Wer­be­fly­er eines Hörgeräteakustikers

Ein HNO-Arzt, der sei­nem Pati­en­ten unge­fragt den Wer­be­fly­er eines Hör­ge­rä­te­a­kus­tik­un­ter­neh­mens aus­hän­digt, ver­weist ihn grund­sätz­lich gem. § 34 Abs. 5 BOÄ ohne hin­rei­chen­den Grund an einen Anbie­ter von gesund­heit­li­chen Leis­tun­gen. Die ört­li­che Nähe des Hör­ge­rä­te­a­kus­tiker­un­ter­neh­mens zur Pra­xis des HNO-Arz­­tes ist selbst bei Orts­un­kun­dig­keit des Pati­en­ten kein hin­rei­chen­der Ver­wei­sungs­grund im Sin­ne des §

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Hoch­wer­ti­ge Hörgeräteversorgung

Gesetz­lich ver­si­cher­te Schwer­hö­ri­ge haben Anspruch auf tech­nisch hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung mit Hör­hil­fen, wenn mit den Ver­trags­ge­rä­ten kein opti­ma­ler Aus­gleich des Hör­ver­lus­tes erzielt wer­den kann. In einem vom Sozi­al­ge­richt Det­mold ent­schie­de­nen Fall hat­te ein 45-jäh­­ri­­ger Ver­si­cher­ter geklagt, bei dem von Kind­heit an das rech­te Ohr ertaubt ist und auf dem lin­ken Ohr eine

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Wenn der Arzt mit dem Hörgeräteakustiker…

§ 31 der (Muster-)Berufsordnung für Ärz­te unter­sagt dem Arzt die uner­laub­te Zuwei­sung von Pati­en­ten gegen Ent­gelt. § 34 Abs. 5 MBO‑Ä kon­kre­ti­siert dies noch dahin, dass es Ärz­ten nicht gestat­tet ist, Pati­en­ten ohne hin­rei­chen­den Grund an bestimm­te Apo­the­ken, Geschäf­te oder Anbie­ter von gesund­heit­li­chen Leis­tun­gen zu ver­wei­sen. Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des

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Gesel­len­prü­fung im Hörgeräteakustiker-Handwerk

Der bun­des­weit ein­zi­ge Prü­fungs­aus­schuss für Hör­ge­rä­te­a­kus­ti­ker befin­det sich bei der in Mainz ansä­sis­si­gen Hand­werks­kam­mer Rhein­hes­sen. Für die ört­li­che Zustän­dig­keit bei einem Ver­wal­tungs­rechts­streit wegen einer dort nicht bestan­de­nen Gesel­len­prü­fung ist jedoch danach zu unter­schei­den, ob der Prüf­ling sei­nen Wohn­sitz in Rhein­­land-Pfalz, Hes­sen oder dem Saar­land hat oder in einem ande­ren Bundesland

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